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Corona in Oberberg: Mehr als ein Drittel der Fälle mit Mutanten

Oberberg -

Das bevölkerungsreichste Land der Bundesrepublik kämpft gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Fast jeden Tag werden neue Entwicklungen im Hinblick auf Präventionsmaßnahmen, Quarantänezahlen oder Veranstaltungsabsagen wichtig. Wir informieren über die wichtigsten Entwicklungen, sowie Hilfsangebote aus der Nachbarschaft.

Mit dem Button Zur Karte gelangen Sie zur Detail-Ansicht des Dashboards. Dort können Sie auch die Daten zu den größten Städten des Kreises abrufen.

Hinweis der Redaktion: Aufgrund von Übermittlungsverzögerungen und abweichenden Berechnungsintervallen können die vom Robert Koch-Institut gemeldeten Werte von denen der Behörden vor Ort abweichen.

Der Kreis stellt Informationen zum Corona-Virus hier zur Verfügung.

Eine Übersicht zu den Entwicklungen der Pandemie auf Landesebene finden Sie hier.

Die wichtigsten Informationen zu Corona in Deutschland und weltweit haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Mittwoch, 3. März: Mehr als ein Drittel der Fälle mit Mutanten

12.20 Uhr: Die Zahl der vom Gesundheitsamt erfassten Fälle mit Mutanten des Coronavirus steigt weiter. Im Vergleich zum Montag gibt es laut Kreisverwaltung  39 neue Nachweise der britischen Virusmutante, insgesamt sind es jetzt 240 Fälle. Die Zahl der Nachweise der südafrikanischen Variante stieg um zwei auf sechs. Viele Betroffene gelten schon als genesen. Aktuell tragen aber laut Kreis noch 131 Menschen die  britische Virusmutante in sich, fünf die südafrikanische. Damit sind mehr als ein Drittel der 352 aktuell Infizierten mit einer Mutante infiziert.

31 weitere laborbestätigte Fälle im Kreis

7.23 Uhr: 31 weitere laborbestätigte Fälle hat der Oberbergische Kreis zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis steigt damit auf 83,8. Sie liegt jetzt exakt um 20 über dem Landesschnitt in NRW (63,8):

Dienstag, 2. März: 50 Schüler und Schülerinnen des Bergischen Berufskollegs Wipperfürth müssen in Quarantäne

19.30 Uhr: Bekommt der Oberbergische Kreis ein zweites Impfzentrum? Ein Erlass des NRW-Gesundheitsministers würde das jetzt ermöglichen. Während in anderen Flächenkreisen die Vorbereitungen dafür bereits auf Hochtouren laufen, wollte sich der Kreis zu den vor allem aus dem Kreisnorden wieder laut gewordenen Forderungen bisher nicht äußern.  Der Erlass sei ja auch erst am Montag bekanntgegeben worden, hieß es dazu auf Anfrage vom Kreis.

11.45 Uhr: Nachdem sie an einer Zwischenprüfung im Fach Informatik teilgenommen haben, müssen rund 50 Schülerinnen und Schüler des Bergischen Berufskollegs Wipperfürth in Quarantäne, ebenso wie eine Lehrkraft, die Aufsicht führte. Der Oberbergische Kreis hat am 1. März eine entsprechende Verfügung erlassen, die Quarantäne gilt bis einschließlich 10. März.

„Die Schüler hatten während der Prüfung alle ausreichend Abstand und haben Masken getragen, die Lehrkraft trug eine FFP2-Schutzmaske“, sagt Schulleiter Thilo Mücher, „wir haben alle Vorgaben eingehalten.“ Der Großteil der rund 1700 Schüler des Berufskollegs hat derzeit Distanzunterricht, Präsenzunterricht gibt es nur für die Abschlussklassen.

Inzidenz bleibt deutlich über dem Schnitt

7.16 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es 22 neue laborbestätigte Fälle, die das Gesundheitsamt zum Stand Dienstag, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die die Neuinfektionen in der vergangenen Woche widerspiegelt, steigt damit laut LZG auf 81,2. Damit liegt sie nach wie vor deutlich über dem Landesschnitt (NRW: 64,3). 

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARSCoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 85-jähriger Mann aus Wiehl.

Montag, 1. März: Mutationen: Zahl der nachgewiesenen Fälle steigt weiter

11.30 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Fälle der britischen Virusmutante steigt im Oberbergischen weiter deutlich. Am Montag meldete der Kreis 57 neue Fälle mit B.1.1.7. Die mit Abstand meisten der Fälle gibt es in Wipperfürth (55). Es folgen Gummersbach (27), Marienheide und Waldbröl (je 26). Zweistellig ist der Wert auch in Wiehl (12) und Reichshof (10). Nachgewiesen wurde laut Kreis auch ein weiterer Fall der südafrikanischen Variante B.1.351. Die vier bekannten Fälle dieser Variante sind bisher ausschließlich im Kreisnorden in Hückeswagen (3) und Radevormwald (1) festgestellt worden.

8 Uhr: Nach dem Wochenende ist die Sieben-Tage-Inzidenz zwar wieder etwas gesunken, doch mit einem Wert von 79,0 liegt sie im Oberbergischen nach wie vor deutlich über dem Landesdurchschnitt von 64,4. Wie das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Montag weiter berichtet, gab es in der Region zwei weitere, laborbestätigte Fälle (Stand: Montag, 0 Uhr). Dieser geringe Wert dürfte vor allem darauf zurück zu führen sein, dass an den Wochenenden erfahrungsgemäß weniger getestet wird und somit weniger positive Ergebnisse gemeldet werden. 

Sonntag, 28. Februar: Dem Unmut Luft gemacht – Anti-Corona-Demo in Bergneustadt

Zwischen 50 und 80 Gegner der Corona-Auflagen und des Lockdowns haben sich am frühen Sonntagabend am Rathaus von Bergneustadt versammelt, um ihrem Unmut Luft zu machen – zumeist mit Maske und auf Abstand. Die einstündige Protestaktion sei  ordnungsgemäß – dem Vernehmen nach von einem Wiedenester Geschäftsmann – angemeldet worden, sagte die  Leitstelle der Polizei auf Nachfrage dieser Zeitung. Verstöße gegen die Auflagen habe es  keine gegeben.

Gäste verstecken sich bei illegaler Party im Kleiderschrank

Bei einer illegalen Party in Hückeswagen haben sich Gäste vor der Polizei im Kleiderschrank versteckt. Die 15- bis 21-Jährigen hätten sich bei der Feier am Samstagabend nicht an die Corona-Beschränkungen gehalten, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Nachbarn hatten die Party gemeldet. Die Beamten trafen zunächst sechs Feiernde in der Wohnung an - und entdeckten zwei weitere Gäste im Kleiderschrank. Alle bekamen Anzeigen.

Inzidenzwert ist am Wochenende deutlich gestiegen

Auch am Wochenende ist die Zahl der Oberberger, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter gestiegen. So berichtete die Kreisverwaltung am Samstagmorgen von 33 neuen Fällen, die ein Labor bestätigt habe. Am Samstag hatte die Verwaltung bereits 54 neue Fälle gemeldet. Damit klettert erneut auch die Sieben-Tage-Inzidenz, und zwar auf nun 83,8 (Samstag: 78,3). Das entspricht einem Zuwachs von 5,5 im Vergleich zu Samstag und von 8,1 im Vergleich zum vergangenen Freitag.

Den Statistiken des Kreises zufolge ist die Zahl der Menschen, die sich seit dem Beginn der Pandemie angesteckt haben, auf 8512. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion gibt es nicht zu beklagen. 157 Todesfälle gibt es insgesamt. Die Zahl der Betroffenen, die derzeit in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, beziffert der Kreis auf 45, sechs von ihnen unter Beatmung.

Ein Infektion überstanden haben dagegen nun 8009 Oberberger, das entspricht einem Plus von 85 für das gesamte Wochenende. Die Menschen gelten als genesen und stehen damit nicht mehr unter Quarantäne – im Gegensatz zu 346 Oberbergern (plus 42 am gesamten Wochenende), die das Haus derzeit nicht verlassen dürfen.

Die Stadt Wipperfürth ist mit 67 aktiven Corona-Fällen derzeit die am stärksten betroffene Kommune im Oberbergischen, dahinter folgen die Städte Waldbröl mit 43 und Bergneustadt mit 35 Corona-Fällen. Über die Art des Virus und die Zahl der Mutationen macht der Kreis am Wochenende dagegen keine Angaben.

Samstag, 27. Februar: Inzidenz steigt weiter an

11.33 Uhr: Auch am Wochenende ist die Zahl der Oberberger, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, weiter gestiegen. So berichtet die Kreisverwaltung am Samstagvormittag von 54 neuen Fällen, die ein Labor bestätigt habe. Damit klettert erneut auch die Sieben-Tage-Inzidenz, und zwar auf nun 78,3. Das entspricht einem Zuwachs von 8,1 im Vergleich zu Freitag.

Den Statistiken des Kreises zufolge ist die Zahl der Menschen, die sich seit dem Beginn der Pandemie angesteckt haben, auf 8479. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Infektion gibt es nicht zu beklagen. 157 Todesfälle gibt es insgesamt. Die Zahl der Betroffenen, die derzeit in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, beziffert der Kreis auf 45, sechs von ihnen unter Beatmung.

Ein Infektion überstanden haben dagegen 7988 Oberberger (plus 64). Sie stehen nicht mehr unter Quarantäne – im Gegensatz zu 334 Menschen (plus 30), die das Haus derzeit nicht verlassen dürfen. Die Stadt Wipperfürth ist mit 66 aktiven Corona-Fällen derzeit die am stärksten betroffene Kommune im Oberbergischen. Neue Allgemeinverfügen hat der Kreis bis Samstagmittag nicht erlassen. (höh)

54 neue laborbestätigte Fälle

9.27 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen im Oberbergischen bleibt nach wie vor vergleichsweise hoch. Zum Stand Samstag, 0 Uhr, hat der Oberbergische Kreis 54 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet. Laut LZG steigt die Sieben-Tage-Inzidenz damit auf 78,3. Zum Vergleich: NRW-weit liegt sie am Samstag bei 64,8.

Freitag, 26. Februar: Zwei weitere Tote und 32 neue Fälle der britischen Mutante in Oberberg

13.51 Uhr: In Oberberg werben jetzt Klinikärzte, niedergelassene Ärzte, Pflegepersonal und Menschen aus Berufsgruppen, die bald mit Astrazeneca geimpft werden können, aktiv für eine Corona-Schutzimpfung. An der Aktion „Wir lassen uns impfen“ beteiligen sich auch Landrat Jochen Hagt und Kreisdirektor Klaus Grootens. 

13.00 Uhr: Zwei weitere Menschen sind an oder mit dem Coronavirus gestorben, ein 86-jähriger Mann aus Reichshof und 75-Jähriger aus Radevormwald. Wie die Kreisverwaltung zudem mitteilt, wurden bis Freitag (0 Uhr) 25 weitere Fälle erfasst und 20 zuvor positiv Getestete als genesen entlassen, sodass es 304 Betroffene gab. Im Krankenhaus werden 44 Infizierte stationär behandelt, sechs von ihnen beatmet. Zwischenzeitlich seien im Kreis 32 weitere Fälle der ansteckenderen britischen Mutante und zwei der südafrikanischen Virus-Variante bestätigt worden.

10.42 Uhr: Die Stadt Wipperfürth und die Gemeinde Lindlar führen ab Samstag, 27. Februar, eine Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen ein. In Wipperfürth gilt dies für den Kern der Innenstadt und umfasst Marktplatz, Marktstraße und Untere Straße. Zwischen 6 und 22 Uhr müssen Fußgänger und Radfahrer hier eine medizinische Maske tragen, Kinder im Vorschulalter sind ausgenommen. Die Allgemeinverfügung der Stadt Wipperfürth gilt bis zum 7. März. Verstöße können mit Geldbußen von bis zu 500 Euro geahndet werden.

In Lindlar waren in den vergangenen Tagen viele Besucher im Freizeitpark unterwegs. Weil der Mindestabstand oft nicht eingehalten worden sei, führt die Verwaltung auch hier eine Maskenpflicht ein. Sie gilt für den gesamten Park und die angrenzenden Straßen und Parkplätze. In Lindlar gilt die Maskenpflicht zwischen 10 und 22 Uhr, sie ist befristet bis zum 14. März. Anders als in Wipperfürth genügt hier das Tragen einer Alltagsmaske. (cor)

LZG meldet 25 neue Fälle - Fehler beim RKI

8.15 Uhr: Der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz pendelt hin und her. Nach einem deutlichen Anstieg am Donnerstag meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Freitag, Stand 0 Uhr, für das Oberbergische einen Wert von 70,2. Das bedeutet einen Rückgang von minus 3,7 im Vergleich zum Vortag. Gleichzeitig meldet das LZG 25 neue, laborbestätigte Fälle.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte am Freitagmorgen aufgrund einer Daten-Panne einen extrem höheren Wert von etwa 140 für Oberberg gemeldet. Dieser sei aber falsch, hieß es vom RKI am Morgen: Die Zahlen seien „inkonsistent“. 

Donnerstag, 25. Februar: Zwei weitere Todesfälle 

11.45 Uhr: Der Oberbergische Kreis meldet zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Dabei handelt es sich um eine 84-jährige Frau aus Wiehl und eine 85-Jährige aus Radevormwald, die zuletzt im Seniorenhaus Radevormwald lebte. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 155 Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Virus
getestet worden waren.

61 neue, laborbestätigte Fälle

8.30 Uhr: Der Abwärtstrend bei den Corona-Zahlen ist auch im Oberbergischen erst einmal beeendet. So meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW am Donnerstag, 0 Uhr, eine deutliche Zunahme der neuen, laborbestätigten Fälle im Kreisgebiet. Konkret sind es 61 neue Fälle. Am Mittwoch waren es lediglich 31. Auch die Inzidenz ist wieder sprunghaft angestiegen. Sie beträgt am Donnerstag 73,9, was einem Plus von 10,7 im Vergleich zum Vortag entspricht.

