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Corona: Drei Neuinfektionen am Freitag

Die Corona-Neuinfektionen im Landkreis Starnberg bleiben auf sehr niedrigem Niveau. Hier ein Überblick über alle Entwicklungen, die 7-Tage-Inzidenz und die Infektionen in allen Kommunen.

Freitag, 11. Juni, 17.15 Uhr: Drei Neuinfektionen kamen nach Mitteilung des Landratsamtes am Freitag dazu, die Gesamtzahl stieg allerdings nur um zwei. Denn: Ein früher Pöcking zugeordneter Fall erwies sich als gar nicht aus Pöcking stammend und wurde abgezogen. Die Inzidenz lag bei 8,8, könnte aber wegen der neuen Fälle auf etwa 10 steigen - am Wochenende jedoch ist mit weniger Neuinfektionen zu rechnen.

Die Zahlen für den Landkreis und die Gemeinden vom 11. Juni laut Landratsamt (im Vergleich zum Vortag):

Andechs134
Berg232
Feldafing179
Gauting803+1
Gilching722
Herrsching401
Inning147
Krailling290
Pöcking201-1
Seefeld321+1
Starnberg1011+1
Tutzing325
Weßling172
Wörthsee148
Summe Landkreis Starnberg5086+2
Anderer Landkreis152+1wegen Umzug, veralteter Adresse, etc.
Gesamtsumme5238+3
Sieben-Tage-Inzidenz8,8laut RKI-Dashboard
Todesfälle115

Donnerstag, 10. Juni, 17.35 Uhr: Erneut meldete das Landratsamt lediglich zwei Neuinfektionen, was mehr ist als vorige Woche (Feiertag) und eine weniger als vor zwei Wochen. Die Inzidenz lag laut RKI bei 7,3, dürfte wegen der neuen Fälle aber auf etwa 8,8 steigen. Besonderheiten meldete das Landratsamt nicht. Inzwischen sind im Landkreis 70 848 Menschen mindestens einmal geimpft, 33 792 haben bereits beide Dosen erhalten.

Mittwoch, 9. Juni, 17.55 Uhr: Zwei Neuinfektionen meldete das Landratsamt für Mittwoch, zwei mehr als vor einer Woche und zwei weniger als vor zwei Wochen. Die Inzidenz, gestern bei 6,6, dürfte deswegen leicht steigen, aber unter 8,0 bleiben. Bei den Geimpftenzahlen wurde die Marke von 70 000 Erstimpfungen durchbrochen, was etwa 51,3 Prozent der Gesamtbevölkerung im Landkreis Starnberg entspricht.

Dienstag, 8, Januar, 18.55 Uhr: Erneut gab es drei neue Fälle am Dienstag, alle drei aus Gilching und einer davon aus der James-Krüss-Grundschule. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt stabil, sie lag bei 6,6 und wird bei etwas 5,9 in der Prognose landen.

Montag, 7. Juni, 17 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg ist am Montag unverändert bei 5,1 geblieben. Das Landratsamt vermeldete drei Neuinfektionen. 

Sonntag, 6. Juni, 19.05 Uhr: Am Sonntag ist im Landkreis Starnberg kein neuer Corona-Fall dazugekommen. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt mit einem Wert von 5,1 auf niedrigem Niveau.

Samstag, 5. Juni, 16.25 Uhr: Zwei Fälle meldete das Landratsamt für Samstag, einen aus Starnberg und einen aus Wörthsee. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 4,4, wird aber weiter sinken auf in der Prognose nach dem aktuellen Stand auf etwa 3,0. Die Lage ist daher weiterhin im Vergleich zu den Vorwochen deutlich verbessert. Am Samstag vor einer Woche gab es noch einen Fall, vor zwei Wochen allerdings derer 14.

Eine erhebliche Korrektur gab es mit Wirkung von Freitag bei den Geimpftenzahlen. Bisher stand dort ein Wert von fast 70 000, nun sind es noch etwas mehr als 68 000. Grund ist laut Statistikseite des BRK-Impfzentrzums eine Datenkorrektur im Impfsystem BayIMCO in Bezug auf 1930 Geimpfte des Sonderimpftages im April. Wie es rein rechnerisch scheint, waren diese teilweise doppelt vermerkt. Eine Bestätigung dafür gibt es noch nicht.

Freitag, 4. Juni, 17.15 Uhr: Erneut verzeichnete das Landratsamt am Freitag keinen neuen Corona-Fall im Landkreis Starnberg, den dritten Tag in Folge. Das gab es zuletzt Anfang August 2020. Inwieweit der Feiertage eine Rolle spielt, wird sich wohl erst Anfang nächster Woche zeigen. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Freitag laut RKI bei 6,6, in der Prognose auf Basis der vom Landratsamt gemeldeten Fälle liegt ist bei etwa 2,2. Ganz auf 0 kann es so bald nicht gehen, weil es diese Woche am Dienstag einige Neuinfektionen gab.

Der Landkreis erfüllt damit aber mit Leichtigkeit die Vorgaben der neuen Infektionsschutzmaßnahmeverordnung, die fast eine Normalisierung des Alltags bringt. Was genau am Montag, 7. Juni, gilt, lesen Sie hier.

Donnerstag, 3. Juni, 17 Uhr: Die Statistik zeigt eine 0 - am Donnerstag gab es erneut keine Corona-Neuinfektion im Landkreis Starnberg. Die Inzidenz lag gestern bei 8,8 wie bereits mehrfach in den vergangenen Tagen, dürfte nach zwei Tagen ohne Neuinfektionen - was auch am Feiertag liegen könnte - weiter sinken. In der Prognose könnten es 3,7 sein. Wenn nach den Ferien wieder die Schule beginnt und viele aus dem Urlaub zurückkommen, ist eine Steigerung allerdings nicht ausgeschlossen.

Mittwoch, 2. Juni, 16.20 Uhr: Die Zahlen sind da, genauer: eine 0. Für Mittwoch meldete das Landratsamt keine Corona-Neuinfektionen. Das wird die Sieben-Tage-Inzidenz wieder sinken lassen, und zwar deutlich. In der Prognose auf Basis der Zahlen des Landratsamtes sollte die Inzidenz bis knapp unter 6,0 fallen. Da immer einige Fälle auf dem Meldewege zum RKI sind - derzeit sind es um die zehn - können die vom RKI veröffentlichen Inzidenzwerte davon abweichen. Aber nicht viel.

Dienstag, 1. Juni, 18.30 Uhr: Drei Neuinfektionen am Dienstag werden die Sieben-Tage-Inzidenz wohl leicht steigen lassen, aber auf einen weiter einstelligen Wert - nämlich auf etwa 8,8. Am Dienstag waren es noch 7,3. Ob es weitere Lockerungen gibt und wann, ist nach wie vor Sache des Freistaates, nicht des Landkreises.

Montag, 31. Mai, 19 Uhr: Eine Neuinfektion gab es am Montag zu melden, die Gesamtzahl ging jedoch zurück. Wie das? Zwei Pöcking zugeordnete Fälle erwiesen sich als korrekturbedürftig, da die Betroffenen gar nicht aus Pöcking und nicht einmal aus dem Landkreis waren. Daher sank die Gesamtzahl um einen Fall. Die Inzidenz bleibt damit stabil einstellig, wohl bei 7 bis 8.

Die Hoffnungen auf eine Öffnung der Innengastronomie haben sich derweil zerschlagen. Das Gesundheitsministerium lehnte Anträge von Landrat Stefan Frey ab, weil man zum einen erst die Folgen der jüngsten Lockerungen beurteilen wolle und zum anderen Lockerungen wie Restaurants bayernweit geregelt werden sollen. Das dürfte wohl bald sein: Die aktuellen Maßnahmen in Bayern laufen am Sonntag aus.

Sonntag, 30. Mai, 18.15 Uhr: Die Corona-Neuinfektionen vom Sonntag lassen die Inzidenz weiter sinken - es gab keine. Damit meldete das Landratsamt am ganzen Wochenende nur einen Fall, so wenig wie seit August 2020 nicht mehr. Die Inzidenz dürfte daher in der Prognose auf etwa 8,0 bis 8,1 fallen. Sonntags sind die Zahlen aber wegen des Wochenendes immer geringer.

