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Der Joshua Kimmich aus Berg

Fabian Kaske ist laut Trainer Krebs ein „echter Charaktertyp“. 

Fabian Kaske war die tragische Figur des MTV Berg bei der 2:3-Heimniederlage am Dienstag gegen den 1. FC Penzberg. Am Samstag will er es im Ligapokal gegen den gleichen Gegner bessern machen.

BergFabian Kaske war die tragische Figur des MTV Berg bei der 2:3-Heimniederlage am Dienstag gegen den 1. FC Penzberg. „So etwas ist mir noch nie passiert“, sagt der Mittelfeldspieler des Fußball-Bezirksligisten. Mit zwei Fehlern innerhalb von vier Minuten leitete der 28-Jährige die ersten beiden Gegentreffer ein. Ansonsten ist Kaske aber einer der unumstrittenen Führungsspieler des MTV. „Er ist ein echter Charaktertyp, geht immer voran“, lobt MTV-Coach Wolfgang Krebs. Am Samstag hat sein Team erneut den 1. FC Penzberg zu Gast, diesmal im Ligapokal (15 Uhr).

„Es hat trotz der Niederlage Spaß gemacht, gegen diesen starken Gegner zu spielen. So wird es auch diesmal sein, hoffentlich mit dem besseren Ende für uns“, sagt Kaske. Er gehört zu den zahlreichen Akteuren beim MTV, die weite Teile ihrer fußballerischen Ausbildung bei der FT Starnberg 09 genossen haben. „Ich war aber eigentlich der einzige, der sich damals einen Stammplatz in der ersten Mannschaft sichern konnte“, erinnert sich Kaske. Dennoch entschloss er sich 2011, zurück zu seinem Heimatverein zu wechseln. „Ich wollte nicht der einzige Ex-Berger sein, der bleibt. Zudem kamen in Starnberg immer mehr Spieler von außerhalb“, erinnert sich Kaske.

Inzwischen hat er es auf 175 Bezirksliga-Einsätze für seinen MTV gebracht. Früher war er zumeist auf den Außenbahnen unterwegs, ehe Miljan Prijovic ihn zum defensiven Mittelfeldstrategen formte. „Ich bin der Joshua Kimmich der Berger“, scherzt Kaske deshalb. Auch der Nationalspieler spielte früher vor allem als Rechtsverteidiger. Einen Wunsch hat sein Trainer an ihn. „Er sollte sich vor dem Tor noch mehr zutrauen, denn er ist oft in guten Abschlusspositionen“, sagt Krebs. Kaske gelangen erst 23 Treffer in der Bezirksliga Süd in neun Spielzeiten.

Seine zweite große Leidenschaft – das Segeln – betreibt Kaske nicht mehr so intensiv wie früher. „Wenn mal Zeit ist, bin ich schon noch gerne auf dem Wasser“, sagt er. Dabei war Kaske früher ein sehr erfolgreicher Segler, nahm bei einer Jugend-Olympiade (2010 in Singapur) teil und durfte auch bei Weltmeisterschaften starten. „Irgendwann war mir der Zeitaufwand aber zu hoch. Ich wollte mich auf mein Studium konzentrieren“, erklärt Kaske. Seinen Verein freut es, denn so hat der Sportmarketing-Experte mehr Zeit für den Bezirksligisten.

Gewinnt er am Samstag mit seinem Team gegen den FCP, steht der MTV nach dem 4:2-Auftakterfolg vor einer Woche in Wolfratshausen bereits mit mehr als einem Bein in der nächsten Runde des Ligapokals. Penzberg war nicht über ein 1:1 gegen Pöcking hinausgekommen.

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