Aktuell sind 301 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 49 Patienten werden mit einer Covid-19-Erkrankung in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, sechs davon müssen beatmet werden.

Mittwoch, 24. Februar: Fast 30 Mal die in Großbritannien entdeckte Virusmutation festgestellt

12.55 Uhr: Seit Anfang Februar sind im Oberbergischen Kreis inzwischen 112 Infektionsfälle mit der besonders ansteckenden Virusmutante B.1.1.7 festgestellt worden. Das teilt das Kreisgesundheitsamt mit. Demnach wurde diese Mutation erstmals Anfang des Monats im Kreis festgestellt. Die weitaus meisten Infektionen mit dieser Virusmutation sind in Wipperfürth (32) registriert worden, gefolgt von Marienheide(18), Gummersbach (15) und Waldbröl (12). 

Eine weitere Person ist in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung im Kreisgebiet gestorben. Es handelt sich um ein 67-jährige Frau aus Radevormwald. Die Gesamtzahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie erhöht sich damit auf 153.

In einer früheren Fassung dieses Artikels war von 111 Fällen der Virusmutation B.1.1.7 die Rede. Das hat der Kreis inzwischen nach oben korrigiert.

Leicht erhöhte Inzidenz

8.15 Uhr: Am Mittwoch (Stand 0 Uhr) meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW für das Oberbergische 32 neue, laborbestäigte Fälle, was ein deutliches Plus im Vergleich zu den Vortagen bedeutet. Am Dienstag waren es nur 14. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt leicht um 1,1 auf jetzt 63,2. Landesweit beträgt dieser Wert 60,9.

Dienstag, 23. Februar: Am Dienstag nur noch 14 neue Fälle

8 Uhr: Auch am Dienstag ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle im Oberbergischen vergleichsweise gering. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet 14 Fälle (Stand Dienstag, 0 Uhr). Mit dem Trend der vergangenen Woche einhergehend sinkt auch die Sieben-Tage-Inzidenz weiter. Am Dienstag wird sie mit 62,1 angegeben, was einem Minus von 1,8 im Vergleich zum Vortag entspricht. Damit liegt Oberberg nur noch wenig über dem Landesdurchschnitt von 60,6.

Der Oberbergische Kreis verzeichnet seit Dienstag einen weiteren Covid-19-Todesfall. Eine 67-jährige Frau starb an den Folgen der Krankheit. Seit Beginn der Pandemie sind damit im Kreis 153 Covid-19-Todesfälle registriert. 

Montag, 22. Februar: 1900 Impfdosen für die Kliniken

19.54 Uhr: Die Mitarbeiter an Kliniken im Oberbergischen Kreis können weiter geimpft werden. Wie der Kreis am Montagabend auf Anfrage bestätigte, hat das Gesundheitsministerium  des Landes für die Kliniken weitere knapp 1900 Impfdosen von Astrazeneca freigegeben. 

„Zielgruppe ist das Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt“, zitiert der Kreis den Leiter des Impfzentrums, den Kreisgesundheitsdezernenten Ralf Schmallenbach. Es werde daher über die Krankenhäuser hinaus auch für die Rehakliniken und das Curt-von-Knobelsdorff-Haus des Blauen Kreuzes in Radevormwald ein Impfangebot geben.  

Darüber hinaus seien 220 Impfdosen Moderna für den Einsatz in teilstationären Einrichtungen, Tagespflegen, Wohngemeinschaften, Demenz-WGs, Beatmungs-WGs zugesagt. Da dieser Impfstoff ebenfalls ein mRNA-Impfstoff sei, ersetze er dort den von Biontech. Wann genau zum Beispiel im Klinikum Oberberg damit geimpft werden kann, stand  noch nicht fest. Feststeht steht allerdings, dass die Mitarbeiter weiter dort geimpft werden und nicht im Impfzentrum des Kreises.

15.50 Uhr: Wipperfürth verzeichnet mit 41 Fällen kreisweit die meisten Infektionen. Die hohe Zahl in Wipperfürth liege zum einen an verschiedenen Einzelinfektionen, zum anderen gebe es einen Ausbruch in einem Unternehmen, sagte Kreissprecherin Jessica Schöler auf Nachfrage.

Die britische Virus-Variation B.1.1.7, die als noch ansteckender gilt, ist nachgewiesen worden bei 21 Fällen in Wipperfürth, jeweils 15 in Gummersbach  und Marienheide, je fünf in Lindlar und Waldbröl, vier in  Hückeswagen und Radevormwald und bei je drei Fällen in Morsbach, Reichshof und Wiehl, zwei Fällen in  Engelskirchen und Nüm-brecht und einmal in Bergneustadt.

Inzwischen 83 Fälle mit britischer Mutante

13.12 Uhr: Wie die Kreisverwaltung  berichtet, wurden elf weitere Fälle mit Virusmutanten nachgewiesen. Die britische Virus-Variation B.1.1.7, die als noch ansteckender gilt, sei bei drei Fällen in Wipperfürth, je zwei in Hückeswagen und Radevormwald und bei je einem Fall in Engelskirchen, Gummersbach, Nümbrecht und Waldbröl gefunden worden. Seit den ersten Typisierungen der Corona-Viren im Januar wurden laut Kreis in Oberberg bislang 83 Fälle mit der britischen Variante, einen mit der südafrikanischen Variante und 26 mit der dänischen Variante nachgewiesen. Die meisten Nachweise gab es bislang für Marienheide mit 15 Fällen der britischen Mutante und 13 Fällen der dänischen.

9.18 Uhr: Nachdem der Oberbergische Kreis zum Stand Montag, 0 Uhr, lediglich einen weiteren laborbestätigten Fall an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat, nähert sich die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis weiter dem Landesschnitt an. Laut LZG liegt sie in Oberberg am Montag bei 64,0 (minus 2,6) an. Landesweit waren es am Montag 61,7.

Sonntag, 21. Februar: 31 weitere Fälle bestätigt

Seit Samsatg wurden 31 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 8.292 Personen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Davon konnten bereits 7.845 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Aktuell sind 295 Personen positiv auf das Virus getestet.
Es werden derzeit 54 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind.

Samstag, 20. Februar: 34 weitere Fälle im Kreis bestätigt

Seit Freitag wurden 34 weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf das Coronavirus getestet. Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis somit 8.261 Personen positiv aufdas Virus getestet. Davon konnten bereits 7.816 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden.

Aktuell sind insgesamt 293 Personen positiv auf das Virus getestet. Es werden derzeit 54 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Sieben der 54 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet.

Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Verstorben ist ein 89-jähriger Mann aus Marienheide. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 152 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Freitag, 19. Februar: Zahlreiche neue Mutationen

18.40 Uhr:  Die Fälle der Virusmutante B.1.1.7 (britische Variante) im Oberbergischen nehmen auffallend zu. Der Oberbergische Kreis meldete am Freitag 29 weitere Fälle. Jeweils ein Fall ist in Bergneustadt, Engelskirchen, Gummersbach, Hückeswagen, Lindlar, und Reichshof hinzugekommen. Drei Fälle sind in Marienheide und Morsbach hinzugekommen. In Waldbröl wurden vier Fälle bestätigt, in Wiehl zwei und in Wipperfürth elf. Die britische Variante ist in Oberberg bis dato 72 Mal nachgewiesen worden. Sie gilt als deutlich ansteckender. Außerdem wurde die dänische Virusmutante H69/70 in zwölf neuen Fällen in Marienheide nachgewiesen. 

14.17 Uhr: Aktuell werden im Oberbergischen Kreis 55 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Davon werden sieben beatmet. Aktuell befinden sich 833 Personen in Quarantäne.

Zahl der neuen Fälle leicht rückläufig

8 Uhr: Am Freitagmorgen meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) neue, laborbestätigte Fälle für die Region. Zum Wochenende sind (Stand Freitag, 0 Uhr) noch einmal 28 weitere Fälle hinzugekommen. Die Inzidenz ist derweil leicht rückläufig und beträgt 70,9 (minus 1,5). Damit bewegt sich der Kreis aber nach wie vor im Landesvergleich deutlich über dem Schnitt von 58,0. 

Donnerstag, 18. Februar: Bis fast 2000 Personen im Impfzentrum versorgt

17.59 Uhr: Im oberbergischen Impfzentrum in Gummersbach sind seit Anfang vergangener Woche bis einschließlich 16. Februar fast 1400 Personen im Alter von über 80 Jahren mit dem vom Land bereitgestellten Biontech-Impfstoff geimpft worden. Darüber hinaus wurden im Impfzentrum bis einschließlich 16. Februar 582 Personen priorisierter Berufsgruppen mit einem Sonderkontingent des AstraZeneca-Impfstoffs versorgt. 

Wie durch den Erlass des Landes vorgegeben, wird zunächst vorrangig das Personal von ambulanten Pflegediensten geimpft. Die Impfung dieser Personengruppe wird voraussichtlich in der kommenden Woche
abgeschlossen sein. Dann kommen die weiteren priorisierten Impflinge an die Reihe.

Auch Impfungen in den Kliniken beendet

In den Kliniken im Oberbergischen Kreis sind die Erstimpfungen des priorisierten Personals zunächst abgeschlossen. Insgesamt gab es 2285 Erst- und Zweitimpfungen bis 16. Februar. 

Verstärkerfahrten im Schülerverkehr wird wieder aufgenommen

11.20 Uhr: Mit dem ab Montag, den 22.02. wieder beginnenden Präsenzunterricht für einzelne Klassen werden auch die Verstärkerfahrten im Schülerverkehr wieder aufgenommen.

Wie die Oberbergische Verkehrsgesellschaft mitteilte, wurde bereits in den vergangenen Wochen seitens der OVAG trotz eingestellten Präsenzunterrichts der Schulfahrplan gefahren, um so auch Schülerinnen und Schülern, die das Betreuungsangebot der Schulen nutzen bzw. das Angebot zum Distanzlernen in der Schule wahrnehmen, den Weg zur Schule zu ermöglichen. Auch für den Berufsverkehr konnte so eine ausreichende Kapazität sichergestellt werden.

Zwei weitere Tote im Kreis

11.10 Uhr:  Es sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 73-jähriger Mann aus Wiehl und ein 68-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 151 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Inzidenz in Oberberg weiter deutlich über NRW-Durchschnitt

8 Uhr: Während landesweit die Sieben-Tage-Inzidenz bei 57,1 liegt, bewegt sich der Wert im Oberbergischen weiter auf einem deutlich höheren Niveau und beträgt am Donnerstagmorgen, Stand 0 Uhr, 72,4. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vortag von 1,5. Laut Mitteilung des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG) sind im Oberbergischen 38 neue laborbestätigte Fälle aufgetreten.

Mittwoch, 17. Februar: Bundeswehr unterstützt Einrichtungen bei Schnelltests

16.20 Uhr: Gesundheitsamt, Rotes Kreuz und Malteser haben Soldatinnen und Soldaten am Mittwoch im Umgang mit Corona-Schnelltests geschult. Der Einsatz in den Pflege- und Eingliederungshilfeeinrichtungen beginnt noch im Laufe dieser Woche. Insgesamt 43 Soldatinnen und Soldaten werden die Einrichtungen unterstützen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Kreises hervor.

Die Tests werden in den Einrichtungen im Rahmen der bestehenden Testkonzepte durchgeführt. Die Soldatinnen und Soldaten helfen bei der Testung von Besucherinnen und Besuchern sowie Personal aus. Die Bewohnerinnen und Bewohner werden weiterhin durch die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen abgestrichen.

17 neue Mutationen, ein Todesfall 

13.40 Uhr: Das Gesundheitsamt erfasst immer mehr Fälle mit Virusmutanten. Am Mittwoch waren es gleich 17 weitere Nachweise der britischen Mutation, von denen nun insgesamt 43 festgestellt worden sind. Das geht aus einer Mitteilung des Kreises hervor. Die 17 weiteren Fälle der Mutante B.1.1.7 verteilen sich auf Gummersbach (3), Lindlar und Wipperfürth (je 2), Reichshof und Radevormwald (je 1) und vor allem Marienheide. Dort gibt es gleich acht neue Fälle, die Zahl der Nachweise erhöht sich auf insgesamt zwölf.

In Marienheide gibt es zudem das derzeit am stärksten von Corona-Fällen betroffene Seniorenheim: Im Caritas-Zentrum St. Mariä Heimsuchung gelten derzeit 16 Bewohner als infiziert. Und Marienheide hat mit aktuell 43 Infizierten die zweitmeisten Fälle im Kreis – und das als besonders kleine Kommune.

Die Zahl der an oder mit dem Virus gestorbenen Menschen stieg auf 149 seit Beginn der Pandemie: Gestorben ist ein 59 Jahre alter Mann aus Morsbach.

9.13 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es 26 neue laborbestätigte Fälle. Diese hat das Gesundheitsamt zum Stand Mittwoch, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt dennoch laut LZG auf 73,9, ein Minus von 8,4 im Vergleich zum Vortag.

Dienstag, 16. Februar: Kreis und Kommunen nehmen Infektionslage genauer unter die Lupe

19.45 Uhr: In der vierten und fünften Kalenderwoche fanden zwischen der Kreisverwaltung und den Bürgermeister*innen Gespräche zur individuellen Betrachtung der kommunalen Infektionslage statt.

Ziel der Kreisverwaltung war es zum einen, die jeweiligen spezifischen Ausbreitungen der Infektionen innerhalb der Kommunen darzustellen, zum anderen aber auch, die erfassten Infektionsdaten mit dem Wissen der Bürgermeister*innen und der Ordnungsämter vor Ort abzugleichen und daraus Erkenntnisse und Maßnahmen zur Eindämmung des Pandemiegeschehens abzuleiten.

Betrachtet wurden der Fallzahlenverlauf, die regionale Verteilung der Infizierten unter Bezugnahme der Einwohnerdichte, der Altersverteilung und der SGB II-Quote sowie die Analyse der Infektionsumgebung und möglicher Infektionsketten von Anfang Oktober 2020 bis Ende Januar 2021.

