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Bitter für Bremen: Nach geplatzem Werder-Wechsel – Max Kruse liebäugelt mit Berlin

Köln -

Dieser Artikel wird kontinuierlich fortgeführt – die letzte Aktualisierung erfolgte am 6. August 2020.

Das Transferfenster ist seit dem 15. Juli wieder geöffnet. Hier eine Übersicht der jüngsten Transfers und Gerüchte.

Verpassen Sie keine großen News vom Transfermarkt – und lesen Sie hier, welche die teuersten Fußball-Transfers aller Zeiten sind! (sid, dpa, red)

Max Kruse: Nach Absage an Werder Bremen nun zu Union Berlin?

Fußball-Profi Max Kruse (32) hat sich nun auch öffentlich zu seiner Absage an seinen früheren Club Werder Bremen geäußert. „Ich habe von Anfang an gesagt, dass eine Rückkehr zu Werder nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat“, sagte der  Ex-Nationalspieler in einem Instagram-Video.

Das Thema sei in der Öffentlichkeit „hochgepusht worden“, weil er Kontakt zu dem Bremer Sportchef Frank Baumann (44) und zu Trainer Florian Kohfeldt (37) hatte. „Ich habe es mir überlegt und mich für einen anderen Weg entschieden, den jeder auch respektieren sollte“, sagte Kruse.

Der ehemalige Werder-Kapitän war erst vor einem Jahr aus Bremen zu Fenerbahce Istanbul gewechselt. In der Türkei kündigte er seinen Dreijahresvertrag wegen fehlender Gehaltszahlungen aber im Juni einseitig auf.

Kruse will nun in die Fußball-Bundesliga zurückkehren, als Favorit auf seine Verpflichtung gilt Union Berlin. An die Werder-Fans gerichtet sagte er in dem Video auch: „Ich freue mich auf jeden Fall darauf, euch bald im Weser-Stadion wiederzusehen.“

Werder Bremen will United-Juwel Tahith Chong als Ersatz für Milot Rashica

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Manchester Uniteds Tahith Chong, hier bei einem Pokalspiel im Januar 2019, steht als potenzieller Leihspieler auf dem Wunschzettel von Bundesligist Werder Bremen. 

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Werder Bremen ist an einer Leihe von Offensiv-Talent Tahith Chong (20) von Manchester United interessiert. „Er hat großes Tempo, er kommt über die Außenbahn – vom Profil her passt er“, sagte Sportchef Frank Baumann (44) dem „Weser-Kurier“ am Mittwoch. „Solche Jungs von Top-Klubs auszuleihen, kann für uns Sinn ergeben. Aufgrund unserer Situation ist er ein Spieler, der interessant sein könnte.“

Der niederländische U21-Nationalspieler wechselte 2016 von Feyenoord Rotterdam in die Jugend des englischen Rekordmeisters Manchester United. Für die Red Devils kam er in der vergangenen Premier-League-Saison auf drei Kurzeinsätze und absolvierte in der Europa League fünf Spiele. Im vergangenen Jahr soll der FC Bayern München an einer Verpflichtung interessiert gewesen sein.

An der Weser könnte der schnelle Flügelspieler den abwanderungswilligen Milot Rashica ersetzen, der weiterhin auf Klub-Suche ist. „Wir werden jemanden dazunehmen, falls Milot uns verlässt“, kündigte Baumann an.

400 Millionen Euro Ablöse: FC Barcelona will neue Ausstiegsklausel für Ansu Fati 

Ansu Fati war einer der wenigen Lichtblicke in einer Saison, die man beim FC Barcelona – es sei denn man gewinnt überraschend noch die Champions League – wohl möglichst bald als „Corona-Krise“ aus dem Gedächtnis streichen will.

Mit gerade mal 17 Jahren kam der Shooting-Star aus Guinea-Bissau, der als 6-Jähriger nach Spanien kam und mit 16 die spanische Staatsangehörigkeit annahm, im ansonsten inzwischen überalterten Kader der Katalanen auf 32 Einsätze und acht Tore. Eine große Zukunft scheint gewiss – und zwar beim FC Barcelona, wenn es nach den Wünschen der Bosse geht.

Weil Spieler wie Fati Begehrlichkeiten wecken, will Barça schnellstmöglich den bis 2022 laufenden Vertrag des Teenies verlängern – und seine Ausstiegsklausel neu fixieren.

Ansu Fati soll für immer beim FC Barcelona spielen oder aber 400 Millionen Euro kosten.

Der FC Barcelona will den Vertrag mit Ansu Fati, hier gegen Raul Navas (CA Osasuna) verlängern und in der neuen Ausstiegsklausel die Ablöse auf 400 Millionen Euro fixieren. 

Und zwar auf mehr als doppelte: Schon die aktuell festgeschriebene Ablöse von 170 Millionen Euro scheint in Corona-Zeiten einigermaßen utopisch. Doch um auf Nummer sicher zu gehen, will Barça künftig einfach mal mehr als das Doppelte, nämlich satte 400 Millionen Euro für den Außenstürmer aufrufen. Der neue Kontrakt soll laut „Marca“ in den nächsten Tagen fixiert werden.

Der Klub wolle so einen zweiten Fall Neymar (28) verhindern, heißt es. Der Brasilianer war 2017 von Paris Saint-Germain für 222 Millionen aus seinem Vertrag gekauft worden. Diesmal aber wünscht sich Präsident Josep Maria Bartomeu (57): „Ansu Fati soll sein Leben lang bei Barça spielen!“

Schalke, Bielefeld und Mainz buhlen um Talent des FC Chelsea

Englische Top-Talente haben Konjunktur in der Bundesliga. Borussia Dortmund hat mit Jadon Sancho (20) 2017 einen Volltreffer gelandet, der diesen Sommer dem Vernehmen nach durch einen Wechsel zurück auf die Insel zu Manchester United viel Geld in die Klubkasse spülen wird. Jude Bellingham (17/kommt aus Birmingham) wird nun eine ähnliche Entwicklung zugetraut.

Logisch, dass sich da auch andere im Mutterland des Fußballs umschauen. Wenn auch in diesem Fall wohl eine Kategorie unter Sancho – und nur auf Leihbasis.

Schalke 04, Mainz 05 und Aufsteiger Arminia Bielefeld buhlen laut „Sun“ mit dem FC Chelsea um eine Ausleihe von Conor Gallagher (20). Der zentrale Mittelfeldspieler wurde im Mai 2019 als Chelseas Academy „Player of the Year“ ausgezeichnet.

Conor Gallagher vom FC Chelsea, hier im Trikot von Swansea City, könnte auf Leihbasis in die Bundesliga wechseln.

Conor Gallagher im Trikot von Swansea City. Dort spielte das Talent des FC Chelsea zuletzt auf Leihbasis. Nun bahnt sich ein Wechsel in die Bundesliga an. 

