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Einsatz in Köln-Worringen: Lauter Knall bei Chemie-Firma

Köln -

Ein lauter Knall im Kölner Chemie-Konzern Ineos hat am Samstagabend die Anwohner in Köln-Worringen erschreckt. Anschließend war eine hohe Rauchsäule über dem Stadtteil zu sehen.

Anwohner berichteten dem Express, dass es dreimal laut geknallt habe. 

Auf ihrer Homepage informierte das Unternehmen die Anwohner: „Bei Ineos in Köln sprach heute, 19. September 2020, um ca. 19.30 Uhr eine Sicherheitseinrichtung an. Dies ging einher mit einem lauten Knall und einem Rauschen. Dabei zerbrach eine sogenannte Berstscheibe, wodurch die Anlage gefahrlos zur Atmosphäre entspannt wurde.“

Und weiter: „Berstscheiben sind Sollbruchstellen und werden als Sicherheitseinrichtungen zum Beispiel in Hochdruckanlagen eingesetzt. Das in der Anlage verarbeitete Gas wird auf diese Weise rasch und sicher aus dem System gebracht.“ Man bedauere die bei den Nachbarinnen und Nachbarn entstandene Belästigung.

Kurz vor 21 Uhr gab es weitere Informationen: „Das eben gemeldete Ereignis ging einher mit mehreren kurz hintereinander wahrnehmbaren Knallgeräuschen. Bei dem Ereignis kam es zur Entzündung des austretenden Gases. Die Flammbildung war dabei von außen sichtbar, das Feuer erlosch nach kurzer Zeit“, so heißt es seitens des Unternehmens.

Man betont: „Die Produktionsanlage ist mit dem Ansprechen der Sicherheitseinrichtung automatisch, sicher, und drucklos außer Betrieb.“ Die Reinigungs- und Wartungsarbeiten sollen noch am Abend beginnen.

Was ist Ineos in Köln?

Ineos wurde 2005 gegründet. Im Dezember 2019 beschäftigte der Konzern 2200 Mitarbeiter – damit ist die Firma der drittgrößte Arbeitgeber in Köln, wenn es um den Industrie-Sektor geht.

Bei Ineos werden beispielsweise Naphtha und Ergas verarbeitet. Gewonnen werden im Werk Stoffe wie Ammoniak und Ethylen. Die Stoffe, die in Köln erzeugt werden, landen am Ende zum Beispiel in Waschmitteln, Klamotten und Medikamenten.

Störfall bei Ineos in Köln im Jahr 2008

Im Jahr 2008 kam es bei Ineos in Köln zu einem ernsthaften Störfall: Damals – es war Mitte März – trat in Worringen Ethylen aus einer Leitung aus. Das Gas entzündete daraufhin einen großen Tank. Im Tank befand sich ein giftiger Stoff.

Insgesamt waren 1200 Feuerwehrleute im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bekommen. Die Anwohner mussten Fenster und Türen geschlossen halten. (mei/dpa)  

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