Im Ergebnis zeichneten sich über die Fläche des Kreisgebiets immer wieder ähnliche Problemfelder und Schwerpunkte ab. In allen Gesprächen wurden Möglichkeiten der langfristigen und präventiven Maßnahmen, aber auch Notwendigkeiten von weiteren ordnungsrechtlichen Schritten diskutiert.
Bei den individuellen Betrachtungen wurde deutlich, dass es auffällige

Infektionscluster in Bezug zur Besiedelungsdichte und zur SGB II-Quote gibt. Dort, wo sich viele Menschen in größeren Gemeinschaften regelmäßig miteinander treffen, finden Infektionen statt. In Wohngebieten mit mehrgeschossigen Häusern, mit engen Wohnverhältnissen, bei großen Familienverbänden, aber auch in einem Wohnumfeld mit einer schwierigen Lebenssituation sind verhältnismäßig mehr Fälle festzustellen, als in wenig besiedelten Außenbezirken sowie Wohngebieten mit Einfamilienhäusern.

Gerade einkommensschwache Menschen wohnen häufiger mit verhältnismäßig mehr Personen auf engerem Raum und arbeiten oft in Berufen, in denen die Abstands- und Hygieneregeln schwieriger einzuhalten sind oder Homeoffice nicht möglich ist.

Aus der belegten Erkenntnis, dass immer dort, wo mehrere Menschen zusammentreffen, das Infektionsrisiko deutlich erhöht ist, ergab sich für den Kreis die Notwendigkeit weitergehende Maßnahmen zu beschließen, um Begegnungen weiter zu reduzieren und bei erforderlichen Begegnungen die Infektionsgefahr z. B. durch das Tragen von Masken zu verringern.

Altersverteilung in den Kommunen

Kommunal unterschiedlich war auch das Durchschnittsalter der Infizierten. Auffällig war dabei, dass das Virus in einigen Kommunen vermehrt in „jüngeren Räumen“ (unter 40 Jahren) zu finden ist, in anderen wiederum vermehrt in „älteren Räumen“ (über 50 Jahren). In einigen Kommunen weicht das Alter der Infizierten von der durchschnittlichen Altersstruktur der Bevölkerung ab. In Kommunen mit einer Abweichung nach oben, waren häufig Alten- und Pflegeheime betroffen.

Infektionsumgebung

Die Analyse der Infektionsumgebungen zeigte kommunal übergreifend eine Übertragung der Infektion hauptsächlich in der häuslichen Gemeinschaft, aber auch in Pflege- bzw. Eingliederungshilfeeinrichtungen und am Arbeitsplatz in Unternehmen und Betrieben. Aufgrund des Analysezeitraums (Oktober bis Januar) sind kaum Infektionen in Kita und Schule sowie auf sonstige außerhäusige Veranstaltungen zurückzuführen. Der Eintrag der Infektionen in diesen Einrichtungen erfolgte über den privaten Bereich.

Es wurde deutlich, dass die Infektionsketten immer auch vor dem Hintergrund jeweiligen Rahmenbedingungen betrachtet werden müssen. Die Menschen bewegen sich in ihrem jeweiligen Sozialraum, wohnen dort, bringen ihre Kinder zur Schule, treffen sich mit Nachbarn, gehen in
ihre Gemeinde zur Religionsausübung. Manchmal sind ganze Nachbarschaften bei einer Firma beschäftigt und/oder miteinander befreundet.

Das Vertraute, der scheinbar geschützte Raum wird nicht als bedrohlich empfunden, daher werden die Menschen dort unvorsichtiger. Regeln die im öffentlichen Raum gelten, werden im privaten Raum nicht angewandt. So kann es zur Fluktuation des Virus in den unterschiedlichen Sozialräumen und Lebensbereichen kommen.

Zusammenarbeit von Ordnungsämtern und Kreispolizeibehörde

Unabhängig von den Einzelbetrachtungen wurde beobachtet, dass grundsätzlich nicht viele Verstöße gegen die Verordnungen zu verzeichnen sind. Der Großteil der Bevölkerung hält sich an die Coronaschutzmaßnahmen.

Auf der Ebene der Kommunen gibt es allerdings immer wieder vereinzelte Schwerpunkte, die immer wieder – auch in der Bevölkerung – Thema sind. Gemeinsam mit den kommunalen Ordnungsämtern wurde vereinbart, in Absprache mit der Kreispolizeibehörde noch regelmäßiger Kontrollen in diesen Bereichen durchführen.

Pflegedienste lassen Termine verfallen

17.10 Uhr: Von zwei problematischen Entwicklungen berichtet der ärztliche Leiter des Gummersbacher Impfzentrums, Dr. Johannes Schlechtingen: Zum einen würden Mitarbeiter von Pflegediensten  ihre Impftermine verstreichen lassen, weil sie, so die  Vermutung des Mediziners, mit dem  in der Kritik  stehenden  Präparat   Astrazeneca geimpft werden sollen. Allein am  Montag habe man eine Kapazität von 200 zu impfenden Personen eingeplant, von denen dann 40 nicht erschienen seien.

Die Ablehnung scheint nicht ganz unbegründet zu sein. So berichtet der Mediziner davon,  dass  in einzelnen Betrieben bis zu 30 Prozent der Betroffenen grippeartige Reaktionen gezeigt  hätten und ausgefallen seien.

Die Regel sei, dass zehn Prozent der Geimpften mit entsprechenden Symptomen reagierten.  Für den zweiten Impftermin habe man abgesprochen, dass die Pflegedienste sich mit entsprechenden Dienstplänen und zeitversetzten Terminen auf mögliche Reaktionen bei den Mitarbeitenden einstellen würden.

Ein weiteres Phänomen sind laut Schlechtingen  mehrfach angemeldete Senioren. Er vermutet, dass Kinder oder Enkel der impfberechtigen Ü80-Personen ihre Angehörigen doppelt angemeldet hätten, dann aber die so blockierten Termine nicht wieder absagen würden. „Wir bitten darum, sich in  den Familien besser abzusprechen und Termine, die nicht benötigt werden, wieder zu stornieren.“ Auf diese Weise seien am Sonntag drei Termine verfallen, am Montag waren es ebenfalls drei.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen bewegt sich derweil weiterhin auf einem Niveau, das deutlich über dem Landesdurchschnitt ist.
Während landesweit die Inzidenz 56,2 beträgt, vermeldet der Oberbergische Kreis am Dienstag einen Wert von 82,3, was einem Plus von 4,0 gegenüber dem Vortag bedeutet. In der Vorwoche lag die Inzidenz  bei 84,5, so dass sich die Werte im Oberbergischen im Grunde nicht  verbessert haben.

Derweil sind zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 76-jähriger Mann aus Waldbröl und eine 84-jährige Frau aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis  148 Personen verstorben.

Inzidenz steigt wieder deutlich über 80

8 Uhr: Am Dienstag (Stand 0 Uhr) meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 17 neue, laborbestätigte Fälle, so dass deren Gesamtzahl im Oberbergischen seit Ausbruch der Pandemie auf 8137 angestiegen ist. Gleichzeitig geht die Inzidenz wieder nach oben und beträgt nun 82,3, was ein Plus von 4,0 Fällen pro 100.000 Einwohner gegenüber dem Vortag bedeutet. Aktuell sind 280 Personen mit einem positiven Testergebnis registriert.

59 Patienten mit einer Covid-19-Erkrankung werden in Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, neun davon werden auf Intensivstationen beatmet. Die Zahl der Todesopfer in der Pandemie stieg in den vergangenen 24 Stunden um zwei auf jetzt 148. Bei den beiden Toten handelt es sich um einen 76-jährigen Mann aus Waldbröl und eine 84-jährige Frau aus Wiehl. 

Montag, 15. Februar: Labor bestätigt weitere Mutanten

13 Uhr: Nicht nur sieben neue Infektionen mit dem Coronavirus hat der Oberbergische Kreis am Montagmittag bekannt gegeben, sondern auch zehn weitere Nachweise der britischen Virusmutante B.1.1.7. Diese Fälle habe ein Labor inzwischen bestätigt, aufgetreten seien sie in Gummersbach (vier Fälle), Marienheide (drei), Lindlar, Nümbrecht und Wipperfürth (jeweils ein Fall). Korrigieren muss der Kreis indes seine Meldung vom Wochenende zu einer weiteren  Mutation: Diese sei in Gummersbach und nicht, wie berichtet, in   der Gemeinde Engelskirchen nachgewiesen worden.

Für die südafrikanische Mutante B.1.351 gibt es nach Angaben des Kreises weiterhin einen Nachweis in Radevormwald, für die Mutation H69/V7 seien es aktuell 14 insgesamt. Die meisten Fälle, nämlich vier, seien in Reichshof bestätigt worden.

Durch die sieben neuen Infektionen erhöht sich die Zahl der Oberberger, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus angesteckt haben, der Kreis-Statistik zufolge auf 8120. 307 Oberberger gelten aktuell als infiziert, das sind 51 weniger als am vergangenen Sonntag.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt derweil leicht, auf nun 78,3 (plus 0,7).  Der Wert zeigt an, wie viele Menschen von 100 000 Einwohnern sich in den vergangenen sieben Tagen  infiziert haben. Die Zahl der Genesenen beziffert der Kreis auf 7667 (plus 58). 60 Oberberger würden derzeit in Krankenhäusern behandelt, neun von ihnen unter Beatmung. Weitere Todesfälle gab es nicht zu beklagen. Neue Allgemeinverfügungen wurden am Montag nicht veröffentlicht. In angeordneter Quarantäne leben nach Auskunft der Kreisverwaltung gerade 826 Oberberger, das seien 50 weniger als zuvor.

Die kreisweit meisten bestätigten Corona-Fälle gibt es derzeit in Gummersbach (58), Marienheide (38) und Wiehl (32).

Inzidenz minimal gestiegen

8 Uhr: Nach dem Wochenede meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW lediglich sieben neue, laborbestätigte Fälle (Stand Montag, 0 Uhr). Es kann allerdings davon ausgegangen werden, dass am Wochenende weniger getestet worden ist. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt minimal um 0,7 auf 78,3.

Sonntag, 14. Februar: Inzidenz geht leicht nach oben

10 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind 44 neue, laborbestätigte Fälle aufgetreten. Das meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG)  mit Stand Sonntag, 0 Uhr. Die zuletzt rückläufige Sieben-Tage-Inzidenz geht leicht nach oben (plus 1,5) und beträgt nun 77,6. Die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Ausbruch der Pandemie beträgt im Oberbergischen 8113.

Samstag, 13. Februar: Inzidenz sinkt leicht auf 76,1

Im Oberbergischen Kreis gibt es 37 weitere laborbestätigte Corona-Fälle.  Das geht aus der Meldung des Kreises an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW zum Stand Samstag, 0 Uhr, hervor. Laut LZG sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz leicht auf 76,1.

Zwei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis, die zuvor positiv auf
SARS-CoV-2 getestet worden waren, sind vertorben.

Freitag, 12. Februar: Gummersbacher Schützenfest abgesagt

23.21 Uhr: Auch 2021 wird es kein Schützenfest in Gummersbach geben. Diesen Beschluss teilte der Vorstand des Schützenvereins am Freitagabend mit. Unter den aktuellen Voraussetzungen sei die Erteilung einer Genehmigung für die Ausrichtung undenkbar, heißt es in der Mitteilung. Selbst bei einer deutlichen Verbesserung der Lage sei nicht vorstellbar, ein Schützenfest in der gewohnten Form durchzuführen. Ein Fest in stark abgespeckter Form sei keine Alternative. Jetzt solle über  eine Neuauflage des virtuellen Schützenfests oder ein Alternativprogramm beraten werden.

Kreis erhält vom Land 47.000 Masken für Bedürftige

Der Oberbergische Kreis erhält 47.000 medizinische Masken vom Land Nordrhein-Westfalen. Die Masken sollen an bedürftige Menschen im Kreis verteilt werden, wie der Kreis Oberberg mitteilte.

Die Mund-Nase-Bedeckungen sollen an die 13 oberbergischen Jobcenter-Standorte in den Kommunen sowie die Sozialämter der Städte und Gemeinden weitergegeben werden. Das Deutsche Rote Kreuz holte die Masken heute beim Land ab, nimmt die Aufteilung der Masken vor und bringt sie heute und in der nächsten Woche in die einzelnen Standorte, gab der Kreis an. Die Weiterverteilung erfolgt über die Einsatzeinheiten beziehungsweise Ortsvereine des DRK und durch die Malteser. Von dort erfolgt die Verteilung an die berechtigten Personen. Pro berechtigter Person werden voraussichtlich drei medizinische Masken ausgegeben.

Fünf neue Fälle mit Mutationen - Verschärfte Maßnahmen bleiben in Kraft

15.02 Uhr: Im Oberbergischen ist in fünf weiteren Fällen die britische Mutante B.1.1.7. nachgewiesen worden. Wie der Kreis meldet, gibt es jeweils einen neuen Fall in Gummersbach, Hückeswagen, Marienheide, Radevormwald und Wiehl. Zudem teilte der Kreis nach der Sitzung des Krisenstabes mit, dass die verschärften Maßnahmen im Kreis, zu denen auch die Einschränkungen bei der Religionsausübung sowie die Maskenpflicht im Straßenverkehr gehören, bis zum 7. März verlängert werden. Sollte die Inzidenz in Oberberg in diesem Zeitraum unter die Schwelle von 50 sinken, werde der Krisenstab darüber aber neu beraten.

