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Bei Hitzewelle: Bußgeld für Gassigehen mit dem Hund? Petition gestartet

Hunde-Petition gestartet: Sollten Hundehalter beim Gassi gehen in der Hitze Strafe zahlen?

Gefahr im Sommer

Bei Hitzewelle: Bußgeld für Gassigehen mit dem Hund? Petition gestartet

Hitze kann für Vierbeiner sehr gefährlich werden. Die Petition einer besorgten Hundebesitzerin fordert Strafen fürs Gassi gehen und findet bereits über 30.000 Unterstützer.

Waterlooville/England - „Es braucht gerade einmal 15 Minuten, dann kann ein Hund schon an einem Hitzschlag sterben.“ So beginnt die Engländerin Paige Spearmann ihre Petition auf der Kampagnenplattform change.org. Sie will sich für die vielen Vierbeiner einsetzen, die trotz extremer Hitze vor die Tür müssen. „Ich denke Bußgelder sollten durchsetzbar sein, wenn irgendjemand dabei gesehen wird, wie er bei über 20 Grad Gassi geht.“ fordert die 25-Jährige aus Waterlooville.

Ihre Petition bleibt nicht unbemerkt. Bereits über 30.000 Unterstützer hat Spearman erreicht. Viele bestärken ihre Bedenken. So schreibt eine Gleichgesinnte unter die Petition: „Wir würden selbst nicht mal ein paar Schritte barfuß über heißen Asphalt laufen wollen, warum zwingen wir unsere Haustiere dazu, die wir lieben?“ Spearman hatte in ihrer Petition betont, wie sehr sich Asphalt unter der prallen Sonne aufheizt. Viel zu viele „Fell-Babys“ würden jedes Jahr wegen Ignoranz an den Folgen dieser Hitze sterben.

Heißer Asphalt und Hitzschlag: Ab welchen Temperaturen es gefährlich wird

Andere Nutzer von Change.org räumen Zweifel ein, besonders an der Temperaturgrenze von 20 Grad. Doch sind die Sorgen berechtigt? Ab wann ist der Asphalt zu heiß für Hundepfoten und bei welchen Temperaturen sind Spaziergänge mit Hund vertretbar? Auch die Kleintierärztin Dr. Carola Urhausen verweist in einem Artikel des Verbandes für das Deutsche Hundewesen“ (VDH) ebenfalls auf die Hitzeempfindlichkeit der geliebten Tiere. Ein Hund könne seine Körpertemperatur nicht so gut regeln, wie ein Mensch: „Durch ihr dichtes Fell und vor allem durch das Fehlen von Schweißdrüsen am Körper, können Hunde nicht schwitzen und so ihren Körper abkühlen.“

Schon ab ca. 28-30 C° reiche Hecheln als Kühl-Mechanismus nicht mehr aus. Die Körpertemperatur kann gefährlich steigen und die Gefahr eines Hitzschlags steigt. Besonders gefährdet seien die sogenannten brachycephalen Rassen, also kurznasige Hunde wie Mops, englische und französische Bulldoggen oder Pekinesen. 

Bei heißem Asphalt rät die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ zum sogenannten „Sieben-Sekunden-Test“:  Hierbei können Haustierhalter ihren Handrücken sieben Sekunden lagen auf die heiße Oberfläche legen. „Wenn sie es nicht durchhalten, ist die Hitze des Untergrundes für Hundepfoten zu hoch“, erklärt Sarah Ross von „Vier Pfoten“. Kommt es dennoch zu Verbrennungen sollte sofort der Tierarzt aufgesucht werden. (vs)

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