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Der Promi-Fuchs ist tot - Jetzt hat der Himmel einen Kunstgott

Dr. Carl Ludwig Fuchs († 74) – hier 2018 in Ballenstedt – richtete auch viele Anhalt-Schlösser nach historischen Vorbild wieder ein
Dr. Carl Ludwig Fuchs († 74) – hier 2018 in Ballenstedt – richtete auch viele Anhalt-Schlösser nach historischen Vorbild wieder einFoto: Maike Glöckner

Dessau-Roßlau – Trauer im Hause Anhalt und bei den Fans der Fernsehshow „Kunst und Krempel“! Dr. Carl Ludwig Fuchs – langjähriger Hofmarschall und Protokollchef der Adelsfamilie und seit 1993 TV-Experte beim Bayerischen Rundfunk – ist in dieser Woche im Alter von 74 Jahren gestorben.

„Wir sind alle niedergeschlagen und traurig“, sagte Eduard Prinz von Anhalt (77) gestern. Gegenüber BILD bestätigte der Chef des Hauses Anhalt, was in Dessau und Umgebung zuletzt als Gerücht die Runde gemacht hatte: „Carl Ludwig Fuchs ist am Montag in Leipzig gestorben.“

In der Sachsenmetropole war der Verwandte Prinz Eduards und Nachkomme des „Alten Dessauers“ (Fürst Leopold, 1676-1747) in klinischer Betreuung. „Sein Gesundheitszustand hatte sich im Frühsommer verschlechtert“, so ein enger Freund.

Anfang Mai hatte Fuchs als Hofmarschall noch problemlos die Ritterschläge des anhaltinischen Hausordens „Albrecht der Bär“ auf Schloss Ballenstedt organisiert.

Auch der Bayerische Rundfunk, für den der Kunsthistoriker mehr als 25 Jahre auf seine unverwechselbare Art vor der Kamera u. a. Schmuck begutachtete, gab gestern den Tod seines Moderators bekannt.

Vertreter des Senders werden auch an der Trauerfeier teilnehmen, die am 23. August, 10 Uhr, in der Dessauer Johanniskirche stattfindet – gegenüber dem Palais Minkwitz, das Dr. Fuchs zuletzt mit seinem Lebensgefährten bewohnt hatte. Er hinterlässt freilich auch eine Ehefrau und eine Tochter.

Beigesetzt wird der Anhaltiner auf eigenen Wunsch in seinem Geburtsort Aken – von wo aus die Familie 1957 in den Westen gegangen war.

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