Sonntag, 30. Mai, 10.15 Uhr: Das Landratsamt hat die neuen Kontaktregeln ab Montag, 31. Mai, bekanntgegeben. Wie absehbar, dürfen sich dann wieder drei Haushalte treffen, solange es nicht mehr als zehn Personen sind. Wörtlich heißt es in der Mitteilung: „Der gemeinsame Aufenthalt im Öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände gestattet. Dabei darf die Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten werden. Zu diesen Hausständen gehörende Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht. Auch vollständig geimpfte und genesene Personen werden bei der Ermittlung der Gesamtzahl nicht berücksichtigt, für sie gelten keine Kontaktbeschränkungen mehr.“ Alle anderen Regelungen bleiben in Kraft, also auch Kontaktdatenerfassung im Biergarten, Obergrenzen für den Sport und dergleichen.

Keine Aussage gab es zu den Anträgen von Landrat Stefan Frey, auch die Innengastronomie und Hallenbäder zu öffnen. Vor einiger Zeit hatte die Staatsregierung diesen Vorstoß mit der Begründung abgelehnt, solche Regelungen fielen in Zuständigkeit des Freistaates. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist am Sonntag übrigens auf den niedrigsten Stand seit 16. August 2020 gefallen - sie liegt bei 8,8.

Samstag, 29. Mai, 16.15 Uhr: Lediglich eine Neuinfektion hatte das Starnberger Landratsamt am Samstag zu melden, vorige Woche waren es noch 14 und in der Woche davor 12. Die sowieso erneut stark gefallene Sieben-Tage-Inzidenz - am Samstag bei 14,6 - wird weiter fallen auf unter zehn. In der Prognose ist es ein Wert von etwa 8,1. Das wäre weniger als vor einem Jahr, als die erste Welle schon länger abgeflaut war. Allerdings sind die Zahlen noch mit Skepsis zu sehen, weil es durch die Feiertage einige Verzerrungen gegeben könnte. Diese Gefahr wird aber von Tag zu Tag geringer.

Am Samstag erreichte der Landkreis den fünften Tag in Folge eine Inzidenz unter 35. Das führt zu weiteren Lockerungen, genauer: zu einer. Zwar hat der Landkreis seine Verfügung noch nicht veröffentlicht, doch ist klar: Es betrifft die Kontaktbeschränkungen, ab Montag werden sich drei Haushalte (bisher zwei) mit maximal zehn Personen (bisher fünf) treffen können. Kinder unter 14 Jahren, Genesene und vollständige Geimpfte werden dabei nicht mitgezählt. Der Landkreis Landsberg hat diese Regeln bereits bekanntgemacht, sie gelten auch dort ab Montag.

Für den Landkreis Starnberg hat Landrat Stefan Frey noch weitere Schritte beim Freistaat beantragt. Nämlich, dass auch die Innengastronomie öffnen darf (mit Terminbuchung, Dokumentation und Testnachweis). Der Antrag werde auch die Öffnung von Hallenbädern und Kontaktsport im Innenbereich in Gruppen von bis zu 25 Personen, sowie Kontaktsport im Freien ohne Gruppenbegrenzung vorsehen, teilte das Landratsamt am Freitag mit. Landrat Stefan Frey: „Letzte Woche ist ein gleichlautender Antrag vom Ministerium noch abgelehnt worden. Vielleicht stehen die Chancen dazu jetzt besser.“

Freitag, 28. Mai, 18.15 Uhr: Vier Neuinfektionen und zwei Streichungen haben die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Landkreis um zwei steigen lassen - wie in den Vorwochen. Die Inzidenz bleibt deswegen weitgehend stabil bei etwa 17. Der Landkreis musste derweil seine Allgemeinverfügung ändern in Bezug auf die Kontaktdatenerfassung in der Außengastronomie. In einer Mitteilung heißt es: „Wenn die Sieben-Tage-Inzidenz in einem Landkreis an fünf Tagen beständig unter 50 liegt, kann das Landratsamt weitergehende Erleichterungen beim Staatsministerium für Gesundheit und Pflege beantragen. Das Landratsamt Starnberg hat das gemacht und konnte damit zum 24. Mai einige Erleichterungen für den Landkreis erreichen. Darunter auch die Öffnung der Außengastronomie ohne Testnachweis und Kontaktdatenerhebung. Das Ministerium hat die Genehmigung des Landkreises zur Öffnung der Außengastronomie ohne Kontaktdatenerhebung heute beanstandet und um Änderung gebeten. Die Außengastronomie ist damit zwar ohne Testnachweis möglich, aber die Kontaktdaten müssen erhoben werden. Die Allgemeinverfügung des Landkreises wird entsprechend geändert.“

Mittwoch, 26. Mai, 18 Uhr: Vier Fälle kamen am Mittwoch dazu, weiter gibt es kaum Neuinfektionen. Allerdings wirkt Pfingsten vermutlich noch an, an den Feiertagen wurde weniger getestet. Die Inzidenz sinkt deutlich, laut RKI lag sie bei 22,7 und dürfte mit den neuen Fällen bei etwa 24 liegen. Weitere Lockerungen sind frühestens kommenden Montag möglich - wenn die Inzidenz durchgehend unter 35 bleibt.

Donnerstag, 27. Mai, 18.15 Uhr: Die Nachmeldungswelle nach Pfingsten scheint im Landkreis Starnberg auszubleiben - am Donnerstag gab es nur drei neue Corona-Fälle und damit deutlich weniger als an den Donnerstagen der Vorwoche (je 12). Die Inzidenz, heute schon unter 20, wird weiter sinken auf in der Prognose auf Basis der Meldungen des Landratsamtes auf etwa 17,5.

Donnerstag, 27. Mai, 8.10 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz ist nach den Daten des RKI am Donnerstag unter 20 gefallen - offiziell sind es 19,8. Allerdings sind noch nicht alle Neuinfektionen der vergangenen Tage beim RKI im System vermerkt (sogenannter Meldeverzug), und ob noch Nachmeldungen von Pfingsten eingehen, wird sich am Donnerstag und Freitag zeigen. Einen Inzidenz-Wert unter 20 im Landkreis Starnberg gab es zuletzt Anfang Oktober 2020.
Montag, 24. Mai, 20 Uhr: Vom Montag gibt es nichts zu vermelden - was gut ist. Es gab erneut keine Neuinfektion im Landkreis, was aber auch an Feiertag und Wochenende liegt. Die kommenden Tage werden zeigen, ob sich ein Nachholeffekt einstellt. Deswegen sind die unten gelisteten Zahlen weiter gültig.

Montag, 24. Mai, 8.35 Uhr: Ab Pfingstmontag gelten Lockerungen im Landkreis - weitere allerdings wird es in den nächsten Tagen nicht geben. Das RKI gab am Montag die Sieben-Tage-Inzidenz mit 35,1 an und damit nach vier Tagen unter 35 wieder darüber. Für weitere Lockerungen, etwa bei den Kontaktbeschränkungen, hätte der Kreis fünf Tage unter 35 bleiben müssen. Die Zählung beginnt nun von Neuem.

Sonntag, 23. Mai, 17.55 Uhr: Zwei gute Nachrichten gab es am Pfingstsonntag - keine Neuinfektion (zum ersten Mal seit 1. April) und die Lockerungen ab Pfingstmontag (24. Mai). Die Inzidenz pendelt weiter bei um die 35.

