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Bundestagswahl in Rhein-Berg: Mehr als Hälfte der Stimmen ausgezählt – CDU vorn

Rhein-Berg -

Der Rheinisch-Bergische Kreis bildet zur Bundestagswahl am 26. September 2021 den Wahlkreis 100/Rheinisch-Bergischer Kreis.

Hier finden Sie Hochrechnungen, Zwischenstände und Ergebnisse zum Wahlbezirk 100 und alle wichtigen Infos rund um die Bundestagswahl im Kreis.

Weitere Infos zur Bundestagswahl in Ihrer Gemeinde finden Sie unter diesen Links:

Mehr als die Hälfte der Wahlbüros schon ausgezählt

19.51 Uhr: Zwei Stunden nach Schluss der Wahllokale sind bereits mehr als die Hälfte der Stimmen im Rheinisch-Bergischen Kreis ausgezählt. 189 der 309 Wahlbüros meldeten bereits ihre Ergebnisse. Dementsprechend liegt die CDU weiterhin als stärkste Kraft im Kreis vorne. Dr. Hermann-Josef Tebroke als Direktkandidat holte 28,53 Prozent der aktuell ausgezählten Erststimmen, die CDU insgesamt 26,42 Prozent der Zweitstimmen. Damit liegt die CDU in Rhein-Berg zwar über den bundesweiten Zahlen, sie verlor aber mehr als 10 Prozent der Erststimmen im Vergleich zur letzten Bundestagswahl 2017. Alle anderen Parteien hielten ungefähr das Niveau der letzten Wahl, nur leichte Gewinne oder Verluste also – bis auf die Grüne. Maik Außendorf gewann mehr als 10 Prozent Wählerstimmen (Erststimme, 8,9 Prozent Zweitstimmen) für seine Partei im Vergleich zur letzten Wahl dazu.

Erste Ergebnisse aus dem Wahlkreis 100

18.35 Uhr: Die ersten Meldungen aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis sehen die CDU vor der SPD. Bisher haben nur fünf von 309 Stellen Ergebnisse gemeldet, das Ergebnis wird sich im Laufe des Abends also voraussichtlich noch ändern. Laut dem aktuellen Stand der Daten erreicht Dr. Hermann-Josef Tebroke als Direktkandidat 31,27 Prozent der Stimmen, die CDU mit der Zweitstimme 28,21 Prozent. Kastriot Krasniqi, der Direktkandidat der SPD bekam bisher 21,82 Prozent der Stimmen, die SPD 24,2 Prozent. Drittstärkste Kraft ist bisher die FDP mit ihrem Vorsitzenden Christian Lindner, für den 18,82 Prozent der bisher ausgezählten Stimmen abgegeben wurden. Während der Grüne Direktkandidat Maik Außendorf mit 14,36 Prozent hinter Lindner landete, liegt seine Partei bei den Zweitstimmen vor den Liberalen – die Grüne bekam hier bisher 15,2 Prozent der Stimmen.

Wahlbeteiligung relativiert sich bei 16-Uhr-Abfrage

17.04 Uhr: 78,45 Prozent der Wahlberechtigten im Rheinisch-Bergischen Kreis haben bis 16 Uhr ihre Stimme zur Bundestagswahl abgegeben. Das hat der Kreis gerade veröffentlicht. Damit liegt die Wahlbeteiligung zwar noch über dem Wert der 16-Uhr-Abfrage bei der Bundestagswahl vor vier Jahren, als um diese Zeit 74,37 Prozent der Wahlberechtigten in Rhein-Berg ihre Stimme abgegeben hatten, allerdings noch unter der endgültigen Wahlbeteiligung bei der vergangenen Bundestagswahl, bei der am Ende in Rhein-Berg eine Wahlbeteiligung von 80,22 Prozent erreicht wurde.

