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Corona im Sport: Restart der NHL im August – Sechs Coronafälle bei Roter Stern Belgrad

Köln -

Weltweit bemühen sich Regierungen, die Coronavirus-Pandemie einzudämmen. Die Sportwelt steht weitgehend still. Die Ereignisse im Newsblog.

Corona-Fälle bei Roter Stern Belgrad

12.31 Uhr: Sechs weitere Spieler des serbischen Fußball-Meisters Roter Stern Belgrad sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der Club am Samstag mitteilte, müssen sie sich in Belgrad für zwei Wochen in Quarantäne begeben und dürfen nicht am Trainingslager teilnehmen.

Bereits am 22. Juni waren fünf Akteure positiv auf das Virus getestet worden. Zuvor hatte die Mannschaft ihren dritten Meistertitel nacheinander gefeiert. Dabei waren 18 000 Fans im Stadion, nach dem Spiel gab es Feierlichkeiten.
Serbien hatte als eines der ersten europäischen Länder Corona- Beschränkungen sehr früh gelockert und ließ als erstes wieder Zuschauer bei Massenveranstaltungen zu - so auch bei der umstrittenen Adria-Tour des Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic, der sich ebenfalls mit dem Virus infizierte.

Cardinals-Besitzer mit Corona infiziert

9.30 Uhr: Michael Bidwill, Besitzer der Arizona Cardinals aus der Football-Profiliga NFL, befindet sich wegeneiner Coronainfektion im Krankenhaus. Das gab der Verein auf seiner Website bekannt. Bidwill sei zuletzt gereist, habe danach Symptome gezeigt und sich testen lassen. Sein Arzt habe ihm dann empfohlen, sich ins Krankenhaus zu begeben. Mittlerweile gehe es Bidwill besser, „es wird erwartet, dass er im Laufe des Wochenendes aus dem Krankenhaus entlassen wird“, heißt es in dem Statement. Der 55-Jährige habe seit Ausbruch des Coronavirus im März zwar gearbeitet, aber keinen direkten Kontakt zu Spielern, Trainern oder dem Staff gehabt.
Zurzeit arbeiten die NFL und die Spielergewerkschaft NFLPA an einem Sicherheitskonzept für die kommende Saison, die voraussichtlich am 10. September starten soll.

NHL startet am 1. August

8.26 Uhr: Die nordamerikanische Eishockey-Liga NHL soll am 1. August mit fünf Spielen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der Liga-Vorstand und die Mehrheit der Profis billigten einen am Montag von Liga und Spielergewerkschaft verabschiedeten Plan. Die Saison war am 12. März wegen der Coronavirus-Pandemie noch vor dem Ende der Hauptrunde unterbrochen worden.

Wie Liga und Gewerkschaft am Freitag (Ortszeit) mitteilten, sollen der deutsche Liga-Topscorer Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers beim Re-Start auf heimischem Eis gegen Ex-Meister Chicago Blackhawks antreten, außerdem ist an gleicher Stelle die Partie zwischen Calgary und Winnipeg geplant. In Toronto sollen am gleichen Tag drei Begegnungen stattfinden, Zuschauer sind nicht zugelassen.

Wegen der zahlreichen Infektionen mit dem Coronavirus in den USA sollen die Teams in die beiden Spielorte in Kanada reisen. Zunächst gibt es eine Qualifikationsrunde, dann folgen Playoffs mit 24 Teams. Der Stanley Cup an den Meister soll Ende September oder Anfang Oktober in Edmonton vergeben werden. Ab diesem Montag öffnen die Trainingslager. Spieler, die in dieser Saison nicht mehr spielen wollen, sollen nicht bestraft werden. Liga und Gewerkschaft einigten sich außerdem auf eine vierjährige Verlängerung des derzeitigen Gehaltsabkommens, wie sie in ihrer gemeinsamen Erklärung mitteilten.

Formel-1-Doppelpack in Silverstone Anfang August kann stattfinden

14.20 Uhr: Dem Formel-1-Doppelpack in Silverstone steht erwartungsgemäß nichts mehr im Wege. Die britische Regierung befreite die Motorsport-Königsklasse am Sonntag offiziell von der 14-tägigen Quarantäne, die derzeit bei der Einreise ins Land gilt. Damit sind die Rennen am 2. und 9. August endgültig gesichert. Der Formel-1-Tross reist nach dem Großen Preis von Ungarn am 19. Juli auf die Insel und wäre damit eigentlich ein paar Tage zu spät dran, denn das erste Training steigt am 31. Juli.