Die Lockerungen liegen im erwarteten Rahmen, die Genehmigung der Staatsregierung für den Wegfall der Testpflicht in Biergärten und anderes liegt vor. Der Einzelhandel darf ab Dienstag wieder normal öffnen. Allerdings genehmigte die Staatsregierung nicht alles, was Landrat Stefan Frey wollte - er hatte auch die Öffnung der Gastronomie innen, der Hallenbäder und mehr Sportmöglichkeiten beantragt. Der Landrat schrieb bei Facebook:

Die neuen Vorgaben ab Pfingstmontag sind nach Angaben des Landratsamtes vom Sonntagnachmittag diese:

  • Handels- und Dienstleistungsbetriebe: Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr ist zulässig. Eine vorherige Terminbuchung („click & meet“) sowie die Erhebung der Kontaktdaten der Kunden durch den Betreiber sind nicht erforderlich. Abstand-, Besucherbeschränkung und Maskenpflicht bleibt bestehen. Es besteht weiterhin keine Testpflicht.
  • Außengastronomie: Die Öffnung der Außengastronomie ist ohne Testnachweis und Kontaktdatenerhebung zulässig.
  • Kulturstätten: Die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos ist ohne Testnachweis zulässig. Ferner ist die Durchführung von kulturellen Veranstaltungen unter freiem Himmel mit festen Sitzplätzen für bis zu 250 Besucherinnen und Besucher ohne Testnachweis zulässig. Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten dürfen öffnen. Eine vorherige Terminbuchung und Kontaktdatenerhebung sind nicht erforderlich. Abstand-, Besucherbeschränkung und Maskenpflicht bleibt bestehen.
  • Sport: Kontaktfreier Sport im Innenbereich inklusive der Öffnung von Innenbereichen von Sportstätten ist zulässig. Kontaktsport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 25 Personen ist zulässig. Dies gilt auch für Fitnessstudios unter der Voraussetzung vorheriger Terminbuchung. Ferner ist bei Sportveranstaltungen unter freiem Himmel die Zulassung von bis zu 250 Zuschauern mit festen Sitzplätzen möglich. Ein Testnachweis ist jeweils nicht erforderlich.
  • Freizeiteinrichtungen: Seenschifffahrt im Ausflugsverkehr, touristische Bahnverkehre, touristische Reisebusverkehre sowie die Erbringung von Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen im Freien sowie die Öffnung von Außenbereichen von medizinischen Thermen sind ohne Testnachweis zulässig. Die Öffnung von Freibädern für Besucherinnen und Besucher ist nach vorheriger Terminbuchung ohne Testnachweis zulässig.
  • Kindertageseinrichtungen: Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierte Spielgruppen können im Regelbetrieb öffnen.
  • Beherbergungsbetriebe: Weiterhin zulässig sind Übernachtungsangebote von gewerblichen oder entgeltlichen Unterkünften zu touristischen Zwecken; hier bleibt die Voraussetzung, dass die Übernachtungsgäste bei der Anreise sowie jede weiteren 48 Stunden über einen Testnachweis verfügen. Als Testnachweis gilt ein vor höchstens 24 Stunden vorgenommener POC-Antigentest, Selbsttest oder PCR-Test in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 mit negativem Ergebnis.
  • Musikalische oder kulturelle Proben: Musikalische oder kulturelle Proben von Laien- und Amateurensembles, bei denen ein Zusammenwirken mehrerer Personen erforderlich ist, sind weiterhin mit einem Testnachweis zulässig.
  • Einhaltung der Hygienekonzepte: Alle genannten Lockerungen sind nur möglich, wenn die von den jeweils zuständigen Staatsministerien im Bayerischen Ministerialblatt bekannt gemachten Hygienekonzepte eingehalten werden. Diese sind unter www.stmgp.bayern.de/coronavirus/rechtsgrundlagen/ zu finden.
  • Hinweise: Keine Änderungen ergeben sich bezüglich der allgemeinen Kontaktbeschränkungen (weiterhin maximal zwei Hausstände mit fünf Personen über 14 Jahren, soweit vorstehend nichts Abweichendes geregelt ist).

Ein Teil dieser Regelungen galt schon (Freibäder und ähnliches). Die nächste Lockerungsstufe ist 35 - diesen Wert hat der Kreis bisher an vier Tagen in Folge unterschritten. Die Regel sieht fünf Tage (nicht: Werktage) in Folge vor und eine stabile Entwicklung. Ob diese bei knapp unter 35 gegeben ist, wird sich zeigen. Theoretisch wäre eine weitere Lockerung bereits ab Mittwoch denkbar, jedoch ist das heute noch nicht absehbar - und nach Feiertagen steigen die Neuinfektionszahlen zumeist in einer Art Nachholeffekt etwas an.

Samstag, 22. Mai, 16.54 Uhr: Am Samstag meldete das Landratsamt 14 Neuinfektionen, zwei mehr als vor einer Woche und vor zwei Wochen (beide Samstage 12). Fast die Hälfte der Fälle, nämlich sechs, stammt aus Gauting. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut RKI bei 30,70, wird in der Prognose aber steigen auf etwa 36 bis 37 - damit dürfte es für den Landkreis vorerst schwierig werden, die nötigen fünf Tage am Stück unter 35 zu kommen. Fünf Tage unter 50 ist er mit dem heutigen Samstag, allerdings steht die Bekanntmachung über weitere Lockerungen ab Montag noch aus. Für bestimmte Schritte, etwa den Wegfall der Testpflicht in der Außengastronomie, braucht der Landkreis eine Genehmigung von der Staatsregierung. Die ist beantragt, liegt offenbar aber noch nicht vor. Sobald die Regeln klar sind, werden wir das in diesem Ticker melden.

Freitag, 21. Mai, 17.30 Uhr: Lediglich zwei Neuinfektionen sind am Freitag gemeldet worden, beide aus Gilching. Allerdings gab es auch den 115. Todesfall: Eine Gautingerin (89) starb im Klinikum Starnberg an Covid-19. Die Inzidenz lag am Freitag bei 32,90 und damit den vierten Tag in Folge unter 50. Selbst im schlechstesten Fall wird der Kreis am Samstag nicht über 50 geraten, weswegen ab Montag weitere Lockerungen möglich sind. Was genau geht, hängt auch von einer Genehmigung des Freistaates ab - die neuen Regeln, die vor allem Einzelhandel und Testpflichten betreffen, werden für Samstag erwartet.

Mittwoch, 19. Mai, 10.30 Uhr: Mit 12 Fällen am Dienstag blieb der Landkreis deutlich unter den Werten der Vorwoche, was sie auf die Inzidenz positiv auswirkt. Am Dienstag lag sie bei 49,80, am Mittwoch bei 46,8. Damit lag der Landkreis zwei Tage unter 50, fünf am Stück müssen es sein, damit es weitere Lockerungen geben kann.

Montag, 17. Mai, 17.50 Uhr: Drei neue Fälle am Montag sind exakt halb so viele wie vor einer Woche. Eigentlich sind es vier, in der Summe aber drei, weil bereits gemeldeter Fall doch keiner war. Damit sinkt die Inzidenz, die seit Tagen kaum verändert bei 55,6 liegt, etwas ab. Es gab neue Fälle in Schulen in Tutzing (Mittelschule, Realschule) und Gauting (Gymnasium). Montags sind die Fallzahlen wegen des Wochenendes immer geringer, und diesmal auch noch leicht verzerrt wegen des Feiertags vorige Woche.

Sonntag, 16. Mai, 18 Uhr: Lediglich ein Fall kam am Sonntag im Landkreis Starnberg dazu, ebenso wie am Sonntag vor einer Woche. Der eine Fall stammt aus Gauting. Die Zahlen sind allerdings weiterhin wegen der Feier- und Brückentags wenig aussagekräftig, da weniger getestet wurde. Die Inzidenz bewegt sich mal auf, mal ab, bleibt aber zwischen 50 und 60. Am Sonntag lag sie bei 55,6.

Samstag, 15. Mai, 17.10 Uhr: Ein Dutzend Neuinfektionen wurden am Samstag für den Landkreis Starnberg gemeldet, ebenso viele wie vor einer Woche und eine mehr als vor zwei Wochen. Der 15. Mai 2021 bringt statistisch jedoch zwei Besonderheiten: Die Gesamtzahl der Corona-Fälle im Landkreis steig auf mehr als 5000 (genau: 5009), und die Kreisstadt Starnberg meldete den 1000. Fall seit Beginn der Pandemie. Das heißt, dass knapp 4,3 Prozent der Bevölkerung infiziert waren oder sind. Gilching durchbrach die 700-Marke und ist nach wie vor am stärksten von Neuinfektionen betroffen.

