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Corona-Newsblog: 13 NRW-Kommunen dürfen Distanzunterricht fortsetzen

13 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen werden von der Rückkher zum Wechselmodell an Schulen vorerst ausgenommen. Das gab das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag bekannt. Und: In Deutschland landen immer mehr Menschen mit einer Corona-Infektion auf der Intensivstation. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • 13 NRW-Kommunen dürfen angesichts hoher Inzidenzwerte auch in der kommenden Woche den Unterricht in Distanz fortführen. Das gab das NRW-Gesundheitsministerium am Freitag bekannt.

  • Die Zahl der auf Intensivstationen versorgten Covid-19-Patienten ist auf 4740 gestiegen. Das sind 61 mehr als am Vortag. Regional gibt es Engpässe in Kliniken. Dies geht aus Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) hervor. Die Divi schlug am Freitag in einer Bundestagsanhörung zur geplanten Infektionsschutzgesetz-Änderung erneut Alarm und drängte auf schnelle Gegenmaßnahmen. Von den Betroffenen seien knapp 60 Prozent intubiert und beatmet, sagte Divi-Generalsekretär Florian Hoffmann. Etwa in Köln, Bremen, Berlin, in Thüringen und in Sachsen gebe es in den Kliniken Engpässe.

    Patientinnen und Patienten würden von dort ausgeflogen und konkurrierten in anderen Regionen mit Patienten etwa mit Herzinfarkten, nach Notfall-Operationen und Unfällen. „Unser großes Problem ist, dass die freien Intensivkapazitäten immer geringer werden und dass regional auch schon wirkliche Engpässe entstanden sind“, sagte Hoffmann. Frei seien noch knapp 2000 Intensivbetten - pro Station knapp ein Bett.

    Auch die Krankenkassen mahnten, alles zu tun, um die Infektionsdynamik zu bremsen. Es müsse verhindert werden, mit immer „spitzerer Feder“ entscheiden zu müssen, welche Behandlungen unbedingt nötig sind und welche verschoben werden könnten, sagte der Vizechef des GKV-Spitzenverbands, Gernot Kiefer.

  • Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihre erste Corona-Schutzimpfung erhalten. „Ich freue mich, dass ich heute die Erstimpfung mit Astrazeneca bekommen habe“, teilte Merkel über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert per Twitter mit. Sie fügte hinzu: „Ich danke allen, die sich in der Impfkampagne engagieren - und allen, die sich impfen lassen. Das Impfen ist der Schlüssel, um die Pandemie zu überwinden.“ Die Kanzlerin ist 66 Jahre alt und fällt damit in die Gruppe jener, die in Deutschland für Astrazeneca-Impfungen infrage kommen.

    Das Vakzin von Astrazeneca wird in Deutschland nur noch für die über 60-Jährigen empfohlen. Der Einsatz für Jüngere bleibt nach ärztlichem Ermessen bei Menschen ohne höheres Blutgerinnsel-Risiko freiwillig möglich. Merkel hatte immer betont, dass sie erst geimpft werden wolle, wenn sie nach der Priorisierung an der Reihe sei.

  • Der chinesische Corona-Impfstoff Coronavac schützt einer chilenischen Studie zufolge zu 67 Prozent vor symptomatischen Covid-19-Erkrankungen und zu 80 Prozent vor einem tödlichen Verlauf. Wie die chilenische Regierung am Freitag mitteilte, hat das eine Datenanalyse der Corona-Impfungen in Chile im Februar und März ergeben. Schwere Krankheitsverläufe, die einen Krankenhausaufenthalt oder eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich machten, wurden demnach zu 85 beziehungsweise 89 Prozent verhindert.

  • In 13 Kommunen mit einer hohen Sieben-Tage-Inzidenz bleiben die Schüler auch in der kommenden Woche im Distanzunterricht. Lediglich die Abschlussklassen dürften zum Präsenzunterricht in die Schulen, teilte die Landesregierung am Freitagabend mit. Das Land habe nun für die betroffenen Kommunen mit einem 7-Tage-Inzidenzwert von über 200 per Landesverordnung eine Vorgabe geschaffen, die den noch ausstehenden geplanten bundeseinheitlichen Regelungen entspricht, heißt es in der Mitteilung.