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imago images/PRiME Media Images

Gallagher hat bei den Blues einen bis 2022 laufenden Vertrag. Coach Frank Lampard (42) sei von den Qualitäten des vierfachen U21-Nationalspielers überzeugt, heißt es – die Frage ist offenbar, ob er ihn bereits zur neuen Saison in den Profikader integriert oder nochmals ausleiht.

Die abgelaufene Spielzeit verbrachte der Rechtsfuß in der zweiten englischen Liga (Championship), zunächst bei Charlton Athletic, seit Januar bei Swansea City. Gallagher absolvierte alle Saisonspiele, fehlte nur einmal wegen einer Gelbsperre. Nun geht es in die erste Liga – entweder bei Chelsea oder einem deutschen Klub.

Werder Bremen oder Schalke? Spekulationen über Zukunft von Max Kruse

Die Saison-Vorbereitung wird Fußball-Bundesligist Werder Bremen am Montag ohne Max Kruse (32) beginnen, eine Rückkehr des Offensivspielers zur neuen Spielzeit wird aber wahrscheinlicher. Nach Informationen des Internetportals „deichstube.de“ warten die Hanseaten nach Vorgesprächen auf ein Signal des Offensivspielers. Mit dem FC Schalke 04 soll es demnach aber einen neuen Konkurrenten um eine Kruse-Verpflichtung geben. Auch Union Berlin wurde bereits mit dem früheren Nationalspieler in Verbindung gebracht.

Max Kruse wird mit einem Wechsel zu Werder Bremen und Schalke 04 in Verbindung gebracht

Eine Rückkehr in die Bundesliga wird immer wahrscheinlicher.

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Kruse wechselte im vergangenen Sommer nach drei Jahren bei Werder Bremen zu Fenerbahce Istanbul und kündigte aufgrund von fehlenden Gehaltszahlungen im Juni seinen eigentlich bis 2022 laufenden Vertrag einseitig auf. Ob der Torjäger ablösefrei zu haben ist, muss noch endgültig geklärt werden.

Laut „deichstube.de“ werden die Bremer allerdings nicht lange Zeit auf eine Rückkehr warten. Spätestens bis zur Reise ins Trainingslager ins österreichische Zell am Ziller (14. bis 25. August) soll es eine Entscheidung geben. Kruse kam aufgrund der Coronavirus-Pause und einer Verletzung zuletzt am 7. März für Fenerbahce zum Einsatz.

Union Berlin und Hamburger SV nähern sich bei Verhandlungen um Julian Pollersbeck an

Julian Pollersbeck wird nach dem ersten verpassten HSV-Aufstieg im Mai 2019 von Jann-Fiete Arp getröstet.

Julian Pollersbeck wird nach dem ersten verpassten HSV-Aufstieg im Mai 2019 von Jann-Fiete Arp getröstet. Arp wechselte bereits im vergangenen Jahr zum FC Bayern, Pollersbeck steht nun ebenfalls vor einem Wechsel in die Bundesliga.

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2017 wechselte Julian Pollersbeck (25) als Elfmeterheld und frisch gebackener U21-Europameister für eine Millionen-Ablöse vom 1. FC Kaiserslautern zum Hamburger SV. Drei Jahre später soll der einstige Hoffnungsträger für einen Bruchteil der damals gezahlten 3,5 Millionen Euro abgegeben werden.

Nach nur sechs Einsätzen in der abgelaufenen Spielzeit und dem erneut verpassten Aufstieg mit dem HSV steht Pollersbeck jetzt vor einem Wechsel zu Union Berlin. Dort wird noch ein Nachfolger für Rafal Gikiewicz (32) gesucht, der ablösefrei zum FC Augsburg gewechselt war. Laut „Mopo“ würden die Hanseaten einem Wechsel schon für rund 600.000 Euro zustimmen, da Pollersbecks Vertrag im kommenden Jahr ausläuft.

Noch größer war der Verlust für Hamburg bei Innenverteidiger Kyriakos Papadopoulos (28), der ebenfalls 2017 verpflichtet wurde. Nach dem Kauf für 6,5 Millionen Euro machte der Grieche nur 33 Spiele in drei Jahren und verließ den Verein nach Auslaufen seines Vertrags Anfang Juli ablösefrei.

Gazetta dello Sport: Inter Mailand bereitet Mega-Vertrag für Lionel Messi vor

Lionel Messi (33) ist der FC Barcelona, und der FC Barcelona ist Lionel Messi. Im Juli 2000 kam der damals 13-jährige Argentinier zu den Katalanen, stieg zum Weltstar auf, prägte eine Ära. Neigt diese sich nun dem Ende?

Wechselt Lionel Messi das Trikot des FC Barcelona gegen das von Inter Mailand?

Lionel Messi kennt man im Klubfußball nur im Trikot des FC Barcelona. Sehen wir den Argentinier ab 2021 bei Inter Mailand? 

Inter Mailand will den sechsmaligen Weltfußballer offenbar 2021 nach Vertragsende bei Barça in die Lombardei locken. Laut Gazzetta dello Sport bereiten die Inter-Bosse bereits einen Mega-Vertrag vor: Demnach würde Messi für einen Vierjahresvertrag 260 Millionen Euro kassieren, also 65 Millionen pro Saison – und damit mehr als Dauerrivale Cristiano Ronaldo (35). Der Portugiese verdient bei Juventus Turin „nur“ kolportierte 58 Millionen Euro jährlich.

Es heißt, die chinesische Suning Group, die seit 2016 70 Prozent der Vereinsanteile besitzt, erhoffe sich mit Messi einen zusätzlichen Popularitätsschub und zumindest teilweise eine Refinanzierung durch Marketingeinnahmen.

Kürzlich sorgte der Besitzer für Aufsehen, als er Messi im Inter-Trikot auf den Mailänder Dom projizieren ließ – was natürlich als klares Indiz für einen Transfer gewertet wird. Außerdem war bereits bekannt geworden, dass Messis Vater Jorge ein Anwesen in Mailand gekauft hatte.

Ob der Deal tatsächlich zustande kommt, bleibt abzuwarten. Trainer Antonio Conte (51) mauert: „Es ist einfacher, den Mailänder Dom zu versetzen, als Messi nach Mailand zu bringen.“ Geschäftsführer Giuseppe Marotta (63) benutzte bei Sky sogar das Wort „Utopie“ und erklärte: „Kein italienischer Klub ist heute in der Lage, ihn unter Vertrag zu nehmen, das ist absolut kein Ziel von uns“. Doch das muss im Fußballgeschäft nichts heißen.

