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Coronavirus im Landkreis München: Drei Todesfälle - 77 weitere Infizierte

Das Coronavirus versetzt den Landkreis München in den Ausnahmezustand. In einem Pflegeheim gab es einen Toten, viele sind infiziert. Alle Infos hier im Ticker.

Das Coronavirus hat längst den Landkreis München im Griff. In unserem Ticker halten wir Sie zum Coronavirus auf dem Laufenden. Alle bisherigen Infos finden Sie in unserem vorhergegangenen Ticker.   

Update, 28. März, 12.22 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Freitag 77 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es im Landkreis München aktuell 539 bestätigte Erkrankungsfälle.

Aschheim

9

Aying

5

Baierbrunn

10

Brunnthal

4

Feldkirchen

8

Garching b. München

33

Gräfelfing

23

Grasbrunn

7

Grünwald

39

Haar

26

Höhenkirchen-Siegertsbrunn

12

Hohenbrunn

14

Ismaning

50

Kirchheim b. München

25

Neubiberg

29

Neuried

9

Oberhaching

34

Oberschleißheim

13

Ottobrunn

22

Planegg

13

Pullach im Isartal

18

Putzbrunn

7

Sauerlach

8

Schäftlarn

13

Straßlach-Dingharting

4

Taufkirchen

19

Unterföhring

15

Unterhaching

35

Unterschleißheim

35

Update 21.15 Uhr: Das Landratsamt München meldet einen dritten Todesfall. . Es handelt sich dabei um einen über 80-jährigen Mann. Er verstarb in einer Klinik im Landkreis Miesbach. Damit gibt es im Landkreis München seit 26. März insgesamt drei Todesfälle im Kontext des Coronavirus.

Update, 14.36 Uhr: In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam es laut Landratsamt zu einem zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus im Landkreis München. Es handelt sich dabei um einen Mann, Anfang 40, mit moderaten gesundheitlichen Vorbelastungen, der in einer Münchner Klinik verstorben ist. Die Stadt Unterschleißheim bestätigt, dass der Mann aus der Stadt im Norden des Landkreis kommt. 

Update, 12.32 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Donnerstag 33 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es im Landkreis München aktuell 462 bestätigte Erkrankungsfälle.

Aschheim

5

Aying

5

Baierbrunn

10

Brunnthal

4

Feldkirchen

6

Garching b. München

27

Gräfelfing

19

Grasbrunn

7

Grünwald

36

Haar

22

Höhenkirchen-Siegertsbrunn

7

Hohenbrunn

14

Ismaning

46

Kirchheim b. München

20

Neubiberg

21

Neuried

7

Oberhaching

27

Oberschleißheim

10

Ottobrunn

20

Planegg

12

Pullach im Isartal

13

Putzbrunn

6

Sauerlach

5

Schäftlarn

13

Straßlach-Dingharting

4

Taufkirchen

19

Unterföhring

15

Unterhaching

29

Unterschleißheim

33

Update, 11.36 Uhr: Der AWO Kreisverband München-Land e.V. bietet eine Hotline in Krisenzeiten an. Die Mitarbeiter sind von Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr unter 089/67 20 87 28 zu erreichen. 

News von Donnerstag, 26. März: Erster Corona-Toter im Landkreis München

Update, 16.44 Uhr: In einem Ismaninger Pflegeheim ist ein Bewohner verstorben, der am Coronavirus erkrankt war. Acht Pfleger und neun weitere Bewohner haben sich derweil infiziert. Das Landratsamt München intensiviert nun den Schutz von Pflegebedürftigen. Eine Ausbreitung in Pflegeeinrichtungen, betont Landrat Christoph Göbel (CSU), sei „mit allen Mitteln“ zu verhindern. Das Problem: Es fehlt an Schutzausrüstung.

Update, 14.49 Uhr: Für viele Paare fällt der schönste Tag im Leben in eine dunkle Zeit. Doch auch trotz Coronavirus wird geheiratet. Das stellt Standesämter, Brautpaare und Hochzeitsplaner vor Herausforderungen. Der ausführliche Artikel. 

