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erneute Iran-Provokation - US-Marine feuert Warnschüsse auf Mullah-Boote

Es ist die zweite Mullah-Provokation innerhalb von knapp zwei Wochen.

Ein Schiff der US-Marine hat am Montag (Ortszeit) Warnschüsse auf eine Gruppe von 13 Mullah-Booten im Persischen Golf abgegeben.

Laut dem Pentagon in Washington näherten sich die Schnellboote in der Straße von Hormus einem Verband von US-Schiffen mit „unsicheren und unprofessionellen“ Manövern zunächst auf knapp 280 Meter. Nachdem Warnungen unbeantwortet geblieben waren, feuerten die US-Streitkräfte eine Warnschuss-Salve ab, doch die Revolutionsgarden drehten nicht ab. Es folgte eine zweite Salve, als sie sich auf 140 Meter genähert hätten. Dann zogen sich die Mullah-Boote zurück.

Laut der Nachrichtenagentur AP sagte Pentagon Sprecher John Kirby: „Traurigerweise sind Störmanöver der iranischen Revolutionsgarden kein neues Phänomen.“ Das „sehr aggressive“ Verhalten des Mullah-Regimes könnte dazu führen, dass „jemand verletzt würde“.

Am Sonntag hatten die USA im Arabischen Meer ein staatenloses Segelschiff mit Tausenden Waffen abgefangen – darunter Sturm- und Maschinengewehre sowie Panzerabwehrwaffen. Aus welchem Land sie kommen und wohin sie verschifft werden sollten, werde untersucht. Die Besatzung wurde befragt und dann freigelassen.

Der Verdacht richtete sich schnell gegen den Iran, der im Jemen die schiitischen Huthi-Rebellen unterstützt. Diese kämpfen im Jemen gegen die Regierung und ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis. Die jemenitische Küstenwache fängt immer wieder ähnliche Waffenlieferungen ab. Auf normaler Strecke gelangen Schiffe aus dem Iran über den Golf von Oman und das Arabische Meer zum Jemen

Der Iran wies den Verdacht zurück.

Bereits Ende April hatte ein Patrouillenboot der US-Marine Warnschüsse zur Abschreckung von Schnellbooten der iranischen Revolutionsgarden abgegeben.

Die Marine teilte mit, drei Schnellboote der Revolutionsgarden hätten sich den beiden amerikanischen Patrouillenbooten „Firebolt“ und „Baranoff“ schnell und „mit unbekannter Absicht“ am Montag gegen 20 Uhr genähert.

Trotz mehrfacher Warnung über Funk und Lautsprecher hielten die Schnellboote ihren Kurs bei und näherten sich bis auf etwa 60 Meter. Dann feuerte die Besatzung der „Firebolt“ Warnschüsse ab, woraufhin sich die iranischen Boote entfernt hätten. „Die USA sind kein Aggressor“, hieß es in der Mitteilung. Die Streitkräfte seien aber darauf trainiert, sich bei Bedarf effektiv zu verteidigen.

Immer wieder kommt es im Persischen Golf und insbesondere in der Straße von Hormus zu Vorfällen zwischen dem Mullah-Regime und internationalen Schiffen.

► Erst im Januar 2021 griffen iranische Revolutionsgarden den südkoreanischen Tanker „MT Hankuk Chemi“ dort an. Man müsse das Schiff „inspizieren“, so ein iranischer Kommandeur per Funk, während man den 146 Meter langen Tanker von See und Luft aus bedrängte. Auf die Frage des südkoreanischen Kapitäns, warum, gab es keine Antwort.

Der Iran filmte den Überfall auf das südkoreanische Schiff aus mehreren Perspektiven, das Staatsfernsehen verbreitete daraufhin die Bilder.

► Im Juli 2019 entführten iranische Truppen einen britischen Öl-Tanker („Stena Impero“), versuchte gar ein britisches Marineschiff („HMS Montrose“) zu kapern. Einen Monat zuvor gab es zwei mysteriöse Attacke auf Öl-Tanker.

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