„Eine Reihe von Sportstars und die sie unterstützenden Teams sowie Film- und Fernsehstars, Regisseure und Produzenten werden von der Quarantäne befreit, wenn sie für die Durchführung von Veranstaltungen oder Dreharbeiten unerlässlich sind“, teilte der Staatssekretär für Digitales, Kultur, Medien und Sport in einer Erklärung mit.

All diese Personen müssen die Richtlinien der Regierung zur Bekämpfung von COVID-19 einhalten und „in geschlossenen Umgebungen leben und arbeiten“. Dies praktiziert die Formel 1 ohnehin, seit dem Saisonstart an diesem Wochenende in Österreich gilt ein striktes Hygienekonzept.

DFL und Gesundheitsministerium erarbeiten Plan für neue Saison

8.32 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga will gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium Leitlinien erstellen zu einer Wiederzulassung von Fans im Stadion. „Einen Regelbetrieb in dieser Corona-Situation zu etablieren, das wird die nächste große Herausforderung“, sagte DFL-Chef Christian Seifert der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

De facto seien Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober ausgeschlossen, „es sei denn, sie verfügen über ein Hygienekonzept, und die Nachverfolgung der Besucher ist möglich. An einem solchen Leitfaden arbeiten wir, da gibt es erste Gedanken, die wir mit dem Bundesgesundheitsministerium austauschen“, sagte Seifert.
Letztlich sei es egal, „ob Sie 200 Zuschauer ins Theater bringen wollen oder 5000 ins Stadion nach Dortmund, sie werden immer individuelle Lösungen finden müssen, die sich an den baulichen Gegebenheiten – und unter Umständen auch an der epidemiologischen Lage in dieser Gegend – orientieren“, sagte Seifert in dem gemeinsamen Interview mit Regisseur und Filmproduzent Nico Hofmann.

„Wir werden lernen müssen, die Unsicherheit in unsere Überlegungen einzubinden. Wir müssen nur aufhören, uns unsicher zu fühlen – sonst wird es schwierig am Standort Deutschland“, sagte der 51-Jährige.

DFL-Chef Seifert lobt Fans

8.30 Uhr: DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die Verdienste der Fans bei der Beendigung der Saison nach der Corona-Zwangspause hervorgehoben. „Wir haben ein Drehbuch geschrieben, am Ende stand eine neunteilige Serie, um die Geschichte dieser Saison zu Ende zu erzählen. Auf sportliche Art, ohne Rechtsstreitigkeiten, bei denen vor Sportgerichten über Auf- und Abstiege und anderes entschieden wird“, sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga in einem gemeinsamen Interview mit dem Regisseur und Filmproduzenten Nico Hofmann in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Dies sei „nur durch sehr viel Disziplin“ gegangen, „auch von Seiten der Fans, die eben nicht – wie vorab kolportiert – vor den Stadien in Massen zusammengekommen sind“, sagte Seifert.

Dänisches Pokalfinale wegen Verstoß gegen Corona-Regeln unterbrochen

9.25 Uhr: Das dänische Pokalfinale am Mittwochabend in Esbjerg musste für 13 Minuten unterbrochen werden, weil sich einige Zuschauer nicht an die Corona-Regeln hielten. Bei dem Spiel zwischen Aalborg BK und Sonderjyske standen einige Fans zu dicht zusammen. Nach mehreren vergeblichen Aufforderungen des Stadionsprechers, einen Meter Abstand voneinander zu halten, brach der Schiedsrichter das Spiel dann vorübergehend ab.

Mehr als 40 Personen wurden von der Polizei aus dem Stadion eskortiert und in einem Bus wegfahren. Nach Angaben des Aab hatte das Spiel rund 1750 Zuschauer.

