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Christian Herrgott will sein Landtags-Direktmandat im Landtagswahlkreis 34 /Saale-Orla-Kreis II verteidigen

Neustadt. Der CDU-Landtagsabgeordnete Christian Herrgott will sein 2014 gewonnenes Direktmandat im Landtagswahlkreis 34 /Saale-Orla-Kreis II verteidigen. Der 34-jährige Neustädter, übrigens seit wenigen Tagen Vater eines Sohnes, wurde von seiner Partei einstimmig als Direktkandidat zur Landtagswahl 2019 aufgestellt. An der Wahl im Schlossberghotel in Neustadt beteiligten sich 21 der 116 wahlberechtigten CDU-Mitglieder aus dem Orlatal.

Herrgott wurde von Stefan Gruhner, ebenfalls CDU-Landtagsabgeordneter sowie Chef seiner Partei im Saale-Orla-Kreis, für die Direktkandidatur vorgeschlagen. Weitere Vorschläge oder Bewerber gab es nicht. „Die kommunale Familie hat ein großes Interesse an einem Erfolg der Union“, stellte Gruhner angesichts der Tatsache fest, dass sich mit den parteilosen Kommunalpolitikern Michael Modde (Pößneck), Ralf Weiße (Neustadt) und Peter Orosz (Triptis) sämtliche hauptamtlichen Bürgermeister des Orlatales in der insgesamt 30-köpfigen Runde befanden. Der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler empfahl Herrgott als „sehr bodenständigen Politiker, der Menschen zuhören kann und anschließend Dinge in die Hand nimmt“ und Landrat Thomas Fügmann (CDU) bescheinigte dem Direktmandatsinhaber, sich „enorm eingebracht“ zu haben in der Region.

In einem längeren Rück- und Ausblick erklärte Herrgott unter anderem, mehr als siebzig Ver­eine bei Lottomittelanträgen begleitet zu haben, wodurch etwa eine Viertelmillion Euro ins Orlatal gekommen sei. Als Schwerpunkte seines Wahlkampfes benannte er unter anderem die Themen Bildung, Infrastruktur, finanzielle Ausstattung der Kommunen insbesondere im ländlichen Raum und Migration. In der letztgenannten Fragestellung sprach sich Herrgott als Experte seiner Landtagsfraktion allgemein für die Durchsetzung geltenden Rechts und im Detail einerseits für die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) ersonnenen Ankerzentren aus, andererseits müssten Flüchtlinge mit Bleiberecht gefördert und gefordert werden.

Das Wort AfD nahm Herrgott nicht in den Mund. Wie hält er es aber mit dieser Partei? „Mit einer AfD von Björn Höcke wird es keine Kooperation, geschweige denn eine Koalition geben“, erklärte er auf Nachfrage. CDU-Ziel sei es, stärkste landespolitische Kraft in Thüringen zu bleiben und das rot-rot-grüne Regierungsbündnis abzulösen. „Das wird nicht einfach sein“, war sich Herrgott bewusst. „Aber das spornt uns an“, erklärte Gruhner. Und warum stellen die Christdemokraten ihre Direktkandidaten so früh auf? „Damit für alle Klarheit herrscht“, sagte Herrgott. Bei der Landtagswahl 2014 hatte er aus dem Stand knapp 40 Prozent der Erststimmen gewonnen und damit der Linken das Direktmandat im Wahlkreis 34 abgenommen.

Der nächste Thüringer Landtag wird am 27. Oktober 2019 gewählt.

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