Germany

Dank Corona: Nachfrage nach einem Nahrungsmittel während der Pandemie „explodiert“ 

Italienischer Exportschlager

Dank Corona: Nachfrage nach einem Nahrungsmittel während der Pandemie „explodiert“ 

Die italienische Lebensmittel-Industrie hat im vergangenen Jahr so viel nach Deutschland exportiert wie noch nie.

Wegen der Corona-Pandemie bleiben auch hierzulande viele Menschen zu Hause. Das schlägt sich auch beim Kochen nieder. Besonders Italien hat davon profitiert.

Rom - Die Deutschen haben sich während der Corona*-Pandemie besonders häufig ein Lebensmittel aus Italien gegönnt: Nudeln. Im vergangenen Jahr haben die Pasta-Ausfuhren nach Deutschland um im Vergleich zu 2019 um gut 20 Prozent zugelegt, teilte der italienische Branchenverband mit. „Deutschland ist für uns Export-Markt Nummer eins“, sagte Luigi Scordamaglia vom Lebensmittelverband Filiera Italia der Deutschen Presse Agentur.

Während andere Wirtschaftsbereiche während der Pandemie rückläufige Exporte in die größte europäische Volkswirtschaft verkraften mussten, habe die italienische Lebensmittelindustrie ihr Geschäft mit Deutschland deutlich gesteigert. Neben Pasta hätten auch die Ausfuhren von Käse,  Oliven oder Reis zugelegt.

Der größte Exportschlager der italienischen Lebensmittelhersteller seien im vergangenen Jahr jedoch Nudeln gewesen. Pasta sei eines der Produkte, deren Konsum während der Pandemie „explodiert“ sei, erklärte Scordamaglia. In Deutschland sind Nudeln ohnehin sehr beliebt. Den historisch hohen Absatz führte der Experte unter anderem auf die einfache Zubereitung zurück und den höheren Bedarf in Corona-Zeiten. Viele Menschen sind wegen der Pandemie in den vergangenen Monaten im Homeoffice geblieben. Zudem mussten viele wegen Corona und des Lockdowns auch auf Restaurant-Besuche verzichten. Daher waren Nudeln für viele eine schnelle, einfache und leckere Alternative.

Italiens Wirtschaft und Gesellschaft ist von der Corona-Pandemie auch im europäischen Vergleich besonders schwer getroffen worden. Die Wirtschaftsleistung sank im vergangenen Jahr nach Schätzungen der italienischen Zentralbank um rund neun Prozent. Seit Pandemie-Beginn im Februar starben mehr als 82.500 Menschen mit Sars-CoV-2. Über 2,4 Millionen Menschen haben sich mit Corona infiziert. (dpa/utz) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen Digital Netzwerks.

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