Update, 12 Uhr: Im Landkreis München wurden seit Mittwoch 56 weitere Fälle einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt. Damit gibt es im Landkreis München aktuell 429 bestätigte Erkrankungsfälle.

Aschheim

5

Aying

5

Baierbrunn

10

Brunnthal

4

Feldkirchen

3

Garching b. München

26

Gräfelfing

16

Grasbrunn

7

Grünwald

34

Haar

22

Höhenkirchen-Siegertsbrunn

7

Hohenbrunn

13

Ismaning

46

Kirchheim b. München

17

Neubiberg

18

Neuried

7

Oberhaching

27

Oberschleißheim

8

Ottobrunn

17

Planegg

11

Pullach im Isartal

11

Putzbrunn

5

Sauerlach

5

Schäftlarn

12

Straßlach-Dingharting

3

Taufkirchen

18

Unterföhring

14

Unterhaching

27

Unterschleißheim

31

Update, 11.28 Uhr: Haars Bürgermeisterin Gabriele Müller ist vorsorglich in häuslicher Quarantäne. Nachdem sie vergangenen Donnerstag näheren Kontakt mit einem an COVID-19-Erkrankten hatte, wurde sie am Dienstag getestet. Das Ergebnis war negativ. Dennoch riet der Arzt zur Vorsicht und empfahl die häusliche Isolation für 14 Tage ab Erstkontakt. „Es geht mir gut“, bestätigt die Rathaus-Chefin. „Auch wenn ich jetzt nicht vor Ort im Rathaus sein kann, ich arbeite im Homeoffice voll weiter.“

Update, 9.31 Uhr: Die Forschungs-Neutronenquelle Heinz Maier-Leibnitz (FRM II) unterstützt die Feuerwehren und das Technische Hilfswerk (THW) mit der Herstellung von Reinstwasser für Flächendesinfektionsmittel. Auf dem Gelände des FRM II in Garching hat am Dienstag das THW den ersten großen Behälter mit 800 Litern Reinstwasser befüllt und zur Weiterverarbeitung zur Michaeli Apotheke in Moosburg a. d. Isar gebracht. Am selben Abend noch mischte die Apotheke das Desinfektionsmittel an und füllte es in kleinere Gebinde ab. Die Logistikfahrzeuge des THWs gewährleisten eine zeitnahe Auslieferung an Krankenhäuser.

Anlieferung des Reinstwassers vor der Michaeli Apotheke in Moosburg a. d. Isar. Von links: Michael Wüst (Leiter THW Freising) und Manfred Danner (Freisinger Kreisbrandrat).

Update. 26. März, 9.01 Uhr: Wahlhelfer in Ottobrunn sind nicht darüber informiert worden, dass Tage vor dem ersten Wahlgang eine Mitarbeiterin des Rathauses positiv auf Corona getestet worden war. Der Bürgermeister wehrt sich.

News von Mittwoch, 25. März: Neue Corona-Teststation in Taufkirchen

Update, 17.37 Uhr: Die Pharmazeutin Brigitte Ansmann berichtet, was sich in ihrer Apotheke geändert hat.

Update, 16.51 Uhr: Aufgrund der Coronakrise müssen jetzt auch bei Bestattungen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Und die können für die Angehörigen ganz schön schmerzhaft sein. Den ausführlichen Artikel gibt es hier. 

Update, 15.49 Uhr: Die Gemeinde Taufkirchen hat heute die Corona-Teststation im Sport- und Freizeitpark eröffnet. Getestet werden Patienten täglich zwischen 10 und 12 Uhr, die durch einen örtlichen Hausarzt an die Gemeindeverwaltung vermittelt wurden.

Update, 14.50 Uhr: Ein leckeres Dankeschön für das Stationsteam am kbo-Isar-Amper-Klinikum in Haar gab es heute. Gesundheits- und Krankenpfleger Roy Martin bewarb sich bei der Aktion „Danke“ des Radiosenders Charivari. 100 Kollegen spendierte der Radiosender Currywurst. Bei der Ausgabe wurde auf die aktuellen Situation geachtet und ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten.