Bis zur Schließung der Wahllokale waren es bei der 16-Uhr-Abfrage aber ja auch noch zwei Stunden. Bei der Landtagswahl 2017 hatte die Wahlbeteiligung am Ende bei 71,58 Prozent gelegen, bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr bei 56,11 Prozent. (wg)

Odenthal bei der Wahlbeteiligung bis 12 Uhr an der Spitze – Schlusslicht Wermelskirchen

14.50 Uhr: Bei der Wahlbeteiligung an der Spitze lag im Kreisgebiet bis zum Mittag die Gemeinde Odenthal. Dort hatten bis 12 Uhr 56,61 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Auf dem zweiten Platz rangierte bei der Briefwahl die Gemeinde Kürten (63,33 Prozent). Auf dem dritten Platz bei der Wahlbeteiligung bis zum Mittag rangierte die Kreisstadt mit 62,87 Prozent, gefolgt von Overath (62,15 Prozent), Rösrath (61,23 Prozent), Leichlingen (60,42 Prozent), Burscheid (56,83 Prozent) und Wermelskirchen (56,14 Prozent). (wg)

Kreis meldet „extrem hohe Wahlbeteiligung“ von 61,35 Prozent bis 12 Uhr

13.45 Uhr: Eine „extrem hohe Wahlbeteiligung“ hat der Rheinisch-Bergische Kreis nach der 12-Uhr-Abfrage in den Wahllokalen gemeldet. Demnach hatten bis dahin bereits 61,35 Prozent der Wahlberechtigten im Kreisgebiet ihre Stimme abgegeben. Zum Vergleich: Bei der vergangenen Bundestagswahl 2017 lag die Wahlbeteiligung in Rhein-Berg am Mittag bei unter 50 Prozent (49,59 Prozent), bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr sogar noch unter 40 Prozent (39,99 Prozent).

Besonders ins Gewicht fällt bei der aktuellen Bundestagswahl allerdings auch die hohe Beteiligung der Wahlberechtigten an der Brief- beziehungsweise Direktwahl. Kreisweit hatten vor dem Wahltag bereits 45,57 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren waren es 29,32 Prozent gewesen, bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr 28,85 Prozent. (wg)

Probleme mit aggressiven Maskenverweigerern

12.20 Uhr: Probleme mit Maskenverweigerern hat Wahlvorstand Peter Dresbach aus dem Wahllokal in Overath-Hurden gemeldet. Die Betroffenen seien massiv und aggressiv aufgetreten und hätten sich trotz entsprechender Gerichtsentscheidung geweigert einen Mund-Nasen-Schutz aufzuziehen, so Dresbach im Gespräch mit der Redaktion. Er habe sie dann schließlich ohne Schutz wählen lassen. (wg)

Kandidaten, Parteien, Listen – Alles zur Wahl in Rhein-Berg

Wen kann ich im Rheinisch-Bergischen Kreis direkt wählen?

Im „Wahlkreis 100 – Rheinisch-Bergischer Kreis“ treten diese neun Personen als Direktkandidatinnen und -kandidaten an:

Wer die meisten Erstimmen der Wählerinnen und Wähler erhält, wird den Wahlkreis im Bundestag vertreten.

Welche Partei kann ich im Rheinisch-Bergischen Kreis wählen?

Mit der Zweistimme wählen sie eine Partei und bestimmen damit deren Bedeutung im Bundestag mit. In NRW stehen 27 Landeslisten auf dem Stimmzettel.

Wie kann ich im Rheinisch-Bergischen Kreis wählen?

Sie dürfen wählen, wenn sie am Wahltag 18 Jahre alt sind, Deutsche oder Deutscher sind und mindestens seit dem 26. Juni in Deutschland wohnen oder sich sonst gewöhnlich im Wahlgebiet aufhalten.

Auch wenn Sie keine Unterlagen erhalten sollten, können Sie in jedem Fall an der Wahl teilnehmen, wenn sie die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.

Mit dem Wahlschein, den man auf den Briefwahlantrag zugeschickt bekommt, können Sie in jedem Wahllokal in Ihrer Gemeinde abstimmen – nicht nur in dem Wahllokal, das in den zugesandten Unterlagen genannt ist.

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