Die Netflix-Serie „Squid Game“ ist auf deutschen Schulhöfen angekommen, auch in Berlin. Nun warnt eine Schule in der Hauptstadt Eltern vor der Serie.

In einem Info-Schreiben einer Grundschule in Berlin-Mitte wird deutlich gemacht, dass einige Kinder über die Serie sprechen, diese aber erst ab einem Alter von 16 Jahren freigegeben ist. 

In der Serie treten Erwachsene in Kinderspielen gegeneinander an, die Verlierer sterben. Die Berliner Schule empfiehlt den Eltern nun, die Geräteeinstellungen zu überprüfen und mit den Kindern über die Inhalte zu sprechen. 

► Auch an bayrischen Schulen sorgt die Serie für Probleme. Ein Sprecher des Kultusministeriums sagte: „Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus beobachtet mit Sorge die Popularität, die die Serie unter Kindern und Jugendlichen hat, und lehnt die Werte, die in ihr vermittelt werden, kategorisch ab.“

An mehreren Augsburger Grund- und Mittelschulen haben Kinder die Serie nachgespielt. Für die Verlierer setzte es eine Ohrfeige. Ein gefährlicher Trend! Die Polizei wurde bereits eingeschaltet.

Da Schulen die Gesellschaft widerspiegeln, sei diese Serie sicherlich auch Thema auf den Schulhöfen. Konkrete Erkenntnisse darüber, in welchem Maße insgesamt „Squid Game“ an Schulen in Bayern nachgespielt wird, gebe es im Moment aber nicht, so das Ministerium.

Lesen Sie dazu auch

► Das Geheimnis der Netflix-Todeskekse aus „Squid Game“ 

►„Squid Game“ ist nun die erfolgreichste Netflix-Serie aller Zeiten

Das Ministerium biete, so ein Sprecher, gemeinsam mit den Staatlichen Schulberatungsstellen und der Polizei Präventionsprogramme zur Stärkung der Persönlichkeit und gegen Gewalt an.

„Medienerziehung ist als übergeordnetes Bildungsziel ebenfalls fest in den Lehrplänen verankert“, teilt das Ministerium mit.