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Coronavirus: Warnung vor Atemschutzmasken - diesen Mundschutz sollten Sie besser nicht nutzen

Produkt kommt aus China

Coronavirus: Warnung vor Atemschutzmasken - diesen Mundschutz sollten Sie besser nicht nutzen

Schon häufiger gab es Produktwarnungen vor unwirksamen Atemschutzmasken. Jetzt fiel erneut ein Produkt eines Herstellers aus China negativ auf.

München - Der Bedarf an Atemschutzmasken ist in der immer noch anhaltenden und wieder anwachsenden Corona-Pandemie konstant hoch. Da versuchen immer wieder Unternehmen mit ihren zweifelhaften Produkten einen schnellen Profit abzugreifen. Jetzt ist bei dem Schnellwarnsystem der EU für Verbraucherschutz - kurz RAPEX - wieder ein Hersteller eines Mund-Nasen-Schutzes aufgeschlagen, der Schutz vor dem Virus verspricht, ihn aber nicht halten kann.

Warnung vor Corona-Atemschutzmaske: Hersteller zeichnet sie fälschlich mit Qualitätsmerkmal aus

Bei der beanstandeten Maske handelt es sich um das Modell KN95 der Marke Doctor Cross. Der Mund-Nasen-Schutz kommt aus China und der Hersteller hat unerlaubterweise das Logo CE auf sein Produkt gedruckt. Mit dem CE-Kennzeichen erklärt der Produzent eigentlich, dass er sich an die EU-Verordnung hält und alle geltenden Anforderungen erfüllt. Dies wird dann von einer offiziellen Stelle überprüft und das Produkt erhält zusätzlich eine vierstelliger Kennnummer. Doch das ist bei dieser Maske nicht passiert.

Weiter verspricht der Hersteller ein Schutzpotenzial gegen (Virus*-)Partikel. Doch auch diese Wirkung wurde nicht von einer europäischen Prüfstelle verifiziert. Daher kann nicht bestätigt werden, dass die Maske irgendwelche Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen erfüllt.

Warnung vor Atemschutzmaske: Noch kein offizieller Verkauf in Deutschland

Es handelt sich bei der Produktwarnung jedoch nicht um einen Rückruf*, da die Atemschutzmasken noch nicht offiziell auf dem deutschen Markt verkauft wurden. Der Mund-Nasen-Schutz - der im Karton zu zehn Stück vertrieben wird - könnte aber illegal ins Land gelangen. Gemeldet haben die fehlerhaften Masken die kroatischen Behörden. Das Produkt reiht sich damit in die lange Liste anderer Hersteller aus China und der Türkei ein, die ebenfalls mangelhafte Atemschutzmasken vertreiben.

Ebenfalls mangelhaft und deshalb gefährlich sind einige E-Bikes von Aldi Nord. Der Discount-Riese ruft eine alte Modellreihe wegen sicherheitselevanter Probleme zurück. Besorgte Eltern haben indes den Verkaufsstopp einer beliebten Puppe erwirkt. (tel) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Ikea führt wegen Corona und auch zum Schutz der Umwelt ein neues Konzept ein.

Rubriklistenbild: © koen Van Weel“/ANP/dpa

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