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Corona-Krise: USA brechen mit Weltgesundheitsorganisation

Vor allem im Süden und Südwesten der USA spitzt sich die Lage immer mehr zu. Eine Kontaktverfolgung ist nicht mehr möglich, die Krankenhäuser verfügen kaum noch über freie Betten. Jetzt sind die USA aus der WHO ausgetreten.

Update, 20.49 Uhr: Die USA sind aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgetreten. Der Kongress sei darüber am Dienstag (07.07.2020) informiert worden, teilte einer der führenden Demokraten im Auswärtigen Ausschuss des Senats, Bob Menendez, auf Twitter mit. US-Präsident Donald Trump hatte bereits im Frühjahr angekündigt, aus der WHO austreten zu wollen, doch Ende Juni hatte es von Seiten der WHO geheißen, dass noch kein offizielles Schreiben zur Beendigung der Zusammenarbeit eingegangen sei.

Grund für den Austritt ist der Umgang der Weltgesundheitsorganisation mit der Corona-Krise. Trump wirft der WHO vor, zu spät über die Gefahr des Coronavirus informiert zu haben und unter der Kontrolle der Regierung in Peking zu stehen, obwohl China geringere Beiträge an die Organisation zahle als die USA. Er machte die in Genf ansässige Organisation mitverantwortlich für die hohe Anzahl der Toten. Die WHO habe sich zudem notwendigen Reformen verschlossen.

Update, 16.24 Uhr: Die Corona-Fälle im Süden und Südwesten der USA steigen so schnell an, dass eine Kontaktverfolgung nicht mehr möglich ist. Vor allem in Florida, Texas und Arizona nehmen die Fallzahlen der Menschen, die mit Covid-19 infiziert sind, täglich weiter zu.

Trotz der sich weiter zuspitzenden Lage in den USA will sich Donald Trump nun auf eine Wiederöffnung der Schulen während der Corona-Pandemie konzentrieren. Am Dienstag (07.07.2020) veranstaltete das Weiße Haus ein Treffen, um zu besprechen, wie eine Öffnung der Schulen möglichst bald stattfinden kann. Trump plant laut „cnn.de", den Gemeinden hierfür finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen.

Corona in den USA: Kontaktverfolgung im Süden und Südwesten nicht mehr möglich

Update, 13.40 Uhr: Trotz der Hoffnung auf Erleichterung in diesem Sommer kämpfen die USA gegen die erste Welle der Corona-Pandemie - und zwar so sehr, dass laut einem Gesundheitsexperten im Süden und Südwesten keine Kontaktverfolgung mehr möglich ist. „Die Fälle nehmen so schnell zu, dass wir nicht einmal mehr die Kontakte verfolgen können“, sagte Dr. Peter Hotez, Dekan für Tropenmedizin am Baylor College of Medicine, dem TV-Sender CNN. „Ich weiß nicht, wie wir das machen sollen.“

Ein Problem besteht laut Hotez darin, dass die Fallzahl fast täglich neue Rekorde erreicht. So waren nach Angaben der Johns Hopkins University in Baltimore bis Dienstagmorgen (07.07.2020) mehr als 2,9 Millionen Menschen infiziert und 130.306 Menschen an Coronavirus gestorben.

Lage in Florida spitzt sich zu: Krankenhausbetten werden knapp

So hat sich auch im Sonnenstaat Florida die Lage zuletzt dramatisch verschlechtert. Hier werden vor allem die Betten in den Krankenhäuser zusehends knapper. 43 Intensivstationen haben mittlerweile ihre Kapazität erreicht, da dort keine Betten mehr verfügbar sind. Allein im Miami-Dade County ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die in den letzten 13 Tagen ins Krankenhaus eingeliefert wurden, nach den neuesten veröffentlichten Daten um 90 Prozent gestiegen.

Auch die Anzahl der verwendeten Intensivbetten (86%) und die Verwendung von Beatmungsgeräten (127%) hat enorm zugenommen. Die zuständige Gesundheitsbehörde von Miami hat in den vergangenen zwei Wochen einen Anstieg der Patienten um glatte 120% verzeichnet, von 157 Patienten am 20. Juni zu 345 am 6. Juli.

