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Champions League: Neymar sorgt für Spektakel und mächtig Spannung

Ein Coup von Paris Saint-Germain bei Manchester United hat in der Champions-League-Gruppe von Fußball-Bundesligaklub RB Leipzig die Entscheidungen auf das Vorrunden-Finale in der kommenden Woche vertagt. Nach dem 3:1 (1:1)-Erfolg der Mannschaft des deutschen Trainers Thomas Tuchel werden die beiden Achtelfinalisten in der Gruppe H erst in den beiden letzten Begegnungen ermittelt.

In Borussia Dortmunds Gruppe F kämpfte der FC Brügge gegen Zenit St. Petersburg erfolgreich um seine Achtelfinal-Chance. Die Belgier verdienten sich durch ein 3:0 (1:0) ein „Endspiel“ bei Lazio Rom.

Das Pendel im Duell der Leipziger Vorrundenrivalen in der Gruppe H schlug zunächst für PSG aus. Neymar (6.) brachte den Finalisten der Vorsaison früh in Führung, doch Marcus Rashford (32.) setzte die Red Devils vermeintlich wieder in die Achtelfinalspur. Aber Paris ging durch Marquinhos (69.) abermals in Führung, noch bevor die Briten durch eine Gelb-Rote Karte gegen Fred (70.) in Unterzahl gerieten und dezimiert die Entscheidung durch Neymars zweiten Treffer (90.+1) hinnehmen mussten.

Paris, wo Nationalspieler Thilo Kehrer in der Schlussphase zur Behauptung des Vorsprungs ins Spiel kam, könnte nun gegen Istanbul Basaksehir im Fall einer Leipziger Niederlage gegen ManUnited auch ohne einen eigenen Punktgewinn weiterkommen.

Giroud trifft vier Mal

In den beiden anderen Gruppen spielten die jeweiligen zwei Topteams nach ihren schon zuvor gebuchten Achtelfinal-Tickets lediglich noch um Platz eins. Dabei sorgte der FC Chelsea in der Gruppe E mit den deutschen Nationalspielern Kai Havertz, Antonio Rüdiger (in der Startelf) und Timo Werner (eingewechselt) durch ein deutliches 4:0 (1:0) bei Europa-League-Sieger FC Sevilla auch schon für die vorzeitige Entscheidung zu seinen Gunsten.

Dem FC Barcelona ist unterdessen der Sieg in der Gruppe G nach seinem 3:0 (3:0)-Erfolg bei Ferencvaros Budapest, bei dem Barca-Coach Ronald Koeman Lionel Messi und Nationaltorhüter Marc-Andre ter Stegen schonte, auch kaum noch zu nehmen. Juventus blieb durch ein 3:0 (1:0) gegen Dynamo Kiew zwar in Schlagdistanz zu den Katalanen, müsste für den Gruppensieg zum Vorrundenabschluss in Barcelona mit zwei Toren Unterschied gewinnen.

Umjubelter Matchwinner für Chelsea war der französische Vierfach-Torschütze Olivier Giroud (8., 54., 74. und 83., Foulelfmeter). Barcelonas Tore in Budapest erzielten Antoine Griezmann (14.), Martin Braithwaite (20.) und der frühere Dortmunder Ousmane Dembele (28., Foulelfmeter). In Turin trug sich auch der nach seiner Pause am vergangenen Wochenende in die Anfangsformation der Italiener zurückgekehrte Cristiano Ronaldo mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 (57.) in die Torschützenliste ein.

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