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„Alle müssen aufwachen“ - Söder wird Katastrophenfall für Bayern ausrufen

„Alle müssen aufwachen“ Söder wird Katastrophenfall für Bayern ausrufen

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder
Bayerns Ministerpräsident Markus SöderFoto: PETER KNEFFEL / AFP

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) wird den Katastrophenfall für sein Bundesland ausrufen. Das solle vorsorglich angekündigt werden, sagte Ministerpräsident Markus Söder nach einer Kabinettssitzung in München.

In den nächsten Tagen könne dies notwendig werden, um auf die „dramatische Entwicklung“ besser reagieren zu können. In Bayern habe sich in den vergangenen neun Tagen die Belegung der Intensivbetten verdoppelt, in einigen Regionen drohten in den kommenden Tagen bereits Kapazitätsengpässe. Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls könne das Land die Verteilung der Intensivpatienten besser koordinieren.

Söder sagte: „Wir sind in einer sehr, sehr ernsten Situation. Alle Befürchtungen erweisen sich leider als wahr. Die Lage scheint außer Kontrolle zu geraten.“

Corona habe nichts von seinem Schrecken verloren. Söders Appell: „Wenn wir alles so lassen, dann wird es schlechter, schlimmer, steiler. Alle müssen aufwachen. Wir haben die Aufgabe, jedes Leben zu retten.“

Es gebe daher nur eine Strategie: eindämmen und Kontakte reduzieren! Deshalb sollen in Bayern ab Montag auch noch strengere Kontaktbeschränkungen gelten, als von Bund und Ländern vereinbart – nämlich ausdrücklich auch in Privaträumen.

Zudem werden bis Ende November Veranstaltungen aller Art untersagt und nicht nur solche, die der Unterhaltung dienen. Ausnahmen gelten nur für Gottesdienste und Demonstrationen, wie das bayerische Kabinett beschloss.

Karte: Deutschlands Corona-Hotspots – Infografik

Im Freistaat seien am Donnerstag vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit 3057 neue Infektionen gemeldet worden. „Das ist eine neue Rekordzahl“, sagte Söder. Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Region in sieben Tagen, liege landesweit bei 107.

Damit bewege sich Bayern bundesweit zwar noch im Mittelfeld, gleichwohl sei die Zahl „einfach zu hoch“. 13 Kommunen in Bayern lägen bereits über einer Inzidenz von 50, einige sogar über 200.

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