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Corona in Köln: Hier beenden Polizei und Stadt die letzte Party auf dem Brüsseler Platz

Köln -

Dieser Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 23. Mai um 14.33 Uhr – Das Coronavirus und die Lage in und um Köln: Alle Infos gibt es hier in unserer Übersicht.

Coronavirus im Großraum Köln – Stand: 23. Mai 2020

Update vom 23. Mai: Brüsseler Platz am Vorabend erneut geräumt 

Seit dem heutigen Samstag (23. Mai) gelten die Zugangsbeschränkungen für zwei Kölner Plätze, die sich in den vergangenen Tagen als Publikumsmagneten erwiesen hatten: Am Rheinboulevard wird nun der Einlass ebenso kontrolliert wie am Brüsseler Platz, damit die Corona-Schutzverordnungen eingehalten werden können. Am Freitagabend fand sozusagen die „letzte unbeaufsichtigte Party" am Brüsseler Platz statt. Allerdings nur bis gegen 21 Uhr. Dann wurde der Platz von Polizei und Ordnungsamt wie schon in den vergangenen Tagen geräumt.

Update vom 22. Mai: Rheinboulevard und Brüsseler Platz – Stadt Köln greift durch

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Corona-Krankentransport: Kölner Rettungssanitäter bei der Arbeit. 

Update vom 19. Mai: Ihr Flug kam aus Köln – Drei Deutsche bei Einreiseversuch nach Mallorca zurückgewiesen

Update vom 16. Mai: Neue Corona-Fallzahlen

Update vom 15. Mai: Sieben weitere Fälle

Coronavirus im Großraum Köln – Stand: 15. Mai 2020

Update vom 15. Mai: Sieben weitere Fälle

Update vom 14.Mai: Nur noch vier weitere Fälle

Update vom 13. Mai: sieben neue Fälle, keine weiteren Toten

Update vom 12. Mai: fünf neue Fälle, keine weiteren Toten

Update vom 11. Mai: Keine neuen Fälle, Kölner Dom wieder zugänglich

Update vom 10. Mai: Nur drei neue bestätigte Fälle, drei weitere Tote

Update vom 9. Mai: Hunderte bei Demo, viele Verstöße; keine weiteren Todesfälle in Köln gemeldet

Update vom 8. Mai: KVB fährt ab Montag wieder nachts

  • Seit Donnerstagnachmittag (7. Mai), meldet die Stadt am Freitag, ist dem Gesundheitsamt keine weitere verstorbene Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, bekannt. Die Zahl der Todesopfer blieb damit bei 94. OB Henriette Reker erklärte: „Köln hat das Virus derzeit im Griff. Wir tragen nun alle miteinander die Verantwortung, dass das so bleibt! Noch ist nichts wie vorher. Wir müssen weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln einhalten und verantwortungsvoll mit den weiteren Lockerungen umgehen.“
  • Ab Donnerstag, 14. Mai 2020, dürfen Kinder wieder in ihre Kita gehen, die einen Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabe-Paket haben und zum Ende des Kitajahres in die Grundschule wechseln, sowie alle Kinder mit Behinderung. Darauf weist die Stadt Köln hin. Ab dem 28. Mai 2020 gehen dann alle sogenannten Vorschulkinder wieder. 
  • Die Bahnen und Busse der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) fahren ab Montag wieder vollständig nach regulärem Fahrplan – davon betroffen sind vor allem die Nachtfahrten am Wochenende.
  • „Nachdem die NRW-Landesregierung weitere Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen beschlossen hat, stellen wir uns mit unserem Angebot auf die zu erwartende höhere Nachfrage ein“, so KVB-Vorstandsvorsitzende Stefanie Haaks.
  • Die KVB gehe davon aus, dass sich trotz des erweiterten Angebots der empfohlene Mindestabstand in den Fahrzeugen nicht immer einhalten lasse. Daher sei es für Fahrgäste wichtig, die Pflicht des Tragens eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Bussen und Bahnen sowie an den Haltestellen zu beachten.

