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Corona-Newsblog: Österreich und Italien fast ganz als Risikogebiete eingestuft

Corona-Newsblog : Österreich und Italien fast ganz als Risikogebiete eingestuft

Die Bundesregierung hat fast ganz Österreich und Italien wegen der drastisch ansteigenden Infektionszahlen zu Corona-Risikogebieten erklärt. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • Die Bundesregierung hat Österreich bis auf zwei kleine Exklaven und fast ganz Italien wegen dramatisch steigender Infektionszahlen ab diesem Sonntag zu Corona-Risikogebieten erklärt. Mit Kroatien, Slowenien, Ungarn, Bulgarien und Zypern werden zudem fünf EU-Länder komplett auf die Risikoliste gesetzt, wie das Robert Koch-Institut am Freitag auf seiner Internetseite mitteilte.

  • Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO hat im Kampf gegen die Corona-Pandemie vor vorschnellen kompletten Lockdowns gewarnt. Zwar wisse man, dass strikte Beschränkungen wie Anfang des Jahres die Übertragung von Krankheitserregern einschränken und dem Gesundheitssystem den dringend benötigten Raum zur Erholung gebe, sagte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Die Realität sei aber auch, dass bei Lockdowns etwa die Nachfrage nach psychischer Gesundheitsfürsorge und die Zahl der häuslichen Gewalt steige.

  • Die Kulturminister haben beschlossen, auch die Museen für einen Monat schließen zu lassen. Damit reihen sie sich in die Schließungen von Theatern, Opern- und Konzerthäusern sowie Kinos mit ein.

  • Der Düsseldorfer Flughafen reagiert auf den drastisch gesunkenen Flugverkehr und schließt vom 3. November an das Terminal B. An Nordrhein-Westfalens größtem Flughafen werden alle Passagiere künftig über die Flugsteige A und C abgefertigt, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Flughafenkreisen erfuhr.

    Ob und wann wieder alle drei Terminals in Betrieb genommen werden, ist unklar. Die Flugsteige B und C waren bereits in der ersten Corona-Welle von Mitte März bis zum Juni geschlossen worden, als der Flugverkehr praktisch zum Erliegen gekommen war. Flugsteig A war durchgehend geöffnet.

  • Der Lockdown ab Montag ist beschlossene Sache. Viele Einrichtungen in Düsseldorf warten noch auf klare Ansagen von der Politik. Sie wissen nicht, ob sie öffnen dürfen oder schließen müssen. [RP+]

  • Flixbusse und Flixtrains fahren im November nicht. Wegen der neuen Corona-Einschränkungen werde der Betrieb bei dem Unternehmen für Fernbusse und -bahnen vorrübergehend eingestellt. Zu den Feiertagen könnten Fahrten möglicherweise wieder angeboten werden, sagt Geschäftsführer André Schwämmlein.

  • Das in NRW am heftigsten betroffene Gebiet ist Solingen. Hier gab es in den letzten sieben Tagen 283,8 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

  • Zur Einhaltung der Corona-Schutzverordnung möchte die FDP in NRW die Hundertschaften der Polizei einsetzen. „Sie sollten die kommunalen Ordnungskräfte im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus unterstützen. Die Einhaltung der Regeln muss konsequent kontrolliert und bei Verstößen geahndet werden“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion, Henning Höne, unserer Redaktion.

  • Immer mehr Corona-Patienten landen auf den Intensivstationen. Der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, fordert nun von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Wiedereinführung der sogenannten Freihaltepauschale. [RP+]

  • Das Robert Koch-Institut hat wieder einen neuen Rekordwert registriert. Innerhalb eines Tages haben die Gesundheitsämter dem RKI 18.681 neue Corona-Fälle gemeldet.

  • Am Wochenende noch mal voll aufdrehen und Halloween feiern, as gäbe es keine Pandemie? Keine gute Idee. Polizei und Ordnungsamt wollen an Party-Hotspots in NRW die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren.