Zu den Einschränkungen bei Gottesdiensten erklärte Landrat Jochen Hagt: „Der Eindruck, dass es ‚die Kirchen‘ sind, die das Infektionsgeschehen fördern, ist dennoch verfehlt. Infektionen können aber eben auch und gerade dort entstehen, wo viele Menschen zusammenkommen." Viele Kirchen und Religionsgemeinschaften hätten in den vergangenen Wochen und Monaten sehr verantwortungsvolle Hygienekonzepte erarbeitet, auf die Durchführung von Gottesdiensten von sich aus verzichtet oder die Teilnehmerzahl drastisch reduziert. Insbesondere aus Gesprächen mit Vertretern der katholischen und evangelischen Kirche sei ihm bekannt, "wie intensiv man sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat". Er sei dankbar, dass ihm sowohl der Kreisdechant Christoph Bersch als auch der Superintendent des Kirchenkreises An der Agger Michael Braun signalisiert hätten, die Regelungen auch deshalb akzeptieren zu können, weil es darum gehe, alle Glaubensgemeinschaften gleichzubehandeln.

Sonderkonditionen bei Taxifahrten zum Impfzentrum

13.32 Uhr: Oberbergische Taxiunternehmen bieten Sonderkonditionen für Fahrten von und zum Impfzentrum an. Wie der Kreis mitteilt, habe man sich mit den Unternehmen auf einen 10 Prozent Preisnachlass für Kundinnen und Kunden einigen können. Wartezeiten sollen nicht berechnet werden. 

Außerdem ist es unter Umständen möglich, dass die Krankenkassen die Fahrtkosten übernehmen. Voraussetzung hierfür sind laut Mitteilung des Kreises ein Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen „aG“, „Bl“ oder „H“, ein Pflegegrad 4, 5 oder 3 mit dauerhafter Beeinträchtigung der Mobilität. Der Kreis bittet darum, dass sich infragekommende Personen vorher mit der Krankenkasse in Verbindung setzten, um eine qualifizierte Auskunft zu bekommen. 

Abgesehen von den Taxiunternehmen gibt es in den Kommunen unterschiedliche Angebote von Vereinen und Initiativen, die Fahrten zum Impfzentrum ermöglichen wollen. Anfragen sollen an das Bürgertelefon unter 02261 883888 gerichtet werden, von dort aus wird weiterer Kontakt hergestellt. 

Diese Berufsgruppen werden priorisiert geimpft

13.12 Uhr: Der Oberbergische Kreis bekommt vom Land NRW Sonderkontingente des Astrazeneca-Impfstoffs zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu den bereits geplanten Impfungen sollen die an bestimmte Berufsgruppen vergeben werden, die systemrelevant und besonders gefährdet sind. Die folgenden Berufsgruppen gehören hierzu: 

Der Kreis will Personen aus diesen Berufen jetzt kontaktieren und Impftermine vereinbaren. 

Zwei weitere Todesfälle - Verwirrung um Fall in Waldbröl

12.40 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind zwei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Laut Kreis handelt sich um eine 86-jährige Frau, die in Nümbrecht im Haus Glockenspitze gelebt hat, und eine 79-Jährige, die Awo-Seniorenzentrum Wiehl wohnte.

Noch einmal korrigieren musste der Kreis seine Angaben im Zusammenhang mit dem Tod eines 79-jährigen Waldbrölers vom vergangenen Wochenende. Zunächst war berichtet worden, der Mann habe im CBT-Wohnhaus gelebt. Danach hatte der Kreis gemeldet, der 79-Jährige habe im Awo-Seniorenzentrum Am Königsbornpark gewohnt. Jetzt stellt der Kreis richtig: Der Mann lebte in einer Einrichtung für Betreutes Wohnen der Awo Waldbröl.

6.53 Uhr: Im Oberbergischen gibt es 26 weitere laborbestätigte Fälle. Das geht aus der Meldung des Kreises an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW zum Stand Freitag, 0 Uhr, hervor. Laut LZG steigt die Sieben-Tage-Inzidenz damit noch einmal leicht auf 77,9.

Donnerstag, 11. Februar: Vier weitere britische Mutanten – Kita-Betreuerin betroffen

16.15 Uhr: Im Oberbergischen wurde laut Mitteilung des Kreises in vier weiteren Fällen die britische Virusmutante B.1.1.7. nachgewiesen. Betroffen seien zwei Personen aus Gummersbach sowie jeweils eine Person aus Wipperfürth und aus Lindlar. Insgesamt wurde die britische Virusmutante nun in sieben Fällen nachgewiesen. Anfang Februar gab es die beiden ersten Fälle in Gummersbach und einen Fall in Reichshof. Darüber hinaus waren Ende Januar 14 Fälle der dänischen Virusmutante H69/V7 bestätigt worden.

In Lindlar handelt es sich laut der Verwaltungsleitung des Seelsorgebereichs Lindlar, die für die katholischen Kindergärten verantwortlich ist, um eine Betreuerin aus der Kita St. Severin, die noch am 5. Februar engen Kontakt zu Kindern einer Gruppe hatte.

Außerordentliche Sitzung des Gesundheitsausschusses

13.03 Uhr: Nachdem Landrat Jochen Hagt erst für eine Sitzung am 3. März der SPD-Kreistagsfraktion die Beantwortung einer Reihe von Fragen zur Pandemiebekämpfung angekündigt hatte, wollen die Fraktionen von SPD, Grünen und Linke jetzt eine außerordentliche Sitzung des Ausschusses für Gesundheit und Notfallvorsorge am 17. Februar beantragen. Zentraler Punkt dabei soll sein, welches Kreispersonal wann und mit welcher Berechtigung geimpft worden ist. 

Gesundheitsamt bestätigt einen weiteren Todesfall

10.44 Uhr: Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine 86-jährige Bewohnerin der Residenz Ambiente in Gummersbach.

In dem Seniorenheim wurden 11 Bewohner positiv auf das Virus getestet (Stand 10. Februar). Auch in anderen Pflegeheimen im Oberbergischen haben sich Bewohner und Pflegekräfte mit dem Virus infiziert. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 142 Personen verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren.

Über 8000 Fälle seit Beginn

7.14 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es jetzt mehr als 8000 laborbestätigte Fälle seit Beginn der Pandemie. Die Zahl lag Stand Donnerstag, 0 Uhr, bei 8006. Zuvor hatte der Kreis 73 neue Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Aktuell sind 346 Personen positiv auf das Virus getestet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt damit leicht auf 74,2.

Derzeit werde 64 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden sind. Acht der 64 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. 

Mittwoch, 10. Februar: Kreis ordnete Todesfall falsch zu

12.53 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat einen Covid-19-Todesfall irrtümlich dem falschen Seniorenwohnheim zugeordnet. Wie der Kreis mitteilt, lebte ein vergangenen Samstag gestorbener 79 Jahre alter Mann nicht, wie gemeldet, im Waldbröler CBT-Wohnhaus, sondern im Seniorenzentrm der Awo in Waldbröl. Der Oberbergische Kreis entschuldigte sich für entstandene Unannehmlichkeiten infolge dieses Fehlers.

Aktuell werden 77 Patienten im Kliniken im Kreisgebiet mit Covid-19-Erkrankungen behandelt, neun davon müssen beatmet werden. 

Nur 15 neue, laborbestätigte Fälle

8.10 Uhr: Der aktuelle Trend lässt hoffen: Am Mittwoch, Stand 0 Uhr, meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 15 neue, laborbestätigte Fälle für den Oberbergischen Kreis. Gleichzeitig sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz um 13,2 auf nunmehr 71,3, was beinahe dem Wert des Landesdurchschnitts von 67,0 entspricht.

Dienstag, 9. Februar: Inzidenz weiter deutlich über dem Landesdurchschnitt

8 Uhr: Nach den technischen Problemen am Montag hat der Oberbergische Kreis am Dienstag (Stand 0 Uhr) 14 neue, laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet, so dass die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 7918 angestiegen ist. Fast unverändert hoch ist die Sieben-Tage-Inzidenz. Sie beträgt am Dienstag 84,5, was ein Minus von 3,3 gegenüber dem Vortag bedeutet. Landesweit beträgt die Inzidenz 70,6. 

Montag, 8. Februar: Kreisgesundheitsamt meldet technische Probleme

11.49 Uhr: Wegen einer technischen Störung seit Sonntag kann der Oberbergische Kreis am Montag keine Zahlen über neue Coronavirus-Infektionen bekannt geben. Das teilte der Kreis mit. Nach den bisherigen Zahlen wurden im Kreis 7904 Menschen positiv auf das Virus getestet. Aktuell sind 320 Menschen im Kreisgebiet infiziert. 80 Patienten werden mit einer Covid-19-Erkrankungen in Krankenhäusern behandelt, neun davon müssen beatmet werden. 

Keine neuen Fälle am Montag gemeldet

7.50 Uhr: Das Landeszentrum Gesundheit NRW meldet für Montag (Stand 0 Uhr) keine neuen, laborbestätigten Fälle. Derweil sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz weiter leicht und beträgt nun 87,8.

Sonntag, 7. Februar: Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 89,7

9.46 Uhr: Am Sonntag werden 44 neue laborbestätigte Fälle aus dem Oberbergischen Kreis gemeldet. Zusammen mit den 48 Fällen vom Samstag sind das 92 an diesem Wochenende. Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis sinkt laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW aber dennoch weiter, auf jetzt 89,7.

Samstag, 6. Februar: 48 neue Fälle in Kreisgebiet

13.01 Uhr: Aktuell sind im Oberbergischen Kreis 353 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 84 Menschen werden stationär wegen Covid-19 behandelt, 12 von ihnen müssen beatmet werden. Es sind zwei weitere Personen aus dem Kreisgebiet verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 62-jähriger Mann aus Reichshof und ein 79-Jähriger aus Waldbröl. Damit starben seit Beginn der Pandemie 141 Personen, die zuvor positiv auf das Virus getestet wurden.

Die Inzidenz sinkt leicht 

10.10 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Samstag, 0 Uhr, 48 neue laborbestätigte Fälle von Infektionen mit dem Coronavirus an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Laut LZG sinkt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis damit dennoch leicht auf 90,1.

Freitag, 5. Februar: Einschränkungen bei Gottesdienste und im Straßenverkehr

17.16 Uhr: Der Oberbergische Kreis hält an verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie fest. Nach einer Sitzung des Krisenstabes wurde am Freitag bekanntgegeben, dass die Erweiterung der Kontaktbeschränkungen auf private Haushalte bis zum 14. Februar verlängert wurde. Doch dabei bleibt es nicht: Für Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung wird die Teilnehmerzahl auf eine Person pro zehn Quadratmeter sowie auf maximal 100 Personen begrenzt. Die Dauer der Gottesdienste darf 45 Minuten nicht überschreiten. Bei einer gemeinsamen Nutzung von Fahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Hausständen besteht nun die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske. Auch in Pflegeeinrichtungen gilt eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Maske.

Zur Begründung für die trotz der sinkenden Inzidenz verschärften Maßnahmen verweist der Kreis in der dazu erlassenen Allgemeinverfügung nicht nur auf die bereits nachgewiesenen Fälle der britischen Mutation B.1.1.7. Die Kontaktnachverfolgung des Gesundheitsamtes habe darüber hinaus „relevante Kontakte von im Oberbergischen Kreis lebenden Personen zu Personen ergeben, die mit der britischen Virusvariante infiziert sind, aber außerhalb des Oberbergischen Kreises leben“.

7.03 Uhr: Nach dem Anstieg am Tag zuvor ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis am Freitag wieder unter die Schwelle von 100 gesunken. Sie liegt nun bei 92,3. Zuvor hatte der Oberbergische Kreis 18 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet.

Donnerstag, 4. Februar: Gesundheitsamt bestätigt einen weiteren Todesfall

11.48 Uhr: Im Oberbergischen Kreis ist in den vergangenen 24 Stunden ein weiterer Covid-19-Patient an den Folgen der Lungenkrankheit gestorben. Seit Beginn im März vergangenen Jahres hat die Pandemie im Kreis damit 138 Todesopfer gefordert. Eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis ist verstorben, die zuvor positiv auf SARSCoV-2 getestet wurde.

72 neue Fälle

8.57 Uhr: Die Zahl der neuen laborbestätigten Fälle ist im Oberbergischen wieder deutlich gestiegen. Nach den zuletzt niedrigen Zahlen meldete der Kreis zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, 72 neue Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG). Auch die Sieben-Tage-Inzidenz liegt damit jetzt wieder höher, laut LZG bei 102,6.

Mittwoch, 3. Februar: Dritter Fall der britischen Virusmutante bestätigt

Eine weitere Person aus Gummersbach wurde postitiv auf die britische Virusmutante B.1.1.7. getestet. Wie der Kreis Gummersbach in einer Pressemitteilung schreibt, steht der Fall im Zusammenhang mit der gestern gemeldeten Infektion, die ebenfalls in Gummersbach aufgetaucht ist.

Zudem sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis gestorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren: ein 63-jähriger Mann aus Waldbröl, ein 97-jähriger und ein 91-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 137 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 93

7.33 Uhr: 38 neue laborbestätigte Fälle sind vom Oberbergischen Kreis an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt dennoch laut LZG leicht auf 93,0. Inzwischen gibt es seit Beginn der Pandemie 7722 laborbestätigte Fälle in Oberberg.

Dienstag, 2. Februar: Weitere Infektion mit Virusvariante

12.05 Uhr: Ein weiterer Fall der Infektion mit der mutierten, britischen Virus-Variante ist in Gummersbach festgestellt worden. Der Kreis teilt mit, dass die Fälle wohl in keinem Zusammenhang stünden. Das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises will jetzt verstärkt Proben zur weiteren Typisierung des Virus zur Untersuchung an Labore weitergeben. 

Aktuell sind im Oberbergischen 343 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 79 Menschen werden stationär wegen Covid-19 behandelt, 13 von ihnen müssen beatmet werden. 134 Menschen aus dem Kreis starben nach einer Infektion. 

14 neue Fälle gemeldet

7.20 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind 14 neue laborbestätigte Fälle gemeldet worden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit am Dienstag wieder leicht auf jetzt 96,7.

Montag, 1. Februar: Inzidenz sinkt wieder unter 100-Marke – Zwei weitere Todesfälle – Kontaktbeschränkung verlängert

16.15 Uhr: Der Krisenstab im Oberbergischen Kreis verlängert die Kontaktbeschränkungen im privaten Raum bis einschließlich Freitag, 5. Februar. Das teilte der Kreis am Montagnachmittag mit.