Update vom 7. Mai: Stadt Köln erlässt Gebühren für Außengastronomie

Update vom 6. Mai: Verstoß gegen Maskenpflicht kostet 100 Euro

Update vom 5. Mai: Spielplätze ab Donnerstag wieder geöffnet

  • Die Zahl der aktuell am Coronavirus erkrankten Personen in Köln ist weiter gesunken. Waren es am Montag noch 130, sind es am Dienstag nur noch 114 Erkrankte. Das teilte die Stadt in einer offiziellen Meldung mit. Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle sei hingegen um acht gestiegen – von 2330 auf 2338. Dabei gelten 2131 Personen (Vortag: 2108) bereits als geheilt, sie wurden wieder aus der Quarantäne entlassen.
  • 78 der Infizierten befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, 46 davon auf der Intensivstation.
  • Zudem meldet die Stadt einen weiteres Todesfall. Dabei handelt es sich um einen 82 Jahre alten Mann, der mehrfach vorerkrankt gewesen seien soll. Bislang sind in Köln 93 Personen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.
  • Am kommenden Donnerstag, 7. Mai, werden die 710 Spiel- und Bolzplätze in Köln definitiv wieder öffnen. Das hat die Stadtverwaltung bestätigt. Die NRW-Landesregierung hatte den Termin am 7. Mai als möglichen Tag der Wiedereröffnung genannt, jedoch bislang unter einem gewissen Vorbehalt. Nun gibt Köln für seine Spielareale grünes Licht. Die Plätze würden „den Familien als Möglichkeit angeboten, den Bewegungsradius zu erweitern – auf eigene Verantwortung“, sagt die Stadt. Was es bei der Nutzung der Spielplätze für Eltern und Kinder zu beachten gibt, darüber informieren am Mittwoch Oberbürgermeisterin Henriette Reker und Schul- und Jugenddezernent Robert Voigtsberger.

Update vom 4. Mai: Nur wenig Neuinfizierte

  • Mit Stand Montag, 4. Mai 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.330. (Vortag: 2.325) bestätigten Corona-Virus-Fall. 68 (Vortag: 67) Personen befinden sich in stationärer Quarantäne, davon 51 (Vortag: 49) auf der Intensivstation. 2.108 (Vortag: 2.098) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 130 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.
  • Dem Gesundheitsamt wurde kein weiterer Todesfall gemeldet. Damit sind bislang 92 Kölner, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, gestorben.
  • Der Krisenstab der Stadt Köln wird sich bei seiner nächsten Zusammenkunft am Dienstagmittag unter anderem mit der Öffnung der Spielplätze beschäftigen. Die Landesregierung hatte vorige Woche angekündigt, die von vielen Kindern und Eltern herbeigesehnte Nutzung der Plätze ab kommendem Donnerstag wieder zu erlauben. Die Stadtverwaltung hat indes nach Worten einer Sprecherin bislang noch keine definitive Zusage aus Düsseldorf, dass die rund 700 Kölner Spielplätze wieder öffnen dürfen und zu welchen Bedingungen das erfolgen soll. Es sei zum Beispiel kaum möglich, an jedes Klettergerüst oder Rutsche einen städtischen Bediensteten zu stellen, der die Einhaltung der Abstandsregeln überwache, hieß es. Trotz der noch unklaren Lage habe die Stadt dennoch begonnen, sich auf eine mögliche Öffnung am Donnerstag vorzubereiten.

Update vom 3. Mai: Erster Gottesdienst im Kölner Dom, keine weiteren Todesfälle, 135 akute Erkrankungen

  • Die Zahl der Corona-Infizierten in Köln ist weiter angestiegen, aber nur leicht. Insgesamt sind nun 2325 Fälle bestätigt (plus 2), die Höhe der Dunkelziffer lässt sich nicht seriös abschätzen. Am Wochenende sind keine weiteren Todesfälle in der Stadt bekannt geworden, zuletzt sind am Freitag drei Menschen gestorben, die positiv auf das Virus getestet wurden: ein 71-Jähriger und eine 54 Jahre alte Frau, die an einer Schilddrüsenüberfunktion und einer Vorerkrankung des Gefäßsystems litt. Insgesamt sind seit Ausbruch der Pandemie 92 Menschen in Köln gestorben, die das Virus in sich trugen.
  • Im Kölner Dom wurde am Sonntag um 10 Uhr, erstmals seit Einführung der Corona-Beschränkungen wieder ein Gottesdienst mit Besuchern gefeiert. Das Pontifikalamt in der größten deutschen Kathedrale wurde von Erzbischof Rainer Maria Woelki zelebriert. Der letzte gemeinschaftliche Gottesdienst im Dom hatte am 14. März stattgefunden. Für die Wiederaufnahme der Messen gelten strenge Regeln. Zugelassen waren 122 Personen, am Sonntag zunächst ausschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Doms, Sängerinnen und Sänger, Lektoren und Messdiener. 
  • 67 Menschen (Vortag: 76) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 49 (Vortag: 49) auf der Intensivstation. 2.098 (Vortag: 2.092) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.
  • Damit sind aktuell noch 135 Kölner Menschen am Coronavirus erkrankt.
  • Update vom 1. Mai: Erster Corona-Fall in Kölner Flüchtlingsheim
  • Laut Stadtsprecher Alexander Vogel ist ein Bewohner der Flüchtlingsunterkunft an der Herkulesstraße positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nun sollen auch alle anderen der 290 Bewohner noch heute getestet werden.