Der Bundesstaat Florida gibt die Anzahl der aktuellen Corona-Patienten im Bundesstaat nicht frei. Der Staat gibt nur die Anzahl der verfügbaren Krankenhausbetten frei, die derzeit 14.324 (24%) beträgt. Der Bürgermeister von Miami sprach derweil von einer besorgniserregenden Situation: „Ich schaue mir die Statisten an, und die Statistiken zeichnen ein düsteres Bild. Alle Zahlen sind hoch“, sagte Francis Suarez. „Was wir brauchen, ist ein Plan und eine Strategie, die langfristig sind und darauf ausgelegt sind, Covid-19 in unserer Gemeinde zu besiegen. “

Corona-Krise in USA verschlimmert sich – Militär sendet Personal nach Texas

Update, 11.15 Uhr: Der US-Bundesstaat Texas gehört inzwischen zu den Brennpunkten der Corona-Krise in den USA. Allein am Montag meldete Texas 5318 neue Fälle, womit sich die Gesamtzahl auf 200.557 Fälle und 2.655 Todesfälle in dem Bundesstaat erhöht. Aus Angst davor, dass das dortige Gesundheitssystem kollabieren könnte, greift nun das US-Militär den örtlichen Behörden unter die Arme.

Rund 50 Mitarbeiter schickt das Militär in die Region um San Antonio in Texas, um vor Ort „medizinische Hilfe zu leisten“. Dazu gehören Krankenschwestern in der Notaufnahme und auf der Intensivstation, Fachkräfte für Atemwegserkrankungen und Hilfspersonal, wie es in einer Erklärung heißt.

Zu Beginn der Corona-Pandemie hatte das Militär bereits Hunderte von medizinischen Helfern in andere Regionen wie New York entsandt.

Corona-Experte Fauci warnt vor ernster Lage in den USA: „Knietief“ in der Krise

 Einer der führenden Gesundheitsexperten der USA hat sich angesichts des raschen Anstiegs der Corona-Neuinfektionen im Süden und Westen des Landes besorgt gezeigt. Die gegenwärtige Lage sei „wirklich nicht gut“ und erfordere „sofortiges“ Handeln, sagte der Immunologe Anthony Fauci in einem Live-Chat. Die USA hätten die Pandemie nie unter Kontrolle gebracht und steckten daher noch immer „knietief“ in der ersten Welle des Virus, sagte Fauci. Die Wiederöffnung der Wirtschaft und die nötigen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus dürften nicht als Widerspruch gesehen werden, mahnte er.

Ein Servicetechniker desinfiiert Tische in Texas. Der Bundesstaat leidet besonders unter der Corona-Krise.

Die Zahl der Neuinfektionen ist seit Mitte Juni infolge der Lockerung der Corona-Auflagen stetig angestiegen. Seit einer Woche melden US-Behörden im Schnitt fast 50.000 Neuinfektionen pro Tag, vor allem aus den Bundesstaaten Florida, Texas, Georgia, Arizona und Kalifornien. Für Sonntag waren zum Beispiel Daten der Universität Johns Hopkins zufolge 49.200 Neuinfektionen gemeldet worden. Die Zahl der Todesfälle hat inzwischen die Marke von 130.000 überschritten, die Zahl der Infektionen lag demnach bei mehr als 2,8 Millionen.

Fauci sagte, die „ernste“ Lage erfordere dringendes Handeln, um das Virus langfristig einzudämmen. „Wir werden das schaffen.“ Er betonte, die klinischen Studien für die Erprobung möglicher Impfstoffe machten gute Fortschritte. Der Experte hatte zuvor erklärt, es könne vielleicht schon Anfang nächsten Jahres eine Impfung geben.

Corona in den USA: Regierung verhindert Interview von Fauci

Update, 19.50 Uhr: Die Trump-Regierung soll den Immunologen Dr. Anthony Fauci seit über drei Monaten davon abgehalten haben, Interviews bei CBS News zu geben. Die Moderatorin von CBS News, Margaret Brennan, hat dies am Sonntag (05.07.2020) in ihrer Sendung „Face The Nation“ erklärt. Doch nicht nur dem Leiter des US-amerikanischen Forschungszentrums „National Institute of Allergies and Infectious Diseases“ (NIAID) seien Interviews verboten gewesen, auch andere Gesundheitsexperten des Zentrums für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten („Center for Disease Control and Prevention“ (CDC) sollen durch die US-Regierung an Interviews gehindert worden sein.