  • Kurzarbeit geht Arbeitnehmern an den Kragen, die ohnehin schon wenig verdienten. Auch viele Selbstständige können pandemiebedingt weggebrochenen Verdienst nur mit Hartz IV wettmachen. Doch der vereinfachte Zugang zu Sozialleistungen soll im Januar enden - das will Arbeitsminister Hubertus Heil ändern.

  • Verdi-Chef Frank Werneke fordert einen Bonus für Hartz-IV-Bezieher für die Zeit des bestehenden Teil-Lockdowns in Deutschland. Da die Bereitstellung von Lebensmitteln durch die Tafeln derzeit nicht funktioniere, kämen viele Bezieher von Grundsicherung nicht über die Runden, sagte Werneke der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Deshalb solle es einen Zuschlag von 150 Euro auf die Regelsätze zumindest für den Monat November geben. Werneke schloss sich damit entsprechenden Forderungen von Wohlfahrtsverbänden an. Ab kommenden Montag greifen umfangreiche Kontaktbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Deutschland.

  • Die Sorgen der Gastronomie angesichts der neuen Corona-Maßnahmen sind auch im TV-Talk bei "Markus Lanz" am späten Donnerstagabend ein Thema. Die zugeschaltete Düsseldorfer Unternehmerin Kerstin Rapp-Schwan hat eine klare Forderung an die Bundesregierung.

  • Aus der SPD kommen Rufe nach einer stärkeren Beteiligung von Gutverdienern an den enormen Corona-Kosten. "Die Menschen, die gut durch die Krise gekommen sind, sollten dem Staat nach der Krise helfen, wieder auf die Beine zu kommen", sagte der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, Lothar Binding, gegenüber "Bild" (Freitagausgabe). "Das sollte eine Selbstverständlichkeit sein."

    Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hält dagegen "Steuererhöhungen für Gift". Er werde sich an solchen Diskussion "nicht beteiligen", sagte er dem Blatt.

  • In einer Videokonferenz diskutierten die Regierungschefs der 27 EU-Staaten am Donnerstag über einen gemeinsamen Ansatz im Umgang mit der zweiten Welle der Corona-Pandemie. Das kam dabei heraus:

  • „Wir haben Folgendes gelernt: Nachdem die erste Welle abgeebbt ist, haben wir natürlich im Sommer die Maßnahmen etwas gelockert, wohl auch zu schnell gelockert, und das geht aber nicht nur um die Reisen.“
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen antwortet am Donnerstagabend nach den Videoberatungen der EU-Staats- und Regierungschefs auf eine Journalistinnenfrage, ob es im Rückblick ein Fehler gewesen sei, die Wiederaufnahme des Tourismus im Sommer zuzulassen.

    Es gebe viele Variablen, die ausschlaggebend seien, um das Virus in Schach zu halten, sagte von der Leyen weiter. „Und wir müssen dabei immer bedenken, dass wir das Virus bekämpfen müssen, seine Ausbreitung einschränken müssen, bis wir in der Bevölkerung durch die Impfung genügend Immunität aufgebaut haben. Das heißt, da müssen wir sehr vorsichtig sein, wenn es darum geht, Maßnahmen wieder aufzuheben“, befand die Kommissionspräsidentin.

  • Die Corona-Testzentren an den Flughäfen Düsseldorf und Weeze werden zum 1. November geschlossen. Reiserückkehrer sollen sich künftig an ihrem Wohnort testen lassen.

  • Die Wirtschaft an Rhein und Ruhr leidet unter den Auswirkungen der Pandemie. Jede vierte Firma in NRW plant derzeit einen Job-Abbau.

  • Knapp 2200 Patienten liegen derzeit wegen einer Covid-19-Erkrankung in einem NRW-Krankenhaus. Das sind mehr als auf dem Höhepunkt der ersten Welle im April.

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