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Germany

Alter schützt nicht vor Genialität: Federer im Finale gegen Djokovic

Wetter, Wetter, Wetter

Es hat heute Morgen einige Stunden in London geregnet, inzwischen ist es aber trocken und die Sonne soll später auch noch hervorkommen. Knapp über 20 Grad sind angesagt, gute Voraussetzungen also für ein feines Tennismatch.

Ein bisschen Drama

Gab es gestern dann doch noch auf dem Centre Court. Nach fast fünf Stunden Spielzeit und unter längst geschlossenem Dach siegten Juan Sebastian Cabal und Robert Farah im Doppelfinale der Männer gegen die Franzosen Nicolas Mahut und Edouard Roger-Vasselin 6:7, 7:6, 7:6, 6:7, 6:3 und sind damit die ersten kolumbianischen Grand-Slam-Champions überhaupt. Das kann einen schon mal umhauen.

Heute gilt's...

Für Roger Federer und Novak Djokovic auf dem Centre Court von Wimbledon - und für Englands Cricket-Team im Finale der WM gegen Neuseeland. Das Spiel läuft schon, vielleicht geht es auch länger als das Tennis-Endspiel. In jedem Falle ist das eine ganz große Nummer, gerade in London wo im Lord's Cricket Ground das große Spiel steigt. Dass nebenbei auch noch die Formel 1 in Silverstone gastiert und aktuell der Netball World Cup in England läuft, rundet den großen Sportsonntag auf der Insel ab. Wir konzentrieren uns hier aber ganz auf Tennis, etwa um 15.10 Uhr (deutscher Zeit) wird der erste Punkt ausgespielt.

Federer strebt neunten Wimbledon-Sieg an

Für seinen neunten Wimbledon-Titel muss Roger Federer etwas schaffen, was ihm bislang noch nie gelungen ist. Der Schweizer Tennisprofi muss bei ein und demselben Grand-Slam-Turnier den spanischen Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal und den Branchenanführer Novak Djokovic besiegen. Der serbische Titelverteidiger ist am Sonntag (15.00 Uhr MESZ/Sky) sein Final-Gegner beim Rasenturnier in London.

„Letztendlich wird es darauf ankommen, wer an diesem Tag der Bessere ist“, sagte Federer, der im Halbfinale am Freitag seinen Rivalen Nadal besiegt hatte. „Wer ist in einer besseren mentalen Verfassung? Wer hat noch mehr Energie übrig?“

Federer verblüfft auch mit beinahe 38 Jahren derzeit noch die Tennis-Welt und könnte zum ältesten Grand-Slam-Sieger in der Geschichte des Profi-Tennis seit 1968 werden.

Djokovic sei allerdings in Wimbledon die noch größere Herausforderung als Nadal, räumte Federer ein. 2014 und 2015 hatte der Herren-Rekordsieger von Wimbledon jeweils das Endspiel gegen den Serben verloren. Der 32-jährige Djokovic hatte im vergangenen Jahr im Finale den Südafrikaner Kevin Anderson besiegt und will seinen fünften Wimbledon-Titel holen. „Ich habe zwei Jahre nacheinander hier gegen Roger epische Endspiele gespielt, also weiß ich, was zu erwarten ist“, sagte Djokovic.

Der 15-fache Grand-Slam-Champion führt mit großem Vorsprung die Weltrangliste an und hat seinen Spitzenplatz erst einmal sicher. Federer, der schon 20 Titel bei den vier größten Turnieren geholt hat, kann mit einem Sieg wieder zur Nummer zwei werden. Nadal würde er dann in der neuen Weltrangliste am Montag überholen. (dpa)


Einen haben wir noch

Das Männerfinale am Sonntag zwischen Novak Djokovic und Roger Federer. Kurz nach 15 Uhr deutscher Zeit geht's los und dass das Match auch so ein Shorty wird wie das Frauenendspiel heute, ist dann eher unwahrscheinlich. Dazu dann am Sonntag mehr, jetzt gibt es in Wimbledon noch ein bisschen Doppel.

Willkommen im Club

Halep darf in Wimbledon jetzt ein- und ausgehen, wie sie möchte. Allein dafür hat sich das Siegen doch gelohnt.