Die dänische Regierung hatte erst am Dienstag grünes Licht für mehr Zuschauer in den Stadien gegeben. Kulturministerin Joy Mogensen sagte: „Es ist sehr ärgerlich, dass ein Teil des Publikums nicht respektiert, dass diese Regeln da sind, um uns alle zu schützen. Ich hoffe, dies ist ein Signal an alle im Publikum.“ Das Pokalfinale endete mit einem 2:0-Sieg für Sønderjyske, das seinen ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte feierte.

Djokovic spendet 40.000 Euro

21.08 Uhr: Der wegen seines Verhaltens in der Coronakrise heftig kritisierte Tennis-Superstar Novak Djokovic hat einer besonders schwer von der Pandemie betroffenen Stadt in seiner serbischen Heimat rund 40.000 Euro gespendet. Dies berichtet der Sportsender SportKlub TV auf seiner Webseite.Demnach habe der 33 Jahre alte Weltranglistenerste dem südwestserbischen Novi Pazar das Geld zur Verfügung gestellt, um die wachsende Zahl an Coronafällen - zuletzt mehr als 200 pro Tag - bewältigen zu können. Die Stadt hatte Ende Juni den Ausnahmezustand ausgerufen.
Bei der von ihm selbst organisierten Adria-Tour in Belgrad und Zadar hatten sich mehrere Spieler, darunter Djokovic selbst mit dem Coronavirus infiziert. Die Show-Turnierserie war wegen mangelnder Sicherheitsvorschriften stark kritisiert und letztlich abgebrochen worden. Djokovic, Alexander Zverev und Co. hatten sich auch bei Partys gezeigt und zu Zeiten der Pandemie offensichtlich kaum auf Abstands- und Hygienemaßnahmen geachtet.

DFL-Chef Seifert: Bundesliga-Start wohl am 11. oder 18. September

09.10 Uhr: Die Deutsche Fußball Liga (DFL) will die neue Bundesliga-Saison entweder am 11. oder 18. September starten. Entschieden sei es noch nicht, „wir sind noch in Gesprächen mit dem DFB“, sagte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in einem Interview der „Welt“ (Mittwoch) auch mit Blick auf die erste Runde des DFB-Pokals. Aber es sei „sicherlich so“, dass eines der beiden Daten für den ersten Spieltag vorgesehen sei. Die Möglichkeit, dass die Europapokal-Starter wegen der Final-Turniere im August in Portugal (Champions League) und Deutschland (Europa League) erst später einsteigen, schloss der 51-Jährige nicht aus.

„In diesen Zeiten ist eine gewisse Flexibilität erforderlich, das gilt für Verbände genauso wie für Clubs. Wir suchen nach einem für alle gangbaren Weg, das schließt die Spieler mit ein“, sagte Seifert. „Das kann in außergewöhnlichen Zeiten auch zu ausnahmsweise ungewöhnlichen Entscheidungen führen.“

Dass zum Liga-Start im September wieder Zuschauer in die Stadien dürfen, bleibe das Ziel. Bis zum 31. Oktober sind in Deutschland allerdings noch Großveranstaltungen verboten, für die kein Hygienekonzept vorliegt und bei denen eine adressenseitige Nachverfolgung der Besucher nicht möglich ist. „Es liegt also im Aufgabenbereich der DFL, einen Rahmen zu entwickeln, wie ein übergeordnetes Hygienekonzept aussehen kann“, sagte Seifert. Die Clubs müssten dann die standortspezifischen Inhalte einfügen. „Es kann keine Lösung von der Stange geben, auch weil ein Stadion in einer Region mit mehr oder weniger Neu-Infektionen und Maskenpflicht liegen kann - und ein anderes nicht“, erklärte Seifert.

Dänemark lässt 10.000 Fans ins Stadion

14. Uhr: Der dänische Fußball macht einen weiteren Schritt zurück zur Normalität. Ab Freitag dürfen in der ersten Liga wieder mehr Zuschauer die Spiele in den Stadien sehen. Zuvor hatte die Regierung grünes Licht dafür gegeben, den vorgeschriebenen Mindestabstand von zwei auf einen Meter zu verringern.Die Vereine können auf den Tribünen Abschnitte für bis zu 500 Fans einteilen. Im EM-Stadion Telia Parken von Meister FC Kopenhagen hätten so zwischen 12.000 und 15.000 Fans Platz, Traditionsklub Bröndby könnte 8000 bis 10.000 Zuschauer empfangen.