Gewinner Roy Martin.

Update, 11.42 Uhr: Seit gestern gibt es 46 weitere bestätigte Fälle im Landkreis München. Damit gibt es im Landkreis München aktuell 373 bestätigte Erkrankungsfälle. 

Aufgrund von verschiedenen Faktoren (Umzug, Postleitzahl, etc.) kann es zu Ungenauigkeiten kommen. Die Fälle aus Riemerling wurden am Dienstag fälschlicherweise der Gemeinde Ottobrunn angerechnet, anstatt der zuständigen Gemeinde Hohenbrunn, da Ottobrunn und Riemerling dieselbe Postleitzahl haben.

Aschheim

5

Aying

4

Baierbrunn

10

Brunnthal

2

Feldkirchen

3

Garching b. München

18

Gräfelfing

16

Grasbrunn

6

Grünwald

31

Haar

21

Höhenkirchen-Siegertsbrunn

6

Hohenbrunn

11

Ismaning

41

Kirchheim b. München

13

Neubiberg

18

Neuried

6

Oberhaching

26

Oberschleißheim

7

Ottobrunn

17

Planegg

6

Pullach im Isartal

10

Putzbrunn

5

Sauerlach

3

Schäftlarn

9

Straßlach-Dingharting

1

Taufkirchen

15

Unterföhring

13

Unterhaching

23

Unterschleißheim

27

Update, 25. März, 11.36 Uhr: In den meisten bayerischen Flüchtlingsunterkünften leben die Menschen auf engem Raum zusammen. Sie haben während der Corona-Krise kaum Möglichkeiten, genug Abstand zueinander zu halten. „Die Menschen sind in den Gemeinschaftsunterkünften gerade völlig auf sich allein gestellt“, sagt Claudia Köhler, Grünen-Landtagsabgeordnete aus Unterhaching.

News von Dienstag, 24. März: Corona-Aktion im Landkreis München 

Update, 14.12 Uhr: Die Gemeinde Kirchheim möchte den Senioren im Seniorenzentrum die Zeit mit der Aktion „Helfen mit Kreativität“ verschönern. Bilder, Gebasteltes und Briefe können im Rathaus für die Bewohner des Collegiums 2000 abgegeben werden. 

Eine kleine Freude für die Senioren. 

Update, 24. März, 12.06 Uhr: Nach Angaben des Landratsamtes gibt es im Landkreis München aktuell 329 bestätigte Erkrankungsfälle. 

Die Fallzahlen in den einzelnen Gemeinden: 


Aschheim

5

Aying

4

Baierbrunn

9

Brunnthal

2

Feldkirchen

3

Garching b. München

19

Gräfelfing

14

Grasbrunn

4

Grünwald

30

Haar

17

Höhenkirchen-Siegertsbrunn

4

Hohenbrunn

6

Ismaning

33

Kirchheim b. München

13

Neubiberg

15

Neuried

5

Oberhaching

18

Oberschleißheim

6

Ottobrunn

22

Planegg

3

Pullach im Isartal

9

Putzbrunn

4

Sauerlach

3

Schäftlarn

8

Straßlach-Dingharting

1

Taufkirchen

14

Unterföhring

13

Unterhaching

21

Unterschleißheim

24

News von Montag, 23. März: Planung aller Corona-Teststationen im Landkreis München

Update, 17.02 Uhr: In den Kommunen Garching, Grünwald, Haar, Hohenbrunn (inkl. Grasbrunn), Ismaning, Kirchheim (inkl. Aschheim und Feldkirchen), Oberhaching ,Pullach (inkl. Baierbrunn), Sauerlach, Straßlach-Dingharting, Unterföhring, Unterhaching und Unterschleißheim (inkl. Oberschleißheim) gibt es bereits Teststationen. In den weiteren Gemeinden läuft derzeit die Planung. 

Update, 15.40 Uhr: Die Hilfsangebote von Einkaufshilfe bis Seelsorge im Überblick 

Update, 11.33 Uhr: Laut Landratsamt München sind derzeit 279 Personen im Landkreis München am Coronavirus erkrankt. Die meisten Coronafälle gibt es in der Gemeinde Grünwald. 