Simona Halep auf der Pressekonferenz

Stolz mit dem Wimbledon-Abzeichen auf der Trainingsjacke und dann gut gelaunt bei ihren Antworten. Eine Auswahl:

Es ist unbeschreiblich wie es sich anfühlt, Wimbledon zu gewinnen. Es ist wirklich etwas Besonderes."

Halep über ihre Emotionen im Augenblick

Sie hat nichts sagen können, weil sie geweint hat (lacht). Ich habe sie nur umarmt und geküsst. Ich weiß ja, wie emotional sie ist.

Halep über die Reaktion ihrer Mutter

Daran zu denken, dass es möglich ist, auf Gras zu gewinnen, war schwierig. Denn in Rumänien gibt es ja nicht mal einen Rasenplatz.

Halep über Rasentennis in Rumänien

Es war eine Ehre für mich, vor ihr zu spielen. Ich habe sie nach dem Match getroffen, sie ist wirklich sehr nett und es war ein Extra-Ansporn, als ich die ganze königliche Familie auf dem Platz gesehen habe. Dann zu gewinnen, ist wirklich toll und unvergesslich.

Halep über die Kate Middleton und die königliche Familie

Ich denke schon, dass ich mein höchstes Level erreicht habe. Trotzdem denke ich, dass ich mich immer noch verbessern kann - das gilt vielleicht nicht für das heutige Match, aber wenn man das gesamte Turnier sieht, schon. Ich werde weiter dafür arbeiten.

Halep über die Leistung im Finale

Serena Williams auf der Pressekonferenz

Noch ein paar interessante Aussagen der Finalistin:

Ich muss einfach herausfinden, wie ich so ein Finale gewinnen kann. Vielleicht muss ich auch außerhalb der Grand Slams welche spielen. Das würde sicher helfen.

Williams auf die Frage nach den vielen Niederlagen in Grand-Slam-Finals zuletzt

Ich denke, ich hätte heute nicht viel anders machen können. Sie hat einfach unglaublich gut gespielt.

Williams auf die Frage, ob sie hätte etwas anders machen können

Wir werden in drei, vier, fünf Jahren nicht mehr hier rausgehen. Deswegen kommen die Leute jetzt, um uns zu sehen.

Williams zur Unterstützung der Fans für sie, aber auch für Roger Federer

Der Tag, an dem ich aufhöre, für die Gleichberechtigung zu kämpfen, wird der Tag sein, an dem ich im Grab liege.

Williams zum Vorwurf, sie würde sich zu viel um andere Dinge, wie den Kampf um Gleichberechtigung, kümmern, statt sich auf Tennis zu konzentrieren

Sympathische Siegerin

Sie bringt die Zuschauer immer wieder zum Lachen. Das kommt an und gleich darf sie auch noch mit den Royals sprechen.

Das war das beste Match meines Lebens. 

Simona Halep bei der Siegerehrung

Sie hat unvorstellbar gespielt. Gratulation!

Serena Williams bei der Siegerehrung

Halep reckt die Siegertrophäe in die Höhe

Und dann wird auch schon gesprochen.

Serena kann wieder lachen

Sie kennt das ja inzwischen mit Finalniederlagen bei Grand Slams. Gefeiert wird sie von den Fans obendrein und auch Meghan Markle muntert sie aus der Royal Box ein bisschen auf.

Siegerehrung

Die dürfte jetzt in etwa so lange dauern, wie ein weiterer Satz in diesem Finale.

Rumänien feiert

Noch nie hat ein Spieler aus Rumänien einen Einzeltitel in Wimbledon gewonnen. Simona Halep hat das jetzt geschafft und sie kann gerade gar nicht mehr aufhören zu strahlen.

Nach 56 Minuten ist es schon vorbei

Serena schlägt eine Vorhand ins Netz, Halep sinkt auf die Knie. Danach gibt es die freundliche Umarmung am Netz und der Rest ist Fassungsloigkeit. 6:2 und 6:2 nach einer fast perfekten Vorstellung.

Noch ein Break für Halep

Zwar schlägt Williams endlich ihr erstes Ass, aber ihre Gegnerin lässt sich nicht beeindrucken und spielt weiter fast fehlerfrei. Drei unforced errors stehen für Halep gerade mal zu Buche.

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