Weiterhin gilt somit, dass sich im öffentlichen und privaten Raum nur eine Personen eines Hausstandes und eine weitere Person treffen dürfen. Die für NRW geltenden Regeln werden somit in Oberberg noch erweitert. Der Kreis bittet alle Menschen, Sozialkontakte auf ein Minimum zu reduzieren.

 „Das gilt ganz besonders, weil nun auch im Oberbergischen Kreis die britische Virusmutante B.1.1.7. in einem ersten Fall nachgewiesen wurde. Diese Mutante gilt als besonders ansteckend,“ sagt Landrat Jochen Hagt.

12.17 Uhr: Im Oberbergischen Kreis sind am Montag zwei weitere Todesfälle als Folge von Covid-19 registriert worden. Gestorben sind ein 87-Jähriger aus Hückeswagen und ein 80-Jähriger aus Wipperfürth. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie steigt somit auf 134.

Aktuell sind 384 Personen im Kreis positiv auf das Virus getestet, 89 dieser Personen werden stationär im Krankenhaus behandelt. Zwölf Personen werden auf Intensivstationen beatmet.

7.23 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist erstmals seit langer Zeit wieder unter den Wert von 100 gesunken. Drei Wochen, nachdem der Wert bis auf 292,2 gestiegen war, liegt er laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW am Montagmorgen bei 98,9. Zuvor hatte der Kreis dem LZG sieben neue laborbestätigte Fälle gemeldet.

Sonntag, 31. Januar: Kreis meldet 52 neue Fälle

Der Oberbergische Kreis hat 52 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Sonntag, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie 7663 Fälle.

Davon konnten bereits 7.071 Personen als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 460 Personen positiv auf das Virus getestet. Es werden derzeit 85 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt, die positiv auf SARS- CoV-2 getestet worden sind. Zwölf der 85 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Die Siebentageinzidenz ist derweil am Sonntag auf 102,6 (minus 9,6) gesunken.

Samstag, 30. Januar: 51 neue Fälle gemeldet

9.30 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat 51 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Samstag, 0 Uhr)  an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Damit steigt die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie auf 7611 Fälle. Die Siebentageinzidenz ist derweil am Samstag wieder leicht gestiegen und beträgt nun 112,1 (plus 2,6).

Freitag, 29. Januar: Klinikum will ab Montag wieder impfen

10.10 Uhr: Das Klinikum Oberberg bereitet sich darauf vor, die Corona-Schutzimpfungen am Montag fortzusetzen. „Die neuen Termine sind gemacht, das Impfteam steht bereit“, teilt das Klinikum auf Nachfrage mit. Mit der Nachricht über den Impfstopp habe das Klinikum  am 20. Januar durch das Gesundheitsministerium NRW auch erfahren, dass es am 1. Februar wieder Impfstoff für die Krankenhäuser geben solle.

„Da wir bislang keine anderslautenden Informationen haben, bereiten wir uns auf die Impfung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab kommenden Montag vor“, sagt Kliniksprecherin Angela Altz. Vor dem Impfstopp waren 204 Beschäftigte geimpft worden. In den kommenden Wochen sollen dann weit mehr als die Hälfte der Beschäftigten aller vier Standorte sowie der Tochtergesellschaften geimpft werden. Mehr als 1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen sich laut Klinikum impfen lassen. 

7.03 Uhr: Im Oberbergischen Kreis gibt es Stand Freitag, 0 Uhr, 46 neue laborbestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus. Laut dem Landeszentrum Gesundheit (LZG) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis damit bei 109,5. Sechs weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren.

Donnerstag, 28. Januar: 57 weitere Infektionen mit dem Virus

12.35 Uhr: Die Siegen-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 115 pro 100.000 Einwohner im Oberbergischen Kreis. Sie fiel nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes damit um 6,3 Fälle.

Binnen 24 Stunden sind 57 weitere Personen aus dem
Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle) worden. Seit Beginn der Pandemie sind damit 7514 Personen als Infektionsfälle registriert. Als aktuell infiziert gelten 500 Personen.

83 Patienten mit der Lungenkrankeit Covid-19 werden in Krankenhäusern im Kreisgebiet stationär behandelt, elf davon müssen beatmet werden. Wie berichtet, sind im Kreis 126 Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Mittwoch, 27. Januar: Kreis und Kommunen wollen gezielter kontrollieren

13.17 Uhr: Um die Virusausbreitung in den Griff zu bekommen, wollen der Kreis und seine Kommunen noch gezielter in den Städten und Gemeinden kontrollieren. Auch ortsspezifische Maßnahmen kämen in Betracht, nachdem in dieser Woche die Ausgangssperre und das Gottesdienstverbot aufgehoben wurden, heißt es von der Kreisverwaltung. Diese Themen habe Landrat Jochen Hagt am Dienstag in einer Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern und Bürgermeisterinnen besprochen. Um sich über etwaige Infektionsschwerpunkte auszutauschen, solle es künftig individuelle Gespräche zwischen Gesundheitsamt, Kreispolizei und dem jeweiligen Ordnungsamt einer Kommune geben, unter Beteiligung des Landrats und des Bürgermeisters. Dabei solle auch über Einzelmaßnahmen entschieden werden.

LZG meldet 47 neue, laborbestätigte Fälle

8.15 Uhr: Während die Siebentageinzidenz im Oberbergischen am Mittwoch nahezu unverändert bleibt, nimmt die tägliche Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle wieder leicht zu. So musste der Oberbergische Kreis 47 neue Fälle (Stand Mittwoch, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) melden. Am Tag zuvor waren es 35. Die Siebentageinzidenz beträgt 121,3 und liegt damit minimal unter dem Wert des Vortags (minus 0,4). Im benachbarten Rheinisch-Bergischen Kreis liegt die Inzidenz bereits deutlich unter 100 und beträgt am Mittwoch 88,3. Der Rhein-Sieg-Kreis liegt derweil bei 79,7.

Dienstag, 26. Januar: Vorerst keine Impftermine mehr

19.31 Uhr Tatsächlich sind die Termine im Gummersbacher Impfzentrum vorerst vergriffen. Wie Dr. Johannes Schlechtingen, Medizinischer Leiter des Impfzentrums, auf Nachfrage bestätigt, habe das Land NRW dem Oberbergischen Kreis für die ersten beiden Wochen  nach dem Start des Impfzentrums am 8. Februar jeweils nur etwas mehr als 1000 Impfdosen zugesagt. Und nur für diese zugesagten Impfdosen seien bis Dienstagmittag Termine vergeben worden. 

Dabei wurden jeweils die Termine sowohl für die Erstimpfung als auch für die nötige zweite Impfung vereinbart. Schlechtingen sagt: „Dieses Windhund-Prinzip war von der Politik gewollt.“ Weil es schlicht zu wenig Impfdosen auf dem Markt gibt, gehen nun viele Oberberger, die einen Termin haben wollen, zumindest vorerst leer aus. Von der Zusage weiterer Impfdosen hängt es ab, wann es wieder Termine gibt. 

17.15 Uhr: Viele Oberberger sind am Dienstag daran gescheitert, einen Termin für ihr Impfzentrum zu erhalten. Selbst diejenigen, die nach mehrmaligen Versuchen bei der Hotline durchkamen, erhielten unbefriedigende Auskünfte. Zum Beispiel: „Für Oberberg gibt es keine Termine, weil für den Kreis kein Impfstoff verfügbar ist.“ Andere erhielten die Auskunft, es gebe für ganz NRW keine Termine mehr. Auch im Internet waren heute keine Termine für das Gummersbacher Impfzentrum verfügbar.

Ausbruch auf Krankenhaus-Station

16.40 Uhr Im Kreiskrankenhaus Gummersbach ist die altersmedizinische Station 8.1 von einem Ausbruch betroffen. 15 Patienten zwischen 70 und 96 Jahren und drei Mitarbeiter seien positiv auf das Virus getestet worden, berichtet das Klinikum auf Nachfrage. Die Station hat 30 Betten. Neben den 15 positiv Getesteten sind noch fünf negativ Getestete auf der Station in Quarantäne. Auch unter Quarantäne stehen drei Patienten und neun Mitarbeiter einer Station der Mediclin-Klinik in Eckenhagen. Die Patienten werden in einem Isolationsbereich versorgt. (ag)

Inzidenz sinkt erneut leicht

8 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat 27 neue, laborbestätigte Fälle (Stand Dienstag, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Die Gesamtzahl seit Ausbruch der Pandemie steigt damit im Oberbergischen auf 7.410. Derzeit sind 440 Personen aus dem Oberbergischen Kreis positiv auf SARS-CoV- 2 getestet.

Davon werden 70 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Die Siebentageinzidenz bleibt derweil auf einem nahezu unveränderten Niveau und sinkt erneut leicht um 1,5 auf jetzt 121,7.

Montag, 25. Januar: Gottesdienstverbot und Ausgangssperre enden

17.55 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises hat in seiner heutigen Sitzung entschieden, die Kontaktbeschränkung für den privaten Bereich weiter aufrechtzuerhalten. Im Moment sei nicht davon auszugehen, dass ein Absinken der Inzidenz unter 50 bis zum 14. Februar ohne weitere Kontaktreduzierungen erreicht werden kann, sagt Landrat Jochen Hagt nach der Sitzung des Krisenstabs am Nachmittag. Neuinfektionen im Kreis seien weiterhin vor allem auf den privaten Bereich zurückzuführen.

Das Präsenz-Verbot von Veranstaltungen zur Religionsausübung gilt ab morgen nicht mehr. Die Corona-Schutzverordnung gibt in ihrer aktuellen Fassung strengere Rahmenbedingungen für die Durchführung der Veranstaltungen vor. Auch die Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr wird nicht verlängert.

14.10 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises berät heute Nachmittag in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit,
Gesundheit und Soziales des Landes über eventuelle weitere Maßnahmen
für das Kreisgebiet, die sich gegebenenfalls aus neuen Erkenntnissen ergeben. Die Entscheidungen werden noch heute bekanntgegeben.

Seit heute können sich Oberbergeinnnen und Oberberger über 80 Jahren, die zu Hause leben, für die Corona-Schutzimpfung im Impfzentrum anmelden. Die Terminvergabe erfolgt durch die Kassenärztliche
Vereinigung unter der bundesweiten Service-Hotline 0800/ 116 117 01 und unter www.116117.de.

Aufgrund der großen Nachfrage kann es allerdings aktuell zu Verzögerungen bei der Terminvereinbarung kommen.

8 Uhr: Mit Beginn der neuen Woche ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen weiterhin leicht rückläufig und liegt nun bei 123,1 (minus 7,7). In der Vorwoche hatte diese noch 157 betragen. Derweil hat der Oberbergsiche Kreis acht neue, laborbestätigte Fälle (Stand Montag, 0 Uhr) an das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gemeldet. Die Fallzahlen nach den Wochenenden sind in der Regel geringer, da Samstag und Sonntag weniger getestet wird.

Sonntag, 24. Januar: Hausärzte für frühere Impfung – Inzidenz bei 130,2

Die erneute Forderung der Kassenärztlichen Vereinigung (KV)  Nordrhein nach einer frühzeitigen Impfung für niedergelassene Ärzte und deren Praxispersonal könne sie nur unterstützen, sagt die Kreisvorsitzende in Oberberg,  Dr. Renate Krug-Peltier. Die Kassenärzte  in der Region seien für 90 Prozent der ambulanten Versorgung verantwortlich. Daher sei es sinnvoll, sie früher als geplant zu impfen, wie die Gynäkologin sagt.

„Bei allem Verständnis für die Kollegen in den Krankenhäusern, dass man mit ihnen begonnen hat, aber bei uns sollte der Impfstoff auch bald ankommen“, sagt Krug-Peltier, die davon berichtet, dass auch die  Zahnärzte, die ganz dicht am Patienten arbeiten würden, lieber heute als morgen geimpft werden möchten.

Unterdessen sank die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag auf einen Wert von 130,2, nachdem sie am Vortag noch 137,1 betragen hatte. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, wurden am Samstag 46 und am Sonntag 73 weitere laborbestätigte Fälle erfasst. Zugleich galten am Samstag 43 und am Sonntag weitere 73 Betroffene als genesen. Sie wurden aus der Quarantäne entlassen. Die Zahl der laborbestätigten Fälle betrug an beiden Tagen 624. Von ihnen wurden, Stand Sonntag,  78 Infizierte stationär in den oberbergischen Krankenhäusern behandelt. Neun waren laut Kreis auf eine künstliche Beatmung angewiesen.

Die aktuell meisten Betroffenen gab es in der Stadt Waldbröl, für die das Kreisgesundheitsamt 80 Menschen als laborbestätigte Fälle führte. 74 Fälle gibt es in der Stadt Gummersbach, in der Gemeinde Marienheide galten 56 Einwohner als infiziert. Die derzeit wenigsten Fälle hat die Gemeinde Engelskirchen mit nur 11 Fällen.

Am Sonntag befanden sich 1632 Menschen in angeordneter Quarantäne, 60 mehr als noch am Vortag. Neben den laborbestätigten Fällen sind das Personen, die Kontakt zu einem Betroffenen hatten. (ar/ag)
Sie wollen wissen, wie die Zahlen heute sind? Den aktuellen Stand und die wichtigsten Meldungen finden Sie den ganzen Tag über im Internet unter ovz-digital.de.

Samstag, 23. Januar: Inzidenz wieder leicht gestiegen

8 Uhr: Es gibt 46 weitere laborbestätigte Fälle, die der Oberbergische Kreis an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet hat. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt ganz leicht an und liegt laut LZG am Samstag bei 137,1.