Die Sieben-Tage-Inzidenz, am Samstag offiziell mit 50,50 angegeben, wird in der Prognose auf Basis der vom Landratsamt gemeldeten Fälle bei etwa 57 liegen. Die Werte des RKI basieren wegen der Übermittlung der neuen Fälle, dem sogenannten Meldeweg, immer auf weniger Fällen und kann daher niedriger liegen.

Freitag, 14. Mai, 18.15 Uhr: Nur zwei neue Fälle sind am Freitag im Landkreis bekanntgeworden. Es ist der niedrigste Wer an einem Freitag seit sieben Monaten - und besagt nicht viel. Wegen des Feiertags am Donnerstag haben die Testzahlen nachgelassen, was die Zahlen verfälsche, warnt auch das RKI. Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt weiter stabil bei um die 55, mal mehr, mal weniger.

Donnerstag, 13. Mai, 18 Uhr: Ein Dutzend Neuinfektionen meldete das Landratsamt für Donnerstag, etwas mehr als vor einer Woche. Die Inzidenz stieg wie erwartet wieder über 50, sie lag bei 52,0 und dürfte mit den neuen Fällen bei bis zu 59 liegen. Fast die Hälfte der neuen Fälle der vergangenen Tage stammt aus Gilching.

Mittwoch, 12. Mai, 17.30 Uhr: Eine Mittwoch-Zahl ist überraschend niedrig, die andere unerwartet hoch. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis gab das Robert-Koch-Institut (RKI) mit lediglich 46,10 an, was dem niedrigsten Wert seit Anfang März entspräche - wenn es denn stimmen würde. Da sich derzeit noch mehr als zehn Meldungen auf dem sogenannten Meldeweg befinden, also zwar in Starnberg registriert sind, aber beim RKI noch nicht erfasst, hinkt die Berechnung etwas. Realistisch ist eine Inzidenz von etwa 55 - und sie wird steigen.

Für Mittwoch meldete das Landratsamt 26 Neuinfektionen, fünf mehr als vor einer Woche und elf mehr als vor zwei Wochen. Allerdings muss man sich die Zahlen genau anschauen: Sieben Gemeinden melden gar keine neuen Fälle, drei weitere zwei oder eine. Die Infektionen stammen zur Hälfte aus Gilching (13), Gauting, Starnberg und Tutzing melden je 3. Ähnlich war die Verteilung in den vergangenen Tagen auch. Verschwunden ist das Virus nicht, auch nicht aus Gemeinden wie Wörthsee, in dem es seit einer Woche keinen neuen Fall gab. Die Zahlen der vergangenen Woche zeigen: Es gibt immer wieder Infektionen in fast jedem Ort, aber nicht jeden Tag - außer in den großen Orten. Die Inzidenz wird durch die Mittwochszahlen nach oben getrieben auf in der Prognose etwa 58,5.

Die Kreisbehörde meldete auch neue Fälle aus Schulen und Kindereinrichtungen. So gab es einen weiteren Fall im Kinderhaus St. Josef in Tutzing (nun 3, 27 in Quarantäne), zwei in der Gilchinger Mittelschule und einen im Gymnasium Starnberg.

Dienstag, 11. Mai, 18 Uhr: Mit 19 Neuinfektionen am Dienstag meldete das Landratsamt mehr Fälle als in den vergangenen Tagen, aber weniger als in der Vorwoche - der Vergleich hinkt aber wegen des Feiertags am 1. Mai. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag bei 55,6 und damit so niedrig wie seit Mitte März nicht mehr. Für weitere Lockerungen müsste sie fünf Tage am Stück unter 50 fallen. Gelockert wird dennoch: Alkoholverbote fallen, da der Kreis die Allgemeinverfügung nicht verlängert hat - und die Stege an den Seen werden wieder geöffnet.

Montag, 10. Mai, 17.20 Uhr: Sechs Neuinfektionen am Montag sind zwar mehr als vor einer Woche, dennoch aber vergleichsweise wenig. Die Inzidenz bleibt in der Prognose stabil bei um die 60. Es gab wieder Fälle in Kindereinrichtungen (St. Josef Tutzing, Horte in Gilching).

Montag, 10. Mai, 8.10 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg ist am Wochenende weiter gesunken. Am Sonntag gab das Robert-Koch-Institut einen Wert von 58,5 Corona-Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche an. Das war der niedrigste Wert seit 16. März. Mit 13 Neuinfektionen am Wochenende (zwölf am Samstag, eine am Sonntag) vermeldete das Landratsamt den niedrigsten Wert an einem Wochenende sogar seit 6./7. März – damals waren es elf neue Fälle. Aufgrund der lang anhaltenden Inzidenz unter 100 treten heute bekanntlich Lockerungen in Kraft, zum Beispiel was die Außengastronomie anbelangt.

Freitag, 7. Mai, 18.15 Uhr: Spät, aber sie kam: Der Landkreis Starnberg hat, wieder Landkreis Landsberg auch, am späten Freitagnachmittag die Erlaubnis vom Freistaat für weitere Öffnungen erhalten. In der Mitteilung der zu Regeln ab Montag, 10. Mai, heißt:

Außengastronomie: Die Öffnung der Außengastronomie für Besucher ist mit vorheriger Terminbuchung und mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung zulässig. Sitzen an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen, ist für alle Tischgäste ein negativer Coronatest erforderlich.

Kulturstätten: Die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos für Besucherinnen und Besucher ist zulässig. Auch hier nur mit einem negativen Testnachweis sowie mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung.

Sport: Auch kontaktfreier Sport im Innenbereich sowie Kontaktsport unter freiem Himmel ist mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung wieder möglich. Voraussetzung ist auch hier, dass alle Beteiligten über einen negativen Coronatest verfügen.

Erforderlich ist in allen oben genannten Fällen entweder ein höchstens 24 Stunden alter POC-Antigentest oder ein vor höchstens 48 Stunden vorgenommener PCR-Test. Auch ein unter Aufsicht vor Ort vorgenommener Selbsttest ist zulässig.

Einhaltung der Rahmenkonzepte: Die genannten Lockerungen sind nur möglich, wenn die von den jeweils zuständigen Staatsministerien erlassenen Rahmenkonzepte eingehalten werden. Diese sind auf der Seite der Bayerischen Staatsregierung www.verkuendung-bayern.de/baymbl/ zu finden. Die Rahmenkonzepte Sport und Kinos liegen bereits vor. Die beiden Rahmenkonzepte Gastronomie sowie kulturelle Veranstaltungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern wurden noch für Freitag erwartet.

Die Allgemeinverfügung gilt ab 10. Mai 2021. Sie tritt außer Kraft, wenn der maßgebliche Wert der 7-Tage-Inzidenz beim RKI von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten worden ist und das Landratsamt dies bekanntgemacht hat.

Kontaktverfolgung. Um eine unkomplizierte und sichere Kontaktverfolgung zu gewährleisten, steht landkreisweit die Luca-App zur Verfügung. Damit hier alles reibungslos läuft, hat sich die gwt Starnberg um die Einführung der App in der Region StarnbergAmmersee gekümmert. Alle Informationen zu dem kostenlosen digitale-Check-In-System sind auf der Webseite www.starnbergammersee.de zu finden.

Weitere gültige Regelungen: Unabhängig von den genannten Öffnungsschritten, gelten die derzeit bestehenden coronabedingten Regelungen weiter (Kontaktbeschränkungen, die Regelungen für Schulen und Kindergärten sowie zu Aus-, Fort- und Weiterbildungen). Sie sind auf der Homepage des Landratsamtes zu finden (www.lk-starnberg.de/corona). Das Alkoholverbot an bestimmten Plätzen im Landkreis Starnberg gilt noch bis kommenden Dienstag. Das Landratsamt wird die Lage bis Anfang der kommenden Woche beobachten und dann entscheiden, ob eine Verlängerung notwendig ist. Was die Sperrung der Stege betrifft, hat das Verwaltungsgericht München in einem Klageverfahren bestätigt, dass sie rechtmäßig ist. Dennoch wird das Landratsamt auch hier die Lage bis Anfang der Woche beobachten und dann entscheiden ob diese weiter aufrecht erhalten werden muss. 

