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Elfer-Ärger gegen Lazio: BVB-Sportdirektor Zorc poltert gegen den VAR

Borussia Dortmund hat mit einem 1:1 gegen Lazio am Mittwochabend das Ticket für das Achtelfinale der Champions League gelöst. Trotzdem war die Stimmung nicht so gut – denn der BVB wollte mehr und schielte auf den Gruppensieg. Der war auch durchaus greifbar. Wenn da nicht dieser eine Elfmeter für Rom gewesen wäre. Nico Schulz kam zu spät gegen Milinkovic-Savic in der 67. Minute – sagte jedenfalls der Unparteiische. Die Stimmen zum Spiel.

BVB-Kapitän Marco Reus: „Nico Schulz kommt vielleicht etwas zu spät, zieht dann weg, dann fällt der Spieler über ihn drüber. Ich hätte den Elfmeter jetzt auch nicht so gegeben. Auf der anderen Seite würde man das vielleicht anders sehen.“

BVB-Profi Nico Schulz: „Er kommt vor mir an den Ball. Aber er springt vorher ab und in mich rein, ich kann ja nirgendwo hin. Für mich ist das kein Elfmeter, aber am Ende hat der Schiedsrichter das so entschieden. Ich dachte, der Videoschiedsrichter schaut sich das noch mal an – aber dann war es halt so.“

BVB-Keeper Roman Bürki: „Es ging sehr schnell auf dem Platz. Der Schiri hat ja auch gezögert. Aber bei den Bildern muss man sagen: Das war niemals ein Elfmeter und es ist unverständlich, warum der VAR da nicht eingegriffen hat.“

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BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Ich glaube, da kann man nur eine Meinung haben, wenn man die Bilder sieht. Vor allem auch, wenn man die Zeitlupe hat. Dann braucht man den Videoschiedsrichter nicht mehr, wenn so eine offensichtliche Fehlentscheidung nicht korrigiert wird. Irgendwann ist es zu viel. Es ging um den Gruppensieg und es war ein schwieriges Spiel für uns. Einfach nur ärgerlich! Der Videoschiedsrichter wird ad absurdum geführt, wenn so etwas nicht überprüft wird – da muss der einschreiten. Dann weiß ich nicht, warum wir das ganze Prozedere haben.“

BVB-Coach Lucien Favre: „Das ist klar kein Elfmeter! Das ist Theater. Er ist im Schwimmbad, wie er sich bewegt, er übertreibt.“

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BVB-Kapitän Marco Reus: „Wir hätten schon gerne das Spiel gewonnen. Wir hatten in Hälfte zwei aber auch weniger Druck auf den Ballbesitz. Uns fehlte die Ordnung und die Struktur, um ins Pressing zu kommen. Dann lassen wir uns automatisch zurückfallen – das darf vor allem zu Hause nicht passieren. Wir hatten Großchancen – wenn der letzte Pass gestimmt hätte. Wir haben alles versucht, um vorne in die Tiefe zu gehen und Torchancen zu kreieren. In der ersten Halbzeit fand ich es ganz okay, in der zweiten Halbzeit nicht so gut.“


BVB-Profi Nico Schulz: „Wir haben es nicht so gut gemacht, wie wir es wollten. Aber wir haben auch gegen einen guten Gegner gespielt. Ist ja nicht nicht so, dass die gar nichts können. Aber wir hätten schon gerne gewonnen.“

BVB-Sportdirektor Michael Zorc: „Wir hoffen, dass es bei Mats Hummels nur ein dicker Schlag auf den Fuß war und es schnell wieder geht, damit er schnell wieder spielen kann am Wochenende. Man hat ja gemerkt: Der ein oder andere geht auf dem Zahnfleisch oder hat Probleme.“


BVB-Trainer Lucien Favre: „Wir hatten einen guten Gegner, das darf man nicht vergessen. Wir hatten unsere Torchancen und hätten das 2:0 machen können oder das 2:1 – wir kriegen ja ein total unnötiges Gegentor. Aber wir sind qualifiziert. Das ist das wichtigste. Wir dürfen uns nicht unterschätzen. Aber wir müssen aufhören, uns zu überschätzen!“

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