Freitag, 22. Januar: Britische Virusmutante im Kreis nachgewiesen

16.20 Uhr: Eine Mutation des Coronavirus ist jetzt auch in Oberberg aufgetaucht. In neun Fällen sei eine Untervariante der britischen Virusmutante nachgewiesen worden, teilte der Kreis am Freitagnachmittag mit. Möglich ist, dass es noch mehr Mutationsfälle gibt: Weitere 50 Ergebnisse einer Stichproben-Untersuchung stünden noch aus.

Kreis bleibt weiter bei verschärften Maßnahmen

15.28 Uhr: Der Krisenstab des Oberbergischen Kreises entschied in seiner heutigen Sitzung, die mit der Allgemeinverfügung vom 10.01.2021 festgelegten zusätzlichen Maßnahmen für das Kreisgebiet wie vorgesehen bis zum 25.01.2021 aufrechtzuerhalten.

„Die 7-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis liegt heute bei 135,3 und damit immer noch deutlich über dem Landesdurchschnitt.", erklärt Landrat Jochen Hagt. Das Infektionsgeschehen sei nach wie vor hoch. Ziel müsse es weiterhin sein, Kontakte auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren und das Infektionsgeschehen abzuflachen. Das durch Bund und Land vorgegebene Ziel ist laut Hagt, die Inzidenz nach Möglichkeit bis zum 14.02.2021 unter 50 zu senken. Diesen Wert zu erreichen, sei ohne weitere Kontaktreduzierungen nicht möglich.

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt am Freitag auf 135,3

Der Oberbergische Kreis hat 67 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit am Freitag auf 135,3. 

Zwei weitere Personen aus Oberberg sind in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Mit dem 90-jährigen Mann und der 80-jährigen Frau, beide aus Bergneustadt, steigt die Zahl der Opfer im Oberbergischen Kreis auf 123.

Donnerstag, 21. Januar: Rathaus Bergneustadt verschärft Maskenpflicht

Die Maskenpflicht wird auch im Rathaus Bergneustadt verschärft. Aufgrund der Einigung von Bund und Ländern, müssen die Bürgerinnen und Bürger Masken tragen, die
besser schützen als Alltagsmasken aus Stoff. Das kann eine medizinische Mund-Nasen-Maske, FFP2-Maske oder auch KN95-Maske sein, die einen vergleichbaren Standard haben.
Alle Bürgerinnen und Bürger müssen ab sofort beachten: Alltagsmasken aus Stoff reichen dann nicht mehr.

Quarantäne auch im Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide

Quarantänemaßnahmen wegen Corona-Fällen gibt es jetzt auch im Zentrum für Seelische Gesundheit in Marienheide. Zwei Patienten seien beim Screening vor der Entlassung positiv getestet worden, berichtet die Sprecherin des Klinikums Oberberg, Angela Altz. Eine der beiden Personen sei bereits nach Hause in die Quarantäne entlassen worden. Obwohl Mitarbeiter und Patienten der Station inzwischen negativ getestet worden seien, müssen sie laut Allgemeinverfügung nun bis zum 29. Januar in Quarantäne bleiben.

Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 156

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen Kreis bleibt weiterhin stabil hoch. Am Donnerstag steigt sie laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW auf 156,2 - ein Plus von 4,0. Zuvor waren 79 neue laborbestätigte Fälle aus Oberberg gemeldet worden. Am Donnerstag der Vorwoche waren es noch 102 gewesen. Dass die Inzidenz dennoch steigt, dürfte damit zu tun haben, dass das LZG jüngst die Berechnung des Wertes modifiziert hatte. Wie der Kreis jüngst mitteilte, lege das LZG inzwischen großen Wert darauf, an welchem Tag das Laborergebnis im Gesundheitsamt eingegangen ist. Die Fälle würden dann nachträglich diesen Tagen zugeordnet und nicht dem Tag der Meldung selbst.

Mittwoch, 20. Januar: Weiterer Todesfall im Oberbergischen Kreis

11.45 Uhr: Eine weitere Person aus Oberberg ist verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden war. Dabei handelt es sich um eine 82-jährige Frau aus Radevormwald. Seit Beginn der Pandemie sind damit 121 Personen im Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Kreis sendet 57 neue bestätigte Fälle ans LZG

Der Oberbergische Kreis hat 57 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Am Mittwoch der Vorwoche waren es 73 neue Fälle. Die vom LZG berechnete Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit leicht auf 152,2.

Gottesdienstverbot und Ausgangssperre bleiben

18.50 Uhr: Der Oberbergische Kreis hält an seinem am Sonntag vergangener Woche verkündeten und bis zum 25. Januar befristeten Maßnahmenpaket unter anderem mit einem Gottesdienstverbot und einer nächtlichen Ausgangssperre weiter fest. Das ist das Ergebnis der Sitzung des Krisenstabes, das der Kreis am Dienstagabend mitteilte.

Die verschärften Maßnahmen, die nach Überschreitung der 200er Grenze bei der Sieben-Tage-Inzidenz verkündet wurden, seien zwar aufzuheben, wenn die Infektionszahlen nachhaltig deutlich unter den Wert von 200 absinken. Obwohl die Inzidenz jetzt niedriger liege, sei aber „das Infektionsgeschehen im Kreisgebiet nach wie vor hoch“, sagt Landrat Jochen Hagt. Im landesweiten Vergleich zähle der Kreis noch immer zu den Spitzenreitern mit einem hohen Inzidenzwert.

„Mir ist bewusst, dass die festgelegten Einschränkungen ein großer Einschnitt sind. Ich halte sie zurzeit aber noch für erforderlich, um die Zahl der Neuinfektionen zu reduzieren“, erklärte der Landrat. Am Freitag wolle der Krisenstab zu einer erneuten Lagebeurteilung zusammenkommen.

Dienstag, 19. Januar: 35 weitere laborbestätigte Fälle

Der Oberbergische Kreis hat zum Stand Dienstag, 0 Uhr, 35 weitere laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird vom LZG nun mit 157,7 angegeben, ein Plus von 0,7 gegenüber dem Vortag. Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis gestorben. Der 88-jährige Mann aus Radevormwald ist zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden.

Montag, 18. Januar: Landesregierung nimmt 15-Kilometer-Regel zurück

16.09 Uhr: Die 15-Kilometer-Regel für die bisher vier betroffenen Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis sollen angesichts der deutlich gesunkenen Infektionszahlen zurückgenommen werden. NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte am Montag an, dass „die Frage 15-Kilometer-Radius richtigerweise heute von uns dann zurückgenommen wird“.

Die einzige Kommune, die derzeit über der Schwelle von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tage liege, die Stadt Bielefeld, habe ein Melde-Problem, kein Infektions-Problem.

Seit Dienstag vergangener Woche gilt auch in Nordrhein-Westfalen die 15-Kilometer-Regel für extreme Corona-Hotspots. Die Landesregierung erließ eine Regionalverordnung mit Vorgaben, wie und in welchen Kreisen der Bewegungsradius von Menschen eingeschränkt wird. Die Verordnung listet zunächst vier Kreise auf: Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

Sieben-Tage-Inzidenz bei 157 

12.38 Uhr: Wie der Kreis mitteilt, sind seit dem Wochenende drei Oberbergerinnen und Oberberger an Covid-19 gestorben. Die Liste der Opfer umfasst jetzt auch eine 81-Jährige aus Nümbrecht, eine 73-Jährige aus Waldbröl und einen Waldbröler, der 81 Jahre alt wurde und steigt damit auf 119. 

Zurzeit werden 79 Menschen in Pberberg stationär in Krankenhäusern behandelt, davon neun an Beatmungsmaschinen. 770 Personen sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.

8.56 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis ist weiter gesunken, auf jetzt 157,0. Zum Stand Montag, 0 Uhr, hatte das Gesundheitsamt lediglich 13 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet.

Welche Auswirkungen das auf die engen Beschränkungen für das Oberbergische hat, bleibt offen. Erst am Wochenende war der Kreis unter die 200er Grenze gesunken. Zuvor war bereits betont worden, dass sowohl das Maßnahmenpaket des Kreises inklusive Gottesdienstverbot und nächtlicher Ausgangssperre als auch die vom Land verhängte 15-Kilometer-Regel damit nicht automatisch außer Kraft treten. Die Maßnahmen des Kreises sind bis zum 25. Januar befristet, die des Landes bis zum 31. Januar.

Sonntag, 17. Januar:

Oberbergische Polizei ahndet Verstöße gegen Corona-Regeln

14.10 Uhr: Nach intensiven Kontrollen der verschärften Corona-Auflagen im Kreis zieht die Oberbergische Polizei nun Bilanz. Unter anderem hätten laut Angaben der Polizei Menschen die nächtliche Aufgangssperre missachtet oder sich in Grüppchen aufgehalten.

Fallzahl steigt, Inzidenz sinkt weiter

Erstmals hat die Verwaltung des Oberbergischen Kreises auch am Sonntag die Zahl der neuen, von einem Labor bestätigten Infektionen mitgeteilt. Demnach sind am Sonntag 85 neue Fälle hinzugekommen, am Samstag waren es 72. Damit ist die Zahl der Neuansteckungen insgesamt rückläufig, hatte die Verwaltung am Freitag doch 108 neue Fälle gemeldet.

Demnach beträgt die Zahl der Oberberger, die derzeit als infiziert gelten, nach Angaben des Kreises 910, das sind exakt 100 weniger als noch am vergangenen Freitag. Zugleich konnte der Kreis am dritten Januar-Wochenende auf deutlich wachsende Zahlen bei den Menschen blicken, die als genesen gelten und damit die angeordnete Quarantäne verlassen konnten. Am Sonntag waren dies weitere 79 Oberberger, am Samstag sogar 178 (plus 257, insgesamt: 5979).
Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert der Kreis auf nun 163,9 (minus 14,7 im Vergleich zu Samstag). Unter angeordneter Quarantäne stehen zurzeit 1803, das sind neun Oberberger mehr als am Samstag und 98 mehr als am Freitag. Die mit Abstand meisten Fälle gibt es zurzeit in Gummersbach (207) sowie in Waldbröl (102). 81 Infizierte müssen weiterhin im Krankenhaus behandelt werden, neun von ihnen unter Beatmung. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich seither 7005 Menschen angesteckt.

Neue Todesfälle gibt es nicht zu betrauern: Die Zahl der Menschen, die in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder nach einer solchen gestorben sind, liegt bei 116.

Zudem hat die Kreisverwaltung bereits am Freitagabend angekündigt, dass sich Oberberger, die älter als 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung leben, für eine Impfung im Gummersbacher Impfzentrum an der Brückenstraße 1 (ehemals Karstadt) anmelden können, und zwar im Internet.

Etwa 20 000 Haushalte, so kündigt der Kreis an, sollen in der kommenden Woche einen entsprechenden Informationsbrief von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes erhalten. Darin werde das Anmeldeverfahren erklärt. Starten sollen diese Impfungen am 1. Februar.

Samstag, 16. Januar: Wochenende startet mit sinkenden Zahlen

11.25 Uhr: Mit einer geringeren Zahl an Neuinfektionen im Vergleich zum vergangenen Freitag und einer deutlich gestiegenen Zahl an Menschen, die nun als genesen gelten können, ist der Oberbergische Kreis ins dritte Januar-Wochenende gestartet. So meldete die Kreisverwaltung am Samstagvormittag 72 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus (Vortag: plus 108, Stand 0 Uhr). Demnach beträgt die Zahl der Oberberger, die derzeit als infiziert gelten, nach Angaben des Kreises 904, das sind 106 weniger als am Freitag. Ein Labor habe die neuen Fälle bestätigt, so der Kreis.

Als genesen aus der Quarantäne entlassen worden sind weitere 178 Oberberger (insgesamt: 5900). Die Sieben-Tage-Inzidenz beziffert der Kreis auf nun 178,6 (minus 23,9). Unter angeordneter Quarantäne stehen zurzeit 1794 Oberberger (minus 107). 81 Infizierte müssen im Krankenhaus behandelt werden, neun von ihnen unter Beatmung. Seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich seither 6920 Menschen angesteckt. Zudem hat die Verwaltung angekündigt, dass diese Werte ab sofort täglich, somit auch sonntags, bekannt gegeben werden. Bereits am Freitagabend hatte das Kreishaus mitgeteilt, dass sich Oberberger, die älter als 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung leben, für eine Impfung im Gummersbacher Impfzentrum an der Brückenstraße 1 (ehemals Karstadt) anmelden können, und zwar im Internet.

Etwa 20 000 Haushalte, so kündigt der Kreis an, sollen in der kommenden Woche einen entsprechenden Informationsbrief von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes erhalten. Darin werde das Anmeldeverfahren erklärt. Starten sollen diese Impfungen am 1. Februar. (höh)

Freitag, 15. Januar: Über-80-Jährige können sich jetzt für Impfungen anmelden

21 Uhr: Wie geplant, ist das Impfzentrum des Oberbergischen Kreises in Gummersbach startklar. Ab Montag, 25. Januar 2021 können sich Bürgerinnen und Bürger, die über 80 Jahre alt sind und in der eigenen Wohnung im Oberbergischen Kreis leben, für eine Impfung im Impfzentrum des Oberbergischen Kreises (Brückenstraße 1 in Gummersbach) gegen das Coronavirus anmelden.

Rund 20.600 Haushalte erhalten dazu im Laufe der kommenden Woche Post mit Informationsschreiben (auch zum Anmeldeverfahren) von Landrat Jochen Hagt und dem Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.
Die Impfungen können von den Seniorinnen und Senioren 80+ nur nach vorheriger Terminvereinbarung über die Kassenärztliche Vereinigung in Anspruch genommen werden.

Am Montag, 1. Februar 2021 öffnet das Impfzentrum seine Türen zunächst für die Gruppe der über 80-Jährigen. "Viele Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen Mitarbeiter in Senioren- und Pflegeeinrichtungen des Oberbergischen Kreises sind bereits geimpft worden. Jetzt haben die (über) achtzigjährigen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich kostenlos gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Ich bitte Sie, diese Chance zu nutzen, um sich und Andere zu schützen und gesund zu bleiben.", sagt Landrat Jochen Hagt.

