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Corona-Urlaub in Deutschland weiterhin tabu – Regierung warnt nun auch vor Auslandsreisen

Bund und Länder haben weitere Maßnahmen hinsichtlich der Corona-Pandemie beschlossen. Neben Reise-Beschränkungen im Inland gibt es nun auch Worte zu Auslandsreisen.

Corona-Lockdown im Dezember: Inlandstourismus weiterhin tabu – und noch mehr

Update vom 26. November 2020: Bund und Länder haben am 25. November über die aktuellen Corona-Maßnahmen beraten und neue Beschlüsse gefasst, um die Zahl der Neuinfektionen weiter zu senken. Hoffnungen auf Lockerungen wurden schon im Vorfeld gedämpft: Stattdessen zeigten einige Beschlussentwürfe, dass weitere Einschränkungen auf die deutschen Bürger zukommen.

Zunächst einmal werden aber die am 28. Oktober beschlossenen Corona-Maßnahmen bis zum 20. Dezember verlängert. Das heißt bezüglich Reisen: Touristische Übernachtungsangebote in Deutschland bleiben weiterhin verboten und auf nicht erforderliche berufliche und private Reisen solle verzichtet werden.

Zudem sprechen Bund und Länder in ihrem Beschluss nun auch das Thema Auslandsreisen an – diese seien „unter anderem in Hinblick auf die Skisaison“ zu vermeiden. Es handelt sich wie zuvor nicht um ein explizites Verbot. Auslandsreisen sind also – bei Beachtung der Corona-Regeln im entsprechenden Urlaubsort – weiterhin möglich. Allerdings wird die Bundesregierung darum gebeten, „auf europäischer Ebene darauf hinzuwirken, dass bis zum 10. Januar Skitourismus nicht zugelassen wird.“ Damit erhält Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte Rückendeckung für seine Forderung, den Ski-Urlaub europaweit bis ins nächste Jahr hinein zu verbieten*. Er will gemeinsam mit den anderen Alpenländern an einem Fahrplan zu einer schrittweisen Öffnung der Skigebiete im Januar arbeiten. Nur Österreich stellt sich bei dieser Forderung noch quer.

Des Weiteren warnen Bund und Länder schon einmal vor, dass „wegen des hohen Infektionsgeschehens umfassende Beschränkungen bis Anfang Januar (insbesondere im Bereich Gastronomie und Hotels) erforderlich sein werden.“ Vorschläge, dass Hotels über Weihnachten vorübergehend öffnen könnten, kritisierte Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband), schon im Vorfeld: „Restaurants und Hotels sind keine Garagen, die man nach Belieben auf- und zusperren kann. Für fünf Tage lohnt sich die Öffnung für die große Mehrheit der Betriebe nicht.“ Nach wochenlanger Schließung müssten die Betriebe vorbereitet und dekoriert werden, der Personaleinsatz geplant werden – ein Aufwand, der sich nicht lohne, solange keine Planungssicherheit bestehe.

Im Beschluss wurden zudem die Kontaktbeschränkungen verschärft: So sind private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten nun auf maximal fünf Personen aus dem eigenen und einen weiteren Haushalt beschränkt. Zudem gilt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind“ sowie „an allen Orten mit Publikumsverkehr in Innenstädten, so auch an Örtlichkeiten in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen sich Menschen entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend aufhalten“. Um trotzdem ein besinnliches Weihnachtsfest zu garantieren, dürfen sich zwischen dem 23. Dezember und 1. Januar im engsten Familien- und Freundeskreis auch maximal zehn Personen treffen. Dazugehörige Kinder bis 14 Jahre sind von der Regel ausgenommen.

Corona-Urlaubsverbot in Deutschland: Wann wird Reisen wieder möglich sein?

Originalmeldung vom 25. November 2020: Im Winter freuen sich viele Deutsche normalerweise auf ihren Ski-Urlaub in den Bergen oder genießen ein paar entspannte Tage in Wellness-Hotels. Aufgrund der Corona-Pandemie sieht die Lage aktuell aber ganz anders aus: Touristische Übernachtungsangebote sind seit dem 2. November verboten und von privaten Reisen oder Tagesausflügen wird abgeraten. Diese Regelung sollte vorerst bis Ende des Monats gelten. Am 25. November beraten Bund und Länder nun über die bisherigen Auswirkungen der Maßnahmen und ob eine Verlängerung nötig sein wird. Ein erster „Beschlussentwurf“ gibt Aufschluss darüber.