Fauci, wie auch andere Experten, haben in den vergangenen Monaten durchaus Interviews gegeben. Warum genau CBS dagegen keine Interview-Genehmigungen von der Regierung erhalten hat, ist unklar. Der Sender CNN berichtete erst am Freitag (03.07.2020), dass Fauci und andere offizielle Gesundheitsexperten in den letzten Wochen wohl Schwierigkeiten gehabt hätten, sich die Zustimmung der Regierung für Interviews zu sichern.

Corona in den USA: 41-jähriger Broadway-Star stirbt an Covid-19

Update, 12.30 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich in den USA rasch weiter. Jetzt ist der kanadische Schauspieler Nick Cordero an einer Covid-19-Infektion gestorben. Er war vor allem für seine zahlreichen Bühnenrollen am Broadway bekannt und spielte Hauptrollen in Musicals. Er wurde nur 41 Jahre alt und hinterlässt seine Ehefrau Amanada Kloots sowie deren gemeinsamen einjährigen Sohn.

Seit März kämpfe Cordero mit einer schweren Lungenentzündung, die sich nach drei Tests schließlich als eine Infektion mit dem Coronavirus herausstellte. Der Broadway-Star wurde im Krankenhaus behandelt, woraufhin sich sein Gesundheitszustand zunächst stabilisierte. Im April verschlechterte sich sein Zustand laut einem Bericht von „stern.de“ dann jedoch schlagartig. Er bekam kaum Luft, wurde im Krankenhaus reanimiert und die Ärzte mussten ihm aufgrund der Infektion ein Bein amputieren. Es ging ihm zunehmend schlechter, sodass er am Sonntag (05.07.2020) schließlich verstarb.

In einem Instagram-Posting seiner Ehefrau Amanda Kloots betont diese, dass ihr Mann unter keinerlei Vorerkrankungen litt. Er war ein gesunder Mann, der zuvor noch nie mit Atemproblemen oder sonstigen Beschwerden zu kämpfen hatte.

Corona in den USA: Trump zieht wieder in den Wahlkampf

Für seinen Wahlkampf hält Präsident Donald Trump trotz der jüngsten Zuspitzung der Corona-Pandemie in den USA an Großveranstaltungen fest. Am kommenden Samstag (11.07.2020) will er auf dem Flughafen von Portsmouth im nordöstlichen Bundesstaat New Hampshire im Freien vor Tausenden Anhängern sprechen. Alle Gäste müssen bei der Anmeldung zustimmen, dass sie „freiwillig alle Risiken“ übernehmen, die aus einer Corona-Infektion resultieren könnten, wie seine Kampagne nun erklärte. Trumps Wahlkampflager haftet dafür nicht. Teilnehmer würden aber „stark ermuntert“, bereitgestellte Masken zu tragen, hieß es.

Mit der Ankündigung der Veranstaltung in New Hampshire kommt Trump jenen Kritikern zumindest ein Stück entgegen, die ihm vorwerfen, für seinen Wahlkampf die öffentliche Gesundheit zu gefährden. Die Rally am Samstag wird im Freien stattfinden, was Experten hinsichtlich einer möglichen Ansteckung als weniger gefährlich einschätzen - ein Risiko bleibt aber. Zudem empfiehlt Trumps Team nun das Tragen von Masken ausdrücklich, auch wenn es nicht verpflichtend sein wird.

Die Corona-Lage in New Hampshire, einem Bundesstaat mit rund 1,35 Millionen Einwohnern, ist auch relativ entspannt. Dort wurden seit März nur rund 6000 bestätigte Infektionen gezählt. Allerdings steigt die Angst, dass das Coronavirus mit dem Auftritt von Donald Trump auch in New Hampshire sich ausbreiten könnte.

Corona in den USA: Freundin von Donald Trump Jr. meldet sich zu Wort

Während die USA fast täglich einen Rekord bei den Neu-Infektionen mit dem Coronavirus vermelden, geht es zumindest einer Person allem Anschein nach wieder besser: Kimberly Guilfoyle, die Freundin von Donald Trump Jr. hat sich auf Twitter zu Wort gemeldet.

Am Freitagabend war bekannt geworden, dass sich Guilfoyle mit Sars-CoV-2 infiziert hatte. Sie und ihr Freund Donald Trump Jr. waren zu diesem Zeitpunkt in South Dakota gewesen, um dort einer Rede von US-Präsident Donald Trump beizuwohnen. Das Paar soll daraufhin unverzüglich und mit dem Auto wieder an die Ostküste gefahren sein.

