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Auszeichnung für Idee des Gottesdienst-TV per YouTube

Die Lebenshilfe Main-Taunus erhielt den Stiftungspreis 2020 in Höhe von 5.000 Euro der Kurt Graulich Stiftung aus Flörsheim. Vorstandsvorsitzender Kurt-Jochem Graulich überreichte ihn an die Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Jenny Hillebrandt. Geschäftsführer Ulrich Mann, Michael Helisch und David Ernst komplettierten die Lebenshilfe-Delegation. Fotos: Heiner Engelter

Die Lebenshilfe Main-Taunus erhielt den Stiftungspreis 2020 in Höhe von 5.000 Euro der Kurt Graulich Stiftung aus Flörsheim. Vorstandsvorsitzender Kurt-Jochem Graulich überreichte ihn an die Vorstandsvorsitzende der Lebenshilfe Jenny Hillebrandt. Geschäftsführer Ulrich Mann, Michael Helisch und David Ernst komplettierten die Lebenshilfe-Delegation. (Fotos: Heiner Engelter)

HOCHHEIM - Mit Stolz können Vorstand und Kuratorium der Kurt Graulich Stiftung „Helfen in Not“ aus Flörsheim am Main auf ihre Arbeit in den vergangenen 25 Jahren zurückschauen. Die Stiftung wurde 1995 aus Dankbarkeit für eigene Erfolge und aus einem tiefen Verständnis für Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen, von Kurt-Jochem Graulich gegründet. Die Stiftung trägt den Namen des früh verstorbenen Vaters Kurt Graulich. Dieses Jubiläum fordert eine Bestandsaufnahme, einen Rückblick auf 25 erfolgreiche Jahre, die geprägt sind von fortwährenden Hilfsmaßnahmen.

Das Kuratorium der Stiftung hat einstimmig beschlossen, den diesjährigen Stiftungspreis an die Lebenshilfe Main-Taunus zu verleihen. Ein weiterer Preisträger ist „Thomas More TV“ aus Hochheim. Jenny Hillebrandt, Vorsitzende der Lebenshilfe, hat sich in einer ersten Reaktion „für die wunderbare Nachricht“ bedankt: „Gerade in dieser Zeit, die von vielen Sorgen rund um Corona geprägt ist, freuen wir uns über die gute und positive Nachricht und die damit verbundene Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit“. Dieser Geldbetrag helfe bei der Sanierung der Bäder im Wohnheim Flörsheim. Dort wohnen zurzeit 22 Menschen mit Behinderungen, die sich über barrierefreie Bäder freuen werden.

Die Übergabe des Stiftungspreises fand vergangenen Freitag in den Räumlichkeiten der Firma Graulich statt. Gleichzeitig wurde an diesem Nachmittag die Gruppe von Thomas More TV mit einem Geldpreis von 500 Euro bedacht. Damit wird das ehrenamtliche Engagement der jungen Männer gewürdigt, die seit Beginn der Corona-Zeit Sonntag für Sonntag einen Gottesdienst aus Hochheimer und Flörsheimer Gotteshäusern in die Wohnungen der Bevölkerung übertragen. Das Kuratorium der Stiftung ist von diesem Engagement beeindruckt und hat deshalb beschlossen, einen Anerkennungspreis zu überreichen. Thomas More TV wurde an diesem Nachmittag durch Alexander Hedderich und Hendrik Zwaack vertreten.

Die Kurt Graulich Stiftung „Helfen in Not“ hilft im besten Wortsinn Menschen, die in Not geraten sind sowie karitativen Einrichtungen und Institutionen. Die Liste der Unterstützung, die in den vergangenen 25 Jahren von der Kurt Graulich Stiftung gewährt wurde, ist lang. In einer Zeit, wo Egoismus und soziale Kälte vorherrschen und Werte weniger gefragt sind, hilft die Stiftung vor allem auch Randgruppen unserer Gesellschaft.

Die Kurt Graulich Stiftung ist seit 25 Jahren verlässlicher Partner für Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen. Was die Gesellschaft nicht leisten kann, versucht die Flörsheimer Stiftung von Kurt-Jochem Graulich ein wenig aufzufangen. Die täglich eingehenden Bittschreiben offenbaren tiefe Not und Verzweiflung von Menschen, die einfach nicht mehr weiterwissen und sich – oft voller Scham – in ihrer verzweifelten Lage an die Stiftung wenden. Oft sind es Hilfeschreie.

