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Germany

Düsseldorfer Kö-Galerie: Lift bleibt stecken, Mann stürzt vier Meter in Aufzugschacht

Düsseldorf -

Ein ebenso kurioser wie folgenschwerer Unfall hielt die Feuerwehr am Samstagabend in Atem.

Mehrere Personen waren in dem Aufzug eines Hotels in der Kö-Galerie stecken geblieben. Sie öffneten die Lifttür, dann stürzte ein Mann vier Meter tief in den Aufzugschacht!

Die Hotelgäste waren gegen 22.15 Uhr in dem Aufzug stecken geblieben. Die Kabine hing in halber Höhe über dem Erdgeschoss.

Irgendwie schafften es die Personen, die eigentlich verriegelte Aufzugtür zu öffnen. Sie sahen so den möglichen Ausweg aus ihrer „Gefangenschaft“.

Ein Mann versuchte, aus dem Aufzug zu klettern

Ein Mann versuchte, aus dem Aufzug ins Erdgeschoss zu klettern. Das erwies sich als keine gute Idee. Der Mann stürzte stattdessen in den Aufzugschacht.

Nach vier Metern prallte er auf den harten Betonboden des Schachts und wurde dabei schwer verletzt.

Die Feuerwehr brachte deshalb ihre Höhenrettungsgruppe mit an den Einsatzort. Die Retter schalteten erst einmal den Aufzug stromlos, damit er sich nicht doch plötzlich in Bewegung setzt und den Mann am Boden noch zerquetscht.

Dann verschafften die Höhenretter dem Notarzt Zugang zum Patienten. Nach einer ersten Versorgung, konnten die Spezialisten der Feuerwehr den Mann aus seiner Notlage befreien.

Er kam in Begleitung des Notarztes in ein Krankenhaus. Lebensgefahr soll nicht bestehen.

Selbstbefreiungsversuche sind gefährlich

Was lernt man daraus: Niemals selbst versuchen, sich aus einem feststeckenden Aufzug zu befreien. Immer auf die Experten der Feuerwehr oder der Aufzugsfirma warten.

Kleiner Tipp: Da die Betreiber der Aufzüge den Feuerwehreinsatz bezahlen müssen, versuchen die meisten erst einmal ihren eigenen Entstördienst zu schicken.

Je nach Wochentag und Uhrzeit kann das aber Stunden dauern. Wenn man allerdings der Aufzug-Alarmzentrale angibt, zum Beispiel unter Platzangst zu leiden oder Kreislaufproblemem zu haben, ist diese verpflichtet, die Feuerwehr sofort zu rufen.

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