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Germany

2020 soll der Weltraum-Tourismus in großem Stil beginnen

Das Weltraumunternehmen Virgin Galactic will im kommenden Jahr erstmals Touristen ins All schießen. Das kündigte Unternehmenschef George Whitesides am Rande der Vorstellung des neuen Virgin-Galactic-Kontrollzentrums in der Wüste des US-Bundesstaates New Mexico an.

Ein Trägerschiff von Virgin Galactic steht im neuen Weltraumflughafen

Ein Trägerschiff von Virgin Galactic steht im neuen Weltraumflughafen

Quelle: pa/dpa/Mark Greenberg

„Heute war ein großer Tag, die operative Bereitschaft des Weltraumbahnhofs zu verkünden.“ Das Unternehmen sei nunmehr „auf der Zielgeraden“, sagte Whitesides.

Virgin Galactic des britischen Milliardärs Richard Branson will zahlende Weltraumtouristen mit einer Mischung aus Rakete und Flugzeug ins All bringen. Die Touristen sollen mehrere Minuten im Weltraum verbringen und durch große Fenster die Erde von oben beobachten können, während sie die Schwerelosigkeit erleben.

Das Trägerflugzeug von Virgin Galactic auf der Startbahn

Das Trägerflugzeug von Virgin Galactic auf der Startbahn

Quelle: pa/ZUMAPRESS.com/Adolphe Pierre-Louis

Die "WhiteKnightTwo" wird nach einem Testflug in den Hangar geleitet

Die "WhiteKnightTwo" wird nach einem Testflug in den Hangar geleitet

Quelle: pa/dpa/Susan Montoya Bryan

Die Ticketpreise für Weltraumtouristen sind in Höhe von 200.000 Dollar mit einer Anzahlung von 20.000 Dollar geplant. Das Flugzeug ist für sechs Passagiere mit zwei Piloten (SpaceShipTwo und White Knight Two) ausgelegt. White Knight Two transportiert das SpaceShipTwo bis auf eine Höhe von 16 Kilometer. In dieser Höhe wird es abgekoppelt und beschleunigt mit seinem Raketenmotor um schließlich bis zur Kármán-Linie (hundert Kilometer) vorzudringen.

Die Zeitspanne zwischen dem Start des White Knights bis zur Landung des Spaceships beträgt zirka 3,5 Stunden. Die Schwerelosigkeit hingegen dauert ungefähr sechs Minuten. Passagiere haben während dieser Zeit die Möglichkeit, sich von ihren Sitzen abzuschnallen. Zusätzlich zu den sub-orbitalen Passagierflügen will Virgin Galactic das SpaceShipTwo für sub-orbital wissenschaftliche Missionen vermarkten.

Der Weltraumflughafen, der "Spaceport", im Süden New Mexicos

Der Weltraumflughafen, der "Spaceport", im Süden New Mexicos

Quelle: pa/dpa/-

Bisher konnte Virgin Galactic nach eigenen Angaben Reservierungen von mehr als 600 Menschen aus 60 Ländern verbuchen. Bei dem Projekt kam es aber immer wieder zu Verzögerungen. Ein schwerer Rückschlag war ein Unfall 2014, bei dem ein Co-Pilot ums Leben kam.

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