Eine Übersicht der Coronavirusfälle im Landkreis:

Aschheim: 3

Baierbrunn: 9  

Brunnthal: 2

Feldkirchen: 3

Garching: 13

Gräfelfing: 13

Grasbrunn: 3

Grünwald: 24

Haar: 16

Höhenkirchen-Siegertsbrunn: 4

Hohenbrunn: 6

Ismaning: 23

Kirchheim: 12

Neubiberg: 13

Neuried: 4

Oberhaching: 16

Oberschleißheim: 6

Ottobrunn: 16

Planegg: 3

Pullach: 8

Putzbrunn: 4

Sauerlach: 2

Schäftlarn: 7

Straßlach-Dingharting: 1

Taufkirchen: 12

Unterföhring: 13

Unterhaching: 16

Unterschleißheim: 23

Update 23. März, 9.24 Uhr: Laut Polizei haben sich die meisten Bürger imLandkreis München an die Ausgangsbeschränkung gehalten. Die Beamten in Ottobrunn durften sich über ein kleines Dankeschön aus der Bevölkerung freuen. Mit bunter Kreide steht vor dem Eingangsbereich geschrieben: „Danke, dass ihr für uns arbeitet.“

Ein Dankeschön aus der Bevölkerung.

News von Sonntag, 22. März: Corona-Maßnahmen im Landkreis München - nicht nur Einsichtige

Update 22. März, 13.45 Uhr: Das Landratsamt München gibt auf Anfrage die neuesten Zahlen bekannt: Stand Samstag sind es 219 Menschen im Landkreis München, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Damit ich niemand über widersprüchliche Zahlen wundert: Auf der Homepage des Landratsamtes ist die Zahl noch nicht aktualisiert. Im Vergleich zum Freitag ist das ein Anstieg um 19 Fälle. Am Montag gibt das Landratsamt dann wieder neue Zahlen heraus.   

Update 22. März, 10.13: Manche Menschen haben den Ernst der Lage immer noch nicht erfasst und bescheren der Polizei damit Arbeit. Wie am Freitagnachmittag in Garching. Dort hatten sich laut Polizei fünf Personen auf der Freischankfläche einer Gastwirtschaft getroffen, um zusammen zu bechern. Beamte der Polizeiinspektion Oberschleißheim erteilten ihnen gegen 16.45 Uhr einen Platzverweis. Einer aus der Gruppe, ein 49-Jähriger aus dem Landkreis München, hatte darauf gar keine Lust. Er weigerte sich beharrlich, die Örtlichkeit zu verlassen, und die Polizei musste ihn schließlich dazu zwingen. Dabei wehrte er sich körperlich gegen die Beamten. Wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und eines Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz wurde der Mann nun angezeigt.

Update 22. März, 8.54 Uhr: Das Coronavirus hat überall Einfluss, nicht nur bei der Gesundheit. Viele Menschen tätigen jetzt Hamsterkäufe. Im Internet wird vor allem Klopapier danach oft überteuert angeboten. Ein Edeka-Chef aus Pullach greift jetzt hart dagegen durch - mit Vor- und Nachteilen.

News von Samstag, 21. März: Corona-Krise - Harte Zeiten für die Tafeln im Landkreis München

Update, 21. März, 17.15 Uhr: Hart getroffen von der Corona-Krise sind die Tafeln im Landkreis München. Hilfe muss nun neu organisiert werden - die Ausgabestellen sind geschlossen.