Urlaubsverbot in Deutschland bis Dezember verlängert? Was heute beschlossen wird

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet von einem Beschlussentwurf der SPD – der dem der Union sehr ähnlich sein soll –, in dem von einer Verlängerung der staatlichen Hilfen für betroffene Betriebe in der Wirtschaft, Kultur, Reisebranche und für Solo-Selbstständige bis zum 20. Dezember die Rede ist. Daher ist davon auszugehen, dass sich an den bisherigen Regelungen bezüglich des Inlandstourismus bis zu diesem Stichtag nichts ändern wird. Heißt: Hotels, Ferienunterkünfte sowie Skigebiete bleiben geschlossen und private Reisen sollten unterlassen werden. Der endgültige Beschluss wird voraussichtlich heute Nachmittag bekanntgegeben.

Zusätzlich sollen auch die Kontaktbeschränkungen verschärft werden. Anstatt zehn Personen aus zwei Haushalten werden sich dann nur noch fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Eine Ausnahme bilden Kinder unter 14 Jahren. Außerdem soll eine Lockerung zwischen dem 23. Dezember und 1. Januar geplant sein, sodass sich während der Weihnachtsfeiertage auch bis zu zehn Menschen treffen dürfen.

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Urlaub über Weihnachten: Dürfen Hotels an den Feiertagen öffnen?

Viele der Maßnahmen sind vorerst bis zum 20. Dezember geplant – für manche wünschen sich die Parteien aber eine Regelung bis in den Januar hinein. Zumindest an Weihnachten wollen CDU-geführte Länder laut Bild-Informationen eine Lockerung für Hotelaufenthalte: Um zu vermeiden, dass sich zu viele Menschen aus verschiedenen Haushalten unter einem Dach tummeln, schlagen diese vor, Hotels an Weihnachten öffnen zu lassen. So wären Feierlichkeiten mit der Familie in einem Raum möglich, ohne dass sich anschließend Zimmer geteilt werden müssten.

Dass Bürger über Weihnachten aber ganz normal in den Urlaub fahren können, ist eher unwahrscheinlich. Zwar scheint es, als würden die Maßnahmen bezüglich Hotellerie und Gaststätten vorerst nur bis zum 20. Dezember verlängert, doch baldige Lockerungen nach diesem Stichtag sind eher unwahrscheinlich. Italiens Regierung fordert gar eine Schließung der Skigebiete in ganz Europa – bis in den Januar hinein. *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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Diese Fehler bei der Reiserücktrittsversicherung sollten Sie dringend vermeiden

Reiserecht: 20 Gründe für den Rücktritt
1. Tod oder unerwartete, schwere Erkrankung der versicherten Person oder einer Risikoperson (z.B. Angehörige oder Mitreisende). © dpa
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2. Unerwartete Impfunverträglichkeit. © dpa
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3. Schwangerschaft der versicherten Person oder einer Risikoperson. © dpa
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4. Erheblicher Schaden am Eigentum durch Feuer, ein Elementarereignis oder die Straftat eines Dritten (z.B. Einbruch). © dpa
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5. Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer unerwarteten betriebsbedingten Kündigung durch den Arbeitgeber. © dpa
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6. Konjunkturbedingte Kurzarbeit über einen bestimmten Zeitraum mit Reduzierung des Bruttoeinkommens (mindestens 35 Prozent). © dpa
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7. Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses, falls die Person bei Reisebuchung arbeitslos war und das Arbeitsamt der Reise zugestimmt hatte. © dpa
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8. Arbeitsplatzwechsel, vorausgesetzt die Reise wurde vor Kenntnis des Wechsels gebucht und die Probezeit fällt in den Reisezeitraum. © dpa
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9. Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungen an einer Schule oder Universität. © dpa
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10. Nichtversetzung eines Schülers (z.T. mit der Einschränkung: falls es sich um eine Schul- oder Klassenfahrt handelt). © dpa
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11. Bruch von Prothesen oder unerwartete Lockerung von Implantaten. © dpa
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15. Einladung als Trauzeuge zu einer Hochzeit, wenn der Termin in der Zeit des lange vorausgeplanten Urlaubs liegt. © dpa
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16. Ausfall der Urlaubsvertretung eines Selbständigen, z.B. wegen Krankheit. © dpa
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17. Überraschende Qualifikation einer Sportmannschaft für das Bundesfinale, bei der die Teilnahme der Person (des Kindes) unverzichtbar ist. © dpa
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18. Unerwartete Verlegung eines Fußballderbys auf den Urlaubsbeginn des Dauerkartenbesitzers. © dpa
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19. Notwendiger Beistand einer schwer erkrankten Freundin bei einer unvorhersehbaren Verschlechterung der Krankheit. Hier ist eine Nennung von Zeugen notwendig, die das innige Freundschaftsverhältnis bestätigen. © dpa
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20. Unerwarteter Termin zur Spende von Organen oder Geweben (z.B. Knochenmark). © dpa

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