    Nach Ministeriumsangaben bleiben in folgenden Städten und Kreisen die Schulen weiterhin geschlossen: Duisburg, Gelsenkirchen, Hagen, Krefeld, Märkischer Kreis, Mülheim an der Ruhr, Oberbergischer Kreis, Rheinisch-Bergischer Kreis, Stadt Remscheid, Kreis Siegen-Wittgenstein, Stadt Solingen, Kreis Unna und Stadt Wuppertal.

  • Die Corona-Pandemie hat die Lebenszufriedenheit vieler Menschen in Deutschland einer Umfrage zufolge in einigen Bereichen verbessert. So schätzen zahlreiche Erwachsene sowohl ihre Gesundheit als auch ihren Schlaf deutlich besser ein als früher, wie neueste Daten des „Sozio-oekonomischen Panels“ (SOEP) zeigen.

    Die jährliche Befragung von Privathaushalten ist den Angaben zufolge die größte Langzeitstudie zur gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland. Mehr als 6500 Teilnehmende der Studie wurden im April und Juni 2020 sowie im Januar 2021 zusätzlich zu ihrer Lebenssituation in der Pandemie befragt.

    Homeschooling, wenig Außenkontakte: Viele Erwachsene stuften bei der jüngsten Befragung ihr Familienleben etwas schlechter ein als in den Jahren vor der Pandemie. Doch insgesamt seien diese Werte im Zeitraum April bis Januar recht stabil, wie Stefan Liebig, Direktor des Panels und wissenschaftliches Vorstandsmitglied des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), der Deutschen Presse-Agentur sagte. Besonders unzufrieden seien die Menschen allerdings inzwischen mit ihrem Freizeitverhalten, das durch die Corona-Maßnahmen stark eingeschränkt ist.

  • Pflegedienste enthalten ihren Beschäftigten nach Darstellung der Gewerkschaft Verdi teilweise die staatlich finanzierte Corona-Prämie von bis zu 1500 Euro vor. Viele Altenpflegekräfte, denen eine Prämie zustehe, hätten diese nicht erhalten, teilte die Gewerkschaft am Freitag mit. Das betreffe vor allem private Dienste in der ambulanten Altenpflege.

    „Ausgerechnet Beschäftigten, die oft nur Mindestlohn bekommen und in der Corona-Pandemie extrem gefordert und gefährdet sind, auch noch die gesetzlich geregelte Prämie zu verweigern, ist einfach nur noch schändlich“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Sylvia Bühler.

    Die Prämie wird von Bund und Ländern finanziert, die Auszahlung läuft über die Arbeitgeber. Ziel war laut Verdi eine Auszahlung bis Ende Dezember. Die Gewerkschaft verwies auf eine Studie zu Löhnen in mehr als 1000 Pflegediensten, nach der im Dezember noch mehr als 40 Prozent der Beschäftigten auf die Prämie warteten.

    Der Arbeitgeberverband Pflege, der die großen Branchenunternehmen vertritt, versicherte, seine Mitglieder hätten die Prämie gezahlt. Dafür seien sie teils in Vorleistung gegangen, wenn das jeweilige Bundesland seinen Anteil noch nicht gezahlt habe. Die Frist zur steuerfreien Zahlung der Prämie sei bis 30. Juni verlängert worden.

  • Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) will die Öffentlichkeit am Dienstag um 17 Uhr über Sicherheitsfragen im Zusammenhang mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson (J&J) unterrichten. Dabei geht es nach EMA-Angaben um das Problem von Thrombosebildungen. Nach Meldungen über derartige Fälle hatten die US-Behörden am Dienstag empfohlen, das Vakzin in den Vereinigten Staaten vorerst nicht weiter einzusetzen.

