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Germany

100 000 Euro, die Leben retten - Der neue mobile Brutkasten für Leipzigs Frühchen

Prof. Dr. med. Ulrich H. Thome (links) von der Uni-Klinik Leipzig und Thomas Pflanz (54) von der Björn Steiger Stiftung mit dem neuen Inkubator
Prof. Dr. med. Ulrich H. Thome (links) von der Uni-Klinik Leipzig und Thomas Pflanz (54) von der Björn Steiger Stiftung mit dem neuen Inkubator Foto: © Universitätslklinikum Leipzi

Leipzig – 100.000 Euro, die wirklich helfen! Seit April 2017 gibt es den Baby-Notarztwagen „Felix“ in Leipzig. 500 Mal ist der Frühchen-Flitzer seitdem ausgerückt. Nun hat die Universitätsklinik dafür den ersten neuen mobilen Brutkasten (Transportinkubator) erhalten.

BILD erklärt den Brutkasten:

Wofür braucht man diesen? Thomas Pflanz (54) von der Björn Steiger Stiftung, die mit Spenden den Inkubator finanziert hat, erklärt: „Deutschlandweit gibt es jährlich 700.000 Geburten, 70.000 sind davon Frühgeborene und davon kommen 7000 in Kliniken zur Welt, die über keine Neonatologie verfügen. Für den Transport in entsprechende Kliniken wird dieser benötigt.“

Und der Leiter der Neonatologie an der Uni-Klinik Leipzig, Prof. Dr. Ulrich H. Thome, ergänzt, dass jeder zusätzliche Transportinkubator eine größere Flexibilität und bessere Versorgung von Früh- und Neugeborenen schaffe.

Der neue Inkubator wird gleich in Augenschein genommen
Der neue Inkubator wird gleich in Augenschein genommenFoto: © Universitätslklinikum Leipzi

100.000 Euro hat der Brutkasten gekostet. Das steckt in ihm an Technik:

Der blaue Kasten: Das ist der Transportinkubator. Hier liegt das Kind beim Transport. „Im Inkubator werden die optimalen Umgebungsbedingungen für Frühgeborene oder reife Neugeborene und deren Entwicklung geschaffen“, sagt Pflanz. Der Inkubator ist doppelwandig isoliert. Eingriffsluken ermöglichen die Behandlung.

Gasflasche und Steuergerät: Aus der Gasflasche wird das Kind mit reinem medizinischen Sauerstoff versorgt. Daneben befinden sich die Regler für Temperatur und Feuchtigkeit (hier 39 Grad Celsius).

Überall kleine Anzeigen und Monitore
Überall kleine Anzeigen und MonitoreFoto: © Universitätslklinikum Leipzi

Roter Monitor: Ein hochmodernes Notfallbeatmungsgerät. Damit lassen sich unterschiedliche Beatmungsformen einstellen.

Darunter ein Grauer Monitor: Auf dem Vitaldatengerät können Blutdruck und Herzschlag abgelesen werden. Rechts davon: Die Halterung für automatische Spritzenpumpen. Diese erlauben ggf. eine durchgehende Medikamenten-Versorgung.

Auch das Fahrgestell wurde verbessert. Es ist nun mit den neuen elektro-hydraulischen Fahrgestellen des Rettungsdienstes kompatibel.

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