Hasan Salihamidzic ärgert sich über Gehaltsforderung von David Alaba für Verlängerung bei Bayern München

Nur noch ein Jahr läuft der Vertrag von David Alaba bei Bayern München, die Gespräche für eine Verlängerung laufen schon seit Monaten, doch einen Durchbruch konnte der Rekordmeister bislang noch nicht erzielen.

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Die Zukunft von David Alaba bei Bayern München ist weiter ungeklärt. Der Österreicher nimmt die Situation allerdings gelassen hin.

Weil Alaba laut „Sport Bild“ auch nach den Folgen der Corona-Krise ein Jahresgehalt von über 20 Millionen Euro fordern soll, ging Sportvorstand Hasan Salihamidzic (43) bei der letzten Verhandlungsrunde Ende Juni offenbar an die Decke. Voller Unverständnis soll er Berater Pini Zahavi (76) gefragt haben, wie die Alaba-Vertreter derartige Summen vorschlagen könnten. 

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Hasan Salihamidzic war über die Gehaltsforderungen David Alaba nicht gerade begeistert.

Die Stimmung soll anschließend derart vergiftet gewesen sein, dass konstruktive Verhandlungen nicht mehr möglich waren. Eine Einigung mit dem international umworbenen Österreicher scheint damit alles andere als in greifbarer Nähe.

Bayern München und Bayer Leverkusen werben um Norwich-Talent Max Aarons

Nach dem Ausfall von Benjamin Pavard (24) ist Rekordmeister Bayern München auf der Suche nach einem Ersatz für die Rechtsverteidigerposition. Wunschspieler ist einem „Sky“-Bericht zufolge das englische Talent Max Aarons (20).

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Bayern Münchens Wunschspieler Max Aarons (l.) im Duell mit Sadio Mané vom FC Liverpool im Februar 2020. 

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Der gebürtige Londoner spielt derzeit für Premier-League-Absteiger Norwich City und Englands U21-Nationalmannschaft, sein Marktwert liegt bei 20 Millionen Euro. Mit Bayer Leverkusen soll ein weiterer Bundesliga-Klub am britischen Youngster interessiert sein, Aarons selbst soll allerdings Bayern München bevorzugen.

Schon in der vergangenen Spielzeit hatte sich der FCB in Real Madrids Álvaro Odriozola (24) per Leihe eine Alternative für die rechte Defensivseite gesichert, der Spanier hatte sich allerdings nie empfehlen können.

Paris Saint-Germain nach Mbappé-Ausfall an Herthas Matheus Cunha interessiert

Paris Saint-Germain, der französische Meister unter Leitung von Trainer Thomas Tuchel (46) zeigt Interesse am Brasilianer Matheus Cunha (21) von Hertha BSC. Französische Medien berichteten vom Interesse der Verantwortlichen um PSG-Sportdirektor Leonardo (50) am jungen Angreifer. Kontakt zwischen beiden Seiten soll bereits bestehen.

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Matheus Cunha hat in der Bundesliga-Rückrunde mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht.

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Double-Sieger PSG hat in der Offensive nach dem Ausfall von Superstar Kylian Mbappé (21) schon vor der Fortsetzung der Champions League im August Bedarf an Verstärkung. Auch die Abgänge der Angreifer Edinson Cavani (33) und Eric Maxim Choupo-Moting (31) tragen ihren Teil dazu bei, dass Paris handeln muss. Beide bekommen keinen neuen Vertrag.

Cunha gilt zudem als Wunschspieler bei Inter Mailand – dem Serie-A-Klub droht der Abgang von Angreifer Lautaro Martinez (22).

Manchester United buhlt um Bayerns Kingsley Coman

Manchester United ist nach Angaben des Magazins „The Athletic“ an einer Verpflichtung von Kingsley Coman (24) interessiert, der beim FC Bayern München unter Vertrag steht. Laut dem Bericht hat der Rekordmeister der englischen Premier League bereits Gespräche mit dem französischen Flügelstürmer geführt.

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Manchester Uniteds Wunschspieler Kingsley Coman (l.) jubelt mit Landsmann und Teamkollege Corentin Tolisso bei einem Champions-League-Spiel im Jahr 2017. 

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picture alliance / Andreas Geber

Coman hat bei den Bayern noch einen laufenden Vertrag bis 2023. Bisher galt der englische Angreifer Jadon Sancho von Borussia Dortmund als Wunschspieler für die Mannschaft von Trainer Ole Gunnar Solskjaer (47).  

Spielerfrau bringt José Holebas bei Schalke 04 ins Gespräch

Eigentlich braucht der FC Schalke 04 nach den Abgängen von Jonjoe Kenny (23) und Daniel Caligiuri (32) dringend Verstärkung auf der Rechtsverteidiger-Position. Nun brachte aber eine Spielerfrau via Instagram ihren Mann bei den Knappen ins Gespräch: José Holebas (36).

Der in Aschaffenburg geborene griechische Routinier spielt beim abstiegsbedrohten Premier-League-Klub FC Watford und ist auf der linken Defensivseite beheimatet. Er wäre Schalkes vierter Spieler für diese Position. In Verbindung mit den Gelsenkirchenern hatte Diana Holebas ihren Gatten mittels ihrer Social-Media-Präsenzen gebracht.

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Watfords José Holebas (r.), hier im Zweikampf mit Danny Ings vom Southampton F.C. im Juni 2020, wurde mit dem FC Schalke in Verbindung gebracht.

Erst folgte sie dem FC Schalke auf Instagram, später folgte ein Foto von Umzugskartons und die Erklärung, dass ein Umzug nach Deutschland anstehe. Vermeintlich klare Zeichen für einen Wechsel des Linksverteidiger-Routiniers. Die Knappen jedoch suchen eigentlich einen jungen Rechtsverteidiger, sind links mit Bastian Oczipka, Jonas Carls und Hamza Mendyl auf der linken Seite bereits gut besetzt.

Pay-TV-Sender „Sky“ gab inzwischen aus eigenen Quellen an, die Gerüchte um den ehemaligen griechischen Nationalspieler seien unwahr. Unklar ist, ob die Social-Media-Aktion Diana Holebas‘ nur eine Finte war oder der Wechsel nach Deutschland für Ehemann José wirklich bevorsteht – wenn auch vielleicht nicht zu Schalke 04.

Jahn Regensburg verpflichtet Jan Elvedi

Der SSV Jahn Regensburg hat den Schweizer Innenverteidiger Elvedi (23) verpflichtet. Der Defensivspieler unterschrieb beim Fußball-Zweitligisten einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Gladbachs Defensiv-Hoffnung Nico Elvedi, sondern um dessen Zwillingsbruder. Jan Elvedi lief zuletzt für den Schweizer Zweitligisten SC Kriens auf.

Jan Elvedi Regensburg

Jan Elvedi (r.) im Zweikampf mit Nassim Ben Khalifa (l.).

