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Entsetzen über Inhalt: Unbekannte stellen Kölner Tierheim Pappkarton vors Tor

Köln -

Es war ein Bild des Elends ... Unbekannte stellten dem Tierheim Köln-Dellbrück einen Pappkarton vors Tor: Darin zwei kranke Kaninchen, beide in einem schlimmen Zustand. Eins war zudem gelähmt. Nach tagelange Pflege und Versorgung konnten die Tierschützer am Samstag (27. März) jedoch ein „kleines Wunder“ verkünden. 

Tierheim Köln-Dellbrück: Absolutes Entsetzen über Zustand der Kaninchen

Es sei schwierig, die Geschichte im richtigen Tonfall zu erklären, schrieb Tierheimsprecherin Sylvia Hemmerling am Mittwoch (24. März) auf Facebook, kurz nachdem die Tiere ausgesetzt worden waren. „Einerseits sind wir natürlich froh, dass die Tiere hier vor dem Tor und nicht irgendwo im Nirgendwo abgestellt wurden – andererseits herrscht absolutes Entsetzen über den Zustand der Kaninchen.“

Betroffene Kaninchen

Die Tiere wurden in diesem Karton abgegeben. 

Einer der Mümmelmänner hatte so lange Zähne, dass er nicht mehr fressen konnte. Die Zähne bohrten sich schon in die Backentaschen. Das andere Langohr war gelähmt. 

Karton vor Tierheimtor in Köln-Dellbrück: Unbekannte legten Zettel bei

Ob der Halter oder die Halterin mit den Kaninchen überfordert war oder sie einfach nur los werden wollte, ist unklar. Dem Karton lag ein Zettel bei, auf dem nur stand, dass es sich um ein Männchen und ein Weibchen handelt, beide nicht geimpft und zirka acht Monate alt. Dazu die Bitte, die Tiere aufzunehmen. Garniert mit drei Ausrufezeichen. 

Tierheim bekam diesen Zettel

Den Tieren lag dieser Zettel bei. 

„Beide wurden natürlich sofort behandelt, die Zähne wurden gekürzt und das Fressen funktioniert wieder. Wir wünschen uns nun von Herzen, dass wir das gelähmte Tier wieder auf die Pfoten bekommen“, so Sylvia Hemmerling. 

Gelähmtes Kaninchen

Eins der Kaninchen konnte sich nicht bewegen. 

Und die Tierretter haben es geschafft! Am Samstag hatte die Sprecherin tolle Neuigkeiten von der Mümmelmann-Front. 

Tierheim Köln-Dellbrück mit schönen Neuigkeiten von „Floppy“ und „Herrn Schulze“

„Gerade bei dem Tier, das noch nicht einmal aufrecht sitzen konnte, waren wir erstmal recht ratlos“, schreibt sie. Beide Kaninchen seien beim Tierarzt gewesen und hätten mit verschiedenen Medikamenten-Therapien bekommen. „Und siehe da, zwei Phönixe stiegen aus der Asche“, erzählt Sylvia Hemmerling glücklich.

Kaninchen im Tierheim Köln-Dellbrück

Dem Kaninchen, das gelähmt war, geht es bereits deutlich besser.

Langsam und bedächtig käme wieder Leben in die Tiere, die nun „Floppy“ und „Herr Schulze“ heißen. Die bewegungsunfähige „Floppy“ wurde auch geröntgt, aber ihre Wirbelsäule hat keinen Schaden. Am Samstagmorgen saß das Kaninchen-Mädchen dann tatsächlich aufrecht in ihrer Box und konnte schon etwas hoppeln. 

„Bei Herrn Schulze müssen die Wunden in den Backen noch heilen, er bekommt Schmerzmittel und Antibiotika, aber auch er frisst schon selbstständig und sieht jeden Tag fitter aus“, so die Tierheimsprecherin. „Die Geschichte hätte auch anders ausgehen können ... da kann man schon fast froh sein, dass sie bei uns ausgesetzt wurden.“

Sylvia Hemmerling appelliert: „Wir möchten eindringlich darum bitten, dass Menschen, die mit der Haltung ihrer Tiere überfordert sind, sich Hilfe holen – und zwar schneller als in diesem Fall.“ (iri)

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