News von Freitag, 20. März: Landrat Göbel ruft Bevölkerung zu Verantwortungsbewusstsein auf

Update 20. März, 16.37 Uhr: Landrat Christoph Göbel erinnert die Bevölkerung im Landkreis München daran, dass die bayernweite Ausgangsbeschränkung natürlich auch für sie gilt: „Ich appelliere an alle Landkreisbürgerinnen und -bürger: Bitte nehmen Sie die Regelungen ernst! Gehen Sie nur in Ausnahmefällen vor die Türe. Gehen Sie möglichst alleine zum Einkaufen, sodass sich in den Läden nicht zu viele Personen zeitgleich aufhalten. Laden Sie nicht die Nachbarskinder zum Spielen ein. Gehen Siefür Ihre Eltern und Großeltern einkaufen und übergeben Sie die Einkäufe kontaktlos. Wägen Sie vor jedem sozialen Kontakt gründlich ab, ob dieser wirklich notwendig ist. Nur wenn jetzt jeder Einzelne mitdenkt und entsprechend handelt, können wir die Infektionsrate abflachen. Mein herzlicher Dank geht an die zahlreichen Hilfs-Initiativen, die sich in den vergangenen Tagen im Landkreis gebildet haben. Ob Nachbarschaftshilfen oder Privatprojekte – es gibt unzählige Bürger, die ihren Nächsten im Blick haben und sie unter anderem bei der Lebensmittel- oder Medikamentenversorgung unterstützen. Ich möchte Sie ermuntern, dieses wertvolle Engagement im Rahmen der aktuellen Regelungen weiter zu führen“, so Landrat Christoph Göbel.

Corona in den Gemeinden: Die Zahlen vom Freitag

Update 20. März, 16.28 Uhr: Im Landkreis München haben sich nach Angaben des Landratsamts 200 Menschen mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 20. März, 16.16 Uhr). Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es noch 32 Infizierte. Die aktuelle Erkrankten verteilen sich wie folgt auf die Kreis-Kommunen: Aschheim 2; Aying 2; Baierbrunn 6; Brunnthal 0; Feldkirchen 3; Garching 9; Gräfelfing 10; Grasbrunn 3; Grünwald 16; Haar 11; Höhenkirchen-Siegertsbrunn 4; Hohenbrunn 6; Ismaning 15; Kirchheim 11; Neubiberg 8; Neuried 3; Oberhaching 16; Oberschleißheim 5; Ottobrunn 9; Planegg 3; Pullach im Isartal 5; Putzbrunn 3; Sauerlach 2; Schäftlarn 6; Straßlach-Dingharting 1; Taufkirchen 7; Unterföhring 6; Unterhaching 14; Unterschleißheim 14.

Betrüger nutzen Ängste aus

Update 20. März, 15.40 Uhr: In Ismaning nutzen Betrüger den Coronavirus für ihre Zwecke. Sie geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. Wie die Gemeinde mitteilt, ziehen im Ort Unbekannte von Haus zu Haus gehen und geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamts aus. Sie sind offenbar ausgerüstet mit Mundschutz, Schutzanzug und Ähnlichem. Sie geben demnach an, Menschen testen zu wollen und wollen dafür in deren Wohnung. „Es sind Betrüger, die sich die momentane Verunsicherung und Angst der Menschen zu Nutze machen“, warnt die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite. Wer entsprechende Vorgänge beobachtet, soll sich an die Polizei wenden.

Coronavirus im Landkreis München: Letzte Gemeinde wohl auch betroffen

Update 20. März, 14.34 Uhr: Die Gemeinde Brunnthal ist derzeit die letzte im Landkreis ohne einen bestätigten Coronavirus-Infektionsfall. Das wird aber wohl nicht so bleiben. Wie Bürgermeister Stefan Kern (CSU) dem Münchner Merkur am Telefon sagte, ist ein Mitbürger am Donnerstagabend vom Notarzt in ein Krankenhaus eingewiesen worden - mit dringendem Verdacht auf die vom Sars-Cov-2-Virus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19. Das Testergebnis steht noch aus, über den Gesundheitszustand der Person ist derzeit nichts bekannt.

Eine gute Nachricht gerät dabei in den Hintergrund:Brunnthals Bürgermeister hat die vergangenen zwei Wochen in Quarantäne verbracht, nun fiel ein weiterer Test auf das Coronavirus nach seiner Auskunft negativ aus. Einen Tag müsse er noch absitzen, so Stefan Kern. „Dann darf ich wieder raus.“ Er war nach einem kurzen Skiaufenthalt in Tirol in Quarantäne gegangen, als die Region kurz darauf zum Risikogebiet erklärt wurde. Er habe Kontakt zu vielen Menschen gehabt, „bis hinauf zur Ministerebene“, deshalb habe er sich den Tests und der Quarantäne unterzogen - von dort aus konnte er seinen klaren Wahlsieg bei der Bürgermeisterwahl feiern.