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imago images/Roger Albrecht

Der Schweizer startete seine Karriere im Nachwuchs des FC Zürich und wechselte 2014 zum FC Winterthur, für den er im März 2015 in der zweiten Schweizer Liga debütierte. 

Loris Karius vor Wechsel vom FC Liverpool zu HSC Montpellier

Der frühere Bundesliga-Torwart Loris Karius (27) steht angeblich vor einem Wechsel in die französische Ligue 1. Der britischen „BBC“ zufolge ist der HSC Montpellier, Meister der Saison 11/12, an einem Transfer des 27-Jährigen vom englischen Meister FC Liverpool interessiert. Karius, der vor seinem Wechsel 2016 nach England beim FSV Mainz 05 gespielt hatte, war zuletzt für zwei Spielzeiten in die Türkei an Besiktas Istanbul ausgeliehen. Nach einem Streit um Gehaltszahlungen im Mai kehrte er aber vor Saisonende nach Liverpool zurück.

Der Keeper hatte vor allem durch das Finale der Champions League 2018 gegen Real Madrid - sein letztes Spiel für Liverpool - traurige Berühmtheit erlangt. Dort waren ihm gravierende Fehler unterlaufen, die die Niederlage der Liverpooler besiegelt hatten. Nach eigenen Angaben hatte er durch einen Schlag von Sergio Ramos (34) eine Gehirnerschütterung erlitten, durch die sein räumliches Sehen eingeschränkt gewesen war.

Borussia Dortmund verpflichtet Jude Bellingham

Borussia Dortmund hat das Rennen um Jude Bellingham (17) für sich entschieden. Das englische Top-Talent wechselt vom Birmingham City FC zu den Schwarz-Gelben. Um Bellingham war von verschiedenen Seiten lange gebuhlt worden. Neben dem BVB waren vor allem auch Manchester United und Bayern München interessiert. Er unterschreibt einen langfristigen Vertrag.

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Jude Bellingham präsentiert an der Seite von Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sein neues Trikot mit der Nummer 22. 

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„Jude Bellingham hat sich voller Überzeugung für den BVB entschieden und dabei selbstverständlich in erster Linie die sportliche Perspektive, die wir ihm aufgezeigt haben, im Blick gehabt“, sagt Sportdirektor Michael Zorc und fügt an: „Er hat ein enormes Potenzial, das wir gemeinsam mit ihm in den kommenden Jahren weiterentwickeln wollen. Schon jetzt verfügt er über erstaunlich viel Qualität im eigenen Ballbesitz genauso wie gegen den Ball, obendrein zeichnet den Spieler auch eine starke Mentalität aus. Wir sehen in Jude auf Anhieb eine Verstärkung für unseren Profi-Kader, werden ihm zunächst natürlich aber auch die Zeit zur Gewöhnung an das höhere Niveau geben, die er benötigt.“

Der englische U17-Nationalspieler steht in der Championschip bei aktuell 40 Einsätzen, lieferte vier Tore und drei Assists. „Ich kann Birmingham City nicht genug für das danken, was der Klub für mich getan hat – nicht erst in dieser Saison, sondern schon seitdem ich als Siebenjähriger in den Klub gekommen bin. Jetzt bin ich aber unglaublich gespannt darauf, mich einem der größten Klubs in Europa anzuschließen. Der Weg des BVB, aber insbesondere wie sie jungen Spielern dabei helfen, besser zu werden, hat mir persönlich und auch meiner ganzen Familie die Entscheidung sehr einfach gemacht. Ich kann es kaum erwarten, in einem der schönsten Stadien der Welt zu spielen, hoffentlich so bald wie möglich auch wieder vor über 80.000 Zuschauern“, sagt er zu seiner Entscheidung.

Mario Götze in Kontakt mit dem FC Sevilla

Seit dem 1. Juli ist Mario Götze offiziell vereinslos. Nach seinem Aus bei Borussia Dortmund ist der WM-Held auf der Suche nach einem neuen Verein – und blickt dabei wohl vornehmlich ins Ausland.

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Mario Götze ist derzeit auf der Suche nach einem neuen Verein.

Wie die „Bild“ berichtet, sind AS Monaco und AC Florenz die heißesten Kandidaten für eine Verpflichtung des ehemaligen Nationalspielers. Glaubt man „Sky“, hat allerdings der FC Sevilla bereits Kontakt zu Götzes Berater aufgenommen und ist der Top-Favorit auf eine Verpflichtung. Die Andalusier haben sich bereits einen Spieltag vor Schluss für die Champions League qualifiziert, wollen ihren Kader für die Königsklasse verstärken.

Eine Ablösesumme wird für Götze nicht fällig, da er derzeit vertragslos ist.

FC Liverpool und Thiago weitgehend einig über Wechsel im Sommer

Bayern Münchens Spielmacher Thiago (29) steht offenbar vor einem Wechsel zu Jürgen Klopps (53) FC Liverpool in die englische Premier League. Teammanager Klopp und der spanische Nationalspieler sollen sich „weitgehend einig sein“ über den Transfer, schreibt die „Bild“. Klopp habe der Klubführung demnach einen „Kaufbefehl“ für den Münchner erteilt.

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Seit 2013 spielt Thiago für den FC Bayern. Jetzt sucht der Spanier noch einmal nach einer neuen Herausforderung.

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Allerdings hakt es wohl noch bei der Ablösesumme. Meister Liverpool will für Thiago, der bei den Bayern nur noch ein Jahr Vertrag hat, lediglich rund 25 Millionen Euro bezahlen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister erhofft sich aber rund 40 Millionen. Hintergrund: Die Bayern könnten bei einer höheren Summe selbst nochmal auf dem Transfermarkt tätig werden.

Thiago hatte den Münchnern kürzlich signalisiert, nach sieben Jahren an der Isar noch einmal etwas Neues wagen zu wollen. Seine Villa im Nobelvorort Grünwald soll bereits zum Verkauf stehen. Trainer Hansi Flick hatte dennoch betont, er werde „mit allem, was ich habe“, für einen Verbleib des Techniker kämpfen: „Er ist ein außergewöhnlicher Spieler, der einer Mannschaft das gewisse Etwas gibt.“

Kai Havertz soll sich für Wechsel zum FC Chelsea entschieden haben

Wohin geht die Reise von Kai Havertz (21)? Ein Abgang noch in diesem Sommer scheint inzwischen immer wahrscheinlicher. Laut „Kicker“ ist inzwischen auch klar, wohin es den Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen zieht. Der 21 Jahre alte Offensivspieler wolle Bayer Leverkusen vor Start der neuen Bundesliga-Saison verlassen, berichtete das Blatt unter Berufung auf verschiedene Quellen. Favorit für eine Verpflichtung des Jungstars soll demnach der Premier-League-Club FC Chelsea sein, der bereits Nationalstürmer Timo Werner (24) von RB Leipzig für 53 Millionen Euro geholt hat.

