Germany

Deutsche zahlen fast am meisten für Strom

In Deutschland ist Strom – auch unter Berücksichtigung der Kaufkraft – teurer als in den meisten anderen Ländern der Welt. Das zeigt eine Analyse, die das Vergleichsportal Verivox mit Daten des Energiedienstes Global Petrol Prices durchgeführt hat, wie der „Spiegel“ berichtet. Höhere Vergleichspreise als hierzulande gibt es demnach fast nur in krisengeschüttelten Entwicklungsländern wie Sierra Leone, Burkina Faso oder Ruanda, in denen sich manche Einwohner überhaupt keine Elektrizität leisten können.

Das einzige Industrieland, in dem die Stromkosten höher sind als in Deutschland, ist Portugal. Un­ter den G-20-Ländern ist die Bundesrepublik mit großem Abstand das Land mit der teuersten Elektrizität.

Deutsche Verbraucher müssen in der Folge einen größeren Anteil ihres verfügbaren Einkommens für Strom aufwenden als Kunden in anderen wohlhabenden EU-Ländern. Für den Jahresverbrauch eines Einpersonenhaushalts (1500 Kilowattstunden) gehen laut Verivox rund 1,2 Prozent der durchschnittlichen Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung drauf – mehr als doppelt so viel wie in Schweden oder den Niederlanden.

Insgesamt haben sich die Strompreise in Deutschland seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt. Grund für das Preishoch sind Steuern und Abgaben wie die Netzentgelte oder die EEG-Umlage. Sie machen ­mittler­­weile rund zwei Drittel des Strompreises aus.

Jüngere Menschen verbrauchen mehr Strom

Die Strompreise sind noch wichtiger geworden, denn durch die Corona-Pandemie ist der Stromverbrauch in vielen deutschen Haushalten gestiegen. Vor allem jüngere Menschen berichten von einem Anstieg ihres Stromverbrauchs. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage im Auftrag von Verivox.

Das Homeoffice treibt für viele die Stromkosten in die Höhe

Das Homeoffice treibt für viele die Stromkosten in die Höhe

Quelle: dpa-infocom GmbH

Über ein Drittel aller Befragten (36 Prozent) gibt an, dass ihr Stromverbrauch seit Beginn der Pandemie zugenommen hat. Rund die Hälfte der Haushalte (54 Prozent) geht von einem in etwa gleichen Stromverbrauch aus. Nur knapp elf Prozent berichten von einem reduzierten Verbrauchsverhalten.

Zwischen den Altersgruppen bestehen dabei deutliche Unterschiede. 52 Prozent der Verbraucher zwischen 18 und 29 Jahren berichten von einem höheren Stromverbrauch. In der Altersgruppe zwischen 30 und 49 Jahren geben 42 Prozent der Befragten einen gestiegenen Stromverbrauch an. Bei den älteren Verbrauchern zwischen 50 und 69 Jahren sinkt der Anteil auf 22 Prozent.

„Home-Office, Kinderbetreuung und verändertes Freizeitverhalten führen bei den jüngeren Verbrauchergruppen zu einem erhöhten Stromverbrauch zuhause“, sagt Thorsten Storck, Energieexperte bei Verivox. „Ältere Verbraucher haben im Zuge der Corona-Pandemie nicht so deutliche Veränderungen des Lebensstils erlebt.“

Der veränderte Stromverbrauch kann für die betroffenen Haushalte zu deutlichen Mehrkosten führen. Wird ein Heimarbeitsplatz betrieben und eine zusätzliche Mahlzeit pro Tag gekocht, kann die Stromrechnung je nach Ausstattung um bis zu 150 Euro jährlich steigen. Angesichts dessen raten die Experten zu einem Wechsel in einen möglichst günstigen Stromtarif.

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