Update vom 30. April: Noch 111 akute Corona-Fälle in Köln

Update vom 29. April: 23 Tote in Rodenkirchener Seniorenheim

  • Im Maternus Seniorencentrum in Rodenkirchen sind inzwischen 23 Menschen mit Covid-19-Infektion gestorben. Das erfuhren „Kölner Stadt-Anzeiger“ und „WDR“ aus verschiedenen Quellen im direkten Umfeld des Heims. Das Alten- und Pflegeheim im Zentrum von Rodenkirchen, in dem Menschen aus dem Pflegebereich und dem Betreuten Wohnen in einem Haus untergebracht sind, war eines der ersten in Köln, in denen das Coronavirus ausbrach. Noch nachdem der erste Fall aufgetreten war, soll es in der Einrichtung dem Vernehmen nach einen großen Mangel an Masken gegeben haben. Bezirksbürgermeister Mike Homann hatte zwischenzeitlich über private Kontakte Masken für die Einrichtung organisiert.
  • Am 16. April hatte der Betreiber des Heims, die Cura GmbH aus Berlin, mitgeteilt, die Lage habe sich „stabilisiert“, man werde daher keine Zahlen zu Verstorbenen und Infizierten mehr veröffentlichen, sondern diese lediglich der Stadt Köln mitteilen. Zuvor hatte der Betreiber täglich aktuelle Zahlen veröffentlicht. Bis zur Einstellung der Kommunikation Mitte April waren 16 Bewohner mit einer Coronainfektion in dem Heim verstorben, mehr als 40 waren infiziert.
  • In Köln sind zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Das teilte die Stadt am Mittwoch mit. Dabei handle es sich um eine 56 Jahre alte Frau mit mehreren Vorerkrankungen und einen 73 Jahre alten Mann. Zu Letzteren sind keine weiteren Informationen bekannt. Somit sind in Köln bislang 89 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben.
  • Zudem gibt es in der Stadt offiziell zehn weitere Corona-Fälle. Die Zahl ist seit Dienstag von 2267 auf 2277 gestiegen. Mehr als 2000 Kölner gelten bereits wieder als geheilt und wurden zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen. 158 Personen sind laut Stadt aktuell erkrankt.
  • 82 der Infizierten befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, 53 davon auf der Intensivstation.

Update vom 28. April: 2267 Fälle in Köln bekannt, akute Fälle sinken weiter

Update vom 27. April: Maskenpflicht an Schulen in Wesseling ab Dienstag

  • Mit Stand Montag, 27. April, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.259. (Vortag 2.253) bestätigten Corona-Virus-Fall. Wie am Vortag befinden sich nach Angaben de Stadt 99 Personen im Krankenhaus, davon nach wie vor 62 auf der Intensivstation. 1.981 (Vortag 1.964) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind noch 193 am Coronavirus erkrankt.
  • Die Zahl der Toten ist um eine Person gestiegen: Eine 54-Jährige war positiv auf das Virus getestet worden. Laut Stadt war sie mehrfach chronisch vorerkrankt. Insgesamt gibt es bislang 85 Tote in Köln, die mit dem Virus infiziert waren.
  • Der neue Termin für das Konzert von Kasalla im Rhein-Energie-Stadion steht fest. Das verkündete die Band auf Facebook. „Wir dürfen im nächsten Jahr am 2.7.2021 mit euch zusammen unseren 10. Bandgeburtstag im Stadion feiern”, heißt es dort.
  • Die Stadt Wesseling führt als eine der ersten Kommunen in Nordrhein-Westfalen an ihren Schulen zum Schutz vor dem Coronavirus eine Maskenpflicht ein. Von Dienstag an sollen Schüler und Lehrer der drei weiterführenden Schulen Schutzmasken tragen, sagte Stadtsprecherin Andrea Kanonenberg am Montag der Deutschen Presse-Agentur.
  • Nur, wer aus gesundheitlichen Gründen keine Schutzmaske tragen kann, wird von der Regelung befreit.
  • Verpflichtend sind die Masken in den Fluren und auf dem Schulhof, allerdings nicht im Unterricht. „Da regelt das die Sitzordnung und die Verkleinerung der Lerngruppen“, sagte Kanonenberg. Am Montag brachte die Stadt dazu rund 6000 Einmalmasken zur Grundversorgung an die Schulen in Wesseling.
  • Die aktuelle Spielzeit sowohl der Oper wie auch des Schauspiel Köln sind offiziell aufgrund der Corona-Krise vorzeitig beendet. Auch das städtische Gürzenich-Orchester wird vor dem Herbst nicht mehr spielen. Das hat die Stadt Köln auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger” bestätigt.