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Kai Havertz nach dem verlorenen Finale im DFB-Pokal gegen Bayern München am 4. Juli. Es könnte eines seiner letzten Spiele für Bayer Leverkusen gewesen sein.

Für Aufsehen rund um die Havertz-Gerüchte sorgte am Mittwoch auch der englische Fünftligist Hartlepool United. Auf eine Meldung von „BBC Sport“, dass Havertz auch zu einem Klub wechseln würde, der nicht in der Champions League spielt, twitterte der National-League-Klub ironisch: „Vereinsmitteilung folgt“. Nach nicht einmal 24 Stunden sammelte der Tweet bereits weit über 100.000 Likes.

Deutlich realistischer bleibt daher aber der Wechsel nach London, für den sich Havert angeblich bereits entschieden haben soll. Vergangene Woche hatte bereits die „Sport Bild“ gemeldet, Havertz wolle Leverkusen um die Freigabe bitten. Den Berichten zufolge ist Chelsea bereit, die geforderten rund 100 Millionen Euro als Ablösesumme für den siebenmaligen Nationalspieler zu bezahlen.

Durch Bayers Verpassen der Champions-League-Qualifikation war zuletzt wieder vermehrt über einen Wechsel des Top-Talents in diesem Sommer spekuliert worden. Der Vertrag von Havertz läuft noch bis 30. Juni 2022.

Borussia Dortmund löst Vertrag mit André Schürrle auf

Borussia Dortmund und André Schürrle (29), der zuletzt an den russischen Erstligisten Spartak Moskau ausgeliehen war, haben sich auf eine einvernehmliche Aufhebung des ursprünglich noch bis 2021 gültigen Vertrags geeinigt. Das gab der Verein am Mittwoch bekannt.

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André Schürrle (Mitte) und Borussia Dortmund haben den noch gültigen Vertrags des ehemaligen Rekordtransfers einvernehmlich aufgehoben. Hier steht er gegen die TSG Hoffenheim im Mai 2018 auf dem Platz.

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„Rückblickend war es eine Zeit mit Höhen und Tiefen, aber auch mit vielen wertvollen Erfahrungen sowohl im sportlichen als auch insbesondere im privaten Bereich. Ich danke den Verantwortlichen des BVB und wünsche dem Verein und seinen besonderen Fans alles Gute für die Zukunft“, sagt der Vorlagengeber für das Siegtor im WM-Finale 2014 über seine BVB-Zeit.

Manchester City wirbt erneut um Bayerns David Alaba

Nach dem so umstrittenen Urteil des Internationalen Sportgerichtshof Cas zugunsten des englischen Klubs Manchester City gibt es neue Spekulationen über einen Wechsel von Bayern-Star David Alaba (28) zum Premier-League-Schwergewicht. Der Abwehrspieler sei das Hauptziel von Trainer Pep Guardiola (49) bei dessen Bestreben, die Abwehr seines Teams zu verstärken, schrieb „The Guardian“.

Der Cas hatte am Montag den durch die europäische Fußball-Union UEFA  ausgesprochenen zweijährigen Europapokal-Ausschluss für Manchester City aufgehoben. Die Erfolgschancen des Vereins im Bemühen um Alaba würden laut dem Bericht auch durch die Reduzierung der zusätzlichen Geldstrafe von 30 Millionen auf zehn Millionen Euro erhöht.

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David Alaba spielte schon in der Vergangenheit für Top-Trainer Pep Guardiola. Unser Bild zeigt beide bei der Bundesligapartie zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen im Februar 2016.

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Um Alaba und den sechsmaligen englischen Meister hatte es schon in der Vergangenheit immer wieder Spekulationen gegeben. Auch Münchens Mittelfeldspieler Thiago (29) wurde zuletzt bei den Cititzens als möglicher Zugang gehandelt. Der Spanier kam 2013 vom FC Barcelona zum FC Bayern - auf Bestreben von Guardiola, der sich zu Beginn seiner Tätigkeit in München für die Verpflichtung seines Landmannes mit den Worten „Thiago oder nix“ stark gemacht hatte.

Alabas Vertrag in München läuft 2021 aus. Der Abwehrchef des Rekordmeisters hatte zuletzt gesagt, er habe noch keine Entscheidung über seine Zukunft getroffen. Bayern-Trainer Hansi Flick hatte sich zuletzt aber zuversichtlich gezeigt, dass der Österreicher langfristig bleibt. Der Coach kündigte an, sich „mit allem, was ich habe“ für einen Verbleib von Alaba und Mittelfeldspieler Thiago einzusetzen. Auch der Spanier ist noch bis 2021 an die Bayern gebunden.

Werder Bremen lehnt 15-Millionen-Euro-Angebot von RB Leipzig ab

RB Leipzig ist mit seinem ersten Angebot für Milot Rashica offenbar gescheitert. Wie die „Bild“ berichtet, sollen die Sachsen Rashicas Club Werder Bremen 15 Millionen Euro für einen Transfer geboten haben. Mit Bonuszahlungen könne die Summe auf 18 Millionen steigen. Dies soll Werder laut des Berichts abgelehnt haben, da sich der in der Relegation gerettete Club eine Ablöse von 25 Millionen Euro erhoffe.

Rashica und der frühere Kölner Yuya Osako waren in der abgelaufenen Saison mit je acht Treffern die besten Schützen in der vor allem daheim schwachen Werder-Offensive (neun Tore in 16 Heimspielen, dann sechs gegen den 1. FC Köln). Rashicas Vertrag mit den Bremern enthält eine Ausstiegsklausel, der zufolge der 24 Jahre alte Nationalspieler des Kosovo den Verein in diesem Sommer für 35 Millionen Euro verlassen kann. Diese Summe liegt jedoch weit über dem aktuellen Marktwert des Angreifers. Denn alle interessierten Clubs wissen genau, dass Werder Geld braucht, um unter anderem die durch den Klassenerhalt entstandenen Kaufverpflichtungen für Ömer Toprak und Leonardo Bittencourt von insgesamt gut 13 Millionen Euro zu bedienen.

Rashica Osako

SC Paderborn 07 - Werder Bremen, 31. Spieltag der Bundesliga-Saison 2019/2020: Yuya Osako (r) feiert sein Tor zum 0:2 mit Milot Rashica.

Bremens Geschäftsführer Frank Baumann hatte zuletzt dennoch erklärt, man werde Spieler nur verkaufen, wenn die Ablöse stimme. „Wenn der Preis für einen Spieler nicht unseren Vorstellungen entspricht, dann können wir schon auch nein sagen“, sagte Baumann. An Rashica sollen neben Leipzig auch noch Clubs aus dem Ausland wie der AC Mailand Interesse haben. „Wir müssen davon ausgehen, dass Milot im nächsten Jahr nicht mehr für uns spielen wird, aber wir werden ihn auch nicht unter Wert verkaufen“, sagte Baumann.

