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Am Baisch-Weiher sieht’s aus „wie Sau“

Zurück am Weiher ist das Dixi-Klo, das coronabedingt auch Waschbecken und Desinfektionsmittel bietet. 

Beschwerden in Langenpreising

Am Baisch-Weiher sieht’s aus „wie Sau“

Der Baisch-Weiher in Langenpreising ist ein beliebter Treffpunkt derer, die gern baden gehen. Sogar von auswärts kommen Menschen, weil das Gewässer von der Größe her überschaubar ist. Dieser Zuspruch ist nicht unproblematisch. So haben unsere Zeitung Klagen erreicht – etwa die, dass es aussehe „wie Sau“. Das Fehlen sanitärer Anlagen über einen langen Zeitraum – auch das Dixi-Klo hat aus Infektionsschutzgründen zwischenzeitlich abgebaut werden müssen – zeitigt Folgen.

Langenpreising – Selbst der gastronomische Betrieb, der sich dort etabliert hat, arbeitete lange Zeit ohne jede sanitäre Einrichtung, was wiederum schon Nachbarn auf die Barrikaden gebracht hat, weil gewisse „Spätheimkehrer“ sich in deren Vorgärten immer wieder erleichterten.

Die Gemeinde Langenpreising hat im Rahmen der Dorferneuerung seinerzeit eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich auch um den Baisch-Weiher und seine Entwicklung bemüht hat. Erstes konkretes Ergebnis ist tatsächlich eine Steigerung der Sicherheit durch Zurückschneiden von Buschwerk direkt am Gewässer, sodass Eltern von der Wiese aus einen Blick auf ihre Sprösslinge haben können.

Die Arbeitsgruppe hatte auch die Errichtung von Umkleidemöglichkeiten und eben stillen Örtchen angedacht. Bloß sind diese Überlegungen bisher nicht wirklich konkret geworden. Aber das Dixi-Klo ist seit ein paar Tagen immerhin wieder da. Bürgermeister Josef Straßer (FWG) sagte zur Heimatzeitung: „Am Wochenende werden 32 Grad angesagt. Da habe ich gesagt, dass wir was machen müssen.“

Mit Gemeinderat Bernd Wicklein (FWG) hat Straßer sogar einen Experten im Gremium. Der wusste auch Rat: Es muss coronabedingt ein Dixi-Klo mit Waschbecken und Desinfektionsmitteln sein. Es sei dann Christina Schindlbeck, Mitarbeiterin im Rathaus, gewesen, die intensiv nach genau so einem Klohäusl gesucht habe. „Das kriegst du ja nicht gleich“, so der Bürgermeister, der weiter berichtete, dass er die regelmäßige Reinigung angeordnet habe. So wie es das Gesundheitsamt empfohlen habe.

Die Klagen über die unhaltbaren Zustände um den See haben nach seinem Bericht auch schon zu Gesprächen mit der Kioskpächterin geführt. Er hoffe jetzt, dass sich die Situation wieder bessere, so der Gemeindechef. klk

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