Die Inzidenz wird derweil wieder sinken - sie liegt schon seit 12 Tagen unter 100. Am Freitag meldete das Landratsamt lediglich fünf neue Fälle, so wenig an einem Freitag wie seit Anfang Oktober nicht. Landrat Stefan Frey ist erfreut über die Entwicklung: „Ich freue mich sehr, dass wir nun schrittweise wieder in das normale Leben zurückkehren können. Der stete Impffortschritt und die zunehmend wärmeren Temperaturen bringen uns Woche für Woche nach vorne. Den Menschen danke ich für ihre Selbstdisziplin.“

Donnerstag, 6. Mai, 18.30 Uhr: Elf Neuinfektionen weist das Starnberger Landratsamt für Donnerstag, deutlich weniger als in den Vorwochen. Das senkt die Inzidenz wieder, die aber stabil bei zwischen 60 und 70 bleibt. Am Donnerstag waren es 62,2 laut RKI. Bei den Erstimpfungen wurde ein wichtiger Wert erreicht: Es sind inzwischen mehr als 50 000.

Mittwoch, 5. Mai, 18 Uhr: Mit 21 Neuinfektionen lag die Zahl im Landkreis Starnberg am Mittwoch über den Werten der beiden Vorwochen, die Inzidenz wird deswegen auf rund 75 steigen. Das ist aber weiter deutlich unter dem Grenzwert von 100, weswegen sich der Landkreis Hoffnungen auf eine Öffnungserlaubnis unter anderem für Biergärten machen kann. Der Antrag ist soweit fertig, doch fehlt noch die genaue rechtliche Grundlage. Einen neuen Fall gab es am Mittwoch in der Höhenrainer KinderArt-Einrichtung, das war aber der einzige aus Kitas und Schulen.

Dienstag, 4. Mai, 18 Uhr: Zumindest teilweise gehen die 26 Neuinfektionen vom Dienstag auf einen Nachholeffekt vom Wochenende mit einem Feiertag und damit reduzierten Testmöglichkeiten zurück. Die Inzidenz bleibt weiter deutlich unter 100, heute lag sie bei 60 und könnte auf etwa 70 ansteigen.

Montag, 3. Mai, 17,15 Uhr: Mit nur vier Fällen meldete das Landratsamt am Montag den niedrigsten Stand zu Beginn einer Woche seit Mitte März und erneut weniger als in der Vorwoche. Allerdings sind an Montagen wegen des Wochenendes die Fallzahlen immer niedriger, und diesmal wegen der Feiertags am Samstag noch mehr. Die Inzidenz lag bei 65,9 und wird dort nach der Prognose auch in etwa bleiben. Es gab einen weiteren Todesfall: Eine Gautingerin (65) starb in einer Münchner Klinik an Covid-19.

Sonntag, 2. Mai, 21.07 Uhr: Der Landkreis Starnberg weist mit 60,73 Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohnern derzeit die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in ganz Bayern auf. Gleich dahinter kommt nach den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) der Landkreis Landsberg mit 64,01. In ganz Deutschland weisen nur 15 Regionen einen niedrigeren Wert auf als Starnberg. Aufgrund der positiven Entwicklung sind am Sonntag Lockerungen der Notbremse in Kraft getreten (siehe weiter unten). Die Regelungen gelten nun solange, bis der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von 100 wieder übersteigt, wie das Landratsamt mitteilt. Insgesamt vermeldete das Landratsamt zwischen Freitag und Sonntag 31 Neuinfektionen. Das waren 20 Fälle weniger als an den drei Tagen der Vorwoche. Jeweils einen Fall gab es im Kinderhaus „Kinderart“ in Höhenrain und im Tabaluga-Kinderhaus in Tutzing. Am Sonntag kamen nur neue Fälle hinzu.

Samstag, 1. Mai, 17.15 Uhr: Der erfreuliche Abwärtstrend bei den Infektionszahlen hielt auch am Samstag an - es gab faktisch 12 neue Fälle, rechnerisch 11, weil ein Fall aus Wörthsee doch keiner war. Vorige Woche waren es 24. Die meisten von diesem Samstag stammen aus Gauting (5) und Herrsching (3). Die Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 65,10 und damit auf den niedrigsten Wert seit 8. April. Der Landkreis ist damit den sechsten Tag unter 100, ab Sonntag gelten Lockerungen (mehr dazu weiter unten). Nachdem wegen der neuen Fälle am Samstag und erfahrungsgemäß wenigen am Sonntag die Inzidenz unter 100 bleiben dürfte, werden die Lockerungen selbst bei einem starken Anstieg bis Ende nächster Woche gelten.

Freitag, 30. April, 18 Uhr: Der Abwärtstrend bei den Neuinfektionen hält an. Am Freitag meldete das Landratsamt 14 neue Fälle, sechs weniger als am Freitag der Vorwoche. Der Trend zu einer sinkenden Inzidenz hält damit ebenfalls an, in der Prognose dürfte sie bei etwa 76 mit den neuen Fällen liegen.

Freitag, 30. April, 11.25 Uhr: Nachdem das Robert-Koch-Institut (RKI) am Freitag für den Landkreis Starnberg eine Inzidenz von 76,8 veröffentlichte und damit den fünften Tag einen Wert unter 100, hat das Landratsamt kurz nach 11 Uhr die formelle Bekanntmachung von Lockerungen ab Sonntag, 2. Mai, herausgegeben. Dann gilt laut Kreisbehörde das:

  • Kontaktbeschränkung: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands. Dabei darf die Gesamtzahl von insgesamt fünf Personen nicht überschritten werden. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.
  • Ausgangssperre: Die nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr entfällt.
  • Sport: Die Sportausübung und die praktische Sportausbildung ist in Form von kontaktfreiem Sport erlaubt. Dabei sind die geltenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten. Ebenso ist Sport unter freiem Himmel in Gruppen von bis zu 20 Kindern unter 14 Jahren zulässig. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Tanzschulen, Fitnessstudios und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel zulässig. Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
  • Handel- und Dienstleistungsbetriebe: Nach dem der Inzidenzwert fünf Tage unter 100 lag, ist die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen fest begrenzten Zeitraum zulässig („Click & Meet“). Dienstleistungen der Friseure und der Fußpflege sind mit vorheriger Terminbuchung erlaubt. Das Personal muss eine medizinische Gesichtsmaske tragen. Ein Nachweis eines negativen Corona-Tests ist nicht erforderlich.
  • Schulen und Kindertageseinrichtungen: In den Schulen im Landkreis Starnberg findet Präsenzunterricht, soweit dabei der Mindestabstand von 1,5 m zuverlässig eingehalten werden kann, statt. Ansonsten findet Wechselunterricht statt. Die Teilnahme am Präsenzunterricht und an Präsenzphasen des Wechselunterrichts sowie an der Mittagsbetreuung ist Schülerinnen und Schülern nur erlaubt, wenn sie sich zwei Mal wöchentlich einem Corona-Test unterziehen. Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferienbetreuung und organisierte Spielgruppen können öffnen, sofern die Betreuung in festen Gruppen erfolgt (eingeschränkter Regelbetrieb).
  • Aus-, Fort- und Weiterbildungen: Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung, außerschulische Bildungsangebote sowie Instrumental- und Gesangsunterricht sind in Präsenzform unter Einhaltung der Vorgaben zulässig.
  • Kulturstätten: Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten sowie zoologische und botanische Gärten können für Besucher nur nach vorheriger Terminbuchung unter bestimmten Voraussetzungen öffnen.

Diese Regelungen gelten bis auf Widerruf, mindestens jedoch drei Tage. Erst wenn der Kreis drei Tage am Stück die Inzidenz-Grenze von 100 überschreiten sollte, wird das formell am vierten Tag festgestellt und am fünften gelten wieder strengere Regelungen. Hält der bisherige Trend an, ist das zumindest in der kommenden Woche unwahrscheinlich.

