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Ampel-Plan reicht nicht - Renten-Chef warnt vor Milliarden-Loch

Ampel-Plan reicht nicht Renten-Chef warnt vor Milliarden-Loch

DRV-Chef Alexander Gunkel
DRV-Chef Alexander GunkelFoto: picture alliance / photothek

Die neue Regierung ist noch gar nicht im Amt, doch die Deutsche Rentenversicherung (DRV) schlägt schon Alarm: Sollte die Ampel ihre Pläne nicht ändern, geht der Rentenkasse das Geld aus!

DENN: In den kommenden Jahren gehen die geburtenstarken Jahrgänge in Rente, die Ausgaben explodieren. Die Renten-Reserve, die sogenannte „Nachhaltigkeits-Rücklage“, werde deshalb in den kommenden Jahren abschmelzen (aktuell: 37 Milliarden Euro), warnte DRV-Chef Alexander Gunkel in einer Rede. In einzelnen Monaten könne das zu „Liquiditäts-Engpässen“ führen, so Gunkel.

Es droht also der Renten-Ruin!

Gunkel appelliert an die Koalition, sie müsse jetzt „dringend“ handeln. „Es gilt, das Vertrauen der Gesellschaft in die Sicherheit der gesetzlichen Rentenversicherung zu stärken und nicht jedes Jahr Debatten über die Liquidität führen zu müssen.“

Doch die will eigentlich alles beim Alten belassen. Lediglich zehn Milliarden Euro zusätzlich will die Ampel zur Verfügung stellen, um das System zu stabilisieren.

Viel zu wenig, sagt Gunkel!

Das Geld würde noch nicht einmal ausreichen, um den Beitragssatz über ein Jahrzehnt hinweg auch nur um ein Zehntel Prozentpunkt zu reduzieren oder um auch nur die Hälfte der Rentenausgaben eines Monats zu finanzieren!