Update 20. März, 13.50 Uhr: Das Catering-Unternehmen Lunemann aus Kirchheim musste alle seine Lieferwagen abmelden, weil ihm das Geschäft durch die Corona-Krise komplett weggebrochen ist. Wenigstens die gelagerten Lebensmittel hat der Caterer retten können - mit einem spontanen Ladenverkauf. 

Gesundheitsamt: Fallzahl steigt rapide 

Update 20. März, 13.30 Uhr: Mittlerweile gibt es im Landkreis München 200 bestätigte Fälle von Corona-Infektionen; 66 mehr als noch am Vortag. Die aktuelle Fallzahl veröffentlichte das Landratsamt am Freitagmittag. In einem Pressegespräch am Donnerstag hatte Gesundheitsamtsleiter Gerhard Schmid erklärt, dass dies auch mit den vielen Teststationen in den Gemeinden zusammenhänge, die nun für einen Anstieg der Meldezahlen sorgen. Doch es zeigt auch, dass sich das Virus weiter ausbreitet. Um diese Entwicklung einzudämmen, hat Ministerpräsident Markus Söder am Freitagmittag unter Strafandrohung weitreichende Ausgangssperren für ganz Bayern verkündet, die bereits um Mitternacht inkraft treten.

News von Donnerstag, 19. März: Coronavirus-Ausbruch im Rathaus - Bürgermeister in Quarantäne

Update 19. März 17.45 Uhr: Viele Mitarbeiter des Rathauses Ottobrunn müssen in Quarantäne - mitsamt dem Bürgermeister. Der Wahlleiter und zwei weitere Mitarbeiter haben sich mit dem Coronavirus SARS-Cov-2 infiziert.

Verständnis für Ausgangssperren: Landrat informiert zum aktuellen Stand der Corona-Epidemie im Kreis München

Per Videotelefonie führen Landrat Christoph Göbel (li.) und Gesundheitsamtschef Gerhard Schmid ein Pressegespräch zur Coronavirus-Epidemie im Landkreis - und halten dabei selbst möglichst Abstand zueinander. Durch diese ungewöhnliche Form der Pressekonferenz soll die Infektionsgefahr für alle Beteiligten verringert werden.

Update 19. März, 17.33 Uhr: In einem Pressegespräch am Donnerstag, bei dem er zusammen mit Gesundheitsamtsleiter Gerhard Schmid über den aktuellen Stand im Landkreis München informierte, hat Landrat Christoph Göbel (CSU) Verständnis für möglicherweise bevorstehende bayernweite Ausgangssperren geäußert. Wenn sich die Bevölkerung des Risikos nicht bewusst sei, dem sie durch das Schaffen von Übertragungswegen vor allem die ältere Bevölkerung aussetze, „dann kann der Staat nicht anders“. 

Update, 19. März, 11.10 Uhr: Auch in Haar und in Oberhaching werden heute Coronavirus-Teststationen eröffnet.

Inzwischen breitet sich eine große Welle derHilfsbereitschaft im Landkreis aus. Junge Menschen und Vereine bieten Älteren und anderen Risikopersonen an, den Einkauf und andere Besorgungen zu übernehmen.  

Aying: Brauerei verzichtet auf Pacht, um Wirten zu helfen

Die Ayinger Brauerei verzichtet auf die Pacht, um ihre Wirte zu unterstützen. Auch andere Ladenbesitzer hoffen jetzt auf die Kulanz der Vermieter. 