In anderen Teilen der USA verschlimmert sich dagegen die Situation zusehends. In Arizona wurden laut Angaben der „Washington Post“ allein seit Freitag 100 weitere Personen wegen Covid-19 in den Krankenhäusern aufgenommen. Im „Houston’s Texas Medical Center“, dem größten Krankenhauskomplex der Welt mit Standort in Houston, Texas, lag die Auslastung von Betten für Corona-Patienten kurzzeitig bei über 100 Prozent.

Unterdessen hat US-Präsident Donald Trump den 04. Juli genutzt, um den tiefen Riss in der amerikanischen Gesellschaft noch zu vertiefen. Ein Kommentar zu Donald Trump am Independence Day*.

57.000 weitere Corona-Infizierte in den USA

Auch am Wochenende des amerikanischen Unabhängigkeitstages, an dem sich in Gettysburg zahlreiche Rechtsextreme versammelten, hat sich das Coronavirus in Rekordgeschwindigkeit verbreitet. Mehr 57.000 Neu-Infektionen pro Tag und fast 130.000 Todesfälle sprechen eine eindeutige Sprache.

Die Corona-Pandemie hielt die meisten Bürgerinnen der Bürger der USA von ihren traditionellen Aktivitäten am Independence Day ab. Sowohl die Strände an der Ostküste in Florida als auch die an der Westküste in Kalifornien waren gesperrt. Beide Staaten gehören zu den Flecken der USA, die einen besonders dramatischen Anstieg der Corona-Infektionen erleiden müssen. Der Bürgermeister der Stadt Los Angeles, Eric Garcetti, appellierte eindringlich an die Bewohnerinnen und Bewohner der Ostküsten-Metropole, sich an die Abstandsregeln zu halten. „Wir müssen annehmen, dass jeder um uns herum infiziert ist“, so Garcetti in einer Ansprache zum 04. Juli.

Covid-19 sorgt für überfüllte Krankenhäuser in Texas - Trauriger Rekord in Florida

+++ 19.54 Uhr: Der US-Bundesstaat Florida stellt erneut einen traurigen Rekord auf: Innerhalb eines Tages wurden dort mehr als 11.400 Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. In den USA hat in den vergangenen Monaten nur der Bundesstaat New York mit 11.571 mehr Neuinfektionen an einem Tag erlebt.

Zudem werden laut einem Bericht der „Washington Post“ die Krankenhausbetten im Bundesstaat Texas knapp. Demnach hat die Kapazität auf der Intensivstation im Texas Medical Center, dem größten Krankenhauskomplex der Welt, 100 Prozent überschritten.

Corona-Neuinfektionen in den USA erreichen neuen täglichen Höchststand

Wieder einmal hat die Zahl der Neu-Infektionen mit dem Coronavirus in den USA einen Rekord erreicht. Innerhalb von 24 Stunden seien 57.683 Corona-Infektionen festgestellt worden. Das teilt die Johns-Hopkins-Universität mit. Insgesamt haben sich bereits 2,79 Millionen Menschen in den USA mit Corona infiziert. 129.405 Menschen starben infolge einer Covid-19 Erkrankung.

Coronavirus in den USA: Donald Trump Juniors Freundin positiv getestet

Kurz nach dem Auftritt von Donald Trump in South Dakota im Schatten des Mount Rushmore Monuments wurde Kimberly Guilfoyle, die Freundin von Trumps ältestem Sohn Donald Trump Junior*, positiv auf das Coronavirus getestet. Es ist bereits die dritte Person in direkter Nähe des US-Präsidenten, bei der der Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde.

Guilfoyle und Trump Junior mussten ihre Teilnahme an Trumps Rede vor Mount Rushmoore daraufhin absagen. Sie würden nun aus Sicherheitsgründen mit dem Auto zurück an die Ostküste fahren, meldete die „New York Times“. Das Coronavirus wurde bei Guilfoyle im Rahmen einer Routine-Untersuchung festgestellt, die alle Personen betrifft, die sich in der Nähe des US-Präsidenten aufhalten.

