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Bundesweite Proteste: Corona-Skeptiker Attila Hildmann wegen nicht genehmigter Demo in Berlin festgenommen

Bundesweite Proteste : Corona-Skeptiker Attila Hildmann wegen nicht genehmigter Demo in Berlin festgenommen

Auch bundesweit war an diesem Samstag eine Menge los in Sachen Corona-Demonstrationen. Wieder mal im Fokus: Der Vegan-Koch Attila Hildmann, der wegen einer nicht genehmigten Demo in Berlin festgenommen wurde.

Nicht nur in NRW, auch in anderen Bundesländern haben hunderte Demonstranten gegen die von der Politik beschlossenen Maßnahmen in der Corona-Pandemie demonstriert. Deutschlandweit gingen am Samstag wieder Gegner der Corona-Einschränkungen auf die Straße. In Berlin waren insgesamt deutlich mehr als 30 Kundgebungen von Gegnern der Beschränkungen sowie Gegendemonstrationen angemeldet. Bis zum frühen Abend waren die meisten Kundgebungen beendet. Teilweise seien deutlich weniger Teilnehmer erschienen als angemeldet, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP. Einige Kundgebungen seien auch abgesagt worden.

Es habe "diverse freiheitsbeschränkenden Maßnahmen" seitens der Polizei gegeben wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, das Versammlungsgesetz sowie wegen Beleidigung und Widerstands gegen Polizeibeamte, erklärte der Beamte.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete, der bekannte Vegan-Koch Attila Hildmann sei wegen einer nicht genehmigten Demonstration mit mehreren hundert Teilnehmern in Berlin festgenommen worden. Der Polizeisprecher bestätigte, dass Hildmann wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz sowie das Versammlungsgesetz festgenommen und inzwischen wieder auf freiem Fuß sei. Details wollte er wegen des laufenden Ermittlungsverfahrens nicht nennen.

Demonstriert wurde unter anderem auch in Nürnberg, Stuttgart und München. In den beiden letzteren Städten wurden jedoch zahlreiche der angemeldeten Kundgebungen wegen schlechten Wetters kurzfristig abgesagt, die Teilnehmerzahlen waren laut Polizei im Vergleich zu den Vorwochen deutlich niedriger.

In Hamburg gingen unter dem Motto "Mahnwache für das Grundgesetz" 750 Menschen auf die Straße. Wegen einer nicht genehmigten Gegendemonstration mit 120 Teilnehmern drohte die Polizei den Einsatz von Wasserwerfern an. Die Versammlung sei dann mit "Wasserregen" aufgelöst worden, sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Nach einem Flaschenwurf auf einen Polizisten wurde ein Demonstrant festgenommen.

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