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Bayern München gegen Eintracht Frankfurt: Das Spiel im Live-Ticker

Heute muss Eintracht Frankfurt nach München zum FC Bayern. Trainer Adi Hütter lieferte im Vorfeld deutliche Antworten zu Einsätzen von Filip Kostic und Amin Younes.

FC Bayern München - Eintracht Frankfurt -:- (-:-)

Vor. Aufstellung Bayern MünchenNeuer - Pavard, J. Boateng, Alaba, Hernandez - Kimmich, Goretzka - Coman, T. Müller, Douglas Costa - Lewandowski
Vor. Aufstellung Eintracht FrankfurtTrapp - Ndicka, Hasebe, Hinteregger - Toure, Ilsanker, Rode, Zuber - Kamada - Dost, Silva
Tore-
SchiedsrichterMarkus Schmidt (Stuttgart)

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Mit größtem Respekt tritt Eintracht Frankfurt heute in der Fußball-Bundesliga beim FC Bayern an. Seit Trainer Adi Hütter im Sommer 2018 den Posten bei der Eintracht antrat, fielen im Duell mit den Münchnern meistens viele Tore. Abgesehen vom furiosen 5:1-Sieg der Frankfurter vor knapp einem Jahr erzielte diese aber meistens der Favorit: 0:5 im Supercup, 1:5 im Mai 2019, 2:5 im Mai 2020.

„Ich sehe es auch so, dass es für mich die beste Mannschaft der Welt ist. Wenn man alle anderen Top-Teams sieht, hat Bayern die geringsten Probleme. Wenn du gegen Atlético 4:0 nach 70 Minuten führst, zeigt das, was sie für eine Klasse haben“, lobte Hütter den Champions-League-Sieger mit Blick auf dessen Spiel unter der Woche gegen Madrid. Die bisher in der Liga ungeschlagenen Hessen gehen in das Gastspiel beim Rekordmeister deshalb als klarer Außenseiter.

Nationalspieler Leroy Sané kehrt beim FC Bayern München nach vier Wochen Verletzungspause in den Kader zurück. Der Flügelstürmer sei aber „noch nicht von Anfang an eingeplant“, wie Trainer Hansi Flick mit Blick auf das Bundesliga-Heimspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen Eintracht Frankfurt berichtete.

Das Spiel der Eintracht gegen den FC Bayern kommt für Filip Kostic noch deutlich zu früh.

Bei dem 24-Jährigen müsse es Schritt für Schritt gehen, erläuterte Flick: „Die nächste Sache wäre, dass er reinkommt im Spiel. Aber dafür müssen wir den Spielverlauf abwarten. Er hat aber im Training einen sehr guten Eindruck gemacht. Es ist eine Option mehr, die wir haben.“

Eintracht Frankfurt: Kostic und Younes gegen FC Bayern? Hütter mit deutlicher Antwort

Vor dem Duell mit dem FC Bayern München in der Bundesliga am Samstag (15.30 Uhr) hat sich SGE-Trainer Adi Hütter auf der Pressekonferenz zur Personalsituation bei Eintracht Frankfurt geäußert. Filip Kostic*, der seit Wochen aufgrund eines Innenbandrisses ausfällt, komme wieder „gut in Fahrt“, wie Hütter erklärte. Allerdings werde man bei ihm „nichts riskieren“. Gegen den FC Bayern wird er definitiv nicht im Kader stehen. „Wenn er nach der Länderspielpause fit ist, ist es super. Vorher wäre natürlich auch gut“, ließ Hütter sämtliche Optionen offen.

Stattdessen wäre sicherlich Amin Younes eine Option für die Startelf gegen die Bayern. Auf entsprechende Nachfrage antwortete Hütter jedoch deutlich: „Nein.“ Er sei zwar auf „einem guten Weg“, aber eben noch „kein Kandidat für die Startelf“. Ebenfalls mit in den Flieger gen München steigen wird David Abraham. Ein Einsatz von Beginn an ist jedoch noch offen. „In der Kniekehle geht manchmal etwas zu, also nichts Muskuläres“, verriet Hütter.

Eintracht Frankfurt beim FC Bayern: Überraschende Wende sorgt für SGE-Ernüchterung

Gute Nachrichten für den FC Bayern München, schlechte aus Sicht von Eintracht Frankfurt: Leroy Sané könnte schon am Samstag wieder im Kader des deutschen Rekordmeisters stehen. Vor rund dreieinhalb Wochen hatte sich der Flügelflitzer eine Kapselverletzung im rechten Knie zugezogen. Jetzt trainierte Sané am Donnerstagvormittag das erste Mal wieder mit seinen Teamkollegen beim FCB.