Update vom 26. April: Kita-Beiträge werden erstattet

Update vom 25. April: Zwei weitere Todesfälle, 2.245 Virus-Fälle (elf mehr als Freitag) bekannt

  • Die Stadt Köln hat die neuen Zahlen zum Coronavirus veröffentlicht: Am Samstag, 25. April 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.245 (Vortag 2.234) bestätigten Corona-Virus-Fall. 104 (Vortag 105) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 66 (Vortag 69) auf der Intensivstation. 1.954 (Vortag 1.922) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.
  • Seit Freitagnachmittag sind dem Gesundheitsamt zwei weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet worden: ein 79-Jähriger und ein 87-Jähriger, beide mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 84 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben.
  • Aktuell sind noch 206 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.
  • Mit einer neuen Rechtsverordnung hat am Freitagabend, 24. April 2020, das Land NRW die Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und Schulen auf Alleinerziehende, die berufstätig oder in Ausbildung sind, erweitert.
  • Die Stadt Köln hat am Samstag, 25. April 2020, alle Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und Schulen über diese Erweiterung informiert. Die Einrichtungen sind auf die Betreuung ab Montag, 27. April 2020, eingestellt.
  • Die Berufstätigkeit beziehungsweise die Ausbildung muss bescheinigt werden und betroffene Personen müssen erklären, dass keine andere Betreuungsmöglichkeit zur Verfügung steht.
  • Eltern werden weiterhin aufgerufen, mit diesem Angebot sehr verantwortungsvoll umzugehen und es nur bei dringendem Bedarf in Anspruch zu nehmen.
  • Die 46 Trauerhallen auf den städtischen Friedhöfen sind ab Montag, 27. April 2020, wieder für Trauerfeiern geöffnet. Pro zehn Quadratmeter Trauerhallenfläche darf eine Person teilnehmen. Ein Abstand von zwei Metern ist bei der Bestuhlung sicherzustellen. Alle Anwesenden müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Update vom 24. April: Sechs weitere Todesfälle, 2.234 Fälle bekannt

  • Die Stadt Köln hat die neuen Zahlen zum Coronavirus veröffentlicht: Bisher sind 2.234 Fälle bekannt, am Vortag waren es 2.225. 105 (Vortag 106) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 69 (Vortag 72) auf der Intensivstation.
  • 1.922 Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden. Damit sind aktuell noch 229 Kölnerinnen oder Kölner am Coronavirus erkrankt.
  • Allerdings hat die Stadt auch sechs neue Todesfälle zu vermelden. Es handelt sich um einen 76-Jährigen, zwei 88-Jährige, einen 92-Jährigen, eine 97-Jährige und eine 94-Jährige, alle mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 83 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben.
  • Die Stadt Köln weitet die Maskenpflicht, die ab Montag (27. April) gilt, auf Behördengänge aus. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.
  • Der Krisenstab der Stadt Köln hat sich der aktuellen Position des Städtetages NRW angeschlossen. Danach gehört ab dem 4. Mai 2020 eine Mund-Nasen-Bedeckung zur Grundausstattung aller Schülerinnen und Schüler. Für die Grundausstattung tragen die Erziehungsberechtigten die Verantwortung.

Update vom 23. April: Rund 700 Personen am Rheinboulevard

Update vom 23. April: Fünf weitere Tote in Köln

  • In Köln sind seit Mittwochnachmittag fünf weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen gestorben. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Dabei handle es sich um eine 96-Jährige, einen 91-Jährigen und einen 71-Jährigen, die alle drei an diversen Vorerkrankungen gelitten haben sollen. Zudem gehören eine 94-Jährige und ein 76-Jähriger zu den Opfern. Ob die beiden ebenfalls Vorerkrankungen hatten, sei bisher noch nicht bekannt. Bislang sind damit insgesamt 77 Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben.
  • Offiziell sind aktuell 263 Kölner am Virus erkrankt. Ein Sprecher der Stadt bestätigte am Donnerstag den insgesamt 2225. Corona-Fall in Köln – das sind 18 Fälle mehr als am Vortag. Der Trend mit einer überschaubaren Zahl von Neuerkrankungen setzt sich damit fort. Als geheilt gelten derzeit 1885 Personen. Sie alle wurden zwischenzeitlich wieder aus der Quarantäne entlassen.
  • 106 der aktuell Infizierten befinden sich derzeit in stationärer Quarantäne, 72 davon auf der Intensivstation.
  • Die Notbetreuung in Kölner Kindertagesstätten soll ab sofort um weitere Berufsgruppen erweitert werden. Das liege unter anderem an der Öffnung für den Einzelhandel, da der Bedarf der Eltern, die dadurch wieder arbeiten gehen, steige, teilte ein Sprecher der Stadt am Donnerstag mit. 

