Germany

Aktivisten hatten bundesweit mobilisiert - Polizei-Großeinsatz bei Linken-Demos gegen „Reiche“

Rund 1100 Teilnehmer in Hamburg, darunter 150 Antifa

Mit Plakaten wie diesen zogen die Demonstranten durch den Hamburger Vorort Pöseldorf
Mit Plakaten wie diesen zogen die Demonstranten durch den Hamburger Vorort PöseldorfFoto: Markus Scholz / dpa

Am Samstagabend demonstrierten Aktivisten in mehreren deutschen Städten, darunter Hamburg und Berlin. Linke Gruppen vom Aktionsbündnis „Wer hat, der gibt - Die Reichen müssen für die Krise zahlen“ hatten zum Protest aufgerufen, Hunderte folgten. Die Polizei rechnete mit gewaltbereiten Autonomen, rückte mit einem Großaufgebot an.

 ► In Berlin, wo der Demonstrationszug gegen 18.30 Uhr am Adenauerplatz begonnen hatte, blieb es bis zur frühen Abend ruhig: Bei dem Demonstrationszug über den Ku'damm bis zum Wittenbergplatz liefen auch linksradikale Gruppierungen mit. Starke Polizeikräfte begleiteten den Zug mit etwa 400 bis 500 Teilnehmern, bei dem es bis zum fortgeschrittenen Abend friedlich blieb.

Mit Plakaten wie diesen aber auch Sowjet-Flaggen zogen Demonstranten durch Berlin
Mit Plakaten wie diesen aber auch Sowjet-Flaggen zogen Demonstranten durch BerlinFoto: Jörg Carstensen / dpa
„Die Reichen sollen zahlen“ ist auf diesem Plakat in Berlin zu lesen
„Die Reichen sollen zahlen“ ist auf diesem Plakat in Berlin zu lesenFoto: Jörg Carstensen / dpa

In Hamburg war die Stimmung gereizter: Rund 1 100 Teilnehmer, darunter auch etwa 150 Gewaltbereite, zogen durch den gutbürgerlichen Stadtteil Pöseldorf. Mehrere Hundertschaften der Polizei begleiteten mit Wasserwerfern und Räumpanzern. Einige wenige Pyros und Rauchwerfer flogen.

Auch Hilfen für Corona-Geschädigte wurden gefordert
Auch Hilfen für Corona-Geschädigte wurden gefordert Foto: Markus Scholz / dpa
Mit Plakaten und Sowjet-Symbolen zogen die Demonstranten in Hamburg über den Mittelweg
Mit Plakaten und Sowjet-Symbolen zogen die Demonstranten in Hamburg über den Mittelweg Foto: Markus Scholz / dpa

Die Organisatoren der Demonstration fordern die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer, bessere Bezahlung für „systemrelevante Berufe“ wie Krankenpfleger, Erzieherin oder Kassierer sowie ein Verbot von Dividendenauszahlungen für Unternehmen, die staatliche Hilfe bekommen.

„Die Reichen müssen für die Krise bezahlen!“, hieß es auf einem Banner an der Spitze des Demonstrationszuges. „Wer hat, dem wird genommen“ stand auf einem anderen Plakat. Zu der Demonstration hatten auch vom Verfassungsschutz als linksextrem eingestuften Gruppen wie die Interventionistische Linke oder die anarchistische Libertäre H-Burg aufgerufen.

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