Germany

CDU-Politiker fordert - Reisen in Risikogebiete verbieten

Das ist ein kleines Alarmsignal: Zum ersten Mal seit dem 7. Mai wurden am Donnerstag in Deutschland wieder mehr als 1000 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gezählt. Exakt waren es 1045 Fälle!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn reagierte sofort, richtete einen Appell an ALLE Bürger: „Bleiben wir wachsam, halten wir die Regeln ein.“ Denn: Wo das Virus eine Chance habe, da breite es sich aus.

Wichtigste zusätzliche Gegenmaßnahme: Ab Samstag gelten – nach einigen Verzögerungen – nun die von Spahn verkündeten Pflichttests für Reiserückkehrer aus internationalen Risikogebieten.

Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU)
Gesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU)Foto: dpa

Folge: Wer auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Risikogebiet mit hohen Fallzahlen (u. a. Katalonien in Spanien, USA, Antwerpen) nach Deutschland kommt, der muss dem Gesundheitsamt einen negativen Corona-Test vorlegen. Der Test darf auch schon im Ausland gemacht worden sein. Aber: höchstens 48 Stunden vor der Einreise. Sonst ist er zu alt. Verweigerern droht ein Bußgeld von bis zu 25 000 Euro.

An Flughäfen, Bahnhöfen, Gesundheitsämtern und Arztpraxen (auf die Schilder achten – Adressen gibt es auch unter der Telefonnummer 116 117) wird KOSTENLOS getestet.

Spahn sagte: „Mir ist sehr bewusst, dass das ein Eingriff in die Freiheit des Einzelnen ist.“ Es sei aber ein zumutbarer Eingriff. Denn: „Freiheit heißt nicht immer nur Freiheit für mich alleine.“

Tatsächlich gehen die Anti-Virus-Maßnahmen selbst Parteifreunden nicht weit genug!

► Wolfgang Steiger (55), Generalsekretär des einflussreichen CDU-Wirtschaftsrats, fordert in BILD ein Total-Verbot von Reisen in Risikogebiete: „Das Reiserecht kann nicht höher bewertet werden, als die Rechte von Millionen Deutschen, denen ansonsten ein erneuter Lockdown droht“, sagte Steiger. Denn: „Selbst unser reiches Land wird sich einen zweiten Lockdown mit Betriebs- und Schulschließungen nur unter erheblichsten Schwierigkeiten noch mal leisten können.“

Kritik am Spahn-Plan kommt vom Hausärzteverband, der die Kassen-Pauschale von 15 Euro pro gemachtem Corona-Test für zu niedrig hält: Das sei „ein Hohn“, klagt Verbandschef Ulrich Wiegelt, Chef des Hausärzteverbandes.

Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisierte die Pauschale als „unwirtschaftlich“. Spahn verteidigte die 15 Euro-Pauschale als „sehr auskömmlich“.

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