Klassenerhalt nach 32 Spieltagen – B.Z. sagt, auf welche drei Säulen dieser Erfolg gebaut wurde.

Der Umbruch: Anders als viele andere Neulinge machte Union einen Fehler NICHT: dem Aufstiegskader zu vertrauen. Mit zwölf Neuen wurde auf Masse gesetzt, die Zahl der Treffer war trotzdem gut. Ex-BVB-Star Neven Subotic (31) und der Stuttgarter Christian Gentner (34) brachten Erfahrung mit. Die beiden Zweitligaprofis Robert Andrich (25/Heidenheim) und Marius Bülter (27/Magdeburg) entpuppten sich als Volltreffer. Das war auch Freiburg-Leihgabe Keven Schlotterbeck (23).

Die Defensive: Sie war schon im Aufstiegsjahr das Prunkstück. Mit aktuell 54 Gegentoren haben die Eisernen die beste Abwehr aller Abstiegskandidaten.

Die Erwartungshaltung: Die Eisernen galten mit Paderborn als Abstiegs-Kandidat Nummer 1. Gerade am Saisonende betonte Trainer Urs Fischer (54), dass der Klassenverbleib einer Sensation gleich käme. Damit nahm er Druck vom Team. Und von sich. Union konnte nur überraschen. Am 3. Spieltag wurde Dortmund (3:1) besiegt, Gladbach (2:0) fuhr ohne Zähler heim.

Alles auch ein Verdienst von Fischer, der mit Besonnenheit und Fach-Verstand seine Ideen erfolgreich umsetzte.

Wichtig: Union holte gegen die Mit-Aufsteiger Köln und Paderborn zehn von möglichen zwölf Punkten geholt. Auswärts siegten die Eisernen in Mainz (3:2), Bremen (2:0) und eben Köln.