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Christian Füracker aus Hilgertshausen-Tandern ist Bayerns bester Geselle

Stolz bei der Freisprechungsfeier: Christian Füracker (rechts) mit seinem Chef Christian Schweiger.

Hohe Auszeichnung für jungen Straßenbauer

Christian Füracker aus Hilgertshausen-Tandern ist Bayerns bester Geselle

Christian Füracker liebt Steine und die Arbeit an der frischen Luft. In seine Ausbildung zum Straßenbauer hat er sich daher mächtig reingehängt. Und das hat sich gelohnt!

Schmelchen – Christian Füracker hat es schwarz auf weiß: Er ist nicht nur Kammersieger im Ausbildungsberuf Straßenbauer, sondern seit kurzem auch Bayerns bester Geselle. Das hat er aber erst ein paar Tage nach der Freisprechungsfeier in der Handwerkskammer erfahren, ebenso wie sein Chef Christian Schweiger, der Christian Füracker zur Freisprechungsfeier in München begleitet hat. Schweiger ist entsprechend stolz auf seinen neuen Gesellen. „So einen Guten hatten wir noch nie!“

Der Berufswunsch des 19-Jährigen aus Hilgertshausen-Tandern stand relativ schnell fest. Nach einem Praktikum während der Schulzeit bei der „Schweiger Straßenbau GmbH“ in Schmelchen, einem Ortsteil von Altomünster, hatte er – anders als bei einem vorhergehenden Praktikum im Kanalbau – Blut geleckt und sich nach der Mittelschule bei der Firma Schweiger mit rund 100 Angestellten beworben. Während der dreijährigen Lehre machten ihn sein Ausbilder Robert Kirnberger und sein Vorarbeiter Valentin Pfoo fit in Erdbau- und Tiefbauarbeiten, im Pflastern und in der Vermessungstechnik. Am besten gefiel Christian Füracker die Arbeit mit den Steinen. „Das Pflastern ist anstrengend, aber es ist schön zu sehen, wie sich alles zusammensetzt“, so der 19-Jährige. Die Berufsschule schloss er mit einem Schnitt von 1,0 ab. In der Gesellenprüfung gab es in Theorie und Praxis jeweils die Note 2. Für die praktische Prüfung mussten die künftigen Gesellen eine rund sieben Quadratmeter große Fläche pflastern – mit allem, was zur Verfügung stand: Kleinstein, Großstein und Gehwegplatten. „Man muss natürlich immer aufpassen, dass alles von den Höhen her passt“, so Füracker. Der junge Mann machte seine Sache so gut, dass er Oberbayerns Bester wurde und mit den Kammerbesten aus den anderen Bezirken nach Würzburg zur Prüfung für ganz Bayern fuhr. Diese war natürlich entsprechend anspruchsvoller: Die zu pflasternden Felder waren beispielsweise nicht eben. „Da musste man schon mehr tüfteln“, erzählt Füracker.

Aber der Geselle hat auch das gemeistert. Und von Anfang an stand für ihn fest. „Ich bleibe bei der Firma Schweiger. Das Klima hier ist super.“