Donnerstag, 29. April, 18.30 Uhr: Mit 20 Neuinfektionen lag der Wert vom Donnerstag unter dem der Vorwoche, was die Inzidenz etwas sinken lässt. Sie lag am Donnerstag bei offiziell 81,2, in der Prognose mit den neuen Fällen bei etwa 81. Das wird der fünfte Tag am Freitag unter 100 sein, wodurch Lockerungen ab Sonntag möglich werden. Das Landratsamt wird diese am Freitag feststellen und bekanntmachen. Je nach dem, wie sich die Inzidenz in den nächsten Tagen entwickelt, kann es mit den Lockerungen auch schnell wieder vorbei sein - wenn der Kreis drei Tage über 100 liegt. Hält der bisherige Trend an, ist die Gefahr eher gering.

Donnerstag, 29. April, 8.18 Uhr: Die Menschen im Landkreis Starnberg können sich vorsichtige Hoffnung auf Lockerungen der Corona-Regeln in der nächsten Woche machen. Mit 79,8 lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Mittwoch den dritten Tag in Folge unter 100. Sind fünf Tage am Stück erreicht, fällt zum Beispiel die nächtliche Ausgangssperre weg. Schulen könnten dann wieder Wechselunterricht anbieten, unter bestimmten Voraussetzungen sogar Präsenzunterricht. Ob es aber tatsächlich so weit kommt, steht vermutlich erst am Freitag fest.

Am Mittwoch vermeldete das Landratsamt 15 neue Corona-Fälle, einen weniger als am Mittwoch voriger Woche. Mit sieben Neuinfektionen stammte fast die Hälfte davon aus Gauting. Nähere Einzelheiten dazu sind nicht bekannt. Nach Angaben der Kreisbehörde waren jedoch keine Kinderbetreuungseinrichtungen, Schulen und dergleichen betroffen. 651 infizierte Personen und enge Kontaktpersonen befanden sich gestern in häuslicher Quarantäne.

Tragisch: Eine 68 Jahre alte Frau aus Gilching ist das 112. Todesopfer im Landkreis im Zusammenhang mit der Pandemie. Wie Landratsamtssprecherin Barbara Beck auf Anfrage des Starnberger Merkur erklärte, ist die Frau am Dienstag im Klinikum Fürstenfeldbruck an dem Virus verstorben.

Die Zahl der Geimpften ist derweil auf 38 275 gestiegen, 8276 von ihnen haben auch schon die zweite Impfung bekommen. Verwirrung hat es dabei am Vormittag in Herrsching gegeben. Offenbar durch einen technischen Fehler waren dem dortigen Impfzentrum zunächst keine Impftermine für Mittwoch übermittelt worden.

Vor Ort wurde dann „in guter Absicht“ (Beck) die Entscheidung getroffen, den Mitgliedern des Herrschinger Gewerbeverbandes per E-Mail ein Impfangebot zu unterbreiten, um das Vakzin von Biontech zu verimpfen. Die Aktion wurde jedoch bereits kurz darauf vom Landratsamt gestoppt. Über das Callcenter des Impfzentrums in Gauting seien schließlich Personen aus den bevorzugten Prioritätsgruppen angerufen worden, erklärte Barbara Beck. Schlussendlich hätten die 84 Impfdosen in Herrsching ganz normal den Tag über verimpft werden können

.Dienstag, 27. April, 19 Uhr: Den zweiten Tag hintereinander ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Starnberg am Dienstag stark gesunken. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gab sie mit 86,3 an. Zum Vergleich: Am vergangenen Mittwoch lag der Wert noch bei 152,9. Für mögliche Lockerungen, zum Beispiel im Bereich des Einzelhandels, ist es allerdings noch zu früh. Nach den aktuellen Notbremse-Regeln muss der Wert mittlerweile fünf Tage hintereinander unter hundert liegen, um Lockerungen aussprechen zu können. Auch was die Regelungen an den Schulen im Landkreis in der nächsten Woche betrifft, war es nach Angaben des Landratsamtes noch zu früh.

Die Behörde vermeldete für Dienstag 19 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das waren weniger als halb so viele als vor einer Woche, als 42 neue Fälle gemeldet worden waren. Einzelheiten zu den neuen Fällen gibt es nicht. Wie Landratsamtssprecherin Barbara Beck sagte, seien diesmal aber keine Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen betroffen. In häuslicher Quarantäne befanden sich 713 infizierte Personen und enge Kontaktpersonen. Die Zahl der Geimpften ist um 983 auf 36 477 gestiegen.

Sonntag, 25. April, 18.15 Uhr: Lediglich sieben neue Fälle meldete das Landratsamt, erneut war die Kreistadt Starnberg Schwerpunkt. Damit sind es am ganzen Wochenende 31 und somit erheblich weniger als in der Vorwoche, als es 77 an Samstag und Sonntag waren. Das hat positive Folgen für die Inzidenz, die schon am Sonntag deutlich auf 106,8 gefallen ist. Sie wird in der Prognose mit den neuen Fällen bei etwa 108 bleiben. Ob länger, werden die nächsten Tage zeigen.

Samstag, 24. April, 16.25 Uhr: Das Landratsamt meldete am Samstag 24 Neuinfektionen, knapp ein Drittel weniger als vorigen Samstag (35) und nur wenig mehr als vor zwei Wochen (21). Auffällig ist die Verteilung: Neun Fälle stammen aus Starnberg, fünf aus Gilching. Insgesamt sind nur sechs der 14 Gemeinden betroffen, was bei einem Tag allerdings wenig aussagt. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag schon am Samstag bei offiziell 136,8 und wird auf Basis der Samstagszahlen etwas sinken, wohl auf um die 133. Das ist derzeit nur insofern relevant, weil 150 die Grenze für das Aus für „Click & Meet“ ist, also Einkaufen auf Termin. Das hat aber seine Tücken, wie Einzelhändler berichten.

Freitag, 23. April, 18 Uhr: Mit 20 neuen Fällen am Freitag lag die Zahl der Neuinfektionen unter denen der Vorwochen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, am Freitag bei 143,4 - dürfte etwas fallen. Wegen der ab Samstag gültigen Bundesnotbremse, die der Freistaat Bayern in einigen Bereichen noch verschärft, sind neue Regeln zu beachten. Das Landratsamt fasste das so zusammen:

  • Inzidenzwerte: Der „Inzidenzschalter“ wird an die bundesrechtlichen Regelungen angepasst. Damit gilt ab heute ein „Gleichlauf“ für alle inzidenzabhängigen Regelungen. Ausgenommen für Schulen und Kindertageseinrichtungen bleibt es bei dem in Bayern strengeren Schwellenwert der 100er-Inzidenz.
  • Schulen und Kindertageseinrichtungen: Die Sonderregelung für Schulen und Kindertageseinrichtungen, dass die Inzidenz jeweils am Freitag bekannt gegeben wird und die daraus folgenden Regelungen dann für die ganze Folgewoche gelten, entfällt. Auch für Schulen und Kitas ist daher jetzt allein maßgeblich, ob ein Schwellenwert an drei aufeinander folgenden Tagen überschritten bzw. an fünf aufeinander folgenden Tagen unterschritten wurde. Ab dem übernächsten darauf folgenden Tag gelten dann die verschärften bzw. gelockerten Maßnahmen. Das Landratsamt macht auch zukünftig das Über- bzw. Unterschreiten eines Schwellenwertes amtlich bekannt. Konkret ergeben sich für die Schulen und Kitas im Landkreis Starnberg für die Woche ab 26.04. keine Änderungen zur Vorwoche.
  • Kontaktbeschränkungen: Auch die Kontaktbeschränkungen wurden an die Bundesregelung angepasst. Da diese keine Ausnahme für die wechselseitige unentgeltliche Kinderbetreuung in festen Betreuungsgemeinschaften ohne Rücksicht auf die Zahl der beteiligten Haushalte vorsieht, muss die bisherige Regelung entfallen. Damit gilt weiter: ein Hausstand mit einer weiteren Person.
  • Handels- und Dienstleistungsbetriebe: Im Handels- und Dienstleistungsbereich werden die strengeren bundesrechtlichen Vorgaben umgesetzt. Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150, dürfen Kunden nur eingelassen werden, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, Schnelltests oder Selbsttests nachweisen können. Auch der PCR-Test darf also zukünftig nur 24 Stunden alt sein. Terminshopping mit negativem Test ist zukünftig nur noch bis zu einem Inzidenzwert von 150 zulässig. Der Bereich der zulässigen körpernahen Dienstleistungen wird verschärft. Demnach ist zukünftig nur noch die Dienstleistung der Friseure und der Fußpflege zulässig. Hand-, Nagel- und Gesichtspflegebetriebe müssen nunmehr schließen. Ab einem Inzidenzwert von 100 muss auch das Personal FFP2-Masken tragen, zudem ist für die Kunden ein negatives Testergebnis notwendig (PCR-Test, Schnelltest oder Selbsttest).
  • Gastronomie: Im Bereich Gastronomie gilt ab einem Inzidenzwert von 100 zukünftig, dass die Abgabe von mitnahmefähigen Speisen und Getränken zwischen 22 Uhr und 5 Uhr untersagt ist.
  • Aus- und Weiterbildung: Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung, außerschulische Bildungsangebote sowie Instrumental- und Gesangsunterricht sind in Präsenzform weiterhin untersagt. Für Prüfungsvorbereitungen und Abschlussklassen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen auch Ausnahmeregelungen.
  • Nächtliche Ausgangssperre: Die nächtliche Ausgangssperre ab einem Inzidenzwert von 100 bleibt bestehen. Für Bayern nicht übernommen wurde das sog. „Hamburger Modell“, wonach zwischen 22 und 24 Uhr die im Freien stattfindende, allein ausgeübte körperliche Bewegung eine Ausnahme von der nächtlichen Ausgangssperre darstellt. Insoweit bleibt es bei der bereits bisher bestehenden strengeren Regelung.