News von Mittwoch, 18.März: Corona im Landkreis München - Krisenmodus in Unterhaching

Update: 17.08 Uhr: Mund auf, Stäbchen rein, Abstrich nehmen, persönliche Daten erfassen: So läuft es seit vergangenem Freitag im Coronavirus-Testcenter im Unterhachinger Ortspark an der Wallbergstraße. In Abstimmung zwischen Landrat Christoph Göbel und Bürgermeister Wolfgang Panzer ist die Teststation eingerichtet worden, nachdem es am Lise-Meitner-Gymnasium wegen des Coronavirus schon früh zu den ersten Schulschließungen gekommen war. Für die logistische Organisation sowie das Ermitteln von Kontaktpersonen nachgewiesenermaßen Infizierter ist die Gemeinde Unterhaching zuständig, den medizinischen Part stemmt das Ärztenetz Unterhaching unter Leitung von Dr. Klaus Straßburg. Dem Irrglauben, jeder könne sich hier auf eine Coronavirus-Infektion testen lassen, schiebt Rathaus-Sprecher Simon Hötzl einen Riegel vor. Er ist vom Bürgermeister zum Leiter des Corona-Krisenstabs ernannt worden und betont:„Es werden nur Patienten getestet, die von ihrem Hausarzt dazu eingeladen wurden oder die eine behördliche Aufforderung erhalten haben.“ Dies sei vielen nicht bewusst – Hötzl berichtet von Spaziergängen, die sich plötzlich spontan in die Warteschlange einreihen und fragen: „Ich habe eventuell Symptome, können Sie mich bitte testen?“ Nein, genau das gehe nicht – ins Corona-Testzelt kommen nur Patienten mit offizieller Verordnung durch Ärzte oder Gesundheitsbehörden. Bis dato sind in Unterhaching etwa 100 Corona-Tests durchgeführt worden.

Update, 18. März, 12.39 Uhr: In den Gemeinde Unterhaching, Straßlach und Hohenbrunn soll es in den nächsten Tage neue mobile Teststationen geben. In Hohenbrunn soll diese auf dem Gelände des Bauhofs im Gewerbegebiet Hohenbrunn (Muna) errichtet werden, so die Gemeinde. Die Hohenbrunner, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Corona-Virus-Infektion besteht und eine ärztliche Überweisung haben, werden nach einer vorherigen Terminvereinbarung in einer sog. „Drive-Through-Anlage“ getestet. Die Tests können durchgeführt werden ohne das Auto verlassen zu müssen. Die Ergebnisse liegen innerhalb von 24 bis 48 Stunden vor. Die Station ist auch für die Putzbrunner und Grasbrunner gedacht.

News von Dienstag, 17.März: Corona-Krise im Landkreis München

Update, 16.35 Uhr: Die Geschäftsleitung der Sportpark Ottobrunn GmbH hat beschossen das Phönix-Bad ab Montag, 16. März, zu schließen. Von der Schließung sind alle Einrichtungen betroffen, Freizeitbad, Sauna und Wellness sowie das Restaurant „Nefeli“.

News von Sonntag, 15. März: Corona-Notruf für Haar

Update, 15.3., 15.43 Uhr: Die Gemeinde Haar richtet eine Koordinationsstelle für einen Einkaufsdienst ein. Hier sollen sich sowohl die Haarer melden, die zur Risikogruppe gehören oder derzeit in Quarantäne sind und Unterstützung bei Besorgungen benötigen - und natürlich auch alle, die sich in der Lage sehen, zu unterstützen. Bei weiteren Frage: dechent@gemeinde-haar.de, Telefon 089 - 46002-302.

News von Samstag, 14. März: MVG im Landkreis München stellt auf „Ferienfahrplan“

Update 18.26 Uhr: Die Ämter und Kommunen im Landkreis München schalten in den Krisenmodus. Vielerorts sollen nun Teststationen für das Coronavirus, um den steigenden Infektionszahlen Herr zu werden.

Update 18.17 Uhr: Der Lehrbetrieb an der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg wird unverzüglich bis auf weiteres eingestellt (aktuell bis zum 14. April).

Update 17.30 Uhr: Der MVV stellt ab Montag, 16. März, bis Freitag, 3. April, für drei Wochen den Regionalbusverkehr im Landkreis München auf „Ferienfahrplan“ um.

