logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo logo
star Bookmark: Tag Tag Tag Tag Tag
Germany

Die Attachinger lassen es krachen

Zwei Jubiläen, ein Festwochenende: Doppelten Anlass zum Feiern gab es am Wochenende in Attaching.

Attaching Von Freitag bis zum Sonntag feierte der Freisinger Stadtteil sowohl das 150-jährige Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Attaching, als auch das 100-jährige des Schützenvereins Hubertia. Die Dorfgemeinschaft hatte sich ordentlich ins Zeug gelegt, um ein abwechslungsreiches Programm anbieten zu können.

Dafür gab es beim Festgottesdienst am Sonntagvormittag unter freiem Himmel viel Lob und zufriedene Gesichter. Auch wenn schwarze Wolken und schwüle Luft gelegentlich auf Gewitter einstimmten, so konnten die Organisatoren das Programm gut durchziehen. Petrus habe sich in Zurückhaltung geübt, meinte Weihbischof Bernhard Haßlberger. Der Befehl „Wasser marsch“ sei nicht erfolgt. Vereinsmitglieder, Patenvereine, Vertreter des Kreisbrandkommandos und Ortsansässige: Viele hundert Festgäste hatten auf den Bierbänken auf der Wiese hinter der Filialkirche St. Erhard Platz genommen. „Ein großartiges Jubiläum“, sagte Haßlberger. In Dankbarkeit müsse man auf die Vorfahren zurückblicken. Denn auf deren Schultern sitze man eigentlich. Sie seien es gewesen, die den Grundstock für die Gemeinschaft gelegt hätten. Am Beispiel des barmherzigen Samariter wies der Weihbischof darauf hin, wie wichtig es sei, sich für den Nächsten einzusetzen. Sowohl im Verein, als auch bei der Feuerwehr würden solche Werte gelebt und an die Jugend weiter gegeben.

Landrat und Schirmherr Josef Hauner zitierte in seinem Grußwort Altbundespräsident Theodor Heuss: „Die Sorge und Hilfe für andere Menschen ist das wertvollste Kapital im Haushalt der Menschheit.“ Ohne das Ehrenamt gehe es in der Gesellschaft nicht. Der Jugend werde sinnvolle Freizeitbeschäftigung vermittelt, Disziplin, Haltung und auch die Fähigkeit, einmal Niederlagen einstecken zu können. „Wenn die Attachinger weiterhin so zusammenhalten, wird auch die Bedrohung, die über ihnen schwebt, abzuwenden sein, spielte der Landrat auf das „Damoklesschwert“ 3. Start- und Landebahn an.

Ein „riesiges Vergelt‘s Gott“ gab es vom Feuerwehr-Vorsitzendem Martin Wiesheu. Persönlichkeit werde nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung, erinnerte er an einen Ausspruch Albert Einsteins. Erhard Huber, Vorsitzender des Schützeverein Hubertia, blickte zurück auf die vielen sportlichen Ereignisse und Erfolge, die der Verein in den vergangenen hundert Jahren eingefahren habe. Nach dem Festgottesdienst und Grußworten ging es über die St. Erhardstraße zurück zum Festzelt an der Raiffeisenstraße. Dort hatte das Festprogramm am frühen Sonntag Morgen mit dem Weckruf der Attachinger Böllerschützen begonnen. Zum gemeinsamen Weißwurstfrühstück waren auch die Paten- und andere teilnehmende Vereine eingeladen.

Am Freitagabend war man mit einer Beachparty für die Jugend ins Festwochenende gestartet. Am Samstagabend war die Spider-Murphy-Gang zu Gast. Klar, das auch da das ganze Dorf mit dabei sein wollte.

Ein großes Thema in Attaching: Dilemma um Einkaufszentrum: Das Siechtum des FMZ in Freising-Attaching

All rights and copyright belongs to author:
Themes
ICO