Mittwoch, 21. April, 19.30 Uhr: 16 Fälle am Mittwoch sind nach den hohen Zahlen der Vortrage vergleichsweise wenig. Die Inzidenz, heute unverändert bei 152,9, dürfte sinken, aber nicht unter 100. Erneut gab es Fälle in Kindereinrichtungen in Krailling (Montessori), St. Josef Gauting und im Gilchinger Hort. Die Zahl der Geimpften liegt mit Stand Mittwoch knapp über 30 000.Freitag, 23. April, 9.02 Uhr: Das tägliche Auf und Ab bei den Neuinfektionen geht weiter. Waren es am Mittwoch weniger als in der Vorwoche, waren es am Donnerstag ein paar mehr – 23 nach 19 vor einer und 24 vor zwei Wochen. Die Inzidenz bleibt weitgehend stabil, aber deutlich über 100.

Die neuen Fälle stammen aus zehn der 14 Gemeinden im Landkreis, mehr als die Hälfte der Gesamtzahl kommt aus Gauting (5), Gilching (5) und Starnberg (3). Es gibt auch wieder neue Fälle aus Schulen und Kindereinrichtungen, die derzeit mehr als ein Viertel der Neuinfektionen ausmachen. Ein weiterer Schüler der Gautinger Realschule wurde positiv getestet, insgesamt sind dort fünf Personen in Quarantäne. Im Gilchinger Hort (Villa Holzwurm) kam nach einem Mitarbeiter auch ein Kind dazu, dort sind 13 Personen in Quarantäne.

Die Sieben-Tage-Inzidenz lag laut Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag offiziell bei 141,2 und damit auf dem erwarteten Niveau. Dort wird sie auch bleiben, denn die Prognose inklusive der aktuellen Fälle ergibt maximal 145. Das sind aber immer nur Momentaufnahmen. Fast 460 Menschen gelten derzeit als mehr oder minder stark von Covid-19 betroffen, die Zahl der Genesenen steigt in der Schätzung des RKI weniger stark als die Zahl der Neuinfektionen. Das liegt an der Methodik, nach der ein Infizierter nach zwei bis vier Wochen als genesen eingestuft wird.

Die Zahl der Geimpften ist weiter gestiegen auf nun 31 715 im Landkreis. Diese Zahl bezieht sich auf die Impfzentren und die Hausarztpraxen. Das BRK als Betreiber der Impfzentren hat die Statistik etwas geändert, um der hohen Zahl an Impfungen in Praxen – es ist knapp ein Drittel der Gesamtzahl mit stark steigender Tendenz – Rechnung zu tragen. Tagesaktuelle Zahlen gibt es deswegen nicht mehr, denn die Daten aus den Praxen kommen mit einem Tag Verspätung in die Statistik.

Dienstag, 20. April, 18.30 Uhr: Mit 42 Neuinfektionen erreichte die dritte Corona-Welle am Dienstag einen neuen Höhepunkt im Landkreis Starnberg. So viele Fälle gab es heuer an einem Dienstag noch nie. Die meisten meldete Starnberg mit 15, nur Krailling war fall-frei. Erneut gab es Fälle in Kindereinrichtungen (Hirschanger, Starnberg) und Schulen (Realschule Herrsching). Die Sieben-Tage-Inzidenz lag offiziell bei 152,9, mit den neuen Fälle dürfte sie bis auf 168 steigen.

Sonntag, 18. April, 20.33 Uhr: Das Landratsamt hat am Samstagvormittag die Corona-Notbremse gezogen. Es war der dritte Tag in Folge mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100. Am Sonntag stieg die Inzidenz sogar auf 126,6 – den höchsten Wert seit 1. April. Insgesamt wurden am Wochenende im Landkreis 77 Menschen positiv getestet (35 am Samstag, 42 am Sonntag). Vom heutigen Montag an gelten deswegen wieder eine nächtliche Ausgangssperre und weitere Kontaktbeschränkungen (siehe weiter unten). Die 35 positiven Fälle am Samstag waren der höchste Samstagswert seit 26. Dezember, die 42 Fälle am Sonntag der höchste Sonntagswert seit 13. Dezember. Unter den Fällen waren insgesamt 20 Schüler, wie Landratsamtssprecherin Barbara Beck dem Starnberger Merkur sagte. Aufgrund funktionierender Hygiene- und Abstandsregeln gebe es jedoch keine Kontaktpersonen in der Schule.

Dienstag, 20. April, 9.14 Uhr: Das Gute vorweg: Abstands- und Hygieneregeln scheinen an den Schulen im Landkreis zu funktionieren. So meldete das Landratsamt am Montag zwar insgesamt zwölf neue Corona-Fälle aus den vergangenen Tagen aus den Schulen – außer den positiv getesteten Schülern müssen aber keine weiteren Kontaktpersonen in Quarantäne. Jeweils einen positiven Fall hat es an der Arnoldus-Grundschule Gilching, der Grundschule Pöcking, am Otto-von-Taube-Gymnasium Gauting, an der Realschule Gauting, an der Fachoberschule Starnberg und an der Grundschule Krailling gegeben, jeweils zwei Fälle an der Grundschule am Pilsensee in Seefeld, der Josef-Dosch-Grundschule in Gauting und dem Gymnasium Starnberg. Auch in Kindergärten gab es positive Fälle. Nachdem jeweils ein Kind positiv auf das Coronavirus getestet wurde, sind im Kindergarten Perchting nun 29 Kontaktpersonen in Quarantäne, im Kindergarten der Waldkirche Krailling-Planegg 33 und im Kindergarten Pentenried 22.

Neuinfektionen vermeldete das Landratsamt am Montag 15 – fünf mehr als am Montag vor einer Woche. Durch die hohe Anzahl von Infektionen auch am Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis nach den offiziellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) gestern auf 151,50 gestiegen. Ihre erste Impfung im Landkreis haben mittlerweile 27 772 Menschen erhalten. Zwei Kindergärten kommen nicht so glimpflich davon: Nach jeweils einem Positivfall befinden sich 23 Kinder und vier Mitarbeiter der Gruppen „Füchse“ und „Luchse“ des Kindergartens Henry und Henriette in Gauting in Quarantäne, im Kindergarten Denk mit in Inning müssen die „Waldzwerge“ komplett und die „Tannenzwerge“ zum Teil zu Hause bleiben.

