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Aus "Alte Schule" wird "Haus der Kultur"

Soll für 1,325 Millionen Euro bis zum Jahresende im Rahmen der Städtebauförderung zum 'Haus der Kultur' umgebaut werden: das Baudenkmal die 'Alte Schule' aus dem Jahr 1873.
Soll für 1,325 Millionen Euro bis zum Jahresende im Rahmen der Städtebauförderung zum "Haus der Kultur" umgebaut werden: das Baudenkmal die "Alte Schule" aus dem Jahr 1873. Foto: Markhard Brunecker

Voll im Gange sind die Sanierungsarbeiten der "Alten Schule" in der Herrnstraße. Das Baudenkmal aus dem Jahre 1873 mit einem schönen spätklassizistischen Hausteindekor an der Fassade war bis 1981 Grund- und Hauptschule. Nach dem Umzug der Hauptschule in das neue Gebäude an der Tauber diente sie bis 2002 als Grundschule.

Anschließend waren im Erdgeschoss die städtische Bücherei und der Ausstellungsraum zum Sonnenuhrenweg untergebracht. Neben einem weiteren Ausstellungsraum war im Obergeschoss unter anderem auch der Raum für Stadtratssitzungen installiert. Ab September 2015 wurde die bisherige Nutzung für die Unterbringung von Flüchtlingsfamilien abgeändert. Mit Ausnahme der Bücherei stand das Gebäude seit 2018 leer.

Dach war undicht 

Zunächst war eigentlich nur die Sanierung des mit Kupferblech eingedeckten Daches angedacht, da es an mehreren Stellen herein regnete. Die Kostenschätzung lag  bei 300 000 Euro. Eine Bestandserfassung ergab jedoch zahlreiche weitere Mängel wie zum Beispiel eine marode Heizungsanlage. Eine Bezuschussung im Rahmen des Städtebauförderprogramms "Soziale Stadt" machte eine Umwandlung zum "Haus der Kultur" nötig.

Mit der Sanierung wird die städtische Bücherei um einen Raum (Vorleseraum/Lese-Café) erweitert werden. Weiter sollen hier der Technikraum und die Sanitärräume entstehen. Im Obergeschoss wird aus drei Räumen unterschiedlichen Raumzuschnittes ein größerer abgestufter interkultureller, multifunktionaler Raum für rund 90 Personen geschaffen. Ein weiterer bestehender Raum soll als Kulturraum der Theaterpädagogik für Senioren, Erwachsene und Jugendliche im Herzen der Stadt genutzt werden.

Barrierefreier Zugang

Der nächste Raum findet voraussichtlich Verwendung als Bildungsraum für Sprach- und Kulturvermittlung. Zudem ist die Eingliederung für die historische Bibliothek aus dem Stadtarchiv geplant. Viele Röttinger wünschen sich aber auch, dass die Stadtratssitzungen wieder von der Burg Brattenstein zurück in ihr früheres Domizil verlegt werden. Hier herrscht eine ganz andere Atmosphäre und die Akustik, vor allem für die Zuhörer, ist doch erheblich besser. Die neue Küche steht für verschiedene Nutzungen zur Verfügung. Ein barrierefreier Zugang über den ehemaligen Schulhof und ein Aufzug runden die Sanierung ab.

Neben der Entkernung wurde bisher die Verlegung der Stromversorgung vom Dachständer auf Erdverkabelung erledigt und mit der Erneuerung der Wasser- und Abwasserleitungen begonnen. Eine Voruntersuchung des Daches aus dem Jahre 2017 brachte mehr Schäden hervor, als zunächst angenommen. Es wurde fast komplett erneuert. Eine Kostenberechnung von Dipl. Ing. Arch. Reiner Roßbach, Spezialist für Altbausanierung, aus dem Jahre 2018, ergab 1,325 Millionen Euro.

Förderantrag gestellt

Mit diesem Betrag wurde auch der Förderantrag bei der Regierung von Unterfranken für die Städtebauförderung gestellt. Inklusive der Bayerischen Landesstiftung werden bis zu 90 Prozent der förderfähigen Kosten erwartet, was eine runde Million bedeutet. Wie Architekt Rainer Roßbach bei einer Baustellenbesichtigung im Beisein von Bürgermeister Hermann Gabel mitteilte, werden die Kosten voraussichtlich eingehalten werden können, denn neben Kostensteigerungen gibt es auch Einsparungen wie etwa bei der Dacheindeckung, die nicht aus Kupfer, sondern aus Zink erfolgte. Nach Worten von Roßbach hält ein Kupferdach zwar ein paar Jahre länger als ein Zinkdach, etwa 50 Jahre, doch der preisliche Unterschied beträgt fast das Doppelte.

Die Bauarbeiten selbst kommen bisher gut voran und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein. Hier müssten, so Roßbachs mahnenden Worte, aber sämtliche Handwerkerarbeiten ohne Verzögerung durchgeführt werden.

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