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Doch kein "großer Betrug"?: Trump nutzt Briefwahl offenbar selbst

Immer wieder kritisiert US-Präsident Trump die Briefwahl als unsicher. Für die anstehenden Vorwahlen in Florida beantragt er entsprechende Dokumente allerdings selbst. Denn sein Heimatstaat unterscheide sich von den restlichen Bundesstaaten.

US-Präsident Donald Trump und First Lady Melania haben offenbar Briefwahl für die Präsidentschaftsvorwahlen am Dienstag in ihrem Heimatstaat Florida beantragt. Die Dokumente seien bereits zu Trumps Anwesen in Palm Beach geschickt worden, berichtete CNN. Seit vergangenem Jahr hat der Präsident dort seinen Hauptwohnsitz.

Kurz zuvor warnte Trump noch wegen der zunehmenden Bedeutung der Briefwahl bei der Präsidentenwahl in zweieinhalb Monaten vor angeblichem, massivem Wahlbetrug. "Das wird der größte Betrug in der Geschichte", sagte er im Gespräch mit dem konservativen Sender Fox Business. In manchen Bundesstaaten wie Virginia würden Briefwahlunterlagen an "Tote und Hunde" verschickt, behauptete Trump weiter. Er kündigte sogar an, die Briefwahl vollständig zu blockieren.

Florida sei "extrem professionell"

In Florida seien Trump zufolge Unstimmigkeiten bei der Abstimmung aber ausgeschlossen. "Florida hat einen großartigen republikanischen Gouverneur (…) und über eine lange Zeit hinweg haben sie es geschafft, die Briefwahl extrem professionell zu gestalten. Florida ist anders als die restlichen Bundesstaaten", so der US-Präsident.

Bei der Wahl wird vor allem wegen des von der Corona-Pandemie ausgehenden Gesundheitsrisikos eine deutliche Zunahme der Abstimmung per Briefwahl erwartet. Trump hat deswegen wiederholt vor Wahlbetrug gewarnt, allerdings bislang keine stichhaltigen Belege dafür vorgelegt.

Der Republikaner scheint Briefwahl als eine Finte der Demokraten zu betrachten, um ihn mithilfe einer höheren Wahlbeteiligung zu schlagen. "Sie wollen die Wahl stehlen", sagte er etwa am vergangenen Wochenende mit Blick auf die Demokraten. Einige Schätzungen gehen davon aus, dass etwa die Hälfte aller US-Wähler ihre Stimmzettel per Post abgeben könnten und die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den Vorjahren steigen wird. In Umfragen liegt Trump zurzeit hinter seinem Herausforderer Joe Biden.

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