Update vom 22. April: 23 Neu-Infizierte, Kölner Oktoberfest steht in den Sternen

  • Die aktuellen Zahlen der Stadt Köln: 2207 Fälle sind bestätigt, das sind 23 Fälle mehr als am Dienstag (2184). Damit stieg die Zahl der Infizierten wieder zweistellig an.
  • 113 (Vortag 113) Patienten befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 71 (Vortag 66) auf der Intensivstation. 1.831 (Vortag 1.779) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.
  • Es sind zwei weitere Kölner Todesfälle zu beklagen: ein 81-Jähriger und ein 77-Jähriger, beide mit Vorerkrankungen. Bislang sind damit 72 Kölner, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Aktuell sind noch 304 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.
  • Nach der Absage des Münchner Oktoberfestes (hier lesen Sie mehr) stehen auch die Pläne für das 1. Kölner Oktoberfest am 3. Oktober am Südstadion in den Sternen.
  • EXPRESS fragte bei den Veranstaltern nach. Martina Struth: „Wir haben vollstes Verständnis, da die Gesundheit vorgeht. In München ist die Stadt Veranstalter, wir müssen die Entscheidung der Stadt Köln und NRW abwarten, ob es ein Veranstaltungsverbot über den 31. August hinaus gibt. Wir können noch nicht absagen, da wir verpflichtende Verträge haben.“
  • Michael Kramp vom Festkomitee: „Das Oktoberfest ist natürlich ein großes Volksfest, das andere Voraussetzungen hat, die fangen jetzt schon in München an aufzubauen. Das ist eine große Kirmes an einem zentralen Ort, den extremen Vorlauf den haben wir nicht und wir sind einen Monat später. Die Absage dort ist ein Mosaikstein natürlich, aber das ist kein Indikator für uns, schon jetzt abzusagen. Es wird Karneval geben, das ist so, wenn auch möglicherweise nur in sehr kleinen Gruppen, das wird so kommen. Aber wie und ob es Sitzungskarneval oder Rosenmontagszug gibt, das weiß jetzt noch keiner. Da kann man jetzt noch keine Aussage zu machen.“

Update vom 20. April: Zahl der Verstorbenen auf 66 gestiegen

  • Die neuen Zahlen der Stadt Köln: Mit Stand 15.30 Uhr gab es auf dem Gebiet der Stadt Köln den 2177. bestätigten Corona-Fall. Damit ist die Zahl in den letzten 24 Stunden erneut nur einstellig um nur fünf gestiegen (Vortag neun).
  • Bei den zuletzt verstorbenen Bürgern handelt es sich um eine 89-Jährige, einen 81-Jährigen und eine 79-Jährige, sie litten unter diversen Vorerkrankungen. 
  • 119 Corona-Patienten (Vortag 124) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne.
  • 1.736 (Vortag 1.673) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.
  • Aktuell sind noch 375 (Vortag 435) Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.
  • Die Stadt lässt gemäß der neuen Coronaschutzverordnung des Landes nun wieder Erd- und Urnenbestattungen ohne Begrenzung des Teilnehmerkreises zu, wenn die Vorkehrungen zur Hygiene und zum Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Dementsprechend werden auch auf den Kölner Friedhöfen wieder größere Trauergemeinden zugelassen. 
  • Die Stadt erklärte außerdem, dass sie für die Schulen, die am 23. April ihren Betrieb teilweise wieder aufnehmen, in einem ersten Schritt 3.300 Liter Handdesinfektionsmittel beschaffe. Sie sollen am Haupteingang, an den Zugängen und relevanten Sanitärbereichen aufgestellt werden. Die entsprechende neue Richtlinie des Landes, das damit von den bisher zugrunde gelegten Empfehlungen u.a. des Robert-Koch-Instituts (RKI) abgewichen sei, stelle „den Schulträger vor große Herausforderungen“. Man werde diese aber „mit aller Kraft“ angehen und bewältigen. 
  • Bei einem am Osterwochenende verstorbenen 41-Jährigen Infizierten handelte es sich nach Angaben der „Kölnischen Rundschau“ um einen Pfleger, der in einer Einrichtung im Rechtsrheinischen arbeitete. Er soll an mehreren Vorerkrankungen gelitten haben. 
  • Der Sommertermin musste verschoben werden: Nun soll der diesjährige CSD zwischen dem 9. und 11. Oktober stattfinden. 
  • Ab Donnerstag (23. April) wird die Notbetreuung der Kindertageseinrichtungen, Tagespflege und Schulen ausgeweitet. Derzeit werden in Köln etwa 1.400 Kindergartenkinder und 500 Schulkinder notbetreut.
  • Das Land Nordrhein-Westfalen hat nun die Liste der Berufsgruppen, die für ihre Kinder eine Notbetreuung in Anspruch nehmen können, erweitert. Sie ist unter www.stadt-koeln.de/corona-informationen-kita abrufbar.
  • Wegen der Corona-Schutzbestimmungen hat die Polizei am Donnerstagabend eine nicht angemeldete Demonstration am Rheinboulevard aufgelöst. Zeugenaussagen zufolge sollen sich gegen 17.30 Uhr etwa 20, größtenteils vermummte Personen mit Plakaten am Deutzer Rheinufer versammelt haben, teilte die Polizei mit. Die Demonstration war nicht angemeldet, Versammlungen von mehr als zwei Personen sind in Köln wegen des derzeit geltenden Kontaktverbots nicht erlaubt.
  • Als die Polizei mit einer Hundertschaft vor Ort ankam, rannte ein Großteil der Gruppe in unterschiedliche Richtungen weg. Beamte nahmen die Identität von acht Personen fest und fertigten Anzeigen gegen das Versammlungsgesetz und die Corona-Schutzverordnung.
  • Offenbar handelte es sich bei den Demo-Teilnehmern um Anhänger des Autonomen Zentrums (AZ) in Köln. Dieses teilte auf seiner Internetseite mit, dass etwa 100 Menschen an der Demonstration teilnahmen, mit der auf die Situation von Obdachlosen und Flüchtlingen in der Corona-Krise aufmerksam gemacht werden sollte. Das AZ betonte, dass die Hygieneregeln und der Sicherheitsabstand eingehalten worden seien.
  • Erst am Ostersonntag löste die Polizei eine ähnlich gelagerte, nicht angemeldete Demonstration am Aachener Weiher auf. Dort sollen etwa 60 Personen teilgenommen haben. Auch in dem Fall wurden Anzeigen wegen des Verstoßes gegen die Corona-Schutzverordnung angefertigt. Die Polizei prüft einen Zusammenhang zwischen beiden Veranstaltungen.

