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Ausbruch auf La Palma: Zusammenbrechender Vulkankegel gibt gigantische Lavafontäne frei

Katastrophe in Zeitlupe

Ausbruch auf La Palma: Zusammenbrechender Vulkankegel gibt gigantische Lavafontäne frei

Der Vulkan auf La Palma ist aktiver als jemals zuvor. Gewaltige Lavafontänen schießen in den Himmel. Zuvor ist der Kegel des Vulkans teilweise zusammengebrochen.

Santa Cruz - Die Ereignisse überschlagen sich seit dem Wochenende auf der Urlaubsinsel La Palma. Der Vulkan hat kaum an Kraft verloren. Im Gegenteil. Nach einem teilweisen Zusammenbruch des Hauptkegels strömen gewaltige Lavamassen ins Tal. Das Schicksal im Stadtteil La Laguna ist weiter in Gefahr, auch wenn sich momentan die Masse kaum mehr bewegt. Doch weitere Lavaströme sind aufgebrochen. Einer im südlichen Bereich des Vulkans fließt durch das Gebiet von Las Manchas. Laut Berechnungen des Geographical and Mining Institute of Spain (IGME) mit etwa 50 Metern pro Stunde. Dazu wälzt sich die Lava weiter an der Nordflanke hinunter.

Vulkanausbruch auf La Palma: Kein Ende in Sicht

Das stärkste Erdbeben seit Beginn des Vulkanausbruchs (19. September) hat ganz La Palma mit einer Stärke von 4,9 erschüttert. Und der Start in die sechste Woche nach dem Ausbruch verheißt kaum Gutes. An diesem Montag (25. Oktober) gegen 9.25 Uhr (kanarischer Zeit) ist ein weiterer Teil des Vulkankegels zusammengebrochen. Die Folgen sind besorgniserregend: „Eine riesige Lavafontäne“, wie das Vulkanologische Institut der Kanarischen Inseln (Involcan) via Twitter mitteilt. Seit Stunden ergießt sich Lava daraus ins Tal. Der Ausbruch ist gewaltig, wie stündlich neue Video-Aufnahmen in den sozialen Netzwerken zeigen. Die Erdrutsche haben das Aussehen des Vulkans verändert.

Vulkanausbruch auf La Palma

Der Vulkan am der Cumbre Vieja (1949 Meter) auf der Kanareninsel La Palma ist am 19. September 2021 zum ersten Mal seit 50 Jahren ausgebrochen.
Riesige Lavaströme haben inzwischen mehr als 2146 Gebäude und fast 901,2 Hektar Land zerstört.
Die Kanaren, zu denen auch die beliebten Ferieninseln Gran Canaria, Teneriffa und Lanzarote gehören, sind vulkanischen Ursprungs. Der Cumbre Vieja galt als schlafender Vulkan.

La Palma - Vulkanausbruch zerstört mehr als 900 Hektar Land

Der Schaden durch den Vulkanausbruch auf La Palma ist enorm. Inzwischen sind nach den Daten des Copernicus-Satelliten, der nur Gebäude ohne Angabe des Typs analysiert, 2146 Gebäude zerstört. Mehr als 900 Hektar sind von einer meterdicken Lavaschicht bedeckt. Ob und wann der Vulkanausbruch am Cumbra Vieja zu Ende geht? Es ist eine Frage, auf die sich die Forscher im Augenblick kaum festlegen können. Einmal legte der Vulkan eine gespenstische Pause ein. Im Moment sieht die Lage jedoch ganz anders aus. (ml)*Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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