  • Die Arztpraxen in Deutschland erhalten in der letzten Aprilwoche keinen Astrazeneca-Impfstoff mehr. Es seien in der Tat Dosen des Herstellers weggefallen, bestätigte das Gesundheitsministerium am Freitag gegenüber Reuters. Insgesamt sollen die Praxen in der 17. Kalenderwoche - also zwischen dem 26. April und 2. Mai - gut zwei Millionen Impfdosen erhalten.

    Diese kommen dem Ministerium zufolge nun ausschließlich von Biontech, das zuletzt zusätzliche Lieferungen zugesagt hatte. Beim Impfgipfel vor einem Monat waren den Praxen für die letzte Aprilwoche sogar über drei Millionen Dosen in Aussicht gestellt worden, also eine Million mehr als jetzt geplant. Das Ministerium verwies hier auf die Unsicherheiten bei den Zusagen der Hersteller.

    In den Impfzentren sind zudem für die Aprilwochen jeweils gut zwei Millionen Dosen eingeplant.

  • Er soll sich geweigert haben, eine Maske aufzuziehen. Und den Schnelltest soll er ebenfalls verwehrt haben. Ein Oberstufenschüler der Bischöflichen Marienschule musste daher am Donnerstag die Schule verlassen. Es wurde sogar die Polizei gerufen.

  • Nach Einschätzung der französischen Industrieministerin Agnes Pannier-Runacher wird die EU ihren Liefervertrag mit dem Corona-Impfstoffhersteller Astrazeneca voraussichtlich nicht erneuern. "Es ist noch nicht entschieden", sagte Pannier-Runacher am Freitag dem Radiosender RMC. Aber es sei "am wahrscheinlichsten", dass die EU ihre Abmachung mit dem britisch-schwedischen Unternehmen nicht über 2021 hinaus verlängern werde.

    Bislang seien weder mit dem US-Konzern Johnson & Johnson noch mit Astrazeneca Gespräche für einen neuen Vertrag aufgenommen worden, sagte die Ministerin weiter. "Unterdessen laufen bereits Gespräche mit Pfizer/Biontech und Moderna."

  • Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) äußert scharfe Kritik an dem Passus der geplanten bundeseinheitlichen Notbremse, wonach Schulen erst aber einer Inzidenz von 200 geschlossen werden sollen. Der Wert sei "politisch motivierte Setzung, damit Schulen und Kitas geöffnet bleiben können", sagte die GEW-Vorsitzende Marlis Tepe nach Angaben ihrer Gewerkschaft am Freitag in einer Expertenanhörung des Bundestags. "Der Wert ist nicht wissenschaftsbasiert, er ist nicht am Gesundheitsschutz der Lehrenden und Lernenden orientiert."

    "Die GEW macht sich wie das Robert Koch-Institut (RKI) ab einer Inzidenz von über 50 für Wechselunterricht stark", sagte Tepe den Angaben zufolge. "Nur wenn der Unterricht in kleinen Gruppen oder mit zusätzlichem Personal in mehr Räumen stattfindet, kann der nötige Abstand eingehalten und damit ein wichtiger Beitrag zum Gesundheitsschutz aller in der Schule geleistet werden."

  • In Österreich sollen alle Branchen in wenigen Wochen unter einem Schutzkonzept öffnen dürfen. Erste Schritte landesweiter und gleichzeitiger Maßnahmen im Tourismus, der Gastronomie, der Kultur und dem Sport seien wohl im Mai möglich, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag in Wien. Einen konkreten Zeitpunkt nannte er noch nicht, sondern verwies auf Detailplanungen in der nächsten Woche. „Die Freiheit ist zum Greifen nah“, so Kurz. Bei den behutsamen Öffnungsschritten sollen Masken, Tests und der geplante Grüne Pass für Geimpfte, Getestete und Genesene eine wichtige Rolle spielen.

    „Mittlerweile haben wir ständige Massentests“, verwies Kurz auf die immense Zahl an täglichen Tests, die Grundlage für ein Beherrschen der Situation seien. „Wenn wir jetzt nicht übermütig werden, dann haben wir die Chance, allen Branchen eine Perspektive zu bieten“, sagte Kurz.