Update vom 16. April: CSD wird NICHT abgesagt, 24 neue Fälle in den letzten 24 Stunden

  • Der CSD 2020 in Köln wird offenbar nicht abgesagt: Wie EXPRESS im Gespräch mit Hugo Winkels, Pressesprecher des Cologne Pride (CSD), verriet, wird der Christopher Street Day in Köln zwar nicht im ersten Juli-Wochenende stattfinden können. Es soll aber ein Termin im Oktober 2020 gefunden werden.
  • Die neuen Zahlen aus Köln: 2119 Fälle sind bestätigt, das sind 24 mehr als vor genau 24 Stunden. 149 Menschen befinden sich in stationärer Behandlung in Kölner Krankenhäusern, davon 70 auf der Intensivstation. 1618 Kölner gelten als genesen und wurden aus der Quarantäne entlassen. 60 Todesfälle sind bisher bekannt. Bei den beiden neuen Todesfällen handelt es sich um eine 92- und eine 62-jährige Frau. Beide hatten laut Aussage der Stadt Köln Vorerkrankungen.
  • Auch die Kölner Lichter können 2020 nicht wie geplant stattfinden. Ursprünglich war das Kölner Großereignis für den 18. Juli 2020 geplant, doch Großveranstaltungen sind bis 31. August verboten.
  • „In den kommenden Tagen und Wochen werden wir mit unseren rund 100 Partnern, Sponsoren, Dienstleistern und den sonstigen am Event beteiligten Gewerken, die Situation und die verschiedenen Optionen besprechen”, heißt es auf der Homepage.
  • Ford will voraussichtlich am 4. Mai die Produktion von Fahrzeugen in Deutschland wieder hochfahren. Dies gelte für die Werke in Köln und Saarlouis, bestätigt ein Sprecher gegenüber dem Sender ntv. Der Umfang der Produktion hänge aber von den internationalen Lieferketten und der Nachfrage der Kunden ab. Zudem müssten die hygienischen Vorschriften zur Sicherheit der Mitarbeiter in den Werken umgesetzt werden. Zuvor hatte auch Volkswagen angekündigt, die Produktion wieder schrittweise hochzufahren.

Update vom 15. April: Zwei weitere Todesfälle in Kölner Maternushaus

Update vom 14. April: Kölner Maternushaus meldet 16. Todesfall

Update vom 13. April: Schon 53 Tote in Köln, Zahl der aus Quarantäne entlassenen Kölner gestiegen

  • Stand Montag, 13. April 2020, 15.30 Uhr, gibt es auf dem Gebiet der Stadt Köln den insgesamt 2.054. (Vortag 2.027) bestätigten Corona-Virus-Fall.
  • 141 Corona-Patienten (Vortag 148) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 73 (Vortag 71) auf der Intensivstation. 1.418 (Vortag 1.219) Kölnerinnen und Kölner konnten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen werden.
  • Seit gestern Nachmittag sind drei weitere verstorbene Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gemeldet worden. Dabei handelt es sich um eine 94-Jährige, eine 80-Jährige und einen 73-Jährigen, alle mit diversen Vorerkrankungen. Bislang sind damit 53 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben.
  • Aktuell sind noch 583 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.