Kimberly Guilfoyle, Freundin von Donald Trump Junior (l.), wurde positiv auf das Coronavirus getestet. (Archivbild von 2019)

Corona-Krise in den USA: Neuinfektionen erreichen Höchststand

Derweil weitet sich die Corona-Krise in den USA weiter rasch aus. Die Zahl der Neuinfektionen stieg in den letzten zwei Wochen um rund 90 Prozent. Fünf Bundesstaaten haben am Freitag einen bislang nie da gewesenen Anstieg vermeldet: Alabama, Alaska, Kansas, North Carolina und South Carolina.

Gleichzeitig erlebt die USA einen deutlichen Abfall der Todesrate in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Während in den Monaten April und Mai noch bis zu 3.000 Personen täglich an einer Covid-19 Erkrankung starben, sind es nun nur noch rund 600 Opfer am Tag. Die ermittelte Todesrate nach einer Infektion mit Sars-CoV-2 sank in den vergangenen Wochen von acht auf weniger als fünf Prozent.

Corona-Krise in den USA: Donald Trump spricht von guten Nachrichten

Die USA haben zum dritten Mal in Folge einen neuen Höchststand bei den Corona-Neuinfektionen zu verzeichnen. Rund 52.300 Menschen waren innerhalb von 24 Stunden positiv auf das Coronavirus getestet worden. Doch das scheint nicht jeden zu beunruhigen, im Gegenteil. US-Präsident Donald Trump spricht sogar von einer guten Nachricht.

Wie Donald Trump auf Twitter angibt, sei der Anstieg darauf zurückzuführen, dass die USA so viel testen würde, „viel mehr und besser als jedes andere Land“. Das seien gute Nachrichten, erklärt er weiter. Außerdem würde die Sterblichkeitsrate sinken und junge Menschen würden viel schneller wieder gesund werden. Der Tweet des US-Präsidenten sorgte auch auf Twitter für Empörung. Die Todesrate würde schnell wieder ansteigen, da viele Kliniken überfordert seien, twitterte die Ärztin Dena Grayson als Antwort auf Trumps Tweet.

Corona in den USA: Grenze von 50.000 Neuinfektionen pro Tag überschritten

Die USA bekommen Corona nicht in den Griff. Laut Zahlen der John-Hopkins-Universität haben die Vereinigten Staaten am dritten Tag in Folge einen neuen Höchststand bei Neuinfektionen zu verzeichnen. Demnach seien rund 52300 Menschen am Donnerstag, 2. Juli, positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bereits am Tag zuvor hatten die USA erstmalig die Grenze von täglich 50 000 Neuinfektionen überschritten. Mitte Juni waren nur halb so viele Fälle gemeldet worden.

Insbesondere die südlichen Bundesstaaten sind derzeit von der Pandemie betroffen. Florida hat mit über 10 000 neuen Fällen einen neuen Rekordwert erreicht, ebenso das nördlich an Florida grenzende Georgia mit 3500 Fällen. Auch in Kalifornien oder Texas bleibt die Infektionslage angespannt. Mindestens 20 Bundesstaaten haben nach Berechnung von US-Medien die phasenweise Wiedereröffnung der Wirtschaft gebremst, pausiert oder Lockerungen gar zurückgenommen.

Corona in den USA: Texas verhängt Maskenpflicht - Trump redet Gefahr klein

Angesichts steigender Infektionszahlen mit dem neuartigen Coronavirus führt der US-Bundesstaat Texas eine Mundschutzpflicht ein. Der als enger Verbündeter von US-Präsident Donald Trump geltende republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, ordnete nun eine Maskenpflicht für alle Bezirke an, in denen mindestens 20 Corona-Infektionen nachgewiesen wurden.

In den südlichen US-Bundesstaaten steigt die Zahl der Corona-Infektionen derzeit dramatisch an. Florida meldete einen neuen Tagesrekord mit mehr als 10.000 Neuinfektionen. Abbott ordnete zudem ein Verbot von Versammlungen mit mehr als zehn Teilnehmern an. Zudem gelten ab sofort Abstandsregeln.

In Florida meldeten die Behörden am Donnerstag einen neuen Rekord bei den Neuinfektionen. Erstmals wurden demnach binnen eines Tages mehr als 10.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Seit Beginn der Pandemie wurden in dem Bundesstaat im Südosten der USA damit bereits mehr als 169.000 Menschen positiv auf das Virus getestet. Der bevölkerungsreichste Bezirk Miami-Wade führte als Reaktion eine Maskenpflicht im öffentlichen Raum ein.