Allerdings beklagte Bröndby am Dienstag zwei Corona-Fälle: Die Profis Samuel Mraz und Simon Hedlund wurden positiv getestet und vom Rest der Mannschaft isoliert.

BVB rechnet mit Verlust von 45 Millionen Euro

Borussia Dortmund kommt die Corona-Krise teuer zu stehen. Wie der an der Börse notierte Fußball-Bundesligist am Montag in einer Ad-Hoc-Mitteilung bekanntgab, wird für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Verlust von rund 45 Millionen Euro erwartet. Im Vorjahr blieben noch rund 17,4 Millionen Euro an Nettogewinn hängen. Allerdings steht der Ausblick „unter dem Vorbehalt werterhellender Tatsachen sowie möglicher weiterer Transfererträge“.

Der mögliche Fehlbetrag sei auf die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen, die „alle Einnahmen- und Erlösfelder von Borussia Dortmund betroffen“ habe. Vor allem die Spiele seit dem Bundesliga-Wiederbeginn ohne Zuschauer kosteten Einnahmen. Darüber hinaus seien „Minderungen und/oder Rückerstattungen von Werbe- und VIP-Hospitalityerlösen erfolgt“.
Dank der gute Ertragslage in den vergangenen Geschäftsjahren und eines zum 30. Juni 2019 vorhandenen Konzerneigenkapitals in Höhe von rund 355 Millionen Euro sieht sich der BVB jedoch gewappnet, die erwarteten Verluste zu tragen.

Seit Juni 24 positive Tests in MLS

Seit der Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs der Mannschaften der ersten US-Fußball-Liga sind 24 Spieler und Betreuer positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt 18 infizierte Spieler der Major League Soccer (MLS) und sechs Betreuer habe man seit Beginn der Testserien Anfang Juni ermitteln können, teilte die Liga-Organisation am Montag mit. 668 Spieler wurden nach Angaben der MLS regelmäßig getestet.

Die amerikanische Fußball-Liga setzt ihre Saison ab dem 8. Juli mit einem Turnier in Florida mit allen 26 Mannschaften fort. Vor der Reise nach Orlando haben alle Spieler, Trainer, Schiedsrichter, Club- und Ligamitarbeiter zwei weitere Tests in einem 24-Stunden-Abstand und einem Abstand von etwa 72 Stunden nach Anreise zu absolvieren, teilte die MLS mit.

Die Spiele sollen ohne Fans im ESPN Wide World of Sports Complex in Disney World in Bay Lake ausgetragen. Auch die Basketball-Liga NBA wird am 31. Juli auf dem riesigen Gelände in der Nähe von Orlando ihre Saison beenden. So können alle Teams in eine große gemeinsame Quarantäne-Situation geholt werden.

Alexander Zverev taucht auf Partyvideo auf

10 Uhr: Tennisprofi Alexander Zverev muss deutliche Kritik von einem Kollegen aushalten. Der Australier Nick Kyrgios geht den 23 Jahre alten Hamburger nach dem Erscheinen eines Partyvideos an, in dem sich Zverev erneut kaum an die gebotenen Hygienemaßnahmen angesichts der Corona-Pandemie zu halten scheint.

Zverev hatte am vergangenen Montag angekündigt, sich nach der umstrittenen Adria-Tour in häusliche Isolation begeben zu wollen.„Ich wache auf und sehe mehr kontroverse Sachen auf der ganzen Welt. Eine, die herausstach, war Sascha Zverev wieder zu sehen“, sagte Kyrgios in einem Video bei Instagram: „Mann, wie egoistisch kannst du sein?“

Wenn Zverev schon die Dreistigkeit besitze, sein Management eine Botschaft schreiben zu lassen, in der er eine Selbstisolation ankündige und sich entschuldige, solle er doch bitte für 14 Tage zu Hause bleiben, fügte Kyrgios an: „Das kotzt mich an.“ Die Tenniswelt werde immer egoistischer.

Zverev war ausgelassen feiernd in einem Video des Modedesigners Philipp Plein aufgetaucht, die entsprechenden Szenen wurden mittlerweile gelöscht. Zverev und Kyrgios hatten sich schon rund um die Australian Open in diesem Frühjahr eine öffentliche Kontroverse geliefert. 

