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Diese Anrufe werden nicht billig: Cameo lässt Fans Tausende Dollar zahlen

Dank Facebook und Instagram sind Promis heute erreichbarer denn je. Über das Startup Cameo können Fans sogar persönliche Videobotschaften ihrer Idole in Auftrag geben - und nicht nur das. Per Live-Video sind jetzt sogar zehnminütige Gespräche möglich. Vorausgesetzt, man hat das nötige Kleingeld.

Während viele Menschen in der Corona-Pandemie festsitzen und weder Freunde noch Familie sehen, werden Videodienste wie Zoom immer beliebter. Aber auch Sportler, die nicht aufs Spielfeld oder Sänger, die nicht auf Tournee können, profitieren inzwischen davon. "Zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit ist jeder einzelne Sportler, Schauspieler, Entertainer, Musiker und Komiker zur gleichen Zeit arbeitslos und die Fans hören nicht plötzlich auf, sich um ihre Lieblingsmenschen zu kümmern", sagte der Geschäftsführer des Startups Cameo, Steven Galanis, dem Online-Portal "Vulture".

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Zoom 214,00

Das junge Unternehmen aus Chicago bietet eine moderne Version des Autogramms: Anrufe mit Fans für Hunderte und sogar Tausende Dollar. Galanis sagt, sein Unternehmen sei fast maßgeschneidert für die Ära der sozialen Distanzierung. Über Cameo konnten Fans bislang für persönliche Videobotschaften ihre Idole bezahlen; jetzt bietet es die Möglichkeit, einen zehnminütigen Zoom-Anruf mit Prominenten zu buchen. Bislang ging das Unternehmen davon aus, dass Live-Videos wegen des hohen Zeitaufwands für die Stars keine Priorität hätten. Aber es scheint, dass die Corona-Krise Videoanrufe für beide Seiten sehr viel attraktiver gemacht hat. Während sich die ursprünglichen Clips gut für Geburtstagsbotschaften eignen, können in Live-Chats Fans auch Fragen stellen und miteinander in den Austausch treten.

Die Preise, die dafür fällig werden, sind allerdings weitaus höher als für die üblichen Cameo-Video-Shoutouts. Ein reguläres, bereits aufgenommenes Video von Jeremy Piven, bekannt aus der US-Serie "Entourage", kostet 400 Euro. Für einen Zoom-Anruf sind vor Kurzem hingegen 15.000 US-Dollar fällig gewesen. Etwas günstiger können Fans mit der Skateboardlegende Tony Hawk reden. Er verlangt 1000 Dollar und ein Anruf des ehemaligen NFL-Spielers Brett Favre kostet 5000 US-Dollar. Laut Cameo können sich bis zu vier weitere Freunde oder Familienmitglieder dem Anruf anschließen. Sollte der Prominente nicht auftauchen, erhalten Kunden ihr Geld zurück.

Bislang haben sich 50 Stars für das neue Feature angemeldet. Im März sollen die Anmeldungen von Prominenten um 160 Prozent gestiegen sein, während die Buchungen um 83 Prozent zunahmen, berichtet das Branchenportal "Fast Company". Das Startup erwartet dieses Jahr Buchungen in Höhe von mehr als 100 Millionen US-Dollar. Geld verdient das Unternehmen aus Chicago über eine Provision: Prominente müssen 25 Prozent ihrer Einnahmen pro Anruf an Cameo zahlen. Es war im April das erste Mal profitabel.

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