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17-Jähriger bedient 17-Jährigen: BVB-Youngster eröffnen die Bayern-Jagd

Die Bayern haben eindrucksvoll vor-, die Dortmunder kaum weniger beeindruckend nachgelegt. Obwohl sie sich im Borussen-Duell über weite Strecken ein ausgeglichenes Duell mit Gladbach lieferten, besiegten die Schwarz-Gelben die „Fohlen“ vor 9300 Zuschauern mit 3:0 (1:0). 

„Wenn du die Statistik siehst, war es ein sehr ausgeglichenes Spiel. Ich fand uns über zwei Halbzeiten auf Augenhöhe“, meinte Gladbach-Trainer Marco Rose bei Sky, der eine „sehr unglückliche Niederlage für uns“ gesehen hatte und doch eingestehen musste: „Wenn du 0:3 verlierst, hast du wenig Argumente.“

Stimmt. Und doch bereitete seine Mannschaft Lucien Favres jungen Dortmundern - in der Startelf standen mit Jude Bellingham und Giovanni Reyna zwei 17-Jährige und Erling Haaland und Jadon Sancho zwei 20-Jährige - zu Beginn der Partie mit ihrem Pressing einige Probleme. 

Gladbach-Trainer Rose nach Niederlage gegen Dortmund: „Können nicht zufrieden sein“

„Aber Dortmund hat viel, viel effektiver gespielt“, analysierte Rose. Was auch stimmte. Der 17-jährige Bellingham steckte im Strafraum auf den 17-jährigen Reyna durch, der aus spitzem Winkel zum 1:0 traf (35.). 

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17-Jähriger serviert für 17-Jährigen: Jude Bellingham (l.) bereitete Giovanni Reynas Tor zum 1:0 vor. 

Nach der Pause foulte Ramy Bensebaini Jungspund Reyna, den fälligen Strafstoß verwandelte Haaland mit dem linken, seinem vermeintlich schwächeren, Fuß (54.). Gladbach verlor kurz die Fassung, fing sich dann wieder und kassierte trotzdem in der 78. Minute das spielentscheidende 3:0 durch Haaland, der nach einem blitzartigen Konter und Sanchos Vorlage ins Netz lupfte. 

„Wir können und wollen damit nicht zufrieden sein“, stellte Rose nach dem Spiel klar. Anders die Gemütslage der Dortmunder. „Das war ein sehr guter Start in die Saison“, brachte es Reyna auf den Punkt. „Wir haben viele gute junge Leute und eine gute Mischung mit Älteren. Es bringt sehr viel Spaß mit Jungs zu spielen, die ähnlich alt sind wie ich“, schwärmte er. 

Mats Hummels sieht in Dortmund „einen Haufen guter Leute“

Kapitän Mats Hummels pflichtete ihm bei. „Ich bin ganz sicher, dass wir durch die Altersstruktur und die Mischung aus verschiedenen Typen einen sehr, sehr guten Kader haben“, sagte er. Zu hoch hängen wollte er den Erfolg trotz des deutlichen Ergebnisses nicht. „Das ist ein Spieltag, mehr ist das nicht. Und es ist gut, dass das erst ein Spieltag war. Sonst wäre der erste Platz schon weg“, sagte er mit Blick auf die Bayern, schon nach dem ersten Spieltag zumindest nach Toren einen ungewöhnlichen Vorsprung aufweisen. Hummels betonte dennoch: „Wir sind weit weg vom Maximum. Wir haben schon wirklich einen Haufen guter Leute.“

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Damit ist die Jagd auf die Münchner also offiziell eröffnet.

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