Das Interesse von Leipzig an Rashica ist bekannt. Der Nationalspieler des Kosovo soll beim Dritten der abgelaufenen Saison einer der Spieler sein, durch den der Abgang von Timo Werner zum FC Chelsea kompensiert werden soll. Dem vergangene Woche von Salzburg verpflichteten Hee-Chan Wang traut RB die Werner-Rolle allein noch nicht ganz zu. So sagte Sportdirektor Markus Krösche gegenüber dem „Kicker“, dass er „im Bereich der Handlungsschnelligkeit“ noch Potenzial sehe.

Hannover 96 vor Verpflichtung von Arda Turan?

Hannover 96 hat wohl starkes Interesse am ehemaligen türkischen Nationalspieler Arda Turan (33). 96-Trainer Kenan Kocak wurde in der türkischen Zeitung „Fanatik“ zitiert: „Wenn es finanziell möglich ist, möchten wir Arda Turan in unseren Reihen sehen.“

Dafür müsste der 33-Jährige dem Zweitligisten in Sachen Gehaltsvorstellungen allerdings deutlich entgegenkommen.

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Arda Turan (Mitte) könnte zu Hannover 96 gehen. Hier jubelt er im Januar 2016 mit Ivan Rakitic (l.) und Andres Iniesta.

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Kocak stellte am Sonntag in der „Bild“ noch klar, eine Verpflichtung Turans sei „kein Thema. Ich wurde gefragt und habe lediglich darauf geantwortet, dass wir uns ihn gar nicht leisten können.“

Turans Vertrag beim FC Barcelona ist Anfang Juli ausgelaufen. Allerdings stand er für die Katalanen schon lange nicht mehr auf dem Platz. Zuletzt war er zwei Jahre an Istanbul Basaksehir ausgeliehen. Aber auch dort lief es nicht für Turan. Das lag wohl hauptsächlich an seiner Verurteilung, die er im September 2019 bekommen hat. Er soll den Popsänger Berkay Sahin (38) geschlagen und mit einer Waffe bedroht haben. Daraufhin bekam er eine Bewährungsstrafe von mehr als zwei Jahren und acht Monaten.

Seine erfolgreichste Zeit hatte Turan bei Atletico Madrid, ehe er 2015 für 35 Millionen Euro zum FC Barcelona wechselte.

Ousmane Dembélé vor Wechsel nach England?

Borussia Dortmunds ehemaliger Skandal-Profi Ousmane Dembélé (23) steht auf dem Wunschzettel von Premier-League-Klub Manchester United, das berichtete das englische Magazin „The Athletic“. Der Franzose hat bei seinem aktuellen Arbeitgeber FC Barcelona noch zwei Jahre Vertrag, für 50 Millionen Euro wäre er aber wohl zu haben. Zu den Profiteuren eines erneuten Wechsels des Weltmeisters von 2018 würde auch dessen Ex-Klub aus Dortmund zählen.

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Ousmane Dembélé, hier bei einem Spiel der spanischen Primera Division im April 2019, könnte den FC Barcelona noch in diesem Sommer verlassen. 

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Im Rahmen des Abschieds vom BVB im Jahr 2017 hatte der Bundesligist mit den Katalanen Zusatzzahlungen von bis zu 40 Millionen Euro ausgehandelt. Davon wurde bislang nur die Hälfte ausgezahlt. Ein erneuter Wechsel Dembélés könnte nun die restlichen 20 Millionen Euro in die Dortmunder Kassen spülen. In Zeiten der Corona-Pandemie ein willkommener Geldsegen.

Derweil nehme ein Transfer zu Manchester United Schwarz-Gelb eine weitere Sorge: Der englische Rekordmeister ist auch einer der größten Interessenten an Dortmunds jungem Superstar Jadon Sancho (20). Nach einem Kauf von Ousmane Dembélé wäre jedoch nicht nur die Position auf der Außenbahn besetzt, auch hätten die Red Devils in der Folge nicht mehr genügend finanzielle Kapazitäten, den begehrten englischen Nationalspieler nach Manchester zu locken.

Max Kruse vor Transfer zu Union Berlin

Laut der türkischen Nachrichtenagentur „DHA“ steht Max Kruse (32) vor einer Rückkehr in die Bundesliga. Union Berlin scheint Interesse an dem ehemaligen Nationalspieler zu haben. Auch sein ehemaliger Verein Werder Bremen stand wohl zur Auswahl.

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Max Kruse (Mitte), hier am 08. Juli 2020 beim Spiel des SC Vier- und Marschlande, steht wohl kurz vor einem Wechsel zu Union Berlin.

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Zuletzt war Kruse bei Fenerbahce Istanbul unter Vertrag. Wegen fehlender Gehaltszahlungen löste er jedoch seinen Vertrag im Juni 2020 eigenständig auf.

Oliver Bierhoff: Havertz „ist ein Spieler für Real“

Es ist das heißeste Thema im diesjährigen Transferfenster. Wohin geht Kai Havertz (21)? DFB-Direktor Oliver Bierhoff (52) sieht für den offenbar wechselwilligen Fußball-Nationalspieler von Bayer Leverkusen keine Grenze. „Er ist ein Spieler für Real Madrid“, sagte Bierhoff dem spanischen Sportblatt Marca. Der Europameister von 1996 lachte bei dieser Aussage, fügte aber an: „Das meine ich ernst. Er ist sehr jung, aber er hat alles: Talent, Technik, Physis. Er ist ein kompletter Spieler, der für uns sehr wichtig werden wird, aber er muss noch wachsen.“

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Kai Havertz im DFB-Pokalfinale gegen Bayern München.

Dies will Havertz aber wohl nicht mehr bei Bayer. Der 21-Jährige wird den Werksklub laut „Sport Bild“ zeitnah um seine Freigabe bitten. Angeblich soll der FC Chelsea bereit sein, die geforderten 100 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen. Bayern München ist bereits aus dem Rennen um das Top-Talent ausgestiegen.

Ziel USA? Martinez verlässt den FC Bayern nach 8 Jahren

Javi Martinez steht beim deutschen Fußball-Rekordmeister Bayern München offenbar vor dem Abschied. Nach Medienberichten soll der 31-jährige Spanier, der noch einen bis 2021 gültigen Vertrag bei den Bayern hat, den Klub in diesem Sommer verlassen. Martinez war 2012 vom spanischen Erstligisten Athletic Bilbao an die Säbener Straße gewechselt und bestritt in acht Spielzeiten 237 Pflichtspiele für die Münchner. Wohin es Martinez zieht, ist noch nicht bekannt - Möglichkeiten gibt es für den Weltmeister von 2010 genügend.