    Die Zahl der Neuinfektionen ging in jüngster Zeit deutlich zurück, die teils sehr kritische Situation in den Intensivstationen hat sich ebenfalls leicht entspannt. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt mit rund 205 noch deutlich über dem deutschen Wert von 160. Im Vergleich zu Deutschland gebe es in Österreich wohl eine deutlich geringere Dunkelziffer, sagte Kurz. „In Deutschland hat man einen härteren Lockdown als hier flächendeckend und trotzdem steigende Zahlen“, sagte der Vizerektor der Medizinischen Universität Wien, Oswald Wagner.

  • Italiens Ministerpräsident Mario Draghi kündigt eine frühere Lockerung der Corona-Maßnahmen als bislang geplant in vielen Bereichen an. Die Regierung gehe am 26. April ein "vernünftiges Risiko" mit dem Schritt ein, sagt er. Für einen Erfolg sei wichtig, dass Bevölkerung und Institutionen sich an die Auflagen hielten. Die Lockerungen waren ursprünglich für Anfang Mai geplant.

  • Australien hat am Freitag den ersten Todesfall im Zusammenhang mit einer Astrazeneca-Impfung gemeldet. Eine 48-Jährige starb, nachdem sie am 8. April eine Impfdosis erhalten hatte, wie die Arznei-Regulierungsbehörde Therapeutic Goods Administration am Freitag mitteilte.

    Wenig später empfahlen die australischen Behörden, bei Personen unter 50 Jahren bevorzugt das Vakzin von Biontech und Pfizer anzubieten - wegen des geringen Risikos von Blutgerinnseln, das in mehreren Staaten zu einer Empfehlung von Astrazeneca nur für bestimmte Altersgruppen geführt hatte.


    Die Frau war in ein Krankenhaus in Newcastle in New South Wales eingeliefert worden, sie nach vier Tagen am Donnerstag. Es ist der dritte Blutgerinnsel-Fall in Australien seit dem Start der Impfkampagne des Landes. Etwa 885.000 Dosen des Covid-19-Vakzins der Universität Oxford und von Astrazeneca wurden landesweit in Umlauf gebracht.
  • Schleswig-Holsteins Landesamt für Zuwanderung und Flüchtlinge bemüht sich um eine höhere Bereitschaft von Asylsuchenden, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Von 639 Berechtigten in den Landesunterkünften haben bis Donnerstag 267 die Erstimpfung erhalten, was einer Quote von 42 Prozent entspricht, wie Pressesprecher Wolfgang Kossert der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte. Zuvor hatte der „Spiegel“ unter Hinweis auf Schleswig-Holstein und Niedersachsen von einem schleppenden Start der Impfkampagne in Norddeutschland berichtet.

    In Aufnahmestellen kursiere das Gerücht, geimpfte Asylbewerber könnten leichter abgeschoben werden, schreibt das Magazin. „Wir gehen mit Dolmetschern in die Unterkünfte und versuchen, solchen Falschbehauptungen entgegenzutreten“, sagte Kossert dem „Spiegel“. Ein You­Tube-Video eines angeblichen irakischen Arztes mache den Behörden besonders zu schaffen. Darin werde die Lüge verbreitet, die Europäer wollten Impfstoffe an Geflüchteten testen. „Wir gehen davon aus, dass sich durch die Aufklärungsarbeit am Ende deutlich mehr als die Hälfte der Impfberechtigten in den Unterkünften doch noch impfen lassen“, sagte Kossert.


