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33 Tote nach Ausbruch von Vulkan in Guatemala

In einer gespenstischen Eruption speit der Feuervulkan glühend heiße Asche und geschmolzenes Gestein aus. Leichen können wegen der Hitze nicht schnell geborgen werden.

Rettungskräfte haben am Montag mit schwerem Gerät und Schaufeln die Leichen von weiteren Opfern des Ausbruchs des Volcán de Fuego in Guatemala gefunden. Damit gebe es mindestens 33 Tote, wie der Chef der guatemaltekischen Katastrophenschutzbehörde, Sergio Cabañas, mitteilte. Zehn Personen seien mit Hubschraubern aus Gegenden gerettet worden, die von dicker Asche, Schlamm oder Lava betroffen gewesen seien.

Der Vulkan etwa 44 Kilometer westlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag ausgebrochen. Die Eruption verursachte hohe Aschewolken. Heißer Ausfluss aus Asche, Wasser und Gestein floss die Abhänge des 3763 Meter hohen Vulkans hinunter. Dadurch wurden Straßen blockiert und Häuser verbrannt.

Die verkohlte Landschaft war in vielen Gegenden am Montag noch zu heiß, um Leichen zu bergen. Die Schuhe von Rettungskräften schmolzen. Rettungsarbeiter berichteten, sie hätten tote Körper gefunden, die so dick mit Asche bedeckt gewesen seien, dass sie wie Statuen ausgesehen hätten. Asche oder heiße vulkanische Gase einzuatmen, kann Erstickungen bei Menschen auslösen. Die Vulkanausflüsse hätten Temperaturen von rund 700 Grad Celsius erreicht, sagte der Direktor des Vulkaninstituts des mittelamerikanischen Landes, Eddy Sanchez.

Ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde, David de León, teilte mit, in San Miguel Los Lotes seien 18 Leichen gefunden worden. Im Dorf El Rodeo, etwa zwölf Kilometer vom Vulkankrater entfernt, standen schwer bewaffnete Soldaten mit Schutzmasken hinter Absperrband, das einen Ort abriegelte, der mit einem Bagger bearbeitet wurde. Eine Gruppe Bewohner traf dort mit Schaufeln und Arbeitsstiefeln ein.

Rafael Letran, ein Bewohner von El Rodeo, warf der Katastrophenschutzbehörde vor, die Einheimischen nicht vorab aufgefordert zu haben, sich in Sicherheit zu bringen. „Als die Lava bereits hier war, fuhren sie in ihren Kleinlastern vorbei und sagten uns, wir sollten weggehen, aber die Autos hielten nicht an, um die Menschen abzuholen“, sagte Letran.

Unter den Opfern seien vier Personen, die getötet worden seien, als Lava ein Haus in El Rodeo in Brand gesetzt habe, sagte Cabañas. Zwei Kinder seien gestorben, als sie von einer Brücke aus der Vulkaneruption zusahen.

Die Katastrophenschutzbehörde teilte mit, 3265 Personen seien in Sicherheit gebracht worden.

Asche von dem Vulkan fiel auch auf die Gegend der Hauptstadt Guatemala-Stadt. Dort schloss die Luftfahrtbehörde vorübergehend den internationalen Flughafen wegen Gefahr für Flugzeuge. Am Montag wurde er wieder geöffnet.

Israel stellte nach dem tödlichen Vulkanausbruch Hilfe bereit. Über die Botschaft seien Nahrung, Decken und Medizin geliefert worden, teilte das israelische Außenministerium am Montag mit.

Der Feuervulkan ist einer der aktivsten Vulkane in Mittelamerika. Es handelt sich um den zweiten Ausbruch des Fuegos in diesem Jahr.

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