Rund 1000 Schalke-Fans demonstrieren gegen Tönnies

16.46 Uhr:  Proteste, Banner und Menschenkette: Etwa 1000 Anhänger des FC Schalke 04 haben am Samstag rund um die Veltins-Arena gegen den Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies und den Vereinsvorstand des Fußball-Bundesligisten demonstriert. Zeitgleich zum letzten Bundesliga-Saisonspiel der Mannschaft von Trainer David Wagner beim SC Freiburg am Nachmittag bildeten die Fans unter Einhaltung der Hygienevorschriften eine Menschenkette am Vereinsgelände Berger Feld.

Die Demonstration unter dem Motto „Schalke ist kein Schlachthof - gegen die Zerlegung unseres Vereins“ war zuvor von den Behörden unter bestimmten Auflagen genehmigt worden. Bis zu 2000 Menschen waren erlaubt. Nach Angaben von Organisator Stefan Barta sollen etwa 1200 Fans gekommen sein, die Gelsenkirchener Polizei sprach von „deutlich weniger“. Alles blieb friedlich.

Mehr als 600 Coronatests vor Formel-1-Auftakt in Österreich

10.55 Uhr: Vor dem Formel-1-Auftakt am 5. Juli im österreichischen Spielberg hat es bei rund 600 Tests auf das Coronavirus noch keine positiven Ergebnisse gegeben. Das sagte Manuela Machner, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Spielberg, der Nachrichtenagentur APA.

Seit zwei Wochen werden in der Region Spielberg vor allem Hotellerie-Mitarbeiter wöchentlich getestet. Die Tests sind nach wie vor freiwillig. Knapp 400 Angestellte mehrerer Betriebe hatten sich gemeldet. Nur wenige schlugen das Angebot der Tests für eine der österreichweit fünf Pilotregionen aus, sagte die Tourismus-Chefin.

Allein am vergangenen Donnerstag seien 148 Personen in der Test-Straße „abgefertigt“ worden. Das Prozedere der Probeentnahme durch das geöffnete Autofenster dauert nur wenige Minuten.

Rund um die ersten beiden Formel-1-Saisonrennen in Spielberg im Juli sollen insgesamt zwischen 10.000 und 12.000 Coronavirus-Tests durchgeführt werden. Nur durch ein strenges Hygienekonzept ist es überhaupt möglich, dass die Motorsport-Königsklasse mit knapp vier Monaten Verspätung starten kann. Fans werden bei den WM-Läufen in der Steiermark am 5. und 12. Juli nicht dabei sein.

NBA startet wieder am 30 Juli in Disney World

10.15 Uhr: Die nordamerikanische Basketball-Profiliga NBA setzt ihre Saison am 30. Juli mit einem attraktiven Westduell fort. Beim Restart in Disney World in Orlando/Florida treffen in den Los Angeles Lakers und den Los Angeles Clippers die bislang besten Teams der Western Conference aufeinander. Das geht aus dem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Spielplan hervor.

Am selben Tag bestreiten auch die Utah Jazz gegen die New Orleans Pelicans ihr erstes Match.Die Milwaukee Bucks mit Starspieler Giannis Antetokounmpo, bestes Team der bisherigen Spielzeit, starten einen Tag später gegen die Boston Celtics mit Daniel Theis in die Endphase der Saison. Ab diesem Tag finden bis zu sieben Begegnungen täglich in drei verschiedenen Hallen auf dem Sportkomplex von Disney World statt.
Die Liga will alle Beteiligten ab dem 7. Juli in Florida in Quarantäne schicken. Das Hygienekonzept umfasst 113 Seiten, allerdings sind nicht alle Risiken ausgeschaltet. Das Personal in den Hotels werde beispielsweise nicht ständig auf das Coronavirus getestet.

Am Freitag war bei insgesamt 16 Spielern der NBA eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Die betroffenen Spieler haben sich in Selbstisolation begeben. Der Bundesstaat Florida entwickelt sich zunehmend zu einem Corona-Hotspot. Am Freitag waren fast 9.000 neue Fälle bekannt geworden, damit wurde erneut ein Rekord an Neuinfektionen an einem Tag aufgestellt. (dpa, afp, sid)

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