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Die Ortsdurchfahrt gleicht immer noch einem Flickerl-Teppich

Als „Flickerl-Teppich“ bezeichnen die Bürger von Rudendorf die Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2281 und drängen auf den Ausbau.
Als „Flickerl-Teppich“ bezeichnen die Bürger von Rudendorf die Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2281 und drängen auf den Ausbau. Foto: Günther Geiling

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt im Gemeindeteil Rudendorf war wieder einmal Thema in der Sitzung des Gemeinderates von Ebelsbach. In einer Bürgerversammlung war vor zwei Jahren durch den Vertreter des Straßenbauamtes angekündigt worden, dass die Maßnahme im Jahr 2019 erfolgen soll. Auf der Staatsstraße 2281 werde jetzt an anderen Stellen gebaut, aber hier tue sich auch 2020 noch nichts.

Gemeinderätin Michaela Eisenacher erinnerte daran, dass auch einmal die Aussage erfolgte, wenn das weitere Stück von Kottendorf in Richtung Kirchlauter in Angriff genommen werde, dann werde gleichzeitig das Teilstück der Staatsstraße innerorts von Rudendorf miterledigt. Nun stünden die Bauarbeiten auf der Staatsstraße 2281 außerhalb von Kottendorf bis zur Abzweigung nach Weikartslauter/Kirchlauter unmittelbar bevor und werde eine Vollsperrung unternommen, aber im Bereich von Rudendorf bestehe Fehlanzeige.

Bürgermeister Martin Horn versicherte, dass die Gemeinde hier immer wieder tätig gewesen sei und auch er habe in den vergangenen Wochen ein Gespräch mit dem zuständigen Abteilungsleiter Manfred Rott geführt. Dabei habe er diesem verdeutlicht, dass sich der Straßenkörper langsam auflöse, immer wieder Unterhaltungsarbeiten notwendig seien und Löcher geflickt werden müssten. Die Gemeinde habe sogar in Erwägung gezogen, für das Straßenbauamt in Vorleistung zu gehen. Dies sei aber nicht angenommen worden. Dafür sei in Aussicht gestellt worden, dass der Ausbau im nächsten Jahr 2021 erfolgen soll. „Ich hoffe, dass Corona hier nicht einen weiteren Querschlag macht“.

Gute Resonanz beim Spendenaufruf für Zirkus Lauenburger

Eine vorzeitige Jagdpachtverlängerung für das Eigenjagdrevier der Gemeinde Ebelsbach hatte der bisherige Jagdpächter Helmut Schöpplein beantragt. In seinem Antrag stellte er seine positive Einstellung gegenüber anderen Naturnutzern wie Hundebesitzern, Joggern und Spaziergängern heraus, mit denen es keinerlei Konflikte gebe.

Da er im Waldbereich selbst landwirtschaftliche Flächen bewirtschafte, habe es auch keine Probleme in Sachen Wildschaden gegeben. Weiterhin pflege er ein sehr gutes Verhältnis zu Förster Fischer, der den Gemeindewald waldbaulich betreue. Dies alles seien wichtige Voraussetzungen für eine reibungslose Jagdausübung. So wurde der Jagdvertrag einmütig für weitere neun Jahre ab 1. April 2021 bis 31. März 2030 zu einem Pachtpreis von jährlich 1500 Euro beschlossen.

Bis auf wenige Arbeiten ist die Aussegnungshalle in Ebelsbach fertiggestellt und präsentiert sich auch in einem entsprechend gestalteten Umfeld.
Bis auf wenige Arbeiten ist die Aussegnungshalle in Ebelsbach fertiggestellt und präsentiert sich auch in einem entsprechend gestalteten Umfeld. Foto: Günther Geiling

Bürgermeister Martin Horn gab dann zahlreiche Informationen bekannt und nannte es besonders erfreulich, dass der Spendenaufruf für den Zirkus Lauenburger auf offene Ohren gestoßen sei. Der Zirkus habe in den letzten Jahren in Ebelsbach Schulprogramme und Ferienbetreuungen durchgeführt. In diesem Jahr seien ihm durch Corona aber alle Auftritte versagt gewesen. Es sei erfreulich, dass bisher schon 1470 Euro an Spenden eingegangen seien. Die Spendenaktion laufe noch 14 Tage und dann werde man das Geld überreichen. Er hoffe, dass man die Zirkusfamilie im nächsten Jahr wieder begrüßen könne.

Wahl der Ortssprecher für Schönbach und Rudendorf

Eine Ortssprecherwahl könnte in den Gemeindeteilen Schönbach und Rudendorf stattfinden. Die Schönbacher, so Bürgermeister Horn, hätten ihre Unterschriftenliste eingereicht, wobei bei 155 Wahlberechtigten 30 Prozent und damit 47 Unterschriften notwendig seien. Dies wurde überschritten. Für den Gemeindeteil Rudendorf mit 191 Wahlberechtigten seien 57 Stimmen notwendig und dieser Antrag sei noch in Bearbeitung. Man wolle die Ortssprecherwahl durchführen, wenn es weitere Lockerungen für Versammlungen in der Coronakrise gebe.

Bei der Aktion „Anschaffung von Defibrillatoren“ für die Ortsteile wurde bekanntgegeben, dass sich bisher die Feuerwehr Steinbach, die Vereinsgemeinschaft Schönbach sowie die Firma Will in Rudendorf für die Aufstellung ausgesprochen hätten. Außerdem wolle man einen Bürgerdienst einrichten. Auch Ferienbetreuungen seien geplant vom 3. bis 7. August und vom 10. bis 14. August. Dies müsse aber erst noch erarbeitet werden, weil auch die Auflagen von Corona zu erfüllen seien. Da die Betreuung in Kleingruppen erfolgen müsse, sei eine ausreichende Zahl von Helfern das Hauptproblem.

Schließlich teilte Bürgermeister Horn mit, dass Fritz Scharf mit Vertretern der Familie von Rotenhan der Gemeinde ein Modell des Schlosses von Ebelsbach aus Papier übergeben habe, das handgemalt und sehr detailliert die Schlossanlage zeige. Dies soll nun in einer Art Vitrine untergebracht und an einem geeigneten Platz aufgestellt werden.

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