Warmlaufen mit Jerome Boateng und Eric Maxim Choupo-Moting, Dehnübungen, Kurzsprints, Zweikämpfe, Kreisspiel, Torschuss - Sané machte alles mit. Nach etwa 50 Minuten schnappte sich Co-Trainer Miroslav Klose den Neuzugang aus Manchester. Pass, Dribbling, Abschluss aufs Tor war die Devise. Damit könnte es für den deutschen Nationalspieler tatsächlich schon für Samstag reichen. Entscheidend wird das Abschlusstraining am Freitag sein. Aus Sicht der SGE wäre eine Rückkehr von Sané eher keine so gute Nachricht.

Eintracht Frankfurt vor Duell mit FC Bayern: Rode sieht zwei Vorteile für die SGE

München - Wenn es einer wissen muss, dann er. Sebastian Rode kennt den FC Bayern München in- und auswendig. Er hat gegen ihn und mit ihm gespielt, mit ihm gewonnen und manchmal sogar gegen ihn. So etwa beim 5:1 von Eintracht Frankfurt* im Herbst 2019. Längst ist Rode der heimliche Chef bei Eintracht Frankfurt*. Und wie sich das als Chef gehört, geht er voran. Dem Duell mit den Bayern am Samstag (15.30 Uhr) blickt der Blondschopf mit viel Selbstbewusstsein entgegen - zurecht. Denn Rode sieht die SGE in gleich zwei Punkten im Vorteil gegen den deutschen Rekordmeister.

Rode vor Duell FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt: „Brauchen uns nicht zu verstecken“

„Gerade wir haben nach der Corona*-Pause gezeigt, dass wir auch gegen die Bayern mithalten können“, erklärte Rode jetzt im „kicker“ und führte aus: „Im Pokal-Halbfinale haben wir knapp 1:2 verloren.“ Einen Vorteil sieht der Mittelfeld-Dynamo der Eintracht darin, dass sein Team gut in die Saison gestartet ist: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken, nach dem guten Start haben wir eine breite Brust.“

Hinzu komme, dass die Bayern erst am Mittwoch in der Champions League gegen Atlético Madrid (4:0) ran mussten. „Ich weiß aus eigener Erfahrung: Nach so einem Highlight in der Champions League ist es in der Bundesliga schon mal ein bisschen härter. Daher bin ich guter Dinge“, erklärte Rode. Doch auch er weiß, dass am Samstag „schon vieles passen muss“.

Insbesondere nach dem sieht Rode einiges an Verbesserungspotenzial. Man müsse sich „im spielerischen Bereich und bei der Kaltschnäuzigkeit“ verbessern, denn: „In Köln hatten wir nach der Pause die Riesenchance zum 2:0, eine Spitzenmannschaft macht ein Spiel in dieser Phase klar.“

Eintracht Frankfurt gegen FC Bayern: Rode schwärmt von Younes

Als Mutmacher gelten ohnehin eher die vorangegangenen Spiele gegen Hertha BSC (3:1) und die TSG 1899 Hoffenheim (2:1). Während beim FC Bayern Thomas Müller zwar seinen zweiten Frühling erlebt*, die Termindichte und die Corona-Infektion von Serge Gnabry* jedoch auf‘s bayerische Gemüt schlagen, blickt die SGE gen Europa. Denn genau das ist das erklärte Ziel. Rode sieht es als „realistisch an, wenn alles gut läuft“. Und: „Ich sehe einen Vorteil, dass wir nur ein Spiel in der Woche haben.“

Zudem erhofft sich Rode einiges von den Neuzugängen Steven Zuber und vor allem von Amin Younes*. „Amin Younes kann uns mit seinen Qualitäten im Eins-gegen-eins nach vorne bringen“, schwärmte Rode im „kicker“. „Seine technischen Fähigkeiten“ machen ihn aus, ist sich der Ex-Bayern-Spieler sicher. Durch Younes‘ diverse Stationen im Weltfußball wie Ajax Amsterdam oder zuletzt beim SSC Neapel finde er sich auch „in verschiedenen Systemen zurecht“.

Gegen Köln kam Younes noch von der Bank. Gegen die Bayern könnte er für Eintracht Frankfurt starten. Rode hätte sicher nichts dagegen. *fr.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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