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Germany

Christian Sorge mit neuer Platte : Ausnahme-Gitarrist „Sorje“ mag’s akustisch

Halle (Saale) -

Er ist wieder in der Stadt! In Fan-Kreisen macht diese Kunde schnell die Runde, wenn Christian Sorge sein Kommen in die Heimatstadt ankündigt. Seit er vor Jahren nach Berlin gezogen ist, wurde der Ausnahme-Gitarrist in Halle nur noch sporadisch gesehen - gefühlt jedenfalls. Dass das nicht stimmt, beweist er selbst: „Ich bin viel öfter in Halle, als mancher glaubt.“

Erst Anfang des Jahres zum Beispiel schlug „Sorje“, wie ihn seine Fans nennen, gemeinsam mit Jens Thorun als „Cannonballs“ im halleschen Objekt ein wie eine musikalische Granate. Und nun, knapp drei Wochen später, stellt Halles wohl wildester Rocker seine neueste Scheibe vor - ein Solo-Album, das „Commander Sorje“ da präsentiert und natürlich an diesem Abend auch im Gepäck hat. „Die CD habe ich jetzt am Wochenende gerade erst fertig bekommen“, erzählt „Sorje“. Druckfrisch aus der Presse also.

Christian Sorge: „Ich hab schon einige gemacht - immer, wenn mir danach ist“

Die wievielte es ist, kann er so genau nicht sagen. „Ich hab schon einige gemacht - immer, wenn mir danach ist“, sagt er. Offenbar war ihm mal wieder so - und nun gibt’s „Be nice to Mommy“. Was drauf ist auf dem neuen Album, lässt sich schwer beschreiben. „Ich würde mal sagen, ich hab einfach so akustischen Rock ’n’ Roll gemacht“, so sein Versuch einer Erklärung. Er sei diesmal zufriedener mit dem Ergebnis, sagt „Sorje“, der nun statt deutsch wieder englisch singt und seine Musik kämpferischer rüberkommen lässt.

Das passt ja: Abgewetzte Lederjacke, schrill-schräges Hemd, wirres Haar, Turnschuhe - so kennt ihn schließlich sein Publikum. Und erst dieser Blick! Wenn „Sorje“ über die Bühne fegt, sieht man die Gitarren-Legenden der Rockgeschichte vor sich auferstehen: Keith Richards, Jimi Hendrix, Ron Wood, Jeff Beck.

Seine erste Gitarre bekam Christian Sorge mit zwölf

Seine erste Gitarre bekam Sorge mit zwölf, ersten Rock-Kontakt wenig später - im Westfernsehen der späten 70er Jahre. Jimi Hendrix und Elvis hätten ihm Respekt abgenötigt, sagt er. Und auch Blues-Gitarrist Jürgen Kehrt und Peter „Cäsar“ Gläser beeindruckten damals „Sorje“, der ab 1977 Gitarrenunterricht nahm und später diverse Bandprojekte ins Leben rief.

Heute sind es unter anderem - neben den berühmten „Kanonenkugeln“ - „Nervous Breakdown“ und die „Starfucker“. Und natürlich kennen Tausende Fans vom alljährlichen Weihnachtssingen des Objekt 5 den Rock-Rebellen: als Alice Cooper, Johnny Ramone oder Marylin Manson.

Apropos Band: In Ermangelung einer solchen spielt „Sorje“ auf „Be nice to Mommy“ alles allein, eingesungen und aufgenommen wurde die Platte wie immer bei Freunden. Wo? In Halle natürlich.

››CD-Release-Konzert mit Christian Sorge im „Last Exit“, Reilstraße 38, Freitag, 20 Uhr (mz)

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