Corona in den USA: Wieder Rekordzahl bei Neu-Infektionen - Trump redet Gefahr klein

+++ 21.00 Uhr: Mit einer Rekordzahl von mehr als 50.000 Neuinfektionen an einem Tag spitzt sich die Corona-Pandemie in den USA dramatisch zu. Während US-Präsident Donald Trump die Gefahr herunterspielt, nahmen am Mittwoch mehrere Bundesstaaten kurz vor dem Nationalfeiertag am 4. Juli Lockerungen des Alltagslebens zurück. Demokraten werfen der Regierung Unfähigkeit vor.

Die Johns-Hopkins-Universität meldete für Mittwoch rund 50.700 neue Corona-Fälle an einem Tag. Schon in der vergangenen Woche hatte das Infektionsgeschehen stark angezogen, meist wurden mehr als 40.000 Fälle pro Tag verzeichnet. Das sind mehr als beim bisherigen Höhepunkt der Pandemie im April und Mai. Besonders betroffen sind die Bundesstaaten Florida, Texas, Arizona, Georgia und Kalifornien. Insgesamt verzeichneten die USA, die etwa 330 Millionen Einwohner haben, seit Beginn der Pandemie bisher rund 2,7 Millionen nachgewiesene Infektionen und mindestens 128.000 Tote.

Die Situation in Texas wird immer dramatischer.

US-Präsident Trump redete die Gefahr am Donnerstag bei einer Pressekonferenz klein und feierte zugleich die relativ guten Arbeitsmarktzahlen. Es gebe noch vereinzelte Corona-Brandherde, diese würden aber schnell bekämpft. „Wir löschen die Flammen oder Feuer“, sagte er. „Wir verstehen diese schreckliche Krankheit jetzt.“ Die Öffnung des Landes gehe „viel schneller“ als erwartet. Gleichzeitig forderte Trump, dass auch die Kirchen in den Vereinigten Staaten wieder geöffnet werden sollten. Am Mittwoch hatte er dem Fernsehsender Fox Business noch gesagt, das Virus werde „irgendwann gewissermaßen einfach verschwinden“.

Corona in den USA: Wieder Rekordzahl bei Neu-Infektionen - Dramatische Berichte aus Krankenhäusern in Texas

+++ 15.45 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den USA ist auf einen neuen Höchststand gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 52.898 neue Ansteckungsfälle verzeichnet, wie die Johns-Hopkins-Universität im Bundesstaat Maryland am Mittwochabend (Ortszeit) mitteilte. Dies ist die höchste Zahl seit Beginn der Ausbreitung des neuartigen Virus in den Vereinigten Staaten. US-Präsident Donald Trump hält derweil an den Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag am 4. Juli fest.

Die US-Öffentlichkeit ist bei der Frage der Schutzmasken gespalten. Viele Anhänger von Präsident Trump folgten dessen Vorbild und weigerten sich, Mundschutz in der Öffentlichkeit zu tragen. Nachdem aber selbst Vertreter seiner eigenen republikanischen Partei inzwischen umgeschwenkt sind, sagte nun auch der US-Präsident, er habe nichts dagegen, in engen Räumen mit vielen Menschen eine Schutzmaske zu tragen. Einschränkend fügte er aber im Sender Fox News hinzu: „Gewöhnlich bin ich nicht in dieser Lage“.

Die WHO beobachtet die Entwicklungen in den USA, aber auch in anderen Teilen der Welt, mit zunehmender Besorgnis. Mehr als die Hälfte aller weltweit registrierten Infektionsfälle seien im vergangenen Monat gemeldet worden, warnte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch. Die Corona-Krise sei „nicht annähernd vorbei“, fügte er hinzu.

Corona in den USA: Dramatische Berichte aus Krankenhäusern in Texas

Im Lyndon B. Johnson Hospital von Houston, Texas, spitzt sich die Lage nach Berichten von lokalen Medien zu. Bereits am vergangenen Sonntag konnten keine neuen Coronavirus-Patienten mehr aufgenommen werden. Auch ein wichtiges Medikament zur Behandlung ging aus. Da im öffentlichen Krankenhaus keine freien Betten vorhanden waren, saßen ein Dutzend COVID-19-Patienten, die eine Intensivpflege benötigten, in der Notaufnahme fest und warteten auf Plätze in anderen Krankenhäuser in der Region Houston.

