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Germany

Bald freie Fahrt zum Bahnhof: Ende der Baustelle in Wabern in Sicht 

Auf der Zielgeraden: Die Bauarbeiter Torben Asbrand und Markus Hohmann zeigen Bürgermeister Claus Steinmetz, wie sie die Bordsteine an der Waberner Bahnhofstraße setzen. 

Noch rattert es ordentlich an der Waberner Bahnhofstraße. Aber schon in sechs Wochen sollen die vielen Maschinen, der Lärm und die Sperrung Geschichte sein.

Knapp vier Jahre sind seit dem ersten Arbeitsschritt vergangen. Nachdem der erste Bauabschnitt fertiggestellt und der Bahnhof modernisiert wurde, befinden sich die Arbeiter nun auch am zweiten Bauabschnitt in den letzten Zügen. Stichtag ist der 30. September.

„Wir setzen gerade die Bordsteine. Danach fehlt nur noch der Asphalt“, erklärt Markus Hohmann von der Firma Giebel-Bau aus Eiterfeld (Kreis Fulda). Gemeinsam mit seinen Kollegen hat er seit Anfang März einiges auf dem Abschnitt zwischen der Kreuzung Raiffeisenstraße und dem Bahnhof verändert.

Neue Wasserleitungen, Hausanschlüsse und einen Regenwasserkanal

Es gibt neue Wasserleitungen, Hausanschlüsse und einen Regenwasserkanal. Wenn alles fertiggestellt ist, stehen außerdem neue Parkflächen zur Verfügung. An den Straßenrändern stehen dann auch frisch gepflanzte Bäume. „Die Bahnhofstraße ist neben der Kurfürstenstraße und der Landgrafenstraße eine der wichtigsten Hauptachsen in Wabern“, sagt Bürgermeister Claus Steinmetz.

Die umfassende Sanierung der Straße in Kombination mit dem kürzlich modernisierten Bahnhofsgebäude und -vorplatz sollen die Attraktivität des Ortes steigern. Der Bahnhof sei eine wichtige Anlaufstelle und werde von immer mehr Menschen genutzt, sagt Steinmetz.

Bauarbeiten sollten eigentlich im Juli abgeschlossen sein

Für die Sanierung des ersten Abschnitts zwischen der Alten Kasseler Straße und der Kreuzung Raiffeisenstraße musste die Gemeinde rund 1,1 Millionen Euro in die Hand nehmen. Neben erneuerten Wasserleitungen, Kanälen und dem Straßenbelag sind dort von November 2015 bis Juli 2016 außerdem drei barrierefreie Bushaltestellen entstanden. Mit 416.000 Euro wurde das Bauprojekt über das Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ und über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bezuschusst.

Für den zweiten Abschnitt werden 900.000 Euro fällig. Auch diesmal gab es Unterstützung über das Stadtumbauprogramm mit 140.000 Euro. Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits Ende Juli abgeschlossen sein. „Ein halbes Jahr Bauzeit liegt aber noch vollkommen im angemessenen Rahmen“, betont Steinmetz.

Weitere Ideen

Viele Anwohner sowie auch die Firma Getränke-Korell mussten in den vergangenen Monaten mit Einschränkungen durch die Baustelle zurechtkommen. Mit alternativen Zufahrten, kurzen Umleitungen und frühzeitigen Informationen seien diese aber so gering wie möglich gehalten worden, sagt der Bürgermeister.

Wenn der Feinschliff abgeschlossen ist, soll es ruhig werden rund um die Bahnhofstraße – zumindest zunächst. Denn weitere Ideen gibt es laut Steinmetz schon: „Am Bahnhof sind unter anderem der Bau eines Häuschens für Fahrräder, ein Bistro für Bahnkunden sowie eine Überdachung des Ausgangs an der Homberger Straße geplant.“

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