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Javi Martinez verlässt den FC Bayern München. Unser Foto zeigt den Spanier mit Thomas Müller (li.) und Benjamin Pavard beim Bundesligaspiel gegen den FC Augsburg am 19. Oktober 2019,

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Martinez sei „für alles offen“, sagte er zuletzt der spanischen Sporttageszeitung Marca. „Es könnte sein, dass ich in den USA leben und Fußball spielen werde, oder in Australien. Oder, dass ich zurück nach Spanien gehe.“ Auch eine Rückkehr nach Bilbao, wo er sechs Spielzeiten unter Vertrag stand, sei für Martinez absolut vorstellbar.

Manchester United: Borussia Dortmund ruft für Jadon Sancho 120 Millionen Euro auf

Borussia Dortmund hat nach Informationen der „Ruhr Nachrichten“ die Rahmenbedingungen für einen möglichen Transfer von Jadon Sancho festgelegt. Wie die Zeitung am Sonntag online berichtet, wurde der angebliche Interessent Manchester United vom Fußball-Bundesligisten darüber informiert, dass der 20 Jahre alte und vertraglich bis 2022 gebundene englische Nationalspieler nicht unter einer Fixsumme von 120 Millionen Euro zu haben sei.

Sancho Haaland

Jadon Sancho und Erling Haaland, hier im Spiel des BVB gegen Fortuna Düsseldorf, sind die Juwelen im Sturm von Borussia Dortmund.

Sancho war in dieser Saison mit 20 Toren und 20 Assists in 44 Pflichtspielen der beste BVB-Scorer. Das trug zu anhaltenden Gerüchten über einen Wechsel des Offensiv-Juwels bei, das der BVB vor drei Jahren für rund sieben Millionen Euro im Alter von 17 Jahren von Manchester City verpflichtet hatte. Laut „Ruhr Nachrichten“ ist Manchester United angeblich der bislang einzige Verein, der beim Bundesliga-Zweiten wegen Sancho angefragt hat. Vereinschef Hans-Joachim Watzke hatte unlängst erklärt, dass es für Sancho „keinen Cent Corona-Rabatt“ geben wird.

Bayer Leverkusen: Beerbt Leon Bailey Leroy Sané bei Manchester City?

Der Transfer von Leroy Sané (24) zum FC Bayern München ist nun endgültig fix. Logisch, dass Manchester City einen geeigneten Nachfolger für ihn braucht.

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Beerbt Leon Bailey (oben) Leroy Sané bei Manchester City?

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Als Nachfolger soll Ex-Bayern-Trainer Pep Guardiola (49) einen Bundesliga-Star im Visier haben. Laut Informationen von Sky und des Portals „fussballtransfers.com“, steht Leon Bailey (22) mit ganz oben auf der Sané-Nachfolger-Liste. Der Flügelstürmer von Bayer Leverkusen soll sich sogar schon mit Guardiola getroffen und die sportlichen Vorstellungen des Spaniers präsentiert bekommen haben.

Nach diesem Gespräch soll Bailey sich wohl vorstellen können, nach Manchester zu wechseln. Allerdings sind noch einige andere Top-Klubs hinter dem Jamaikaner her, auch aus England.

Vertrag beim FC Bayern läuft 2021 aus: FC Liverpool offenbar bereits mit Thiago einig

Der FC Liverpool arbeitet nach einem Bericht der spanischen Zeitung „Sport“ intensiv an der Verpflichtung von Bayern Münchens Mittelfeldspieler Thiago (29). Das Blatt schrieb am Freitag, dass sich der Spanier mit dem Team von der Insel und Trainer Jürgen Klopp bereits einig sei.

Die Verhandlungen mit den Bayern seien fortgeschritten, über die Ablösesumme aber gebe es noch keinen Deal. Thiago hat in München noch einen Vertrag bis 2021, diesen bislang aber nicht - wie von Bayern gewünscht - verlängert.

Thiago war 2013 vom FC Barcelona nach München gewechselt. Für Trainer Hansi Flick (55) ist der Aufbauspieler ein zentrales Element auf dem Feld. Der Coach betonte jüngst mehrfach, Thiago unbedingt halten zu wollen.

Achraf Hakimi verlässt Borussia Dortmund

Inter Mailand hat das Rennen um Achraf Hakimi (21) gewonnen. Der Außenverteidiger, der zuletzt für zwei Jahre von Real Madrid an Borussia Dortmund ausgeliehen war, hat bei Inter Mailand einen Vertrag bis 2025 unterschrieben.

Über die Ablösesumme machten sowohl Real, als auch Inter keine Angaben. Hakimi soll nach Medienberichten zufolge fünf Millionen Euro bei den Lombarden verdienen, die Italiener überweisen Madrid eine Ablöse in Höhe von 40 Millionen Euro.

Dortmund hätte den Leihspieler gerne gehalten, hatte sich aus finanziellen Gründen aber gegen einen Kauf entschieden. „Ich werde die gelbe Wand niemals vergessen“, schrieb Hakimi zum Abschied in den sozialen Medien.

Tanguy Kouassi wechselt von Paris Saint-Germain zu Bayern München

Die Transferaktivitäten bei Meister Bayern München nehmen immer mehr Fahrt auf. Nachdem am Dienstag Torhüter Alexander Nübel (23) den Medizincheck absolvierte und am Abend der Durchbruch bei den Verhandlungen um Leroy Sané (24) verkündet wurde, stellten die Münchner am Mittwoch Abwehrtalent Tanguy Kouassi (18) als Neuzugang vor.

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Tanguy Kouassi wechselt ablösefrei zum FC Bayern München.

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„Wir sind sehr glücklich, dass wir Tanguy Nianzou Kouassi für den FC Bayern gewinnen konnten. In unseren Augen ist er eines der größten Talente in Europa. Seine Top-Position ist Innenverteidiger, aber er kann auf mehreren Positionen spielen. Wir sind sicher, dass er bei uns eine große Karriere machen wird und eine absolute Verstärkung ist“, sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic.

Defensivallrounder Kouassi wechselt nach Ablauf seines Vertrags in Paris ablösefrei in die Bundesliga. Obwohl PSG-Trainer Thomas Tuchel (46) große Stücke auf den 18-Jährigen hielt und ihn in der vergangenen Spielzeit in 13 Spielen einsetzte, schlug Kouassi alle Angebote auf eine Verlängerung aus und unterschrieb stattdessen bis 2024 in München.

„Ich freue mich sehr, für den FC Bayern spielen zu können. Es ist ein großer und traditionsreicher Klub. Ich hoffe sehr, dass ich mich hier durchsetze und viele Einsätze haben werde. Dafür werde ich hart arbeiten“, sagte der französische Junioren-Nationalspieler bei seiner Vorstellung.