Update vom 12. April: Zahl der Erkrankten nimmt ab, aber drei weitere Todesfälle

Neuer Inhalt

Das Seniorenwohnheim in Rodenkirchen.

Update vom 11. April: Drei weitere Tote, aktuelle Fälle sinken

Update vom 10. April: 1993 Corona-Fälle in Köln bestätigt, 80-Jähriger stirbt

Update vom 9. April: 15 Todesopfer in Rodenkirchener Seniorencentrum

  • Die Stadt Köln hat am Donnerstagnachmittag bestätigt, dass fünf weitere am Coronavirus infizierte Personen gestorben sind. Dabei handelt es sich um eine 80-Jährige, einen 75-Jährigen, eine 97-Jährige und eine 78-Jährige, alle vorerkrankt sowie einen 62-Jährigen, zu dessen Gesundheitszustand noch keine Informationen vorliegen.
  • Bislang sind damit 43 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden, gestorben. Zudem haben sich 82 weitere Personen in Köln mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der bestätigten Fälle von 1865 (am Mittwoch) auf 1947.
  • Somit sind offiziell derzeit noch 823 Kölner am Virus erkrankt, da 1081 Patienten bereits wieder aus der Quarantäne entlassen wurden. 139 Corona-Patienten (Vortag 148) befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 76 (Vortag 68) auf der Intensivstation.
  • Im Maternus-Seniorencentrum in Rodenkirchen sind drei weitere Bewohner an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Allein in diesem Heim gibt es damit bisher 15 Todesopfer. 42 Bewohner sind aktuell infiziert, zwölf von ihnen werden im Krankenhaus behandelt. Außerdem gibt es acht weitere Verdachtsfälle im Haus. Die Zahl der genesenen Bewohner ist von zwei auf vier gestiegen. 
  • Nach dem Tod eines 47 Jahre alten Kölners gibt es neue Erkenntnisse: Auf Anfrage erklärte die Stadt Köln, dass der Mann keine Vorerkrankungen gehabt habe. Das habe die Obduktion ergeben. Das Ergebnis überrascht insofern, da bei den bisherigen Todesfällen in Köln laut Stadt immer diverse Grund- oder Vorerkrankungen vorgelegen hatten. Bei dem Toten habe es sich um einen Arzt gehandelt, berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger".

Update vom 8. April: Vier Tote - darunter ein 47-Jähriger

Update vom 7. April: 47 Corona-Fälle mehr als am Vortag, eine Person verstorben

Update vom 6. April: Zwölftes Todesopfer in Maternus-Seniorenheim bestätigt

Update vom 5. April: Stadt Köln meldet weitere Todesfälle

  • Wie die Stadt vermeldet, gibt es seit Sonntag 1.768 bestätigte Corona-Fälle in Köln (Stand 16 Uhr) und insgesamt 31 Todesfälle. Am Vortag (4. April) waren es 1.748 bestätigte Fälle. 140 Corona-Patienten befinden sich derzeit im Krankenhaus in stationärer Quarantäne, davon 68 (Vortag 57) auf der Intensivstation. Die Zahl der Kölnerinnen und Kölner, die zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen werden konnten, ist mit 730 Personen unverändert. Damit sind heute noch 1.007 Kölnerinnen und Kölner am Corona-Virus erkrankt.
  • Seit Samstagnachmittag (4. April) sind leider vier weitere Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Dabei handelt es sich um eine 89-Jährige, eine 84-Jährige, eine 87-Jährige und einen 91-Jährigen. Alle Personen litten an diversen Grunderkrankungen. Bislang sind damit 31 Kölner Bürgerinnen und Bürger, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben.
  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker appellierte am Sonntag noch einmal an die Kölner und Kölnerinnen: „Halten Sie sich weiterhin an die Regeln der Kontaktsperre. Das Robert-Koch-Institut hat uns ja aktuell einen kleinen Hoffnungsschimmer gegeben, dass die Neuinfektionskurve etwas flacher verläuft. Dies sollte Anreiz und Bestätigung sein für unsere richtiges Verhalten.“