Corona in den USA: Regierung von Donald Trump sichert sich Remdesivir-Bestand

Was in Houston passiert, erinnert an die Situation New York City vom März, als die Zahl der Covid-19 Patienten, die in überlasteten Krankenhäusern Pflege suchen, jeden Tag stark zunahm - allerdings mit weitaus weniger Todesfällen. In Texas wurden keine Kontaktbeschränkungen ausgesprochen, selbst als die Zahl der Patienten und der Todesfälle immer mehr anstieg. Experten warnen davor, dass in Houston die Kurve ohne entscheidende Maßnahmen nicht abflachen kann. US-Präsident Donald Trump hat sich bislang nicht zu den dramatischen Entwicklungen in dem südlichen US-Bundesstaat geäußert.

 Das Medikament Remdesivir ist gemäß einer Studie bei Covid-19-Patienten einsetzbar. Es soll die Zeit bis zur Genesung um bis zu vier Tage verkürzen. Wie aktuell der britische „Guardian“ berichtet, soll sich die US-Regierung beinahe mit dem kompletten Bestand des Medikaments eingedeckt haben. Demnach habe die Regierung von Donald Trump 500.000 Dosen des Mittels gekauft. Das sei die Produktionskapazität des Herstellers Gilead für den Monat Juli und 90 Prozent für die Monate August und September, erläutert der „Spiegel“ weiter. Für den Rest der Welt stehe demnach so gut wie kein „Remdesvir“ bis Ende September zur Verfügung.

 Nachdem US-Virologe Anthony Fauci bei einer Anhörung vor dem US-Senat vor bis zu „100.000 Corona-Fällen am Tag“ gewarnt hatte, muss sich der Berater von Präsident Donald Trump herbe Kritik anhören. Vor allem von republikanischer Seite.

Corona in den USA: Senator Rand Paul attackiert Anthony Fauci

Rand Paul, Senator des Bundesstaates Kentucky ging den Virologen scharf an. Es sei „eine fatale Einbildung, zu glauben, dass eine Person oder eine kleine Gruppe von Leuten das Wissen besitzt“, den Kurs der Wirtschaft in der Corona-Krise festzulegen oder „das Verhalten der Leute zu bestimmen“. An Fauci direkt gewandt fuhr Paul fort: „Dr. Fauci, alles was ich von Ihnen höre, ist ‚Wir können dies nicht machen, wir können das nicht machen, wir können kein Baseball spielen.‘“

Fauci, sichtlich bewegt von dem Angriff, erbat sich mehr Zeit, auf die Anschuldigungen des Republikaners Paul zu antworten. Dabei blieb der renommierte Virologe, der während der Corona-Pandemie die höchsten Zustimmungswerte in er amerikanischen Bevölkerung hat, gewohnt sachlich. Eine Spitze gegen den Trump-Vertrauten konnte er sich aber nicht verkneifen: „Senator Paul, ich stimme Ihnen bei so viel zu. Vor allem, wenn Sie sagen, dass momentan viele Leute ihre Meinungen äußern ohne irgendwelche Daten, die zugrunde liegen.“

Corona in den USA: Mehr als 2,6 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert

In den USA sind erstmals seit Beginn der Pandemie mehr als 50.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus an einem Tag verzeichnet worden. Damit haben die Infektionszahlen einen neuen Höchststand erreicht, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität vom Donnerstagmorgen (01. Juli 2020) hervorgeht. Den Zahlen zufolge sind am Mittwoch rund 50.700 Neuinfektionen gemeldet worden. Die „Washington Post“ zählt sogar rund 52.800 Fälle.

Seit einer Woche melden die USA regelmäßig mehr als 40.000 Neuinfektionen am Tag und liegen damit über den Zahlen vom bisherigen Höhepunkt der Pandemie im April und Mai. Die US-Staaten Kalifornien und Michigan nahmen am Mittwoch Lockerungen zurück, Pennsylvania führte eine Maskenpflicht ein. US-Präsident Donald Trump glaubt indes weiter an das Verschwinden des Virus. Seit Beginn der Pandemie haben sich in den USA über 2,6 Millionen Menschen mit Sars-CoV-2 infiziert. Mindestens 128.000 sind an oder mit dem Virus gestorben. (mit Agenturen)

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