Germany

Dänische Spieler erheben schwere Vorwürfe gegen die Uefa

Trotz des Herzstillstands von Christian Eriksen war die Partie zwischen Dänemark und Finnland (0:1) am Samstag nach langer Unterbrechung fortgesetzt worden. Bislang hieß es, die dänischen Spieler hätte diese Entscheidung aus freien Stücken getroffen. Dem war offenbar aber nicht so, wie sie am Montag in einer Medienrunde zu Protokoll gaben. Der europäischen Fußbvallverbands Uefa habe ihnen nur die Wahl aus zwei Optionen gelassen.

Stürmer Martin Braithwaite (30) sagte: „Keine Option war gut. Wir haben die am wenigsten schlechte genommen.“ Torwart Kasper Schmeichel kritisierte: „Wir wurden in eine Situation gebracht, die ich persönlich für nicht fair halte.“ Trainer Kasper Hjulmand führte dies aus: „Wir hatten zwei Optionen: Das Spiel fortzusetzen oder am nächsten Tag um 12.00 Uhr zu spielen. Aber jeder wollte weiterspielen. Die Spieler waren sich sicher, nicht mehr schlafen zu können. Am Tag danach zu spielen, hätte die Situation noch schwerer gemacht. Es war die falsche und eine harte Entscheidung, die Spieler zwischen diesen beiden Dingen entscheiden zu lassen: am selben Abend oder am nächsten Tag zu spielen.“

Die Spieler und das gesamte dänische Team haben laut des dänischen Newsportals „B.T.“ Krisenhilfe bekommen und wollen nun für ihren Mitspieler weitermachen. Bayern-Profi Pierre-Emile Höjbjerg (25): „Wir werden für Christian spielen und für alle, die uns unterstützt haben.“

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