Update vom 4. April: Neue Verordnungen für Kölner Senioren- und Pflegeheime

  • Mit Stand 16 Uhr gibt es den 1.748. bestätigten Coronavirus-Fall. Das sind im Vergleich zum Vortag lediglich 33 Neuinfizierte. Die Zahl macht Hoffnung, von einer Kehrtwende kann aber noch nicht gesprochen werden.
  • 131 Corona-Patienten befinden sich derzeit im Krankenhaus, davon 57 (Vortag 65) auf der Intensivstation. 730 Kölnerinnen und Kölner wurden zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen. Damit sind heute noch 991 Kölner Bürger am Coronavirus erkrankt.
  • Bislang sind 28 Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, gestorben. Eine 91-Jährige, die mehrere Grunderkrankungen hatte, starb am Freitagnachmittag, wie die Stadt am Samstag mitteilte.
  • Die Stadt appelliert an die Einhaltung der Schutzverordnungen, vor allem mit Blick auf das gute Wetter am Wochenende: Einige Städte planen offenbar, bestimmte öffentliche Bereiche, darunter Plätze, Parks und Grünflächen zu sperren. Die Stadt Köln wird dem nicht folgen, betonte Stadtdirektor Stephan Keller. Aber: Das Kontaktverbot müsse dringend eingehalten werden.
  • Am Aachener Weiher werden seit Samstag Besucher über ein Warnsystem mit Lautsprecherdurchsagen, Lichtsignalen und Informationen für Smartphones über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie informiert. Ursprünglich war die Warnanlage vor rund zweieinhalb Jahren aufgestellt worden, um Besucher des Parks über Unwetter zu warnen.
  • Nach den vermehrten Todesfällen in Kölner Seniorenheimen haben (hier lesen Sie mehr) haben Land und Stadt die Maßnahmen verschärft. Alle Pflege- und Altenheime müssen so schnell wie möglich Isolier- und Quarantäne-Stationen einrichten.
  • In den Quarantänebereichen sollen bereits infizierte Bewohner untergebracht werden. Auf die Isolierstation sollen diejenigen, die noch kein Testergebnis haben. Die Tests seien unverzüglich vorzunehmen, teilt die Stadt mit. Die Bewohner beider Stationen dürfen dem Beschluss zufolge das Gelände der Einrichtungen für 14 Tage nicht verlassen. Derzeit sind in Kölner Heimen 91 Bewohner und rund 60 Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert.

Update vom 3. April: 1715 Fälle, 26 verstorbene Personen

Update vom 2. April: 1666 Fälle in Köln, fünf weitere Todesfälle seit Mittwoch

Update vom 1. April: 1540 Fälle in Köln, vier weitere Todesopfer

Bereits am Dienstag hatte EXPRESS über die Probleme in der Senioren-Einrichtung berichtet. Unter anderem erheben die Anwohner in Rodenkirchen schwere Vorwürfe (hier lesen Sie mehr).

Update vom 31. März: 1431 Corona-Fälle in Köln, Zahl der Toten steigt auf 14

Update vom 30. März: 1369 Corona-Fälle in Köln, Stadt will ältere Menschen besonders schützen

Update vom 29. März: Kardinal Woelki: Erzbistum nimmt Corona-Infizierte aus Italien auf 

Update vom 28. März: Zwei weitere Todesfälle in Köln, 1249 Menschen infiziert, Ruhige Lage in der Stadt, Polizei musste lediglich ein Mal eingreifen

Update vom 27. März: Sieben Todesfälle in Köln, 1161 Menschen infiziert

Update vom 26. März: Fünfter Todesfall in Köln, 1068 Menschen infiziert

Update vom 25. März: Erster Corona-Todesfall im Rhein-Erft-Kreis

Update vom 24. März: Reker bittet erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung

  • In einer Anzeige, die am Mittwoch (25. März) in Kölner Medien erscheinen soll, bittet Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker erneut um Mithilfe aus der Bevölkerung in der Corona-Krise: „Es geht um eine der schwierigsten, aber dringendsten Bitten zum Schutze derer, die eine Corona-Erkrankung am schwersten trifft. Es geht um die Notwendigkeit, alle direkten Kontakte zwischen Jüngeren, etwa Enkelinnen und Enkeln, mit Älteren, insbesondere Menschen über 65 und Menschen mit Vorerkrankungen, zu vermeiden. Für diese Gruppen stellt eine Infektion ein besonders großes Risiko dar und kann, so deutlich muss ich das sagen, zwischen Leben und Tod entscheiden”, schreibt die OB. „Das klingt für unser normales Verständnis herzlos, aber in diesen Wochen ist es ein Zeichen der Zuneigung.”

Corona: Bürgertelefon der Stadt Köln 

Indes hat die Stadt Köln ein Bürgertelefon eingerichtet: 0221/221-33500. Es ist montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr erreichbar. Dort können sich Bürger rund um das Thema Corona-Virus informieren. (mit red)

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