Sonntag, 18. Apri, 7.45 Uhr: Die Zahlen vom Samstag liegen nun vor. 35 Neuinfektionen sind es, sie stammen aus fast allen Orten (außer Inning und Wörthsee), die höchste Zahl meldete Herrsching (6). Auf Basis der Landratsamtszahlen dürfte die Inzidenz bis 128 ansteigen. In der RKI-Liste für Sonntag sind es 126,6. Die Zahlen der Gemeinden finden Sie unten in der Tabelle.

Samstag, 17. April, 17.15 Uhr: Es ist passiert - der Landkreis lag am Samstag den dritten Tag in Folge über einer Inzidenz von 100. Laut RKI waren es am Samstag 105,4. Das Landratsamt Starnberg hat am Vormittag reagiert und die Verschärfungen bekanntgegeben, die ab Montag, 19. April, gelten werden. Am Samstag kamen 35 Fälle dazu, Details sind aber noch nicht bekannt. Die Mitteilung im Wortlaut:

  • Kontaktbeschränkungen: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich einer weiteren Person. Die zu den Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.
  • Sport: Es ist nur kontaktfreier Sport unter Beachtung der Kontaktbeschränkung erlaubt. Die Ausübung von Mannschaftssport ist untersagt. Der Betrieb und die Nutzung von Sportplätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten ist nur unter freiem Himmel und nur für die oben genannten Zwecke zulässig. Der Wettkampf- und Trainingsbetrieb der Berufssportler sowie der Leistungssportler der Bundes- und Landeskader ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig.
  • Handel- und Dienstleistungsbetriebe: Die Öffnung von Geschäften mit Kundenverkehr für Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe ist zwar grundsätzlich untersagt, Click & Meet (vorherige Terminbuchung) mit negativem Coronatest aber möglich. Bei Click & Meet müssen die Kunden vor dem Besuch einen Termin für einen festen Zeitraum buchen. Der Betreiber hat dabei nicht nur die geltenden Hygieneregeln einzuhalten, sondern muss auch sicherstellen, dass der Kunde ein negatives Corona-Testergebnis vorweisen kann. Dies kann ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test oder ein maximal 24 Stunden alter POC-Antigentest sein. Auch ein Selbsttest, der im Beisein (unter Aufsicht) des Betreibers durchgeführt wird ist möglich. Ein solcher Selbsttest berechtigt bislang aber nur für den Besuch dieses einen Ladens. Es wird zwar an Lösungen für Selbsttests mit digitalem Nachweis gearbeitet, sie sind aber noch nicht erhältlich. Ob die Selbsttests von den Läden bereitgestellt werden oder von den Kunden mitgebracht werden müssen, entscheiden die Ladenbesitzer.
    Neben Click & Meet ist natürlich ist auch die Abholung vorbestellter Waren (click & collect bzw. call & collect) zulässig.
    Ausgenommen von der Schließung sind der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Versicherungsbüros, Pfandleihhäuser, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel sowie der Großhandel. Der Verkauf von Waren, die über das übliche Sortiment des jeweiligen Geschäfts hinausgehen, ist untersagt.
  • Aus-, Fort- und Weiterbildungen: Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung, der Erwachsenenbildung, außerschulische Bildungsangebote sowie Instrumental- und Gesangsunterricht sind in Präsenzform untersagt. Weiterhin möglich sind dagegen Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks. Die gültigen Hygienemaßnahmen sind selbstverständlich einzuhalten.
  • Kulturstätten: Die Öffnung von Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten, Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnlichen Einrichtungen, sowie zoologische und botanische Gärten ist untersagt.
  • Ausgangssperre: Der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung (inklusive Garten) ist von 22 Uhr bis 5 Uhr untersagt, es sei denn dies ist begründet. Als triftige Gründe gelten beispielsweise die berufliche Tätigkeit oder medizinische Notfälle.
  • Pflegekräfte: Beschäftigte in vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Altenheimen und Seniorenresidenzen haben sich an mindestens zwei verschiedenen Tagen pro Woche, in denen die Beschäftigten zum Dienst eingeteilt sind, einem‚ Corona-Test zu unterziehen und das Ergebnis auf Verlangen der Leitung der Einrichtung oder des Landratsamtes Starnberg vorzulegen.

Eine Übersicht, wo im Landkreis PCR- und POC-Antigenschnelltests durchgeführt werden, ist auf der Homepage des Landratsamtes unter www.lk-starnberg.de/coronavirus zu finden.  

Freitag, 16. April, 17.15 Uhr: Ein Fall mehr als vor einer Woche steht in der Statistik des Landratsamtes für Freitag, nämlich 25. Die Inzidenz wird deswegen stabil bleiben und kaum unter 100 fallen. Damit ist ab Montag von der Notbremse auszugehen, von Einkaufen auf Termin mit vorherigem Schnelltest, Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr und dergleichen mehr. Das wird das Landratsamt am Wochenende dann im Detail bekanntgeben. Am Donnerstag lag der Kreis bei der Inzidenz bei 114,1, am Freitag bei 111,2.

Bereits sicher sind die Regelungen für Schulen und Kindereinrichtungen ab Montag. Kitas bleiben bis auf eine Notbetreuung geschlossen, in Schulen gilt in der Regel Distanzunterricht, in Abschlussklassen Wechselunterricht.

Donnerstag, 15. April, 16.30 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen lag am Donnerstag mit 19 deutlich unter der von Mittwoch und auch deutlich unter der von voriger Woche (24). Das wird unterm Strich die Inzidenz etwas senken, aber nicht unter 100. Der Donnerstag ist Tag 1 über 100, am Freitag und Samstag müssten es auch über 100 sein, damit ab Montag Verschärfungen in Kraft treten müssen. Das ist wahrscheinlich, aber nicht sicher. Die Inzidenz laut RKI von 114,1 bildet wegen des Meldeweges - der Übertragung der Fälle von Starnberg ans RKI - nicht die Lage ab, wie sie das Landratsamt veröffentlicht. Die Zahlen bei RKI sind immer etwas niedriger als die des Landratsamts.

Donnerstag, 15. April, 8.45 Uhr: Erstmals nach elf Tagen liegt die Inzidenz für den Landkreis Starnberg laut RKI wieder über 100 - nämlich bei 114,1. Ein Tag über 100 bleibt noch ohne Auswirkungen, es müssen drei Tage in Folge sein, damit die Notbremse greift. Beim RKI sind 57 neue Fälle vermerkt, die sich auf drei Tage verteilen. Das erhöht nachträglich die Inzidenz, was bei der Notbremse aber unberücksichtigt bleibt.

Mittwoch, 14. April, 18.45 Uhr: Mit 52 Neuinfektionen an einem Tag hat der Landkreis am Mittwoch bisherige Höchstwerte an einem Tag erreicht. Konkrete Hotspots sind aber nicht bekannt. Durch die hohe Fallzahl wird die Inzidenz kräftig steigen, die auch am Mittwoch noch unter 100 laut RKI lag. Sie könnte bis zu 120 ansteigen. Liegt sie drei Tage in Folge über 100, muss der Kreis die Notbremse ziehen. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nun deutlich gestiegen. Frühestens ab Montag würden dann Verschärfungen wie die nächtliche Ausgangssperre gelten. Ob es soweit kommt, entscheidet sich am Donnerstag und Freitag.

Montag, 12. April, 18 Uhr: Zehn neue Corona-Fälle am Montag werden die Inzidenz nicht in die Nähe der Grenze von 100 für Verschärfungen bringen. Vielmehr dürfte sie bei knapp unter 90 bleiben. Das bedeutet: Im schlechtesten Fall kommt es im Landkreis ab dem Wochenende zu Verschärfungen wie einer nächtlichen Ausgangssperre. Mit Ebersberg war Starnberg am Montag der einzige Kreis unter 100 in Oberbayern. Die Inzidenz lag bei bei 84,10.

Sonntag, 11. April, 18.50 Uhr: Lediglich sieben Neuinfektionen stehen für Sonntag in der Statistik des Starnberger Landratsamtes, weniger als in den Vorwochen. Am Wochenende wird aber in der Regel weniger getestet. Wegen der Fälle aus den vorigen Tagen stieg die Inzidenz auf 82,7, mit den neuen Fällen dürfte sie bei 84 bis 86 liegen und damit weiter deutlich unter 100.

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