Torwart-Legende Buffon macht weiter

Torwart-Oldie Gianluigi Buffon (42) verlängert seine Fußballkarriere um ein weiteres Jahr und bleibt Juventus Turin mindestens bis 2021 erhalten. Auch Kapitän Giorgio Chiellini (35) unterschrieb beim italienischen Rekordmeister bis zum Ende der kommenden Saison. Das gaben die Bianconeri am Montag bekannt.

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Der 42-jährige Gianluigi Buffon denkt noch nicht an den Ruhestand.

Der frühere italienische Nationaltorhüter Buffon war 2001 zu Juve gewechselt, 2017/18 spielte er für eine Saison bei Paris Saint-Germain und kehrte anschließend aus Frankreich nach Turin zurück. Kein Spieler hat in der Klubhistorie mehr Serie-A-Spiele absolviert als „Gigi“ Buffon (647). Verteidiger Chiellini steht seit 2005 bei der Alten Dame unter Vertrag. 

Von wegen Ruhestand: Robben kehrt zum FC Groningen zurück

Der frühere Bayern-Star Arjen Robben (36) schiebt seinen Ruhestand auf und kehrt zu seinem Jugendverein FC Groningen zurück. Das teilte der niederländische Erstligist am Samstag mit. Der 36-jährige Robben hatte sich zuletzt bereits beim FC Bayern an der Säbener Straße fit gehalten. Robben startete seine Karriere 1999 in der Groningen-Jugend und verließ den Verein 2002 in Richtung der PSV Eindhoven. Ende der Saison 2018/19 gab er sein Karriereende bekannt.

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Arjen Robben, hier bei seinem letzten Bundesliga-Spiel für Bayern München im Mai 2019, plant in der kommenden Saison sein Comeback. 

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„Der Verein kann in dieser Zeit alle Hilfe gebrauchen, die er in der Coronakrise bekommen kann. Ich habe selbst an vielen Aktionen teil genommen und überlegt, was ich darüber hinaus tun kann“, sagte der Champions-League-Sieger von 2013: „Es begann zu kitzeln, und jetzt ist es meine Mission. Ich arbeite an meinem Comeback als Fußballer.“

Am Sonntag werden der Verein und Robben eine gemeinsame Pressekonferenz geben.

Borussia Dortmund macht Verpflichtung von Thomas Meunier perfekt

Der BVB hat mit einem echten Ausrufezeichen auf den bevorstehenden Abgang von Rechtsverteidiger Achraf Hakimi (21) reagiert und die Verpflichtung des belgischen Nationalspielers Thomas Meunier (28) verkündet. Während Hakimi nach seiner zweijährigen Leihe wieder zu Real Madrid zurückkehrt, kommt Meunier ablösefrei von Paris Saint-Germain.

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Thomas Meunier, hier gegen Raphael Guerreiro, gastierte am 18. Februar mit Paris Saint-Germain im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League bei Borussia Dortmund. Er wechselt zur kommenden Saison zum BVB.

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„Thomas Meunier ist ein Spieler, der seine Qualität auf höchstem Niveau unter anderem in der Champions League und in der Nationalmannschaft über einen langen Zeitraum hinweg nachgewiesen hat und uns mit seiner Erfahrung richtig guttun wird“, sagte Sportdirektor Michael Zorc (57). 

Meunier, der einen Vierjahresvertrag unterschrieb, nannte unter anderem die Atmosphäre vor der Gelben Wand im Signal-Iduna-Park als einen der Gründe für den Wechsel. Die Eindrücke seines Gastspiels mit PSG im Februar in der Champions League hätten seine Entscheidung beeinflusst, so der Defensivspezialist.

Verlässt Thiago den FC Bayern München doch noch?

Mittelfeld-Regisseur Thiago (29) steht bei Bayern München offenbar doch vor dem Abschied. Das zumindest berichtet die „Sport Bild“. Demnach habe der spanische Nationalspieler, dessen Vertragsverlängerung über 2021 hinaus bereits ausgehandelt gewesen sein soll, einen Rückzieher gemacht.

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Eigentlich sollte er einen neuen Vertrag bekommen. Jetzt steht Thiago (links, hier mit Kingsley Coman und Robert Lewandowski) vor dem Absprung.

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Thiago fühle sich zwar sehr wohl in München, in der Mannschaft und unter Trainer Hansi Flick, heißt es. Dennoch habe er das Gefühl, nun die wohl letzte große Chance auf einen Transfer zu einem anderen Topklub zu besitzen. Ein Angebot für den Edeltechniker liege den Bayern aktuell allerdings nicht vor, spekuliert wird über ein angebliches Interesse des FC Liverpool mit Teammanager Jürgen Klopp.

Flick hatte erst am vergangenen Freitag erneut seinem Wunsch Ausdruck verliehen, dass der 29-Jährige bleiben möge. „Thiago ist ein Ausnahmekönner, ein exzellenter Fußballer, der jeder Mannschaft hilft. Er bringt viel Spielintelligenz mit. Natürlich hoffe ich, dass er weiterhin bei uns spielt“, sagte er.

Thiago kam 2013 für 25 Millionen Euro von seinem Stammverein FC Barcelona zu den Bayern und lief 230-mal für den Rekordmeister auf (31 Tore). Zuletzt hatte er, auch wegen Verletzungen, seinen Stammplatz im Mittelfeld an Leon Goretzka verloren.

RB Leipzig will Nationalspieler Henrichs ausleihen

Fußball-Bundesligist RB Leipzig beschäftigt sich offenbar erneut mit einer Verpflichtung von Nationalspieler Benjamin Henrichs. Nach einem Bericht von „Sky“ ist sich der Klub mit dem Verteidiger der AS Monaco einig. Nun müssten sich beide Vereine auf einen Transfer verständigen.

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Benjamin Henrichs, hier rechts im Zweikampf gegen Mathieu Dossevi vom FC Toulouse, hat das Interesse von RB Leipzig geweckt.

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Soweit waren die Verhandlungen bereits im vergangenen Sommer fortgeschritten. Damals scheiterte ein Wechsel an der Ablöse und letztlich auch am Veto von AS-Trainer Roberto Moreno. Leipzig wollte maximal 20 Millionen Euro zahlen, Monaco 25 Millionen haben.

Nun schwebt RB angeblich ein anderes Modell vor. Die Sachsen wollen den Ex-Leverkusener Henrichs zunächst ausleihen, sich zudem aber eine Kaufoption für den 23-Jährigen sichern. Der immer wieder von Verletzungen ausgebremste Henrichs stand vor der wegen des Coronavirus abgebrochenen Saison der Ligue 1 häufig als rechter Verteidiger in der Startelf.

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