    Er verwies im Gespräch mit der dpa auf die Impfverordnung des Bundes, der zufolge in Gemeinschaftsunterkünften lebende Flüchtlinge zur Gruppe mit der zweithöchsten Priorität beim Impfen gehören. Diese Unterkünfte gelten als besonders gefährdet. Da viele der bisher 1300 Infizierten dort keine Symptome gezeigt hätten, glaubten viele, es sei nicht nötig, sich impfen zu lassen, sagte Kossert. Und wenn ein angeblicher irakischer Arzt vor den Impfungen als „Teufelszeug“ warne, glaubten manche diesem mehr als deutschen Behörden. „Wir arbeiten aber intensiv daran, erreichen Tag für Tag mehr und gehen davon aus, dass wir deutlich über 50 Prozent kommen werden.“
  • An den vorerst nicht an den Start gehenden Modellprojekten für Öffnungsschritte in ausgewählten NRW-Kommunen wird laut Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) bis zu einem möglichen Beginn bei rückläufigen Infektionszahlen weitergearbeitet. „Wir werden jetzt die Zwischenzeit nicht verstreichen lassen, wir werden die Zwischenzeit nutzen, um mit den Kommunen über die Projekte weiter zu reden“, sagte er am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Außerdem könne weiter an digitalen Lösungen zu einer schnellen Kontaktnachverfolgung bei Infektionen und der Zertifizierung von Tests gearbeitet werden. Eine zu hohe Sieben-Tage-Inzidenz über der entscheidenden Marke 100 machen Verschiebungen der Projekte nötig.

  • In einem Remscheider Pflegeheim ist es wie zuvor in Leichlingen zu einem Corona-Ausbruch unter geimpften Bewohnern und Mitarbeitern gekommen. Das Remscheider Gesundheitsamt hat bei allen Betroffenen einen PCR-Test vorgenommen. Von den 60 Bewohnern haben 14 ein positives PCR-Ergebnis. Zwei von ihnen sind nicht geimpft, zwölf sind zweifach geimpft.

  • Eine wegen der Corona-Pandemie verbotene Feier hat die Polizei am Donnerstag in Hille im Kreis Minden-Lübbecke aufgelöst. Als die Beamten am Abend eintrafen, hörten sie bereits laute Musik in einer Scheune. Zehn Männer und zwei Frauen aus mehreren Haushalten im Alter zwischen 17 und 52 Jahren feierten laut Mitteilung von Freitag ausgiebig einen 18. Geburtstag. Die Polizisten entdeckten Lichterketten, Stehtische, Festzeltgarnituren, eine Heizkanone, einen glühenden Grill sowie leere Flaschen und Gläser. Wegen der Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung und der kreisweit geltenden nächtlichen Ausgangssperre beendete die Polizei die Feier.

  • Die Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, Janine Wissler, hat im Kampf gegen steigende Infektionszahlen ein Ende sogenannter Corona-„Modellprojekte“ wie in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder im Saarland gefordert. „Statt mit einer Abschaffung der Modellprojekte eine schnell wirksame Maßnahme zu ergreifen, plant die Bundesregierung lieber mit den Ausgangssperren eine unverhältnismäßige Verschärfung der Einschränkungen im Privaten, deren Wirksamkeit umstritten ist und die erst in Wochen überhaupt in Kraft treten kann“, sagte Wissler unserer Redaktion und dem Bonner „General-Anzeiger“.

    Die Modellprojekte, bei denen Kommunen unter strengen Auflagen teilweise wieder lockern dürfen, wenn ausreichend geimpft und getestet wird sowie Kontakte nachverfolgten werden, würden „vielerorts zusätzliche Löcher in die ohnehin lückenhaften Corona-Schutzmaßnahmen reißen“, betonte Wissler. Wenn in einer Region mit problematischen Infektionszahlen eine einzelne Stadt oder ein Kreis, der es gerade besser gehe, die Läden aufmache, führe dies zu einem Einkaufstourismus. „Natürlich fahren dann die Menschen aus dem Umland zum Shoppen dorthin. Und natürlich steigen dann die Infektionszahlen schnell wieder. In der Modellregion, aber auch im Umland. Es ist also klar, dass diese kleinteiligen Ausnahmeregelungen den allgemeinen Infektionsschutz unterlaufen und langfristig zu höheren Infektionszahlen beitragen“, sagte Wissler den Zeitungen.

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