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Bürgerdialoge der CSU in Stadelhofen und Gambach

Bürger stellten Fragen, Bürgermeisterkandidat Michael Hombach gab Antwort. Foto: Armin Marschall

Weiter ging es bei der Bürgerdialog-Tour mit dem Motto "Näher am Menschen – Mich interessiert was Dich bewegt" in den Ortsteilen Stadelhofen und Gambach.

Den Bewohnern von Stadelhofen ist es sehr wichtig, dass die geplante B 26n nur gebaut wird, wenn alle drei Bauabschnitte den Verkehr bis Lohr bündeln und nicht die Ortschaftsdurchfahrten zusätzlich belastet werden. Die Ortsdurchfahrt ist und bleibt laut Mitteilung ein Problem in Stadelhofen. Der fehlende Gehweg und die häufig hohe Geschwindigkeit der durchfahrenden Fahrzeuge sei ein großes Sicherheitsproblem und wurde schon oft angesprochen. Die Stadelhöfer wünschen sich als schnelle Lösung und bis zur Verwirklichung von Gehsteigen Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt.

Um junge Familien zu halten und damit das Dorfleben zu erhalten, werden Bauplätze wie in allen anderen Stadtteilen benötigt. Die Bitte aus dem Publikum war, die weitere Erschließung der kleinen Siedlung am Ortsausgang Richtung Urspringen anzugehen. Mehr Unterstützung bei der Instandhaltung der alten Schule, das ihr Bürgerhaus ist, lag den Bürgern am Herzen. Hier sind das marode Dach und die fehlende Isolierung in der nächsten Zeit eine größere Baustelle. Das versprochene Feuerwehrhaus war der letzte Diskussionspunkt in Stadelhofen. Dies sollte bis 2021 zum Jubiläumsfest fertig gestellt sein. Doch mit dem Verzug in Laudenbach schiebt sich dieses wohl weiter nach hinten, so die Mitteilung.

Diskussionsreich ging es in Gambach weiter. Hier wurde über die gewünschte Bahnhaltestelle sowie die ärztliche Notfallversorgung diskutiert. Ein Bürger forderte die B 26n so schnell als möglich umzusetzen. Den Bürgern in Gambach ist aber auch die Instandhaltung der Ortsstraßen sehr wichtig, die teilweise in einem schlechten Zustand sind. Auf die Frage "Was könne man gegen den Leerstand von alten Häusern tun", erklärte Bürgermeisterkandidat Michael Hombach den kürzlich gefassten Beschluss der Stadt Karlstadt für ein kommunales Förderprogramm zur Aktivierung von Leerständen und Baulücken in den Altorten. Damit besteht die Möglichkeit eine Förderung von bis zu 10 000 Euro zu beantragen. Voraussetzung ist aber, dass diese mindestens zwölf Monate leer standen.

Michael Hombach versprach die Anregungen aufzugreifen, bat aber auch darum, mit Alltagsthemen nicht bis zur nächsten Wahl zu warten, sondern sie direkt anzusprechen.

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