Auch die Stadt Unterschleißheim baut ein Corona-Testzentrum auf. Ab Montag, 16. März, sind das Unterschleißheimer Freitzeitbad AquariUSH, alle städtischen Sportstätten sowie die Volkshochschule und die Stadtbibliothek geschlossen. Schon ab Samstag, 14. März, ist die Saunalandschaft gesperrt.

Update 17.14 Uhr: Immer mehr Menschen tun sich im Landkreis zusammen und wollen vor allem Älteren und vorerkrankten Risikopersonen helfen. Damit diese sich nicht unnötig gefährden, bieten freiwillige Helfer an, Einkäufe und Erledigungen zu übernehmen. In Schäftlarn etwa sind es einige Studenten, die bereit wären, im gesamten Landkreis zu helfen. Melden kann man sich bei Fadi Mansour unter E-Mail: mansour.fadi1@yahoo.de, oder unter der Mobilfunknummer 0152/27 63 80 52. „Es gibt sicherlich viele Menschen da draußen, die sonst niemanden haben, der dies für sie tun kann. In dieser Zeit ist es wichtig, dass jeder Einzelne mit dazu beiträgt das Risiko zu verringern und diese schwierige Zeit gemeinsam zu überwinden“, sagt Mansour. In Unterhaching bieten JU und CSU einen Lieferdienst an. Unter der E-Mail-Adresse einkaufservice@juuhg.de oder unter 089/13 07 28 02 können hilfsbedürftige Bürger das Team kontaktieren. Angegeben werden sollte die Lieferadresse, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse zur Kontaktaufnahme im Bedarfsfall, die benötigten Waren und der präferierte Supermarkt. Im Laufe der kommenden Woche werden die Waren besorgt und kostenfrei nach Hause geliefert. Dieser Lieferdienst ist laut Pressemitteilung zunächst auf eine Dauer von vier Wochen angelegt und wird bei Bedarf verlängert. In Pullach ruft die Gemeinde zur Solidarität auf und bittet Bürger, für ältere oder kranke Nachbarn Besorgungen zu übernehmen. „In Zeiten wie diesen ist Mitmenschlichkeit ein besonders hohes Gut“, schreibt die Gemeinde auf ihrer Facebook-Seite. Wer noch mehr bedürftigen Menschen helfen will, kann sich bei der Seniorenbeauftragten Annegret Riquarts im Pullacher Rathaus melden per E-Mail unter ehrenamt@pullach.de oder unter Tel. 089/74 47 44 71. Sie nimmt alle Helfer in eine Liste auf und koordiniert den Ablauf. Auch die Nachbarschaftshilfe Pullach kümmert sich um Hilfsbedürftige und ist erreichbar unter Tel. 089/12 09 26 96 (sicher besetzt Montag bis Freitag, 8 bis 12 Uhr).

News von Freitag, 13. März: Alle Gottesdienste im Landkreis München abgesagt

Update, 13. März, 16.21 Uhr: Das Erzbistum München und Freising sagt aufgrund der Lage im Zusammenhang mit dem Virus COVID-19 (Coronavirus) alle öffentlichen Gottesdienste ab. Diese Regelung gilt ab sofort bis zum Freitag, 3. April. Beerdigungen finden weiterhin statt, aber ohne ein Requiem (Totenmesse). Taufen und Trauungen sollen, genauso wie Firmungen, verschoben werden. Die Kirchen bleiben zu den üblichen Zeiten geöffnet.

Nahezu alle Veranstaltungen im Landkreis werden abgesagt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte direkt an die Veranstalter. 

Auch Handballspiele, Basketballspiele und die Volleyballspiele werden abgesagt. Der Bayerische Fußballverein entscheidet am Freitagvormittag, ob und inwieweit der Spielbetrieb aufrecht erhalten werden kann. 

Einige Gemeinde richten Corona-Testzentren ein, wie zum Beispiel in Ismaning, Oberhaching und Grünwald. 

Alle Schulen im Landkreis München bleiben zu: Auf Anordnung von Ministerpräsident Markus Söder werden am Montag (16. März) bis Ende der Osterferien alle Schulen, Kindergärten und Kitas in Bayern geschlossen.

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