Dringender Appell an Wochenendausflügler

Angesichts der hohen Neuinfektionszahlen appelliert der Oberbergische Kreis eindringlich an alle Wochenendausflügler nicht ins Oberbergische zu fahren und die Corona-Regionalverordnung der 15-Kilometer-Regel dringend einzuhalten. Auch wenn der Inzidenzwert unter die Schwelle von 200 sinken sollte, bleibe der 15-Kilometer-Radius auch weiterhin in Kraft. Unter www.obk.de/15km können Übersichtskarten mit dem Bewegungsradius eingesehen werden. Die Zufahrten zu beliebten Gebieten und Ausflugsorten werden verstärkt kontrolliert und Verstöße werden mit Bußgeldern geahndet.

108 neue Fälle in Oberberg

Die Zahl der Neuinfektionen im Oberbergischen bleibt weiterhin hoch. Zum Stand Freitag, 0 Uhr, meldete der Kreis 108 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW. Dennoch sind es 15 Fälle weniger als am Freitag der Vorwoche. Die Sieben-Tage-Inzidenz, die am Sonntag sogar bis auf 292,2 gestiegen war, sinkt deshalb noch einmal leicht auf 202,5. Sie liegt aber weiterhin über der Hotspot-Grenze von 200, die Oberberg nach den 123 Fällen vom vergangenen Freitag erstmals im neuen Jahr überschritten hatte.

Es sind vier weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden waren. Verstorben sind ein 64-jähriger Mann aus Gummersbach, ein 85-jähriger Mann aus Wiehl, eine 84-jährige Frau aus Waldbröl (AWO Seniorenzentrum Königsbornpark) und eine 89-jährige Frau aus Waldbröl (AWO Seniorenzentrum Königsbornpark).

Donnerstag, 14. Januar

Weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis gestorben

10.50 Uhr: Aktuell sind 1.041 Personen positiv auf das Virus getestet. Davon werden 83 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Neun der 83 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Alle positiv getesteten Personen befinden sich in angeordneter Quarantäne. Eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis ist verstorben, die zuvor positiv auf SARSCoV-2 getestet worden war. Verstorben ist ein 79-jähriger Mann aus Gummersbach.

Wintersportgebiet Blockhaus-Belmicke wird erneut gesperrt

9.40 Uhr: Um Besucherströme zu verhindern werden, wie bereits am vergangenen Wochenende, am 16. und 17. Januar die Straßen zum Blockhaus gesperrt.

Da seit dem 12. Januar die Corona-Regionalverordnung in Kraft getreten ist und es für den Oberbergischen Kreis weitere Einschränkungen für Bewohner und Anreisende gibt, wird das Ordnungsamt und die Polizei die Einhaltung der Corona-Regionalverordnung verstärkt kontrollieren. Bei Verstoß können Bußgelder in Höhe von bis zu 25.000 € verhängt werden.

Inzidenzwert bleibt jenseits der Grenze von 200

7.25 Uhr: Obwohl der Inzidenzwert auch am vierten Tag in Folge zurückgeht, bleibt der Oberbergische Kreis noch jenseits der Grenze von 200. Grund dafür sind 102 neue laborbestätigte Fälle, die der Kreis zum Stand Donnerstag, 0 Uhr, an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat. In der Vorwoche waren es am Donnerstag 131 neue Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt damit laut LZG auf jetzt 209,9.

Mittwoch, 13. Januar

Kreistagsfraktionen rufen zu mehr Verantwortung der Bürger auf

14.15Uhr: In einer gemeinsamen Presseerklärung bemängeln die Abgeordneten der Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP, UWG und Die Linke, dass offizielle Veröffentlichungen von der Bevölkerung im Kreis offenbar nicht ausreichend ernstgenommen werden. Das führe zu leichtsinnigem und unangemessenem Verhalten der Bürger, heißt es in der einseitigen Stellungnahme.

Alle Oberberger seien dazu angehalten jetzt für sich selbst und andere Verantwortung zu übernehmen und so zukünftiges Leid zu begrenzen. Wenn die aktuelle Entwicklung anhalte, wären Krankenhäuser bald an ihrer Belastungsgrenze und könnten eine Versorgung nicht mehr ausreichend gewährleisten.

Sich auf die Impfungen, die im Kreis mittlerweile begonnen haben zu verlassen, reiche nicht aus. Eine deutliche Verbesserung erwarten die Fraktionen dadurch erst in der zweiten Jahreshälfte. Bis dahin sei es weiterhin notwendig soziale Kontakte maximal zu reduzieren. Durch die Erklärung hoffen die unterzeichnenden Kreistagsmitglieder, dass die Bürger die Lage und beschlossene Maßnahmen auch weiterhin ernst nehmen.

Aktuell 1047 Infektionsfälle im Kreis

13.20 Uhr: 1047 Menschen im Oberbergischen Kreis sind aktuell positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilte das Kreisgesundheitsamt mit. 84 Personen werden mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankungen in Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt. Zehn der Patienten müssen beatmet werden. 

In den vergangenen 24 Stunden sind erneut drei Menschen im Kreisgebiet an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Dabei handelt es sich um eine 72-jährige Frau aus Wiehl, eine 92-jährige Frau, die im Bergneustädter Seniorenheim Haus Evergreen lebte, sowie einen 76-jährigen Mann ebenfalls aus Bergneustadt. Die Gesamtzahl der Todesopfer in der Pandemie steigt damit auf 111 im Kreisgebiet. 

Zahl der neuen Fälle wieder angestiegen

8.15 Uhr: Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle ist im Oberbergischen am Mittwoch (Stand 0 Uhr) im Vergleich zum Vortag wieder deutlich angestiegen. Das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) meldet 73 neue Fälle (Dienstag: 37). Allerdings ist auch am Mittwoch die Siebentageinzidenz weiter rückläufig, die nun bei 219,1 liegt, was ein Minus von 20,6 im Vergleich zum Vortag bedeutet. Damit ist die Inzidenz zum dritten Mal in Folge gesunken.  Am Sonntag hatte die Inzidenz noch 292,2 betragen.

Dienstag, 12. Januar

18.22 Uhr:Es sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis gestorben, die zuvor positiv auf
SARS-CoV-2 getestet worden waren. Gestorben sind ein 88-jähriger Mann aus Bergneustadt,
eine 89-jährige Frau aus Waldbröl (CBT-Wohnhaus St. Michael) und ein 83-jähriger Mann aus
Gummersbach. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 108 Personen gestorben, die zuvor
positiv auf das Virus getestet worden waren.

Download: Laden Sie hier die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch einen eingeschränkten Bewegungsradius für Freizeitaktivitäten in Regionen mit erhöhter Infektionszahlen (Coronaregionalverordnung – CoronaRegioVO) vom 11. Januar 2021 herunter:

Hier geht es zur entsprechenden Seite der Landesregierung (hier klicken). 

Seit Beginn der Pandemie wurden im Oberbergischen Kreis 6.565 Personen
positiv auf SARS-CoV-2 getestet (laborbestätigte Fälle). Davon konnten bereits 5.374 Personen
als genesen aus der Quarantäne entlassen werden. Aktuell sind 1.083 Personen positiv auf das
Virus getestet (laborbestätigte Fälle). Davon werden 86 Personen stationär in Krankenhäusern
behandelt. Zehn der 86 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet.

Nur noch 37 neue laborbestätigte Fälle

8 Uhr: Die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle beziffert das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) am Dienstagmorgen auf 37. Die Siebentageinzidenz fällt im Vergleich zum Vortag nur gering und beträgt am Dienstag, 0 Uhr immer noch 239,7, was einem Minus von 5,1 entspricht.  Am Sonntag hatte die Inzidenz zunächst einen Rekordwert von 292,2 erreicht und war binnen 24 Stunden dann auf 244,8 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der zurückliegenden sieben Tage gesunken.

Montag, 11. Januar

Land verordnet Einschränkung der Bewegungsfreheit im Kreis Oberberg

22.36 Uhr: Die 15-Kilometer-Regel für extreme Corona-Hotspots gilt jetzt auch in Nordrhein-Westfalen. Die Landesregierung erließ am Montagabend eine separate Regionalverordnung mit Vorgaben, wann der Bewegungsradius von Menschen eingeschränkt werden soll. Die Verordnung gilt ab Dienstag und betrifft die Kreise Höxter, Minden-Lübbecke, Recklinghausen und den Oberbergischen Kreis.

In einem früheren Entwurf der Verordnung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, waren noch die Städte Bielefeld, Bottrop und Gelsenkirchen aufgeführt. Prompt hatte es am Montagnachmittag Protest gegebeben. Bielefelds Oberbürgermeister Pit Clausen (SPD), der auch Vorsitzender des NRW-Städtetages ist, bezeichnete die geplanten Maßnahmen als „nicht umsetzbar“. Sie gingen „an der Realität vorbei.“ Warum die Städte wieder aus dem Entwurf gestrichen wurden, blieb am Montagabend zunächst unklar.

Hier geht es zur entsprechenden Seite der Landesregierung (hier klicken). 

In der endgültigen Verordnung heißt es, dass Bewohner aus den besagten Kreisen dieses Gebiet nur verlassen dürfen, „soweit dabei ein Umkreis von 15 Kilometern Luftlinie ab der Grenze des eigenen Heimatorts (politische Gemeinde) nicht überschritten wird.“

Auch von draußen darf man nur einreisen, wenn man nicht weiter als 15 Kilometer entfernt wohnt. Ausgenommen sind „die Erledigung beruflicher, dienstlicher, ehrenamtlicher und vergleichbarer Besorgungen“ sowie „der Besuch der Schule, der Kindertagesbetreuung beziehungsweise Notbetreuung“ oder zum Beispiel „Besuche bei und von engen Familienmitgliedern, Lebensgefährten und vergleichbar nahestehenden Personen.“

16.10 Uhr: Nächtliche Ausgangssperre gilt auch für Besucher

Die für Montag erwartete Beschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer wurde im Oberbergischen Kreis bis zum späten Nachmittag nicht verfügt. Der Kreis wartete noch auf die angekündigte Regelung des Landes. Klargestellt wurde, dass die bis zum 25. Januar verhängte nächtliche Ausgangssperre nicht nur für die Oberberger selbst gilt, sondern auch für Auswärtige, egal, ob sie auf dem Fahrrad, zu Fuß oder im Auto unterwegs sind. Streng genommen dürften Autofahrer den Kreis in den Nachtstunden nicht einmal durchqueren.

(Hier finden Sie einen Überblick über die aktuellen Corona-Maßnahmen im Oberbergischen Kreis.)

84 Oberberger stationär behandelt, 10 beamtet

12.16 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat in einer Mitteilung die Corona-Fallzahlen der letzten Tage präzisiert. Neben der bereits bekannten 1169 aktiven Fälle im Kreis insgesamt, sind seit Samstag drei weitere Personen an Covid-19 gestorben. Das bringt die Zahl der Todesopfer in Oberberg auf 105. Landrat Jochen Hagt spricht den Angehörigen der 90-jährigen Frau aus Waldbröl, der 96-jährigen Frau aus Bergneustadt und dem 91-jährigen Mann aus Waldbröl sein Mitgefühl aus. Alle drei starben in Seniorenzentren. 

Der Kreis teilt weiterhin mit, dass sich im Augenblick 84 Personen in stationärer Behandlung befinden. Zehn dieser Patientinnen und Patienten müssen beatmet werden. 

50 Prozent der aktuellen Infektionen gehen auf Kontakte im Familien-Umfeld zurück. Der Kreis hält aufgrund der Inkubationszeit einen Zusammenhang zu den Feiertagen für sehr wahrscheinlich. Ausbrüche an Schulen sind bisher nicht bekannt. 

Am Montag wie zuletzt immer weniger neue Fälle

8 Uhr: Auch mit Beginn der neuen Woche ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle im Vergleich zu den vorherigen Tagen im Oberbergischen gesunken. Lediglich zehn neue Fälle (Stand: Montag, 0 Uhr)  meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG). Dieser deutliche Rückgang ist darauf zurück zu führen, dass an den Wochenenden deutlich weniger getestet wird. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen  sinkt derweil auf 244,8 was ein Minus von 47,4 bedeutet. 

Sonntag, 10. Januar

Kreis reagiert früher als geplant mit neuen Hotspot-Maßnahmen

Bereits am Sonntag, und nicht wie eigentlich angekündigt am Montag, haben der Oberbergische Kreis und Landrat Jochen Hagt neue Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus umgesetzt.

Die Hotspot-Regeln umfassen etwas eine Ausweitung des Verbots der Präsenzgottesdienste auf den gesamten Kreis. Außerdem wurden strenge Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre vereinbaren.

Lesen Sie hier die Regeln für den Oberbergischen Kreis im Detail.

Höchste Inzidenz in NRW - 136 weitere Fälle

Neuer Höchstwert bei der Sieben-Tage-Inzidenz für den Oberbergischen Kreis: Nachdem das Gesundheitsamt zum Stand Sonntag, 0 Uhr, noch einmal 136 neue laborbestätigte Fälle an das Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW gemeldet hat, liegt der Inzidenzwert laut LZG für Oberberg jetzt bei 292,2 - ein Plus von 49,6 gegenüber dem Samstag und inzwischen der mit Abstand höchste Wert in ganz NRW.

Samstag, 9. Januar

Kreis bestätigt hohe Inzidenzzahl – Maßnahmen werden geprüft

12.15 Uhr: Der Oberbergischen Kreis bestätigte am Samstag die Zahlen, die zuvor vom Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW veröffentlicht worden waren. Nach 100 zusätzlichen laborbestätigten Corona-Fällen ist der Inzidenzwert, der bereits am Vortag den Schwellenwert von 200 überschritten hatte, mittlerweile auf 242,6 angestiegen.

(Lesen Sie hier: Kontaktbeschränkungen, nächtliche Ausgangssperre, Präsenzgottesdienste: Diese Regeln gelten jetzt für den Oberbergischen Kreis)

Seit Beginn der Pandemie wurden 6382 Oberberger positiv auf das Coronavirus getestet. Aktuell sind 1169 an dem Virus erkrankt, davon werden 82 Personen stationär in Krankenhäusern behandelt. Zehn der 82 stationär behandelten Personen müssen beatmet werden. 102 Oberberger, die zuvor positiv auf Corona getestet worden waren, sind seit Beginn der Pandemie verstorben.