Kurt-Jochem Graulich, Baustoff-Unternehmer in Flörsheim, ist Gründer und Vorstandsvorsitzender der Kurt Graulich Stiftung. Helfen in Not ist nicht nur Untertitel der Stiftung, helfen in Not ist oberstes Ziel. In monatlichen Sitzungen des Stiftungskuratoriums werden die eingehenden Hilfsanträge auf Hilfsbedürftigkeit geprüft. Das Gremium macht es sich nicht leicht. Über jedes einzelne Schreiben wird gesprochen, beraten, diskutiert und entschieden. Das alles geschieht unbürokratisch. Direkt, unmittelbar und zweckdienlich soll die Hilfe sein. Das bedeutet gleichzeitig, dass Hilfesuchende schnell Antwort erhalten.

Das Kuratorium der Kurt Graulich Stiftung setzt alles daran, das Leben Einzelner erträglicher und lebbarer zu machen.

Regelmäßige Unterstützung erhalten auch der Caritasverband Main-Taunus, die Hattersheimer Tafel, die Schwalbacher Tafel, das Hospiz Lebensbrücke in Flörsheim am Main, der Verein „Bürger helfen Bürgern“ Flörsheim am Main, der Förderkreis für Ganzheitsmedizin in Bad Herrenalb, das Zentrum im Kraichgau sowie der Verein „Perspektiven“ in Oberursel.

Darüber hinaus wird seit dem Jahr 2000 – meist jährlich im September – der Stiftungspreis in Höhe von 5.000 Euro an Institutionen, Vereine und herausragende Persönlichkeiten vergeben, die Ziele und Grundsätze der Stiftung umsetzen und beherzigen. Jeder der bisher verliehenen Stiftungspreise hat unmittelbar dazu geführt, dass Not gelindert werden konnte, dass Randgruppen unserer Gesellschaft die Welt ein wenig positiver, ein wenig heller erleben durften.

Die Kurt Graulich Stiftung finanziert ihre nachhaltigen Tätigkeiten durch Erträge aus der Verzinsung des Stiftungskapitals, aus Mitgliedsbeiträgen, aus Geld- und Sachspenden sowie aus den Einnahmen aus Benefizveranstaltungen und Vorträgen. Eines haben alle – Vorträge und Benefizkonzerte – gemeinsam: Die Einnahmen aus den jeweiligen Veranstaltungen, die zu 100 Prozent in die Stiftungskasse fließen, tragen dazu bei, die umfangreichen Aufgaben der Stiftung zu finanzieren.

Ausdrücklich bedankt sich Stiftungsvorstand Kurt-Jochem Graulich für das ehrenamtliche Engagement der Kuratoriumsmitglieder, die mit ihrer Arbeit die Voraussetzungen zum positiven Jahresergebnis erfüllen – Kuratoriumsmitglieder sind zurzeit Angelika Busch (Flörsheim), Christa Hofmann (Flörsheim), Jürgen Sievers (Nauheim), Gisela Torres (Flörsheim) und Hans-Jürgen Wagner (Flörsheim).

Neben seinem Baustoffunternehmen steht Kurt-Jochem Graulich in seiner knappen Freizeit als Beiratsmitglied zudem dem Sozialbüro Main-Taunus in Hofheim und auch dem Psychosozialen Verein „Perspektiven“ in Oberursel mit Rat und Tat zur Verfügung.

Über die Stiftung

Der Stiftungspreis der Kurt Graulich Stiftung wurde im Jahr 2000 von Kurt-Jochem Graulich ins Leben gerufen. Die Empfänger des Stiftungspreises werden von Vorstand und Kuratorium sorgfältig ausgesucht. Infrage kommen Einzelpersonen, Institutionen und Gruppierungen, die selbstlos und uneigennützig Menschen helfen. Der Stiftungspreis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Die Verleihung des Stiftungspreises ist in den Jahren zu einem gefragten Event geworden.

Kurt-Jochem Graulich ist in seinem zeitraubenden Engagement als Unternehmer und für „seine Stiftung“ unermüdlich. Kraft und Unterstützung findet er bei seiner Frau Christel, mit der er seit über zwanzig Jahren verheiratet ist. Christel Graulich steht hinter dem sozialen Handeln ihres Mannes und unterstützt sein vielfältiges Wirken im beruflichen und sozialen Bereich. Mit viel Verständnis für sein umfangreiches Arbeitspensum ist sie an seiner Seite, gerade, wenn es um die Stiftung geht, die auch ihr längst zu einer Herzensangelegenheit geworden ist.

In den vergangenen 25 Jahren haben zahlreiche Vorträge und auch Benefiz-Konzerte für die Kurt Graulich Stiftung stattgefunden. Die Einnahmen sind jeweils zu 100 Prozent in die Kasse der Kurt Graulich Stiftung geflossen, sodass auch mit diesen Einnahmen viel Gutes geleistet werden konnte.

Die Kosten für die einzelnen Veranstaltungen wie Honorare, Saalmieten, Werbung etc. werden von Kurt-Jochem Graulich jeweils privat beglichen.

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