Inzidenzwert steigt weiter auf 242,6 

7.45 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz im Oberbergischen steigt nach dem Überschreiten der Grenze von 200 am Freitag weiter an. Am Samstagmorgen lag sie laut Landeszentrum Gesundheit (LZG) NRW bei 242,6, ein Plus von 35,3 gegenüber dem Freitag. Grund für den Anstieg ist, dass der Oberbergische Kreis zum Stand Samstag, 0 Uhr, dem LZG 100 weitere laborbestätigte Fälle gemeldet hat. Allein seit Mittwoch wurden damit fast 500 neue Corona-Fälle in Oberberg registriert.

Freitag, 8.Januar

Beschwerden über Schnelltest-Bus

16.30 Uhr: Der private Corona-Schnelltest-Bus auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände ist in die Kritik geraten. Beschwerden aus der Ärzteschaft haben dazu geführt, dass es am Freitag eine Begehung des Kreisgesundheitsamtes gab, wie Amtsärztin Kaija Elvermann am Nachmittag auf Nachfrage bestätigte. In Absprache mit dem Betreiber werde es einige Änderungen geben.

Dazu gehört, dass er ab sofort mit einem Arzt zusammenarbeiten muss, der im Falle eines positiven Tests Meldung ans Gesundheitsamt macht. Elvermann sieht es als Problem, dass es für die hier in Rede stehenden Busse noch keine gesetzlichen Regelungen gebe. Daher gebe es bislang auch keine Meldepflicht.

Es habe mehrere Beschwerden aus der Ärzteschaft gegeben, berichtet die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Oberberg, Renate Krug-Peltier. Demnach sollen Testergebnisse falsch ausgelesen und Bürger mit dem Ergebnis, negativ zu sein, entlassen worden sein. Im Nachgang aber seien diese Personen positiv getestet worden. 

Michael Fender als einer der Betreiber des Busses auf dem Steinmüllergelände berichtete auf Nachfrage dieser Zeitung, dass das Gesundheitsamt des Kreises den Bus am Freitag für in Ordnung befunden habe. Fender betonte, dass aktuell noch nicht klar sei, dass die getestete Person, tatsächlich in dem Bus auf dem Steinmüllergelände gewesen sei.

Und es sei noch nicht klar, wie viel Zeit zwischen dem Test und einer weiteren Untersuchung vergangen sei. Fakt sei, dass jeder Besucher des Busses ein weiteres Mal getestet werde, wenn der erste Schnelltest positiv ausgefallen sei. 

Vorwürfe, nach denen er kein medizinisches Personal mit den Tests betraue, lässt Fender nicht gelten. Die drei Beschäftigen, die mit den Abstrichen betraut seien, hätten allesamt eine entsprechende Aus- oder Vorbildung, versichert der Geschäftsmann.

Oberbergischer Kreis wartet mit Hotspot-Maßnahmen auf Inzidenz-Entwicklung

14.32 Uhr: Der Oberbergische Kreis hat angesichts des Inzidenzwerts von über 200 Kontakt mit dem NRW-Ministerium aufgenommen, weil der Kreis ab dieser Marke als Corona-Hotspot gilt. Die bereits geltenden Maßnahmen bleiben bis auf Weiteres bestehen. Am Montag, 11. Januar, soll die Lage neu beurteilt werden. Der Oberbergische Kreis folgt damit der Empfehlung des NRW-Gesundheitsministeriums.

„Das Ministerium hat uns empfohlen, zunächst die weitere Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz abzuwarten und zu prüfen, ob diese deutlich und nachhaltig über 200 liegen wird. Bis Anfang nächster Woche möchte das Land NRW zudem Konkretisierungen zur Einschränkung des Bewegungsradius auf 15 Kilometer ausgeben“, sagt Landrat Jochen Hagt.

Die Landesregierung hat die generelle Übernahme der 15-Kilometer-Regel ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200 abgelehnt. Stattdessen wird die Lage in jedem Kreis oder kreisfreier Stadt bewertet und entsprechend beurteilt. Wie der Oberbergische Kreis am Freitagmittag mitteilte, wird der Krisenstab zu Beginn der kommenden Woche erneut beraten und bewerten, ob weitere Maßnahmen in Oberberg erforderlich sind.

Landrat Jochen Hagt appelliert zudem an Bürgerinnen und Bürger: „Es ist in der derzeitigen Situation das Allerwichtigste, dass jede und jeder Einzelne von uns die physischen Kontakte, insbesondere auch im Familien- und Bekanntenkreis, auf ein absolutes Minimum reduziert. Nur so
können wir gemeinsam die weitere Ausbreitung des Virus verlangsamen. Zudem bitte ich auch die Bürgerinnen und Bürger unserer Nachbarkreise und -städte, den Oberbergischen Kreis an diesem schneereichen Wochenende nicht als Ausflugsziel zu besuchen“, so Hagt.

Die Allgemeinverfügung, die noch bis Sonntag gilt, ist hier in voller Länge einsehbar. Sie untersagt beispielsweise Gottesdienste, die als Präsenzveranstaltungen stattfinden in Radevormwald, Bergneustadt und Gummersbach sowie Nümbrecht und Waldbröl.

Inzidenz liegt bei 207,3 – Aktuell 1143 Infizierte im Kreis Oberberg

Im Oberbergischen Kreis sind aktuell 1143 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Kreis am Freitagnachmittag mit. 78 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Zwei weitere Personen sind außerdem an den Folgen von Corona gestorben, eine 104-Jährige aus Nümbrecht und eine 80-Jährige aus Waldbröl. Die Zahl der Todesfälle im Oberbergischen steigt somit auf 102.

Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 207,3. Der Oberbergische Kreis gilt somit laut Coronaschutzverordnung für NRW als Hotspot. Der Schwellenwert liegt bei 200.

Oberbergische Kreis über der Hotspot-Grenze von 200

Nach 123 neuen laborbestätigten Fällen liegt der Oberbergische Kreis über der Hotspot-Grenze von 200. Wie sich aus den vom Kreis Stand Freitag, 0 Uhr, gemeldeten Fällen ergibt, stieg die vom LZG berechnete Inzidenz für die vergangene Woche auf 207,3 an.

Ob die 15-Kilometer-Regel ab Montag für den Oberbergischen Kreis gilt, muss die Kommune jetzt erst einmal mit dem Ministerium abstimmen.

Über die Internetseite land.nrw/corona sind alle Entscheidungen der NRW-Landesregierung, die Erlasse und ihre Hintergründe abrufbar.

Donnerstag, 7. Januar

Parkverbote auf der Belmicke/Bergneustadt

14.38 Uhr: Um einem möglichen Ansturm von Wintersportfreunden am kommenden Wochenende auf der Belmicke vorzubeugen, werden wie bereits im Bereich Eckenhagen-Blockhaus vorgesehen, größere Straßenbereiche auf der Belmicke vom 08.01.21 bis zum 10.01.21 für das Parken gesperrt. Dazu hat sich die Stadt Bergneustadt in Absprache mit der Kreisverwaltung auf Grund des aktuellen Pandemie-Geschehens entschlossen. Der obere Parkplatz an der „Loipe“ bleibt für ca. 30 Autos geöffnet. Die Loipen werden wie in Reichshof / Eckenhagen nicht gespurt.

Gottesdienste werden weiter ausgesetzt

13.52 Uhr: Im katholischen Seelsorgebereich An Bröl und Wiehl müssen die Gläubigen auch über den 10. Januar – für diesen Tag war das Ende des leichteren Lockdown geplant – hinaus auf Gottesdienste verzichten. Aufgrund der nach wie vor hohen Infektionszahlen hätten sich das Pastoralteam und die Pfarrgemeinden dazu entschieden,  bis Freitag, 21. Januar, keine Gottesdienste zu feiern, teilt Pfarrer Klaus-Peter Jansen, Leitender Seelsorger mit.

Zudem weist Jansen darauf hin, dass  die Kirchen aber weiterhin für stille Gebete und Besuche der Krippen geöffnet sind, das sind: St. Michael in Waldbröl, Montag bis Samstags von 11 bis 12 Uhr, St. Mariä Himmelfahrt in Wiehl, täglich von 9 bis  17 Uhr, St. Bonifatius in Bielstein, sonntags von 10 bis 11 Uhr Uhr, St. Antonius in Denklingen, dienstags von 11 bis 12 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 16 Uhr. Geöffnet sind zudem die Kapelle von Heilig Geist in Nümbrecht von Montag bis Freitag, 10 bis 17 Uhr,  St. Konrad in Ziegenhardt, Montags bis Freitag  von 10  bis 17 Uhr sowie täglich Maria im Frieden in Schönenbach.
Zum Gedenken an die   Corona-Toten läuten an den Kirchen, in denen es gewöhnlich Sonntagsgottesdienste gibt, jeden Abend ab  19.30 Uhr die Glocken für fünf Minuten. (höh)

Zahl der Todesfälle steigt auf 100

13.16 Uhr: Wie der Oberbergische Kreis am Donnerstag mitteilt, sind in Oberberg zwei weitere Personen gestorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Dabei handelt es sich um eine 96-Jährige und eine 91-Jährige, die beide im Evangelischen Altenzentrum Johannesstift in Hückeswagen lebten. Somit Sie starben während der zurückliegenden Feiertage. Somit steigt die Zahl der Covid-19-Todesopfer im Oberbergischen Kreis seit Beginn der Pandemie auf 100.

Aktuell gibt es in Oberberg 1091 laborbestätigte Coronavirus-Fälle. 89 Personen werden stationär in Krankenhäusern behandelt. Zehn der 89 stationär behandelten Personen werden derzeit beatmet. Positiv fällt die hohe Zahl der nicht mehr infizierten Personen auf. Im Vergleich zum Vortag konnten 659 Personen aus der Quarantäne entlassen werden.

Inzidenz weiter im Aufwärtstrend

8 Uhr: Auch am Donnerstag ist die Zahl der neuen, laborbestätigten Fälle im Oberbergischen Kreis auf einem hohen Niveau. Laut Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) gibt es 131 neue Fälle (Stand Donnerstag, 0 Uhr). Am Mittwoch waren es 136 Fälle. Damit ist die Gesamtzahl der gemeldeten Fälle seit Ausbruch der Pandemie auf 6159 angewachsen. Weiter nach oben geht auch die Siebentaginzidenz. Der Wert steigt um 5,1 Punkte auf nun 162,1.

Mittwoch, 6. Januar:

Drei weitere Personen gestorben

Im Oberbergischen Kreis sind drei weitere Personen verstorben, die zuvor positiv auf Corona gestestet worden waren. Gestorben sind ein 74-jähriger Mann aus Bergneustadt, eine 65-jährige Frau aus Reichshof und eine 77-jährige Frau aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 98 Personen gestorben, die zuvor positiv getestet wurden.

Inzidenz schnellt wieder nach oben

8.15 Uhr: Auf 26 neue, laborbestätigte Fälle am Dienstag und ein wenig Hoffnung folgen am Mittwoch 136 neue Fälle (Stand 0 Uhr) im Oberbergischen Kreis, von denen das Landeszentrum Gesundheit NRW berichtet. Gleichzeitig schnellt auch die Siebentageinzidenz wieder in die Höhe. Und zwar auf 157, was ein Plus von 21 im Vergleich zum Vortag bedeutet. Mit so einer Entwicklung war vielerorts gerechnet worden, da über die Feiertage die Corona-Tests und die Erfassung neuer, laborbestätigter Fälle nicht aufrecht erhalten wurde.

Dienstag, 5. Januar:

Ein weiterer Todesfall

12 Uhr: Es ist eine weitere Person aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf Corona getestet worden war. Verstorben ist ein 69-jähriger Mann aus Wiehl. Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis 95 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

Die Siebentageinzidenz ist nahezu unverändert

8 Uhr: Die aktuellen Zahlen im Oberbergischen geben einen ersten Grund zur Hoffnung: Am Dienstag (Stand 0 Uhr) meldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) nur noch 26 neue, laborbestätigte Fälle.  24 Stunden zuvor waren es nach dem langen Wochenende an Silvester noch 143. Nahezu unverändert ist indes die Siebentageinzidenz. Sie beträgt am Dienstag 136,0 (minus 1,8 im Vergleich zum Vortag). Ob der Dienstag bereits richtungsweisend ist, werden aber wohl erst die kommenden Tage zeigen.

Montag, 4. Januar:

Drei weitere Todesfälle im Kreis

12.15 Uhr: Es sind drei weitere Personen aus dem Oberbergischen Kreis verstorben, die zuvor positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Verstorben sind ein 89-jähriger Mann aus Waldbröl, ein 65-jähriger Mann aus Bergneustadt und ein 55-jähriger Mann aus Bergneustadt. Der 89-jährige Mann aus Waldbröl lebte im AWO Seniorenzentrum Am Königsbornpark Waldbröl.

Seit Beginn der Pandemie sind im Oberbergischen Kreis insgesamt 94 Personen verstorben, die zuvor positiv auf das Virus getestet worden waren.

143 neue Fälle

8.15 Uhr: Seit Donnerstag vergangener Woche hatte der Oberbergische Kreis keine aktuellen Zahlen zur Ausbreitung des Corona-Virus mehr veröffentlicht. Am Montag (Stand 0 Uhr) nun vermeldet das Landeszentrum Gesundheit NRW (LZG) 143 neue, laborbestätigte Fälle.
Da es über Feiertage und das Wochenende  keine Fortschreibung der Zahlen gab, dürfte die aktuelle Veröffentlichung allerdings schwer einzuordnen sein mit Hinblick auf das tatsächliche Infektionsgeschehen in der Region. Die Siebentageinzidenz ist laut LZG auf 137,8 (minus 11) gesunken. (mit dpa/afp)

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